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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. September 2014, 00:30 
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...hatte auch mal so nen SCH... Tennis-Arm...

Die Vorredner haben schon recht mit: Dehnen, dehnen, dehnen.

Ganz entscheident bei mir war aber zusätzlich zum Dehnen VOR dem Training das AUSDEHNEN NACH dem Training.
Also ca. 1 Minute das Handgelenk abwechselnd nach innen und nach außen dehnen (bei ausgestrecktem Arm).
Außerdem hat sich ein langes heißes Duschen mit anschließendem KALT-Duschen am Arm bewährt!

Beim abendlichem Kneipenbesuch empfehle ich das Bier mit der jeweils anderen Hand zu stemmen! :ugly:

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Dienstag 23. September 2014, 17:24 
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Tja, jetzt ist wirklich sogar ein eigener Thread entstanden :)
Ist super wieviel hier sich gleich beteiligen und gute Tipps geben :ok:
Ich glaube das Neppomuk hier wirklich am besten Bescheid weiß, nicht nur weil er vom Fach ist, sondern es sich auch sehr vernünftig anhört.
Einschmieren wird hier glaube ich auf lange Sicht nicht wirklich helfen. Das mit den Blutegeln hört sich auch interessant an, vorausgesetzt es kommt einem nicht das "kotzen".


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 17:56 
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Doppelnoppe1 hat geschrieben:
Tja, jetzt ist wirklich sogar ein eigener Thread entstanden :)
Ist super wieviel hier sich gleich beteiligen und gute Tipps geben :ok:
Ich glaube das Neppomuk hier wirklich am besten Bescheid weiß, nicht nur weil er vom Fach ist, sondern es sich auch sehr vernünftig anhört.
Einschmieren wird hier glaube ich auf lange Sicht nicht wirklich helfen. Das mit den Blutegeln hört sich auch interessant an, vorausgesetzt es kommt einem nicht das "kotzen".


Von Blutegeln hat mir auch schon einer erzählt... Also wenn das Ganze zu lange dauert oder nicht weggeht, bin ich zu allem bereit.

Im linken Ellbogen (bin Rechtshänder) habe ich so vor 14 Jahren mal eine Cortison-Spritze bekommen, dann waren die Beschwerden binnen 10 Stunden weg und kamen nie wieder. Die Beschwerden links habe ich mir damals bei Renovierungsarbeiten geholt, der Schmerz war ziemlich heftig. Nur leider war auch die Spritze so schmerzhaft, dass ich beim Arzt fast umgekippt bin. Ansonsten kann ich nichts schlechtes über Cortison sagen, allerdings darf man dann offenbar einige Wochen nicht trainieren, auch wenn man schmerzfrei ist. Da hält sich nur offenbar keiner dran, man fühlt sich ja gesund, und dann kommen die Beschwerden wieder.

Nach viel Dehnen am Wochenende fühlte sich der re. Ellbogen am Montag schon so gut an, dass ich so blöd war, abends wieder zu trainieren. Das war überhaupt keine gute Idee, der Schmerz ist seit Dienstag morgen wieder da und schlimmer als zuvor, jetzt mache ich endgültig TT-Pause, bis es vorbei ist und dehne so lange fleißig. Nerv. Oder ich lass mir doch Cortison spritzen, am besten im Liegen, dann fällt die Ohnmacht nicht so auf :D. Habe eigentlich keine Lust, mich mit sowas monatelang herumzuärgern, lieber eine Spritze, TT-Pause und gut ist.

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Nittaku New DEF / LKT Sound 2,2 / Dornenglanz ox

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 18:21 
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Manschette nehmen. Weiterspielen und dehnen. Keine Kortisonspritzen.
Eventuell ein leichteres Holz spielen.
Massage und Krankengymnastik bekämpfen die Ursache (Verspannung).
Ein guter Masseur kann das erkennen. Kann auch vom Rücken über die Schultern herkommen.
Manchmal muß man wirklich vom Rücken her, über die Schultern zum Unterarm alles aufdröseln.
Unterarm kann man auch gut selber machen. Wenn der Muskel weich ist kann man den Knochen spüren :mrgreen:
Hatte selber schon 3. :shock:
Ohne Behandlung und ohne TT: 1 Jahr
Mit TT spielen und ohne Behandlung: 9 Monate.
Mit gutem Masseur / Krankengymnast und TT weiterspielen: 3 Monate.
Gehe mittlerweile alle 3 Monate prophylaktisch zur Massage.

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Rückhand: Dr. Neubauer Buffalo 1,5 (rot)


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 18:49 
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hatte zuviel trainiert, hab dann alles mögliche versucht: Salben, Verbände etc. - eine Cortisonspritze an die richtige Stelle und alles war/ist und bleibt hoffentlich gut

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Erstschläger:
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Die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 19:22 
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Hatte auch mal heftig Tennisarm

meine Tipps dazu die mir dabei geholfen haben

Ellenbogen überdehnen, und Dehnen bis es besser wird wie schon so oft gesagt...

Physio...u.a. Handfahradfahren mit nem Minibike

dazu Voltarengel gegen Schmerzen
Auf Cortison wegen zu grosser Nebenwirkungen würde ich so gut wie möglich verzichten

Tennisarmbandage war vor allem am Anfang bei mir wichtig

Auf Tischtennis habe ich trotz Schmerzen nicht verzichtet, ich finde Bewegung ist das wichtigste
und wie soll sich ein Arm dran gewöhnen wenn man kein Tischtennis mehr spielt
Tischtennis ist in den wenigsten Fällen die Hauptursache

Gute Besserung

Gruss Joe

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 09:52 
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von cortison würde ich abraten, die beschwerden gehen 2-4 wochen weg und sind dann wieder da, cortison ist dann sinnvoll wenn du den arm danach auch konsequent schonst und dehnst, spielst du wieder weil du ja keien schmerzen hast...kommt es 100 % wieder

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 18:44 
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Das Problem ist, dass viele von uns "TT-Junkies" wahrscheinlich Entzugserscheinungen haben wird, wenn er wirklich mehrere Monate nicht TT spielen würde. Hab nach meinem Bandscheibenvorfall z.b. 3-4 Wochen pausiert, dann mit Gurt gespielt und war besser als zuvor. Bei meinem Knorpelschaden im Knie hatte mir mein ehemaliger Arzt ein Präparat aus Haifischflossen-Extrakt verschrieben. War sauteuer, wurde nicht von Krankenkasse bezahlt (weiß nicht wie das bei Euch in Germany ist) aber es hat Schmerzen gelindert. Vielleicht hilft sowas auch gegen Tennisarm, wünsche es Euch auf jeden Fall!

Gruß, DN1


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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Freitag 26. September 2014, 19:45 
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Was sind eigentlich Manschetten und Tennisarmbandagen? Wie sieht so was aus (evtl. n Link?)?

Weils nach dem Training am Montag so schlimm war 2 Tage lang, dann wieder was besser und heute morgen wieder unangenehm, hab ich die Praxis meines alten Orthopäden angerufen und für Montag einen Termin bekommen. Wie das geht, Anruf am Freitag, Termin am Montag bei nem gesetzlich Versicherten? Ganz einfach, ich war früher privat versichert :mrgreen:

Jedenfalls lass ich mir wenns irgend geht Cortison spritzen, dann geht´s eh in den Urlaub und ich habe mir fest vorgenommen, 3-4 Wochen nach der Spritze keinen Sport zu machen, aber natürlich Dehnübungen. Danach nehm ich ein leichtes Holz und mach reines Schnittspiel, der ganze Mist ging nämlich los, als ich anfing, mit nem 100 gr DEF-Holz und nem DEF-Belag vorwiegend offensiv zu spielen, ist spür den Ellbogen gerade bei diesen ganzen offensiven Schlägen, während VH-Schnittabwehr ja eher armschonend ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Samstag 27. September 2014, 10:04 
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Biggie661 hat geschrieben:
Was sind eigentlich Manschetten und Tennisarmbandagen? Wie sieht so was aus (evtl. n Link?)?


Ich habe eine Ellenbogenspange benutzt ähnlich wie diese:
http://www.sanitaetshaus-24.de/bandagen ... etail.html

Damit konnte ich meistens schmerzfrei spielen. Diese Spange hat mir mein Orthopäde damals verschrieben. Ein Kollege hatte eine Bandage, die sich aber bei ihm nicht bewährt hat.
Das mit dem Cortison würde ich mir noch mal überlegen. Wenn du jetzt sowieso eine Spielpause
einlegen willst und ohne Belastung die Beschwerden nicht so stark sind, sollte es auch ohne Cortison nur mit Dehnen gehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Sonntag 28. September 2014, 11:49 
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Die Ellenbogenspange habe ich jetzt bestellt.

Die vor ein paar Wochen nur nach Sport leicht spürbaren Beschwerden sind übrigens eindeutig durch TT immer schlimmer und schließlich akut geworden, ich kann mir nicht vorstellen, dass es eine gute Idee ist, den Ellenbogen weiter so stark durch TT zu belasten. Ich werde berichten, die Spritze ist ja für morgen früh vorgesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Sonntag 28. September 2014, 13:06 
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Ellenbogenspangen, Massagen, Salben - alles probiert: nur Cortison hat geholfen: seither schmerzfrei und nicht mehr im ansatz ein Problem obwohl ich jetzt noch mehr trainiere

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 14:10 
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Noppen-Hans hat geschrieben:
Ellenbogenspangen, Massagen, Salben - alles probiert: nur Cortison hat geholfen: seither schmerzfrei und nicht mehr im ansatz ein Problem obwohl ich jetzt noch mehr trainiere


Habe bislang in meinem Leben 3 Cortison Spritzen bekommen, 1x linker Ellbogen (Renovierungsarbeiten) und dann je die beiden Hüften (kam damals vom Inline-Speedskating). War alles so vor über 10 Jahren. In allen Fällen waren die Schmerzen binnen ca. 2 Tagen weg und kamen nie wieder.

Jedenfalls hat mich der Arzt heute morgen vor die Wahl gestellt, entweder Physio oder, wie damals beim linken Ellbogen, Cortison. Sechs Stunden nach der Spritze sind nun schon mal die ständigen Hintergrundschmerzen im Ellbogen weg. Ferner hat er mir eine Ellenbogenspange verschrieben.

So ein Mist, nie wieder Tennis, spiel ich eh nur alle paar Jahr mal im Urlaub und jedes Mal gibt es irgendwelche Probs danach.

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 14:39 
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hier mal ein interessanter Link zur Behandlung mit Kortison

http://www.test.de/Tennisarm-Kortisonsp ... 4536890-0/

Gruss Joe

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 Betreff des Beitrags: Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?
BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 18:21 
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Joe_CH hat geschrieben:
hier mal ein interessanter Link zur Behandlung mit Kortison

http://www.test.de/Tennisarm-Kortisonsp ... 4536890-0/

Gruss Joe


Ja, diese Untersuchung kenne ich, wird überall zitiert, nur ist der Umkehrschluss (Cortison = schädlich für die Heilung) methodisch natürlich nicht zulässig. Es gibt ja auch eine Untersuchung, wonach Kinder von weintrinkenden Eltern durchschnittlich einen höheren IQ haben als Kinder von Biertrinkern. Der sich aufdrängende Schluss daraus, dass künftige Eltern auf Wein umsteigen sollten, ist natürlich absurd. Habe mich mal 2 Jahre mit Statistik an der Uni beschäftigt, wenn man Ersatzursachen nicht berücksichtigt bzw. näher untersucht, sind Statistiken bestenfalls wertlos und verführen Menschen schlimmstenfalls zum falschen Verhalten. Sehr schön zu sehen am Glühbirnenverbot, welches - völlig vorhersehbar! - zum massenhaften Kauf von Halogenlampen geführt hat. Wo früher eine 80 Watt Glühbirne reichte, braucht man jetzt einen 300 Watt Deckenfluter oder 6 x 25 Watt ständig durchbrennende Einbauleuchten und hat immer noch keine vernünftige Ausleuchtung (hat jetzt eigentlich nichts mit Statistik zu tun, regt mich aber immer noch maßlos auf).


Ich würde dieser Untersuchung mal positiv entnehmen, dass Physiotherapie wohl besser ist als ein wait-and-see approach, wobei es auch dafür zwei Erklärungen gäbe (Physiotherapie wirkt oder Physiotherapie sensibilisiert mit der Folge einer größeren Eigenschonung). Vernünftig gemacht müsste eine solche Studie extrem ins Detail gehen bzgl. sowohl der ursprünglichen Ursache für den Tennisarm als auch des Umfangs der belastenden (zumeist) sportlichen Betätigung im Kontrollzeitraum bis zur Schlussuntersuchtung nach 12 Monaten.

Wahrscheinlich gibt es beim Tennisarm zwei Zustände, entweder den (sehr) schmerzhaften Anfangszustand, bei dem Cortison und Ruhestellung danach noch dauerhaft helfen können oder es ist chronisch und dann helfen nur noch Schonung und Zeitablauf ("Ausbrennen" nach ca. 12 Monaten), evtl. verkürzend auch Physiotherapie, was aber nicht gesichert zu sein scheint.

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