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Tennisarm! Was nun? Cortison?
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Autor:  Biggie661 [ Sonntag 21. September 2014, 19:45 ]
Betreff des Beitrags:  Tennisarm! Was nun? Cortison?

Habe mir zum ersten Mal im Leben einen Tennisarm eingefangen.

Habe im Sommer im Urlaub tatsächlich Tennis gespielt. Habe schon im vorletzten Urlaub Tennis gespielt und danach ein halbes Jahr Schulterschmerzen beim TT gehabt, aber ich dachte, diesmal gehts gut aus, die Plätze waren halt nur 200 m entfernt, immer was frei und auch noch kostenlos...

Jedenfalls fing es es so vor drei Wochen langsam an, wurde immer mehr, während TT merkte ich aber zunächst nichts von, nur danach. Beim Spiel letzten Dienstag zwickte es dann auch schon beim Spielen und am nächsten Tag war es dann richtig schlecht.

Habe im Internet eine Website gefunden, wonach man die Beschwerden durch ein Strecken der Sehne binnen einiger Wochen in den Griff bekommen kann. Bin also fleißig am Strecken... Habe einen Bekannten, bei dem hat es allerdings 1 1/2 Jahre gedauert, trotz Physiotherapie etc., der hat allerdings die ganze Zeit weiter TT gespielt, sogar auf VL-Level. Falls es in den nächsten 2-3 Wochen mit Strecken nicht besser wird, muss ich wohl doch zum Arzt... Tja, ärgerlich, zumal ich zwar an 3. gemeldet bin, aber nun die ganze Zeit schon an 2. oder auch an 1. spiele. Nächstes Spiel ist am Sonntag, werde dann wohl ein Ibu einwerfen, weil VH-Top kommt nun so gut wie gar nicht.

Gibt es noch Leidensgenossen? Wie lange dauert der Mist? Lohnt sich eine Cortison-Spritze? Schadet es, weiterzuspielen?

Autor:  tt75 [ Sonntag 21. September 2014, 20:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Das Dehnen hat mir auch geholfen.Es hat aber auch Monate gedauert.

Autor:  RealGyros [ Sonntag 21. September 2014, 20:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Finalgon aber die normale nicht die extra starke. Gut einreiben immer vorm Sport.

Autor:  The Crow [ Sonntag 21. September 2014, 20:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Dehnen,Dehnen, Dehnen ....So oft es geht.
Du musst die Spannung von der Sehen nehmen, die durch den verkrampften , verkürzten Muskel entsteht.
Die Heilung der Sehen dauert allerdings Wochen bis Monate, da sie schlecht durchblutet wird.
Ich hatte es mal so schlimm, das ich nicht mal mehr eine Kaffeetasse neben konnte.
Bin jetzt seit Jahren schmerzfrei.
Ob Cortison da hilft, kann ich dir nicht sagen.
Die Schmerzen kommen ja von den einrissen am Sehnenansatz , die müssen verheilen.
Das dehnen auch nur soweit, das du keine schmerzen hast, dafür aber regelmäßig mehrmals täglich.

Gruß
Jörg

Autor:  claus [ Sonntag 21. September 2014, 20:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

ich habe eine OP machen lassen, 2 Tage im Krankenhaus, und nach 4 Wochen war alles ok.

Autor:  Biggie661 [ Sonntag 21. September 2014, 21:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

RealGyros hat geschrieben:
Finalgon aber die normale nicht die extra starke. Gut einreiben immer vorm Sport.


Nach einer heißen Dusche morgens sind die Schmerzen schon mal geringer, ich werde also mal Finalgon bestellen.

Autor:  RealGyros [ Sonntag 21. September 2014, 21:36 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Hat jede Apotheke kannst du sicher schneller haben
Aber richtig einreiben nicht nur drauf schmieren!

Auch ein Körnerkissen für die microwelle würd ich empfehlen

Autor:  Neppomuk [ Sonntag 21. September 2014, 21:48 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Schon wieder einer ! Effektivste Thp:
Zügig vom Arzt Rezept holen: 6xKG (Massage und Triggern/Dehnung der Handgelenksstrecker, evtl. Exzentrik) + Ultraschall. Da die Sache subakut ist, ist während dieser Behandlungszeit Schonung Pflicht. (Kein TT etc !!!). Sonst kann´s chronifizieren. Kortison ist gefährlich, kann eine Sehne schädigen. OP´s macht man nur bei chronischen Verläufen und Therapieresistenz. Persönliche Erfahrungen (Bei mir..., ich kenne einen... etc) von Laien sind mit Vorsicht zu genießen. Jeder ist anders. Wichtig: während der KG Alkohol und Fleisch (tierische Fette) meiden, da diese Dinge (z.B. Arachidonsäure) Entzündungen im Körper anheizen. Bin Physio und werde das alles nur einmal posten !

Autor:  Otter1978 [ Montag 22. September 2014, 02:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Neppomuk hat geschrieben:
Schon wieder einer ! Effektivste Thp:
Zügig vom Arzt Rezept holen: 6xKG (Massage und Triggern/Dehnung der Handgelenksstrecker, evtl. Exzentrik) + Ultraschall. Da die Sache subakut ist, ist während dieser Behandlungszeit Schonung Pflicht. (Kein TT etc !!!). Sonst kann´s chronifizieren. Kortison ist gefährlich, kann eine Sehne schädigen. OP´s macht man nur bei chronischen Verläufen und Therapieresistenz. Persönliche Erfahrungen (Bei mir..., ich kenne einen... etc) von Laien sind mit Vorsicht zu genießen. Jeder ist anders. Wichtig: während der KG Alkohol und Fleisch (tierische Fette) meiden, da diese Dinge (z.B. Arachidonsäure) Entzündungen im Körper anheizen. Bin Physio und werde das alles nur einmal posten !


Dem ist nichts hinzu zu fügen. Genau so habe ich es auch weg bekommen. Hat aber trotzdem 5 Monate gedauert.

Autor:  Noppenkasper [ Montag 22. September 2014, 09:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Bei Entzündungen von Sehnen und Gelenken hat sich unter anderem der Einsatz eines Blutegel bewährt. Inzwischen haben sich in Deutschland diverse Blutegelzuchten etabliert, die die kleinen Tierchen hauptsächlich an Heilpraktiker und Tierheilpraktiker liefern. Man kann sie zum Beispiel in Potsdam für 4 bis 5 Euro kaufen: Googel mal Blutegel und Potsdam. Das interessante: Ein Egel kann natürlich nach einiger Zeit wieder verwendet werden – sozusagen zum Nulltarif – aber man sollte einen Egel nur für einen Patienten verwenden.
Merkwürdig ist es schon, dass ohne Schmerzmittel oder Entzündungshemmer allein durch den Biß eines Blutegels und sein Verweilen am Patienten schmerzhaftes Dasein erheblich gelindert wird – und das tatsächlich für Wochen.
http://www.blutegel-pro.de/Blutegelther ... nisarm.htm

Gute Besserung !

Autor:  Biggie661 [ Montag 22. September 2014, 11:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Ich habe den Eindruck, dass das Ganze (mal abgesehen vom Tennis im Sommer) anfing, als ich auf ein schwereres Holz umgestiegen bin, ein Joola Chen DEF mit 98 gr. Mit Noppe ox und Super Defense 1,9 ist der Schläger an sich nicht wirklich schwer, aber schwerer und auf der VH langsamer als der vorherige (Nittaku New DEF mit 2,1 G3FX/VH). Dazu kommt, dass ich mit der VH nicht säge, sondern eher offensiv spiele, nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

Ich würde gerne beim Joola bleiben, da in den Tops nun wesentlich mehr Rotation drin ist und die Schlagspins / Schüsse den Gegnern ebenfalls mehr Probleme bereiten, wahrscheinlich wegen des flacheren Ballabsprungs und der besseren Platzierungsmöglichkeiten. Schon komisch, habe mir eine Bratpfanne geholt, um die VH-Säge zu erlernen und spiel damit nun offensiver als je zuvor. Kommt natürlich auch davon, dass der 1,9er Super Defense für eine vernünftige VH-Säge völlig unbrauchbar ist, wie ich inzwischen feststellen musste.

Autor:  Sauernoppe [ Montag 22. September 2014, 11:06 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Cortison kann ich auch nicht empfehlen. Es hilft wohl schnell, aber nur für eine kurze Zeit. Beschwerden kommen dann immer wieder und es hat, wie oben beschrieben Nebenwirkungen!
Als ich einen Tennisarm hatte, habe ich mit einer Armspange gespielt. Das ging ganz gut, weiß aber nicht, ob das den Heilungsverlauf nicht auch verzögert hat.
Ich hatte insgesamt ca. 1 1/2 Jahre Beschwerden.
Heute denke ich, das richtiges Dehnen der beste Weg ist. Am besten unter Anleitung eines Physiotherapeuten!

Autor:  Sauernoppe [ Montag 22. September 2014, 11:16 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Ich habe mir meinen Tennisarm nicht durch den Sport geholt,
sondern durch das intensive säubern einer Kaminscheibe :wut:
Damals hat mir mal jemand erzählt, dass das spielen mit der VH nicht so das Problem sei, sondern der RH-Konter und RH-Topspin. Diese Bewegungen würden den Tennisarm verschlechtern oder sogar hervorrufen. Ob das so ist, kann ich nicht wirklich beurteilen.

Autor:  ElPlautz [ Montag 22. September 2014, 11:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

Biggie661 hat geschrieben:
... nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

....

Kann es sein, dass du bei den Tops nach dem Treffen des Balles den Schläger stark abbremst?
Ich hatte ein ähnliches Problem:
Habe immer mit sehr leichten Hölzern gespielt (unter 70 g Eigenbauten). Hab dann irgendwann auf ein JSH getestet. Das war für mich ein "Beidhänder", hab ich also verkleinert, da war es für mich spielbar, habe recht erfolgreich damit gespielt. Am Ende der Saison hatte ich Schmerzen im Arm, bin dann auf ein Boll umgestiegen. Damit kann ich allerdings nicht aus der Halbdistanz spielen.
Zurück zum JSH - Schmerzen.
Ich habe mich selbst beobachtet:
Ich spielte gerne (an der Platte - aus der Halbdistanz hatte ich keine Probleme) hochgerissene Tops, dabei bremste ich dann nach dem Treffen des Balles stark ab.
Ich habe mir angewöhnt, den Schlag voll durchzuziehen, seitdem habe ich keine Schmerzen mehr.
Hanteltraining wird da kaum was bringen, da es bei mir kaum an der Kraft lag.

Autor:  Biggie661 [ Montag 22. September 2014, 16:29 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Tennisarm! Was nun? Cortison?

ElPlautz hat geschrieben:
Biggie661 hat geschrieben:
... nach Möglichkeit angerissene Tops mit möglichst viel Rotation. Das hat anfangs auch prima geklappt, scheint aber den Arm stark zu belasten, sollte man also parallel Hanteltraining o.ä. machen?

....

Kann es sein, dass du bei den Tops nach dem Treffen des Balles den Schläger stark abbremst?


Das mache ich bestimmt auch. Als Späteinsteiger habe ich eine ziemlich bescheidene VH-Technik und dann habe ich auch noch lange mit FKE-Belägen gespielt, was dann automatisch zu verkürzten "vorsichtigen" Bewegungen führt. Dafür war der G3FX auf einem leichten Holz (habe früher das Yinhe Stock gespielt, hat um die 76 gr) ideal. Werde mal drauf achten, demnächst durchzuschwingen.

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