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 Betreff des Beitrags: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 07:04 
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Beiträge: 2
Hallo Zusammen,

da ich nun in ein Alter komme, wo so einige Sachen etwas schwieriger werden, überlege ich auf meine RH einen Noppenbelag zu nehmen.

Ich würde meine Spielweise als spinfreudiges Allroundspiel bezeichnen, wenn sich die Gelegenheit bietet versuche ich den VH Top-Spin anzubringen, oftmals auch durch umlaufen der RH. Mit der RH blocke ich sehr gut, eröffne auch oft mit einem kontrollierten RH-Topspin und kontrolliere auch das Spiel oftmals mit der RH aus der Halbdistanz. Gelegenheiten zum Schuß mit der RH werden auch genutzt, wenn sich diese bieten. Da mein Spiel aber in der Form sehr kraftraubend ist und dagegen auch sehr einfach zu spielen ist, überlege ich nun was man machen kann um a. das Spiel ein weniger kraftraubender und b. dem Gegner es etwas schwerer zu machen.

Ich spiele zur Zeit ein Stiga-Allround-Holz und auf beiden Seiten den National Hero in max. . Mein QTTR-Wert liegt bei ca. 1.500.

Ich bin gespannt auf Euer Feedback und bedanke mich schon einmal im Voraus für Eure Beiträge.

Lieben Dank und viele Grüße

Olli


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 08:52 
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Spielklasse: Kreisliga
TTR-Wert: 1559
Was möchtest du denn überhaupt mit der Noppe dann spielen? Ich nehme mal stark an, dass du eher stören möchtest. Oder möchtest du eher Abwehr spielen? In welchen Schlägen denkst du dir denn "Mist, mit ner Noppe wär das nicht so schwierig" ?

_________________
Gewo Balsa Carbon 575 Anatomisch Donic Spike P1 0,5mm Donic Bluefire Bigslam MAX.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 09:32 
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Registriert: Dienstag 28. März 2017, 06:40
Beiträge: 2
Ich denke da, auf jeden Fall näher am Tisch bleiben, stören, blocken und Druck machen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 10:17 
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Registriert: Sonntag 5. Februar 2017, 09:45
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Verein: HTTV-070
Ich bin mir nicht sicher ob eine Noppe, kurz oder mittellang, da Sinn macht. Hast Du ein 2. Holz zur Hand, am besten identisch?
Hast Du schon mal einen härteren Belag mit dünnerem Schwamm, 1.5mm oder gar 1mm, ausprobiert, zum Beispiel den Klassiker 729 oder SuperFX? Damit ließe sich schon mal schauen ob es Dir näher am Tisch mit weniger Elastizität überhaupt gefällt.
Ansonsten setzen viele Spieler lieber auf einen (richtigen) Tensor auf der Rückhand, aus 2. Hand mit nicht zu dickem, ruhig etwas härterem, Schwamm dürfte das schon für die nötige Entlastung sorgen.
Noppe am Tisch sich halte ich nicht für weniger kraftraubend, eher das Gegenteil, zumal Defizite die sich aus den Eigenschaften der Noppe ergeben oft mit Schnelligkeit oder vermehrter Lauf- und/oder Vorhandarbeit ausgeglichen werden sollten. Ich halte das, auch nach dem geschilderten Technikstand der Rückhand, für eher nachteilig.

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Red ist auch bei der Konkurrenz aktiv, wie z.B. dem ooakforum oder tafeltennisforum.net


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 10:42 
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Registriert: Donnerstag 21. Mai 2009, 22:48
Beiträge: 659
Du kannst deinem Schläger generell ein Tempoupdate verpassen, das macht das ganze Spiel deutlich entspannter. Ich bin von defensiv nach 8 Jahren zurück auf Off+ und finds Klasse. Rücken, Becken, Schulter und Arm danken es mir da ich mit dem Def Holz doch immer nur Angreifen musste und mir einen Eumel gezogen habe.

Noppe muss nicht unbedingt sein. Wenn du im Block allerdings andere akzente setzen willst, kann ich den Waran als schnittunempfindlichen, schnellen Block- und Schußbelag empfehlen und den Spectol Red als schnelle Allround alternative.

Mit langen Noppen am Tisch ist das so eine Sache. Die Funktionieren auch aber deutlich anders als ein NI-Belag mit außnahme weniger Beläge (Tsp P4 z.b.). Das erfordert eine Änderung in Technik und Taktik.

_________________
Andro Treiber G - Tibhar ELS Max - Spectol Red Max


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 13:22 
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Registriert: Freitag 29. Mai 2009, 10:39
Beiträge: 531
Spielklasse: Bezirksoberliga
Also grundsätzlich ist zu beachten, daß der offensichtlich derzeitig vorhandene Topspin mit allen Noppen stark eingeschränkt wird, teilweise wird es sogar unmöglich mit glatteren Noppen. Die Möglichkeiten hinterm Tisch beschränken sich auf Schnittabwehr oder Heber.
Bei spinfreudigem Allroundspiel würde ich erstmal den Einsatz von allen Noppen kritisch sehen. Wenn doch eine eingesetzt werden soll, wird es Umstellungen von Spiel/Taktik/Technik geben müssen. Beim Schwerpunkt auf Block/Konter dann eher kurze Noppen, bei Abwehr/Störspiel am Tisch lange.

_________________
Hz: Spinlord Ultra Carbon DEF (davor Stiga Cl. All Carb, Andro Kin. Sup. Carb OFF, Spinlord Defender, Andro Kin. CF OFF + Carbon, BTY Boll ALC, Joola Chen Def)
VH: Spinlord Irbis 2,1 rot (davor Donic Acuda S1, S2, S3 und S1 turbo in 2,0, Tibhar Aurus 2,1, Donic Desto F2 2,0)
RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
TTR: ~1800


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Dienstag 28. März 2017, 13:39 
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Registriert: Montag 27. Februar 2012, 08:13
Beiträge: 1190
Verein: TSV Willsbach
Spielklasse: - Moderner Allrounder - Reaktivierter Edelreservist :-)
Hi Olli, deine Geschichte kenne ich sehr gut. Spiel(t)e früher ähnlich und dann ging´s vom Körper her nicht mehr. Dieser Prozeß zieht sich nun schon Jahre. Eininge sinnvolle Aspekte haben die Kollegen hier schon beleuchtet.
Mein Fazit: "Unsere" Spielweise ist nur mit NI oder GrKN machbar. Eine Totalumstellung auf LN, auch am Tisch braucht Jahr(e) und macht nur Sinn, wenn du top Reflexe hast und bereit bist viel Systemtraining zu machen und das Tal der Tränen zu durchwaten. :?
Folgende Lösungen haben sich bewährt:
Auf der RH ne klassische GrKN spielen und zusätzlich drehen lernen. Dann hat man wenigstens etwas Störeffekt und kann das alte Spiel in etwa beibehalten.
Service und Rückschlag trainieren um einfache Punkte zu machen.
Am Schuß arbeiten, damit die Ballwechsel nicht so lange dauern.
Taktische Finessen einbauen
Spiel nicht so schnell werden lassen.
Fitnesstrainig :wink:
Immer gut Auf- und Abwärmen
Der einzige Störbelag, den ich nach 6 Monaten einigermaßen beherrschte und der auch Wirkung hatte ist der Diamant. Dazu gibt´s hier einen Test.

_________________
Greets N.

Holz: Donic Appelgren AR (3x)
1. Seite: Leopard, Summer 3C
2. Seite: Spinlord Adler II, Tiger


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 Betreff des Beitrags: Re: Der richtige Noppelbelag.
BeitragVerfasst: Sonntag 2. April 2017, 14:07 
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Master
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Registriert: Mittwoch 3. März 2010, 09:23
Beiträge: 1314
Verein: SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn
Spielklasse: 1. Kreisliga Forchheim
TTR-Wert: 1606
Jeder Belag mit dem konsequent das eigene Spielsystem trainiert und der das eigene Spielsystem unterstützt ist der richtige Belag. Den perfekten Belag zu finden ist so ne Sache, den gibt es nicht. Der Spieler muss schaun dass er in der Lage ist das was ein Belag hergibt voll auszunutzen. Ne Mittelange Noppe kann bei Allreoundspiel durchaus sinnvoll sein. Oder ne langsamere Kurznoppe. Nimm einen Belag und trainiere mit dem solange bis du das Gefühl hast dass du den Belag zu 100% beherrscht und nicht er dich. Wenn man dann an dem Punkt ist wo man mit nem Belag das Gefühl hat dass man einfach damit nicht mehr weiterkommt dann macht es evtl. Sinn ihn zu wechseln vorher nicht. Es gibt massiv Beläge aber das Spielsystem muss man schon selber weiterentwickeln, man muss ne konkrete Vorstellung haben wie man spielen will und dann das auch systematisch trainieren. Wenn man sich ständig verbessern will muss man die eigene Spielweise auch hinterfragen, wird man defensiver und lernt dafür nen Hackblock oder geht man den Weg das man offensiver wird mit nem kürzeren Noppe bzw. schnelleren Noppe.

Fazit: Der richtige Noppenbelag ist eigentlich jeder, die Frage ist eben wie man spielen möchte. Ständige Belagwechsel sind im Endeffekt kontraproduktiv und sinnfrei. Je höher man kommt desto mehr ist es gefragt das man das Spielsystem das man hat gut beherrscht weil vorallem die Technik und die Beinarbeit der Gegner besser ist, da lassen sich Schwächen immer schwerer überdecken.

_________________
Yinhe T6, VH: Rasanter R47 2.0 rot, RH: Hellcat 1.5 schwarz


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