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Holz für "normalen" Anti
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Autor:  ikarus13 [ Sonntag 4. März 2018, 15:02 ]
Betreff des Beitrags:  Holz für "normalen" Anti

Hi zusammen,

ich spiele auf der Rückhand den NBA in 1.3, damit variabel am Tisch oder auch mal Abwehr. Auf der Vorhand den FXP 1.9, Fokus auf Topspin, keine Svhnittabwehr.

Das Donic Appelgren WC war mir zu schnell. Mit dem Re Impact Tachi Mittelblatt bin ich eigentlich sehr zufrieden.

Da ich jetzt gehört habe, dass Balsa nur für Glanti und LN gut geeignet sein Soll, habe ich 2 Fragen:

1) Ist dem so? Wenn ja, wieso?

2) Welches Holz könnt ihr mir empfehlen?

Autor:  Noppenlux [ Sonntag 4. März 2018, 17:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Wenn das mit dem Tachi passt bleib dabei

Autor:  al_bundy [ Sonntag 4. März 2018, 20:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

ikarus13 hat geschrieben:
1) Ist dem so? Wenn ja, wieso?


Einer der besten Frage die ich gelesen habe.
Bevor ich hier meinen Senf dazu gebe warte ich mal auf die Experten was die so berichten.

Ansonsten hat Noppenlux recht

Autor:  RealGyros [ Sonntag 4. März 2018, 20:52 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Das anti Holz ist das White Spot aber wenn es passt nix ändern!

Autor:  englishman [ Montag 5. März 2018, 00:39 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

i use best anti in 1.8mm on donic defplay senso.grubba pro blade is also good for the antispin.

Autor:  ikarus13 [ Mittwoch 7. März 2018, 14:09 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Danke für eure Antworten!

@ Noppenlux: Du spielst mit dem Titan und NBA 1,3?! Spielst du damit block / Konter am Tisch? ich fand die Kombi hatte zu wenig Störeffekt und zu fehleranfälig.

@ alle:
Ich schmeisse mal ein paar Hölzer in den Raum: Arbalest Horsa, S& T Zeus, Neubauer Hercules, Stiga All Evolution, Butterfly Innershield ZLF.
Würdet ihr eines davon eimpfehlen, um mit NBA auf der Rückhand hinten und am Tisch sowie VHT zu spielen?

Kann jemand erklären, welche Holz Kombi (Balsa ja oder nein, Carbon ja oder nein, hartes oder weiches Aussenfurnier,....) grundsätzlich die beste Lösung für mein Spiel wäre?

Autor:  bamboole [ Mittwoch 7. März 2018, 16:57 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

"Einst" zu meinen Zeiten als "Antispieler" mit NBA (1,6), Attack New Anti (1,5-2,5) und Super Anti (1,5) habe ich immer mindestens mittelharte, meist harte OFF- Carbonhölzer gespielt. Vorteile lagen darin, dass die Returns flach-schnell kamen und nach dem Auftreffen abtauchten. Mit elastischeren Carbonhölzern hatte ich den Effekt nicht. Die Bälle "hoppelten" hüpften nach dem Auftreffen wieder hoch und die Gegner hatten weniger Mühe mit dem Nachziehen. Weiterer Vorteil lag in der Offensive. Wenn ein Ball stand, konnte er härter abgeschossen werden und war schwieriger zu returnieren und die Blocks kamen schneller. Für lange Abwehr und Bringer mag ein Toni Hold oder ein gefühlvolleres Holz mit weicheren Außenfurnieren besser geeignet sein. Sobald es aber aggressiver wird, sehe ich ein Holz mit härteren Furnieren vorne. Meine Carbonhölzer hatten immer mindestens 90g. Nach meiner Erfahrung war der Störeffekt besser, wenn das Holz mehr "Masse" hatte. Mit Leichtgewichten wie z.B. dem Donic Esprit, erzielte ich nie die gewünschte Wirkung. Leichtes Balsa mit weicherem Anschlag würde bei mir nicht funktionieren Das ist alles auch technikabhängig und auf die Anti-Klassiker bezogen. Bei den neuen Antis und Glantis kann das anders aussehen. Damit fehlt mir aber die ausreichende Erfahrung für einen fundierten Tipp. Von den aufgeführten Hölzern - Tachi und Hora kenne ich nicht - sehe ich keines als optimal. Mir schwebt da eher ein Klassiker, z.B. Waldner Diablo Senso mit Fiberglass vor. Meines Wissens wird derzeit ein älteres Exemplar hier im Forum günstig angeboten.

Autor:  al_bundy [ Donnerstag 8. März 2018, 08:46 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Guten Tag,
das Reimpact Tachi gehört zu den klassischen Balsahölzern.
Also dicker Kern mit leichten und luftigen Spielgefühl.
Dadurch das das Tachi kein Carbon hat, und vom Blatt noch relativ dünn ist,
merkt man auch Vibrationen im Giff. Nicht sehr stark ausgeprägt, aber noch deutlich spürbar.

Grundsätzlich mpfehle ich diese Hölzer nur jeden der das Typische luftige Balsaspielgefühl mag.
Wer auch mit anderen Hölzern klar kommt ist oftmals mit anderen Hölzern besser beraten.

Wie auch Bamboole schon schreibt ist es speziell bei Material spielern wichtig harte Hölzer zu verwenden.
Das bedeutet möglichst ein unflexibles Blatt mit möglichst harten Deckfurnieren. Denn dann rutscht der
Ball auf Gegners Hälfte besser über den Tisch, höhere Schnittumkehr und überhaupt wird alles irgendwie ekliger für den Gegner.

Balsa ist des wegen so toll für Materialspieler weil es das Blatt dicker macht ohne wirklich dabei das Tempo extrem zu steigern.
Das bedeutet man kann ziemlich dicke Hölzer bauen, ohne das es extrem schnell wird. Und dick bedeutet "hart". Und "hart" bedeutet mehr Störeffekt.
Beispiel: Halz 1 und Holz 2 haben einen identischen Aufbau
ABER
Holz 1 hat 3mm Abachikern
Holz 2 hat 4mm Balsakern
Das Ergebnis ist das Holz 2 genauso schnell ist wie Holz 1 aber es auf der Kurve ca. 250hz mehr misst.
Hinzu kommt der Gewichtsvorteil des Balsaholzes. Es wiegt 6gr. weniger. Beide Hölzer liegen im Bereich All+.
Die Blattstärke ist exakt 1mm Unterschiedlich.

Es gibt ja eine Hand voll Kenner hier im Forum die mich auffordern nicht immer so dick aufzutragen und die warum auch immer hier nicht mitgelesen haben.
Das nicht dick auftragen hilft eigentlich nur einen. Den Leuten die es stört. Alle anderen können von meinen praxisnahen Darlegungen profitieren.

Ich würde dir auch ein hartes Holz ans Herz legen. Ab 1500hz und Antiseitig ein hartes Deckfurnier.

Autor:  ikarus13 [ Donnerstag 8. März 2018, 11:47 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Danke für die ausführlichen Antworten!

Genau so habe ich es auch in der Praxis empfunden und gestern schon wieder mit dem Appelgren WC trainiert. Mit dem Tachi habe ich nämlich nach der Anfangseuphorie den ersten Rückschlag erlitten: Am Wochenede lief es mit dem Tachi gut, ich habe da aber wenig am Tisch gespielt, sondern viel von hinten, am Dienstg musste ich aktiv spielen, der Gegner hat mich mit Sicherheitstopspins auf dem Anti festgenagelt und am Tisch kann ich gefühlt mit dem tachi nicht so viel ausrichten wie mit dem Appelgren WC, vor allem taucht der Ball beim Block / Konter da nach meinem Empfinden nicht so ab.


Balsa = dicker = härter
Carbon = härter
Härter = ball taucht mehr ab und wird "ekliger"

Kann ich daraus schließen, dass eine Kobination von Balsa und Carbon für mein Spiel super wäre oder ist diese Addition zu einfach?
Wenn ja (oder auch wenn nein), welche Hölzer könntet ihr mir konkret empfehlen?

"Ich würde dir auch ein hartes Holz ans Herz legen. Ab 1500hz und Antiseitig ein hartes Deckfurnier."
Was hbedeutet hier hz und wo finde ich diese Information? Welche Hölzer kämen demnach in Frage? Gerne auch deine eigenen, ich werde mich nicht über "Werbung" beschweren.

Autor:  bacchus6 [ Donnerstag 8. März 2018, 13:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Holz für "normalen" Anti

Ich habe seit Einführung der P-Bälle die Erfahrung gemacht, daß ein härteres Holz in Kombination mit einem klass. Anti nicht mehr Störeffekt macht als ein weiches langsames Holz mit klass. Anti. Ich kann nur jedem, der einen klas. Anti testen möchte die Kombination TSP Balsa 2,5 mit Bty Superanti 1,5 zu versuchen. Der Unterschied im Störeffekt von Z-Ball zu P-Ball ist enorm. Mit Z-Ball muß ich vielmehr selber aktiv werden, mit P-Bällen reicht oft einfach zurückspielen. Der Ball kann so sehr abgebremst werden, daß der Gegner völlig sein Timing für TS und Schuß verliert. Es bedarf aber einiger Einheiten bis man sich an das Spielgefühl gewöhnt hat.

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