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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 11:37 
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@ Giggel: Ok, oft gibt es Dinge die man nicht wirklich erklären kann, kenne ich von wo :ugly:
Ich würde es aber vlt. etwas relaxter sehen, und bin da ganz bei Mastermind :ok: die Qualitätsschwankungen bei Serienhölzern ist oft wirklich extrem. Ich zb. habe 3 x das Arbalest Horsa (bzw. Yinhe Schild), und alle 3 sind komplett verschieden. Ich meine wirklich verschieden, da ist das Tempo von Def+ bis All+, und auch das Gewicht. Wirklich passt nur eines für mich, und das spiele ich seit meinem Armproblem liebend gerne, und bin wirklich zufrieden. Das schnellere Arbalest Bogen hab ich auch, das aber in Wirklichkeit nicht schneller als mein Lieblingsholz ist. Nur soviel zu den Schwankungen. Von daher hat Mastermind Recht, wenn er schreibt, dass Du da bei einem kleineren Holzbauer möglicherweise besser aufgehoben bist.
Von daher wäre vlt. wirklich mal eine PN an Uli oder Al-Bundy ein Thema. :wink:

Al-Bundy hat ja auch hier geschrieben, das Carbon um etliches härter ist als Stahl. So ein Quatsch hab ich mir gedacht, und mal gegoogelt. Aber da hatte er Recht, und ich bin auch gescheiter worden :mrgreen: Von daher wäre das Service und Fachwissen von "unseren" Holzbauern ja ganz gut.


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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 13:25 
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Doppelnoppe1 hat geschrieben:
Al-Bundy hat ja auch hier geschrieben, das Carbon um etliches härter ist als Stahl.
... und wiegt zudem nur die Hälfte von Stahl und 1/3 weniger als Aluminium. Das ist aber doch Allgemeinbildung (... okay, vielleicht nur für Holzbauer...). :wink: :wink: :wink:


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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 15:54 
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Stimmt, fällt unter Allgemeinbildung :ugly: (jetzt auch für Noppi´s) :ugly:
Aber es ist schon wirklich krass, wie sehr hier Differenzen entstehen, bei ein und demselben Holz, bei mir das leichteste ca.62 gr., das schwerste hatte ca. 77 gr.
Also doch eine grobe Abweichung.


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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 19:17 
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Speziell bei den Chinesen fällt die Qualitätssicherung etwas anders aus.
Die Produzieren auf Masse und das Holz geht so raus wie es ist.
Zurückgehalten wird da nichts. Ich bin ja auch in anderen Segmenten tätig (also nicht nur tt Hölzer)
und auch da wird nach den selben Schema gearbeitet.
62 bzw 77gr ist ja ein völlig anderes Holz...

Leider sichtet man auch Offensiv Classics von 75-85gr. oder Nittaku Shake Defence mit 85-95gr.
Allerdings kommen die aus Japan/Schweden. Ich müsste nicht lange überlegen.
Mit diesen Hölzer wird geheizt. Nicht gespielt. Die Serienstreuung empfinde ich als deutlich zu hoch.

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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 19:35 
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Holz ist ja nunmal ein Naturprodukt, und unterliegt natürlich gewissen Schwankungen, das ist ja klar. Das wissen wir ja alle, aber wie Du sagst 62 gr. zu 77 gr. ist schon krass. Und das ist ja nicht das einzige Problem. Bei dem einen war ein stärkerer Katapult vorhanden, als wie beim Arbalest Bogen :rtfm: Vom Tempo red ich da gar nicht mal. Also wirklich grundverschieden. Bin ja eigentlich ein China-Fan, aber naja. Da geht wirklich alles auf Stückzahl, aber es betrifft genauso auch die Europäer, vlt. nicht so arg. Hatte mal von Andro (weiß leider nicht mehr welches Holz) 2 Stk., da war auch das selbe Problem, komplett unterschiedliche Hölzer.
Darum auch mein Rat an Giggel ! :wink:


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BeitragVerfasst: Samstag 23. Dezember 2017, 22:34 
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Balsa ist in den Streuungen schon Extrem - gerade in dünnen stärken wie 1,9..1,5mm! Da stand ich immer beim Einkauf im Modellbauladen und habe jedes Brettchen ausgewogen und selektiert. Stand dann mal gut 1-2 Stunden im Laden bis ich alles hatte - macht ein Serienhersteller eher weniger ;-)
Selektiert liefern lassen: kostet mehr - macht dann auch kaum ein Serienhersteller.

Auch Abachi oder Weide - sind schon erhebliche Streuungen im Gewicht und Eigenschaften. Ich hatte das Glück einen Sägefunier Hersteller vor der Tür zu haben, da könnte ich vorher selektieren vor dem Zuschnitt.

Egal ob wir Eigenbauer uns nun mögen oder nicht - den Aufwand und die Qualität vom Material wirst du für den Preis kaum bei Serienherstellern erhalten.

Was die gut können: bunte Furniere und schöne Griffe mit Rasseln drin - oder auch Hinoki wird man als Eigenbauer kaum finden.

Dafür kleben Eigenbauer oft klassisch und pressen kalt - lassen Hölter Tage bis Wochen trocknen.

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Holz: ULMO Safety Def+
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BeitragVerfasst: Sonntag 24. Dezember 2017, 09:00 
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Genau,
Selektierung muss schon sein, sonst bekommt man die o.g. Probleme die dazu führen das ein Holz mit 62gr und ein Holz mit 77gr nur eins gemeinsam haben. Name und Optik.
Naturgemäß ist das 62gr pappiger und langsamer weil die Dichte geringer ist oder die Blattstärke geringer ist. Das 77gr Holz hat eine dickere Blattstärke mit höherer Dichte was dazu führt das dieses Holz schneller und biegesteifer ist.

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BeitragVerfasst: Montag 25. Dezember 2017, 18:57 
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Hab jetzt in irgendeinem Thread gelesen, da hatte einer ein Horsa mit 83 Gramm. Das ist schon massiver Gewichtsunterschied.
Al-Bundy: stimmt, das 62 Gramm ist etwas langsamer. Das 77Gramm etwas schneller, und Dämpfung etwas schlechter. Von der Dicke her sind sie aber in etwa gleich +- 1mm?! . Muss aber dazu sagen, dass Du da sicher bessere Messmöglichkeiten hast.

Uli: Das wirst bei Serienanbieter sicher nicht finden, dass der 2 Std. auswiegt:)
Hatte auch mal ein Holz mit Kügelchen im Griff.....war die Sensation im Verein:)......aber gespielt hab ich nicht besser damit, im Gegenteil, hab´s schnell wieder weitergegeben:)


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Dezember 2017, 08:47 
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Peter verwendet Fischleim - der ist teuer, das wird auch kein Serienhersteller verwenden. Oder klassischen Weissleim der dann Tage trocknen muss bei Balsa.

@al mit den Auswirkungen hast du recht doch wie Siegi schon geschrieben hat muss das an der Dicke des Blatts nichts ausmachen. Das streut über die spezifische Dichte (Raumgewicht) und nicht über die Blattstärke.

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BeitragVerfasst: Dienstag 26. Dezember 2017, 21:58 
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Die Blattstärke hat jedoch auch einen entscheidenden Unterschied. Speziell bei Arbalest sind diese Streuungen recht hoch.
Ein Händler hat bei einer Bemusterung vorgeschlagen zu selektieren. (dünnere und dickere Hölzer eines gleichen Fabrikats)
Auch bei Stiga, mit den Offensiv Classics Gibt es auch von 5.3mm bis 5.7mm Blätter.
Die 5.3er haben eine Frequenz von ca. 1150hz und die 5.7er ca. 1200hz. Übersetzt bedeutet das, das das 5.3er ein All+ Holz ist und das 5.7er ein klassisches Off-. Also genau die angestrebte Kategorie. Das 5.5er liegt irgendwo dazwischen.

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