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 Betreff des Beitrags: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Sonntag 26. November 2017, 16:11 
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Hätte an euch folgende Frage, die mir vielleicht ein Regelkundiger beantworten kann:
gibt es eigentlich eine Vorschrift im Wettbewerbstischtennissport , die einen Standard für den Mindestabsprung eines Balles von einer definierten Höhe aus festlegt ?
Anlaßfall für meine Fragestellung ist die Tatsache, daß es Vereine gibt, die in der Meisterschaft a) Tische auf gedämpften Kunststoffböden aufstellen, b) je nach Gegner Tische verwenden, die zwar verwendet werden dürfen, deren Plattendicke jedoch nur 18 mm beträgt und c) zuguterletzt (auch wieder gegnerspezifisch) P-Bälle verwenden, die (noch harmlos ausgedrückt) ein unterdurchschnittliches Absprungverhalten zeigen. Alle 3 Faktoren gemeinsam bewirken ein Absprungverhalten, das man als solches gar nicht mehr bezeichnen kann, sondern eher als ein 'Davonrollen' des Balles.
Vielleicht weiß jmd. unter euch über das 'allgemeine Setting unter Wettbewerbsbedingungen' Bescheid u. ob man da in irgendeiner Form Protest einlegen kann, das würde mich sehr interessieren ?

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Hölzer: Sword Subdue bzw. KTL 368


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 15:34 
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Registriert: Dienstag 17. Februar 2015, 10:38
Beiträge: 61
Internationale Tischtennis-Regeln A, Abschnitt 1.3:

1.3 Die Spielfläche kann aus jedem beliebigen Material bestehen. Ein den Bestimmungen entsprechender Ball, der aus einer Höhe von 30 cm darauf fallen gelassen wird, muss überall gleichmäßig etwa 23 cm hoch aufspringen.

Das ist wieder eine Nicht-Regelung, denn eine Mindesthöhe ist nicht definiert. Im Zweifelsfall streitet man sich über die Auslegung von "etwa 23 cm". Legt man den Maßstab von Kilometern an, bedeutet eine Absprunghöhe von 1 cm eine Abweichung von "nur" 22 cm und liegt noch nicht einmal im Promille-Bereich... Selbst wenn man sich auf den Maßstab einer Spielbox (min. 14x7m) bezieht, sind satte 10 cm Abweichung weniger als 1%.

Also alles eine Ansichtsfrage und Anwälte freuen sich über solche Bestimmungen. Vermutlich hat man bei einem Protest keine Chance, so lange zugelassenes Material verwendet wurde und die Halle vom zuständigen Sportwart/Staffelleiter/Verband als Austragungsstätte genehmigt wurde (Hier gibt es oft ausdrücklich Ausnahmen bei Abmessungen, Beleuchtung, etc.).


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 16:44 
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Registriert: Mittwoch 1. Februar 2006, 15:55
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Eine Relation macht hier doch nur in Verbindung mit den geforderten 23 cm Sinn - oder was hat die Größe der Spielbox mit der Absprunghöhe zu tun? Daher sind 1 cm weniger also ca. 4,35% Differenz.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 17:48 
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Beiträge: 1413
https://d3mjm6zw6cr45s.cloudfront.net/2 ... _Final.pdf

B.7 Bounce Conformity
All 24 balls must rebound to a height of not less than 240mm and not more than 260mm when
dropped
from a height of 305mm on to a stan
dard steel block.
For non
-
celluloid balls
a
ll 24 balls must rebound to a height of not less than
240mm
and not more than
265mm when dropped from a height of 305mm to a standard steel block.

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Holz : Nittaku S-7
VH : Bluefire M3 maximum
RH : Rakza X 2mm


Zuletzt geändert von Rana-Hunter am Montag 27. November 2017, 19:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 19:19 
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Mastermind hat geschrieben:
Eine Relation macht hier doch nur in Verbindung mit den geforderten 23 cm Sinn - oder was hat die Größe der Spielbox mit der Absprunghöhe zu tun? Daher sind 1 cm weniger also ca. 4,35% Differenz.

Sehe ich genauso. Alles andere ist unsimnig, da 23 cm 100% entsprechen... Ansonsten einfach auf Lichtjahre beziehen, dann ist alles winzig ;)

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Setup:
VH: Raystorm 1,7 || XIOM V1 || RH: Feint Long II 1,1


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Montag 27. November 2017, 20:53 
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0x556c69 hat geschrieben:
Internationale Tischtennis-Regeln A, Abschnitt 1.3:

1.3 Die Spielfläche kann aus jedem beliebigen Material bestehen. Ein den Bestimmungen entsprechender Ball, der aus einer Höhe von 30 cm darauf fallen gelassen wird, muss überall gleichmäßig etwa 23 cm hoch aufspringen.

Das ist wieder eine Nicht-Regelung, denn eine Mindesthöhe ist nicht definiert. ..


Irgendwie leben wir in verschiedenen Welten: da steht doch explizit, dass der Ball ca. 23 cm hoch aufspringen muss. Das "etwa" lässt vielleicht noch 1 cm weniger zu - Meßungenauigkeit. aber 1 cm hoch ist doch Blödsinn !

Und wo steht da überhaupt was von Prozenten ?

Ich verstehe die ganze Diskussion nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Dienstag 28. November 2017, 07:57 
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Hi @0x556c69,
erstmals vielen Dank f. die Bekanntgabe der Regel über d. Ballabsprung. Das dürfte ein paar Clubs überhaupt nicht freuen, wenn man bedenkt, daß neben anderen grenzwertigen Spielbedingungen (Hallenmaße, Lichtverhältnisse etc.) sowas noch zusätzlich dazukommt. Was die Protestaussichten anbelangt bin ich allerdings nicht deiner Meinung, da in dem konkreten Fall ja ausdrücklich als neutrales Beurteilungskriterium die Sprunghöhe unabhängig v. verwendeten Material genannt wird, soll heißen ein evtl. Protestgrund richtet sich ja dann nicht mehr gegen Butterfly, Nittaku etc. sondern einfach gegen das Nichteinhalten grundsätzlicher Normen zur wettkampfmäßigen Ausübung dieser Sportart. Man läßt ja schließlich auch keinen Schwimmer in ein 10 Grad kaltes Wasser hüpfen, nur weil das Becken kommissionell zwar genehmigt wurde, jedoch das Geld zur Beheizung fehlt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2017, 09:52 
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ttbleki schrieb:
Hi @0x556c69,
erstmals vielen Dank f. die Bekanntgabe der Regel über d. Ballabsprung. Das dürfte ein paar Clubs überhaupt nicht freuen, wenn man bedenkt, daß neben anderen grenzwertigen Spielbedingungen (Hallenmaße, Lichtverhältnisse etc.) sowas noch zusätzlich dazukommt. Was die Protestaussichten anbelangt bin ich allerdings nicht deiner Meinung, da in dem konkreten Fall ja ausdrücklich als neutrales Beurteilungskriterium die Sprunghöhe unabhängig v. verwendeten Material genannt wird, soll heißen ein evtl. Protestgrund richtet sich ja dann nicht mehr gegen Butterfly, Nittaku etc. sondern einfach gegen das Nichteinhalten grundsätzlicher Normen zur wettkampfmäßigen Ausübung dieser Sportart. Man läßt ja schließlich auch keinen Schwimmer in ein 10 Grad kaltes Wasser hüpfen, nur weil das Becken kommissionell zwar genehmigt wurde, jedoch das Geld zur Beheizung fehlt.

Otter:

Ich wage zu bezweifeln, daß du den Ball deutlich weniger als 23 cm (aus 30 cm Fallhöhe) abspringen lassen kannst, wenn du zugelassene Materialen (Tische, Hallenboden, Bälle) verwendest. Ich bin ziemlich überzeugt davon, daß die ITTF die momentan zugelassenen Bälle entsprechend getestet hat. Es steht zwar geschrieben, Spielfläche darf beliebiges Material sein. Das ändert sich aber wieder, wenn die Absprunghöhe des Balles definiert ist. Es muss sich daher um ein Material handeln, daß dem Ball einen Absprung überhaupt erst ermöglicht. Teppich scheidet von daher schon einmal aus. Auch wenn hier die Absprunghöhe des Balles unabhängig vom Material definiert wird, so wird im Wettkampf das verwendete Material (Tische, Netze, usw.) unabhängig vom Ballabsprung definiert. Also entweder funktioniert beides nur mit Bezug aufeinander oder man muss eben damit leben, daß bei unterschiedlichen Vereinen mit unterschiedlichen Bedingungen, Bälle anders abspringen, als man es möglicherweise gewohnt ist.

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VH: Victas VS>401 1,8
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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2017, 14:59 
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Hallo @Otter1978,
du magst natürlich schon recht haben, wenn sozusagen im 'Standardfall' die Grenze von 23 cm knapp, wenn überhaupt , unterschritten wird. Anders siehts allerdings dann aus, wenn beispielsweise (wie in meiner Region schon mehrmals vorgekommen) die Meisterschaft in einem viel zu kleinen Spiellokal ausgetragen wird, wo sich innerhalb kürzester Zeit (bei fehlender Entlüftung) durch die ausgeatmete Luft Kondenswasser am Tisch absetzt u. der Ball nicht die geringste Lust mehr verspürt aufzuhüpfen. In einem anderen Fall wird die Meisterschaft in einer völlig f. den TT Sport untauglichen Halle (mit sgn. Schwingboden f. Turner) ausgeführt, wo es zu einem ähnlichem Absprungverhalten kommt. Generell ergibt allerdings m.M.nach erst die Summe aller Faktoren (mieser Boden, mieser Tisch, mieser Ball) ein deutlich verändertes Sprungverhalten, sodaß ich in Zukunft mit einer Art Mini-Hochsprung Konstruktion aus Holz (1 Stab 30 cm - kleiner Querbalken - 1 Stab 23 cm) an Ort u. Stelle den Absprung überprüfen werde, bin selber schon neugierig, was dabei herauskommt !!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Mindestabsprunghöhe
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. November 2017, 20:10 
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Registriert: Mittwoch 19. November 2008, 12:11
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Verein: DJK Schwäbisch Gmünd
Spielklasse: Bezirksklasse TTR: 1714 ATH: 1714
TTR-Wert: 1714
Es gab bei uns im Kreis früher eine Mannschaft, die aus einem FKK-Club bestand.
Die spielten in ihrem Vereinslokal. In der Mitte war ein großer Stützbalken :)
Und an der Wand hingen lauter Bilder von Menschen, wie Gott sie schuf.

Da war der Ballabsprung auch nicht so besonders....auf der anderen Seite:
Die FKK-Jungs hätten die 23cm schnell gemessen :) :) :) :ugly: :ugly: :ugly: :ugly: :lol2: :lol2: :lol: :lol: :lol: :pig:

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Unabsteigbar DJK
www.djk-gmuend-tt.de


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