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 Betreff des Beitrags: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 09:21 
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Hallo community,
möchte euch nur kurz mitteilen, was mir gestern, im Zug eines Meisterschaftsspieles passiert ist u. euch vlt. um mögliche außenstehende Beurteilung (in diesem Fall höchst objektiv !) ersuchen:

Ausgangssituation: angeforderter Schiri seitens der gegnerischen Mannschaft

Spiellokal generell: Turnsaal viereckig ausgeleuchtet (neues Licht) ABER: zentral überm Tisch keine Beleuchtung, Hinterwand weiß mit Sprossenwand zwar verdeckt, aber äußerst irritierend

Vor Spielbeginn: Ärger fängt schon mit diskriminierender Schlägerkontrolle an, meine LN (POGO) wird als 'grenzwertig' eingestuft (mit dem Dreieck aus 3 TT-Bällen angeblich bereits Standardmethode ?? herumgefudelt) obwohl erst 3x gespielt, Schläger der gegnerischen Mannschaft werden nur oberflächlich geprüft ...

Spielbeginn: die ersten 2 Sätze verlaufen problemlos, plötzlich beginnt der Schiri (der die Rolle eines OberSchiri eingenommen hat u. zw. den beiden TTischen steht) meine Service abzuzählen, da angeblich zu 'niedrig' aufgeworfen (insgesamt 5 Punkte hintereinander Abzug). Danach geht's in den 5. Satz über 10 hinaus u. beim Stand v. 17:17 wiederum Punkteabzug wegen angeblich zu geringem Aufwurf - Spiel verloren !

Ich hab daraufhin meine Teilnahme am Wettkampf mit sofortiger Wirkung abgebrochen (leider war meine Mannschschaft nicht solidarisch u. hat weitergespielt - mir hats jedenfalls gereicht !) u. den Schiri gefragt, wieviel er v. d. gegnerischen Mannschaft kassiert hat um so einen 'Scheiß' zu produzieren, noch dazu in einer Amateurklasse - war ihm sichtlich peinlich !
Was sagt ihr zu sowas ? Wie würdet ihr reagieren ? War meine Reaktion überzogen, obwohl ich natürlich damit rechnen mußte, daß im n.Spiel das Theater wieder v. vorn losgeht ?
Möchte mich bei euch schon im voraus f. eure Kommentare bzw. Hinweise auf (vlt. optimalere) Handlungsweisen bedanken !

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 09:43 
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Spielklasse: Kreisliga
ttbleki hat geschrieben:
[...]

Spiellokal generell: Turnsaal viereckig ausgeleuchtet (neues Licht) ABER: zentral überm Tisch keine Beleuchtung, Hinterwand weiß mit Sprossenwand zwar verdeckt, aber äußerst irritierend

> lässt sich schwer "mal eben so" ändern, schon gar nicht vom Schiri oder der Mannschaft..
ttbleki hat geschrieben:
Vor Spielbeginn: Ärger fängt schon mit diskriminierender Schlägerkontrolle an, meine LN (POGO) wird als 'grenzwertig' eingestuft (mit dem Dreieck aus 3 TT-Bällen angeblich bereits Standardmethode ?? herumgefudelt) obwohl erst 3x gespielt, Schläger der gegnerischen Mannschaft werden nur oberflächlich geprüft ...

> Wer den "Test" besteht ist safe durch, wer nicht besteht muss aber nicht glatt sein. Der Test dient soweit ich weiß dazu, grob zu sehen, ob das alles mehr oder weniger legitim ist. Wenn was wäre, hätte ich (auch wenn der Gegner unter Protest spielt) gespielt.
ttbleki hat geschrieben:
Spielbeginn: die ersten 2 Sätze verlaufen problemlos, plötzlich beginnt der Schiri (der die Rolle eines OberSchiri eingenommen hat u. zw. den beiden TTischen steht) meine Service abzuzählen, da angeblich zu 'niedrig' aufgeworfen (insgesamt 5 Punkte hintereinander Abzug). Danach geht's in den 5. Satz über 10 hinaus u. beim Stand v. 17:17 wiederum Punkteabzug wegen angeblich zu geringem Aufwurf - Spiel verloren !

> Inwiefern war der Schiri "zwischen den Tischen" tätig? Ganz generell lässt sich sagen, dass der Schiri am Tisch natürlich Angaben abzählen darf. und dass man da 5 hintereinander abgezählt bekommt, ist zwar merkwürdig, aber wie es zur Zeit aussieht leider deine Schuld.
ttbleki hat geschrieben:
Ich hab daraufhin meine Teilnahme am Wettkampf mit sofortiger Wirkung abgebrochen (leider war meine Mannschschaft nicht solidarisch u. hat weitergespielt - mir hats jedenfalls gereicht !) u. den Schiri gefragt, wieviel er v. d. gegnerischen Mannschaft kassiert hat um so einen 'Scheiß' zu produzieren, noch dazu in einer Amateurklasse - war ihm sichtlich peinlich !
Was sagt ihr zu sowas ? Wie würdet ihr reagieren ? War meine Reaktion überzogen, obwohl ich natürlich damit rechnen mußte, daß im n.Spiel das Theater wieder v. vorn losgeht ?
Möchte mich bei euch schon im voraus f. eure Kommentare bzw. Hinweise auf (vlt. optimalere) Handlungsweisen bedanken !

> Ich wäre ein wenig ruhiger geblieben. Das Argument mit der Amateurklasse ist m.M.n. Käse. Ich darf auch nicht mit 2 glatten Noppen oder mit 2 schwarzen Belägen spielen. Oder dürfen sonst auch unter Bezirksliga alle auch in weißen Sachen spielen? "Schaut ja eh keiner richtig auf den Ball" :ugly:
Mit der Schlägerkontrolle ist das immer so eine Sache. Noppenspieler sind ja immer ein Dorn im Auge vieler Spieler, und wenn dieser Schiri Noppen nicht mag, kontrolliert der halt besagten Schläger öfter / ordentlicher. Ist mir sogar auch schon mehrmals vorgekommen, dass ein Oberschiri auf einem Turnier NUR die Schläger mit Noppen durchgeguckt hat, und diese sogar mehrmals innerhalt einer Etappe. Das mit den Angaben.. Wir sehen kein Video davon, aber der Ball muss knappe 16 cm hochgeworfen werden. Auf einen ruhigen und erholsamen Sonntag,
Matthes 8-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 09:47 
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ttbleki hat geschrieben:
...
Ausgangssituation: angeforderter Schiri seitens der gegnerischen Mannschaft
.....

Spielbeginn: die ersten 2 Sätze verlaufen problemlos, plötzlich beginnt der Schiri (der die Rolle eines OberSchiri eingenommen hat u. zw. den beiden TTischen steht) meine Service abzuzählen, da angeblich zu 'niedrig' aufgeworfen (insgesamt 5 Punkte hintereinander Abzug). Danach geht's in den 5. Satz über 10 hinaus u. beim Stand v. 17:17 wiederum Punkteabzug wegen angeblich zu geringem Aufwurf - Spiel verloren !
..


Der erste oben zitierte Satz macht mich sehr misstrauisch: es dürfte doch einen Grund geben, warum einen Mannschaft einen SR für ein Meisterschaftsspiel anfordert.
Ich nehme an, du hast uns nur die halbe Geschichte erzählt.

Was die Aufschläge angeht, so ärgern auch mich die durch Aufschläge aus der Hand gegebenen Vorteile und vor allem die Uneinsichtigkeit der Spieler, wenn man sie darauf hinweist. Der Gipfel der Frechheit - ich wies den Spieler zwischen den Sätzen darauf hin, dass er übelste Rollaufschläge aus der Hand macht - war in einem unserer Spiele die Antwort "Na und. Wir spielen hier bloß 2. KK."

Kurzum, ich bin sehr skeptisch. Vielleicht ist ja ein Mitglied der gegnerischen Mannschaft im Forum und kann dazu Stellung nehmen.

Sorry.


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 10:05 
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Aus der Ferne ohne Bildmaterial schwer zu beurteilen. Da gibt es wie gesagt immer 2 Meinungen. Etwas stutzig macht mich die Reaktion deiner Kammeraden, deines Mannschaftsführers. Klingt als wunderte dein Team die Umstände (OSR) nicht !? Wir haben auch mal einen OSR beantragt weil ein Gegner extrem und mit Absicht irreguläre Aufschläge gemacht hat. Hat also wohl auch hier seinen Grund.

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 11:39 
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Deinen Ärger wegen des Schiris kann ich nachvollziehen. Es hat schon ein "Geschmäckle" und die Verdachtsmomente sind nachvollziehbar, wenn ein Schiri nach 2 "normalen Sätzen" in der Entscheidungsphase plötzlich 5 Aufschläge abzählt und dann auch zu Matchende das Spiel dadurch beeinflusst. Die Frage wäre dann, ob Du nach 2 Sätzen die Aufschläge geändert hast und zum Spielende dann die zuvor monierten "Specials" wieder ausgepackt hast. Kommt bei Spielern vor. Erst sind sie nach Ermahnung brav und packen sie am Spielende dann doch wieder aus in der Hoffnung, dass sich dann der Schiri in der spielentscheidenden Phase nicht mehr traut, diese abzuzählen, um sich keine Proteste und Ärger einzuhandeln.

Letzendlich ist es aber immer auch eine Tatsachenentscheidung. Es gibt Schiris, die lassen viel durchgehen, auch weil sie im Rahmen der verpflichtenden Schiedsrichterabstellung dazu verdonnert wurden und der eigene Verein sonst Strafe zahlen müssen. Es gibt aber auch die Ehrgeizigen der Zunft, die vielleicht noch in die deutsche Eliteklasse oder internationale Ebene aufsteigen möchten und scharf prüfen. Vielleicht war der Schiri auch sauer, dass er zwangsverpflichtet wurde oder der Gegner, der ja wohl für eine Sonderansetzung eines Schirs bezahlen muss, hat ihn auf Dich sensibilisiert, weil es im Vorfeld bereits Ärger gegeben hat. Das kommt bei Teams und Spielern vor, die z.B. im Vorfeld auffällig waren - entweder durch Aggressivität, grobe Unsportlichkeit, verbotene Aufschläge oder irreguläres Material aufgefallen sind. Das ist dann eine "Retourkutsche".

Zu klärende Fragen wären für mich noch:
- war der Schiri legitimiert, hatte also ein "offizielles Mandat" vom Verband oder zuständiger Stelle? War er mit Trikot als Schiri erkennbar an oder war er als Privatperson ohne Mandat da, die einen Schiedsrichterschein hat und sich nur eingemischt hat?
- hat der Schiri nur Dich oder auch andere Mitspieler offensichtlich /vermeintlich benachteiligt?
- gab es in der Vorrunde Ärger und warum wurde das Rückspiel als "Problemspiel eingestuft?
- ist der Schiri aus einem Verein, der ein Mitkonkurrent ist und von einem Gästesieg oder eurer Niederlage profitieren würde?
- ging es um Aufstieg oder Abstieg, wodurch die besondere Brisanz zu erklären wäre?
- sind besonders gute Beziehungen zwischen dem Verein und Schiri bekannt?

Ob das Verhalten angemessen war? Wenn es offensichtlich war und z.B. nach Ermahnung nur noch regelkonforme Aufschläge gemacht wurden, hätte ich zumindest das 2. Einzel begonnen. Falls der Schiri wieder so einen Zauber veranstaltet hätte, wäre ich dann vom Tisch gegangen. Ich müsste mir dann aber nach "selbstkritischer" Bewertung sicher sein, mich regelkonform verhalten zu haben und die Schirientscheidung als Willkür deuten zu müssen.

Sofern der Schiri bei einem Spiel von euch erneut eingesetzt wird und ihr vorher darüber informiert werdet (ich weiss nicht, ob eine Mitteilung verpflichtend ist) gegen die Ansetzung vorab Widerspruch einlegen. Wie ist denn die Partie ausgegangen und war die Niederlage spielentscheidend?

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Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

Nittaku Septear, P1R 1,5mm, MX-S, 1,8mm
TSP Balsa Fitter 5.5, Meteor 845 1,5mm, Airoc M, 2,1mm
Waldner Senso Carbon, Keiler 1,5mm, Baracuda 2,1mm


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 14:03 
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Werte Forumsexperten, ich versuch in Kürze (um keinen zu langweilen) auf die notwendigen ZusatzInfos einzugehen:
@Matz0r,
hab das mit der 'Amateurklasse' insofern hervorgehoben, als daß mir natürlich völlig klar ist, daß es Regeln gibt, die einzuhalten sind, ABER: da ich ja nicht erst seit gestern TT spiele, auch an Wettbewerben teilnehme (wo ich noch NIE bzgl. Service angepatzt wurde) , drängt sich mir insofern ein Verdacht auf, daß eine 'Fernsteuerung' d. Schiris von 3. Seite stattgefunden hat. Einem Kollegen v. mir (ebenfalls Noppenspieler) ist nämlich bei einer Seniorenmeisterschaft sowas Ähnliches (Serviceaberkennung) im Finale passiert (die Detailschilderung erspare ich mir).
@Cogito,
um nicht in Nebensächlichkeiten abzugleiten (besagter Verein fordert nämlich bei jedem Spiel Schiri an), möchte ich gleich vorweg das wahre Motiv benennen:
es geht hier eigentlich nicht um einen fairen sportlichen Wettkampf, sondern um die unsportliche mit allen Mitteln ausgetragende Konfrontation Jung vs Alt (Durchschnittsalter: 60) wobei mir gerade im TT-Sport aufgefallen ist, daß gerade mehr od. weniger untalentierte jedoch aufgepushte/betuchte 'Jungspieler', deren Spieltalent enden wollend ist, mit allen zur Verfügung stehende Mitteln (Privatcoach etc.) versuchen, endlich 1x die 'Alten' fertigzumachen , koste es was es wolle (u. das im wahrsten Sinne). Geht's auf diesem Weg nicht, dann halt übern Umweg 'genehmer' Schiris, so schauts aus !
@Neppomuk,
leider hast du recht, ich hab im gegenständlichen Fall ebenfalls die Reaktion d. Mannschaftsführers vermißt, der zwar ebenfalls das Verhalten d. Schiris kritisiert hat, trotzdem unbedingt weiterspielen wollte, mir hats auf alle Fälle gereicht, da ich mir nicht der geringsten Schuld bewußt war (wollte man mit Laseroptik die Aufschlaghöhe jedes Spielers im Match kontrollieren, könnte man wahrscheinlich 2/3 d. Services f. ungültig ansehen u. das nicht nur in irgendeiner Plempelliga !!!)

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 15:20 
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Mal ein anderer Aspekt: seit wann hat der SR etwas über einen Ballwechsel zu befinden ? Bei den Spielen mit OSR sind das alleine die Tischschiedsrichter (=zählende Spieler der Vereine).


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 16:59 
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ttbleki hat geschrieben:
Werte Forumsexperten, ich versuch in Kürze (um keinen zu langweilen) auf die notwendigen ZusatzInfos einzugehen:
@Matz0r,
hab das mit der 'Amateurklasse' insofern hervorgehoben, als daß mir natürlich völlig klar ist, daß es Regeln gibt, die einzuhalten sind, ABER: da ich ja nicht erst seit gestern TT spiele, auch an Wettbewerben teilnehme (wo ich noch NIE bzgl. Service angepatzt wurde) , drängt sich mir insofern ein Verdacht auf, daß eine 'Fernsteuerung' d. Schiris von 3. Seite stattgefunden hat. Einem Kollegen v. mir (ebenfalls Noppenspieler) ist nämlich bei einer Seniorenmeisterschaft sowas Ähnliches (Serviceaberkennung) im Finale passiert (die Detailschilderung erspare ich mir).
[...]

Ich möchte es mal sehr nett ausdrücken. Das liegt wohl sehr viel mehr daran, dass die ganzen Schiris dich "durchgewunken haben". Falsche Aufschläge sind falsche Aufschläge. Wenn ich weiß, dass ich am nächsten Spieltag gegen eine Mannschaft (oder Spieler) spiele, die entweder durch Material oder eben besagte Aufschläge Regelverstöße eingehen, ist das mein gutes Recht, einen Schiri zu holen. Dass du dich jetzt deswegen "ans Bein gepinkelt" fühlst gehört dazu. Ein Schiri wird nicht Aufschläge wegzählen, die wirklich korrekt sind, nur weil ihm danach ist oder er schlecht drauf ist oder wegen sonstwas. Im Endeffekt liest sich hier sehr viel so, dass du einfach beleidigt bist, dass jemand wirklich gegen deine (vermutlich) falschen Aufschläge angegangen ist, und nur das Argument "Hat nie einer was gesagt" zieht dabei auch nicht. Dass es menschlich nicht das Schönste ist, Spiele so außerhalb der Platte zu gewinnen, ist klar, aber im Endeffekt geht es hier nur um falsche Aufschläge :wink:
Gruß
Matthes

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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 18:18 
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Cogito hat geschrieben:
Mal ein anderer Aspekt: seit wann hat der SR etwas über einen Ballwechsel zu befinden ? Bei den Spielen mit OSR sind das alleine die Tischschiedsrichter (=zählende Spieler der Vereine).

Wenn der Schiri von außen agiert (sprich nicht am Zähltisch sitzt), hat er nichts zu melden. Angabe/Wurfhöhe sind Tatsachenentscheidungen. Die fällt der Mann am Zähltisch. Er kann höchstens Regelbelehrung vornehmen und Ausfälle ahnden. So ist mein Kenntnisstand.

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Schläger 1: Holz: Viscaria Light gerade
Rückhand: Tenergy 05FX 1.9
Vorhand: Tenergy 80 1.9
Schläger 2: Holz: siehe Schläger 1


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 Betreff des Beitrags: Re: Diskriminierung durch Schiri
BeitragVerfasst: Sonntag 5. März 2017, 20:20 
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Verein: DJK Schwäbisch Gmünd
Spielklasse: Bezirksklasse TTR: 1714 ATH: 1714
TTR-Wert: 1714
ich halte mal fest:

1.) Ein angeforderter Schiri ist wohl ein OSR gewesen. (Oder habt ihr zusätzlich 2 offizielle SAT gehabt?)
OSR wäre "normal" und hatten wir auch schon.

2.) Der OSR DARF nicht ins Spielgeschehen am Tisch eingreifen!!! (außer bei Unsportlichkeiten)
Das heißt: Wenn der OSR einen Aufschlag als nicht regelgerecht befindet, dann darf er dem SAT sagen, daß er diese Aufschläge abzählen soll und darf ggf. den SAT durch einen anderen ersetzen (was übrigens jeder Mannschaftsführer darf).

3.) Der OSR DARF keine Tatsachenentscheidungen des SAT ändern.

4.) Der OSR ist "lediglich" für die Einhaltung der Regeln und der Sportlichkeit zuständig!!!

Falls das bei euch im Verband anders gehandhabt wird -> Bitte in den enstprechenden Satzungen nachlesen und prüfen!


Sollte der OSR sich nicht gemäß diesen Vorschriften verhalten haben kann jeder Verein in der nächst höheren Stelle (Bezirk, Verband...usw) Protest einreichen. Dieser ist jedoch SOFORT (also noch während des Spiels) auf dem Spielberichtsbogen zu vermerken!

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