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BeitragVerfasst: Sonntag 4. März 2018, 22:33 
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Zum ersten:

Protest sowie etwaige Schlägerprüfung müssen VOR dem Spiel stattfinden, danach hast du Pech gehabt.

Andere Schläger in der Satzpause zu befummeln geht gar nicht. Stell dir mal vor ich würde es genauso machen und mit Schweißfingern auf deinem Gorilla rumgrapschen.

Bestelle einfach das nächste Mal einen OSR. Pass aber auf, dass dein Holz gerade und die Beläge nicht zu dicke sind.

Sicher bist du "moralisch" im Recht. Aber während eines Spiels wegen der eigenen Dummheit vorher nicht zu prüfen so einen Aufstand zu machen, das bringt nichts und ist einfach dusselig.


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 07:00 
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Beiträge: 622
Verein: TSV 1860 Ansbach
Falsch, es gibt auch Schlägerprüfung nach dem Spiel.

Mein Schläger ist völlig korrekt, bei den Deutschen Meisterschaften kontrolliert und vermessen worden, bezüglich Ebenheit ... etc.

Zusätzlich habe ich meinen Schläger auch selber noch auf Ebenheit mehrmals geprüft, da sich das Holz ja verziehen kann. Und ja wir hatten ein offizielles Meßgerät, vom DTTB.

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 08:29 
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Registriert: Donnerstag 2. Februar 2012, 12:37
Beiträge: 269
Die Wettspielordnung regelt das Eindeutig.

---------------------------------------------------------------------------------------------------
A 16
Proteste
Proteste über Vorgänge, die sich unmittelbar auf das Spielgeschehen beziehen, sind
sofort nach Bekanntwerden des Protestgrundes bei der dafür zuständigen Stelle
einzulegen. Proteste, die sich auf die allgemeinen Spielbedingungen und die Spiel-
materialien erstrecken, können nur berücksichtigt werden, wenn sie vor Beginn eines
einzelnen Spiels oder des Mannschaftskampfes bei der dafür zuständigen Stelle eingelegt
wurden
. Proteste bei Mannschaftsspielen sind von den protestierenden Mannschaftsfüh-
rern auf dem Spielbericht einzutragen und zu unterschreiben. Ohne diese Eintragung
werden Proteste nicht berücksichtigt. Die zuständigen Stellen sind jedoch verpflichtet, ih-
rerseits Verstöße gegen die bestehenden Bestimmungen zu ahnden, auch ohne einen
Protest abzuwarten.
--------------------------------------------------------------------------------------------------

Eine Schlägerprüfung nach dem Spiel ist in Deinem Fall völlig gegenstandslos.


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 08:38 
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Verein: TSV 1860 Ansbach
War ja nicht nach dem Spiel ;-)

Aber im Prinzip auch egal, da wir uns eh keinen Erfolg bei dem Protest ausrechnen. Mir geht es primär darum dass einfach darüber gesprochen wird und das habe ich erreicht ;-). Vielleicht schauen sich die Gegner zukünftig den Schläger etwas genauer an, oder der Spieler ist bekehrt und spielt künftig wieder mit legalem Zeugs, was mir am liebsten wäre.

Aber wie gesagt es gibt auch Kontrollen nach dem Spiel, selber erlebt bei den Deutschen Pokalmeisterschaften, da wurden Schläger nach dem Spiel kontrolliert und Spieler danach disqualifiziert.

Aber um es noch mal klar zu stellen, wie das Spiel ausging ob der Protest jetzt durchgeht, alles Banane. Wenn mir das wichtig gewesen wäre hätte ich den Belag gefilmt etc .....

Es geht nur darum zu zeigen, dass man sich das nicht gefallen lassen muss und der Verband endlich auch entsprechend durchgreift. So wie es ein Urteil in Unterfranken gab. Hier wurde der Spieler gleich mal für 2 Monate gesperrt, nur solche Maßnahmen helfen dann wirklich.

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Zuletzt geändert von claus am Montag 5. März 2018, 08:48, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 08:45 
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Beiträge: 872
Verein: Wyker TB
Spielklasse: Saison 2018/19: KL-NF (P-Ball Reservist) Ziel: trotz P-Ball den Spass am TT nicht verlieren
TTR-Wert: 1439
Ich sehe es auch so, dass der Protest von Claus im Leeren verlufen wird (siehe Regelwerk)
Dennoch halte ich es für absolut richtig gegen nicht regelkonformes Material vorzugehen!
Wir verfügen im Tischtennis über ein Regelwerk (auch wenn ich nicht mit Allem einverstanden bin)
und daran hat sich jeder zu halten. Alles Andere ist unfair bzw. unsportlich!
ferring

_________________
-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Holz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: MSP BEAST, 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Ersatzbrettchen (1): TTM Hammer und Sichel
RH: Dr. Neub. ABS, 1,2 mm
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


Ersatzbrettchen (2): TT-Manufaktur Hawk
RH: Sword Scylla, OX
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 08:52 
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Verein: TSV Willsbach
Spielklasse: - Moderner Allrounder - Spielstil (und Ranzen): ähnl. Karakasevic
@Schupfkönig
Interessante Info. Das bedeutet, daß man eigentlich VOR jedem Spiel den Schläger des Kontrahenten prüfen und dann ggfs gleich Protest eintragen muß !?
Anders gesagt: Ist der erste Ball gespielt ist man mit jedwedem Material des Gegners stillschweigend einverstanden !? Vermutlich liegt´s an meiner KK Unbedarftheit, aber in den letzten 30 Jahren hat das in unseren Niederungen kaum jemand gemacht. Falls einem beim Einspielen etwas komisch vorkommt läßt man sich den Schläger kurz zeigen und gut.

@Ferring, Claus :ok:

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Greets N.

Holz: Donic Appelgren AR V2 (3x)
1. Seite: Summer 3C, Koku 119 II, Koku 110 II
2. Seite: Tibhar Rapid, Spinlord Tiger, Adler II, Gewo Target Air Tec


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 10:05 
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@Neppomuk
Ja so ist es.
Vor dem Spiel Schläger prüfen und dann Protest einlegen.
Ab dem ersten Ballwechsel hast du praktisch sein Material akzeptiert.


@Claus
Die Tests nach dem Spiel obliegen einem angesetzen OSR oder einem durch diesen angewiesenen SR.
Das hat nichts mit einem Protest deinerseits zu tun.
Der OSR legt dann auch keinen Protest ein sondern entscheidet sofort.
Spielerseitig gibt es nur die Möglichkeit vor den Spiel Protest einzulegen.


Natürlich ist es wie in Deinem Falll geschehen trotzdem sinnvoll was zu tun als es einfach totzuschweigen.
Jetzt weiß praktisch jeder der das liest das er beim Belag dieses Spielers mal deutlicher hinschauen sollte.

Hier noch eine Info was geprüft werden darf. Wenn man den Schläger in der hand hat kürz mit dem Ball drüberstreichen und dann sollte alles klar sein.


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Frage: Ich hätte eine Frage zum Thema Schlägerkontrolle in der untersten Spielklasse. Bin ich berechtigt als Spieler im Punktspielbetrieb den Schlägerbelag meines Gegners mit meinen Fingern zu testen, indem ich die Belagstärke durch Fingerdruck prüfe? Meiner Meinung nach nicht; Sichten ja, anfassen nein, da die Beläge aus hygienischen Gründen (z. B. Fettablagerungen oder Schweiß) die Spieleigenschaften nicht beeinflussen sollten. Liege ich mit meiner Ausführung richtig? Oder was muss ich beachten? (Von: Bert Henke, TSV Schaalby).

Antwort von Nico Keiser: Zuerst lohnt sich ein Blick in die Internationalen Tischtennisregeln (ITTR), dort heißt es unter A 4.8: "Vor Spielbeginn und jedes Mal, wenn er während des Spiels den Schläger wechselt, muss der Spieler seinem Gegner und dem Schiedsrichter den Schläger zeigen, mit dem er spielen will, und muss ihnen gestatten, den Schläger zu untersuchen."

Vor Spielbeginn - ich nehme an, um diesen Zeitpunkt geht es hier - hat also sowohl der Schiedsrichter am Tisch als auch der jeweilige Gegner das Recht, den Schläger eines Spielers zu untersuchen. Es heißt ausdrücklich untersuchen, nicht nur anschauen. Was ist nun mit untersuchen gemeint? Dazu gibt es in der Tat keine genauere Formulierung im Regelwerk, aber zu erlauben ist wohl alles, was eine Veränderung oder Beschädigung des Schlägers ausschließt und was ein geprüfter Schiedsrichter am Tisch routinemäßig vor jedem Spiel bei der Schlägerkontrolle praktiziert. Das heißt also insbesondere
- das Markenzeichen und ITTF-Logo auf dem Belag überprüfen,
- mit einer Netzlehre oder Belaglupe die Belagdicke messen,
- durch Auflegen der Netzlehre die Belagebenheit messen,
- grundsätzlich den Schläger in die Hand nehmen
muss in jedem Fall gewährt werden. Wenn der Spieler dies verweigert, und der Gegner sofort (!) Protest hiergegen auf dem Spielformular einlegt, stehen die Chancen recht gut, das Einzel später vom Spielleiter bzw. Sportgericht zugesprochen zu bekommen.

Die Prüfung der Belagdicke mittels Fingerdruck halte ich aus zwei Gründen für unzulässig. Einerseits erschließt sich mir nicht der Sinn, wie man damit die Belagdicke messen soll (hierfür gibt es mit der "Nase" der Netzlehre ein einfaches Prüfmittel), andererseits sehe ich das Anfassen genauso als eine Veränderung des Schlägerbelages und damit als eine unzulässige Behandlung an.


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 10:10 
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Leider wirst Du da im Nachhinein nichts machen können. Wenn der Belag auf der Liste ist hat man Pech gehabt.

Habe neulich auch wieder Regionalliga geschaut. Da war auch jemand mit GLN unterwegs und bei uns in der Verbandsliga gibt es auch einen Spieler.
Wenn ich auch die Oberschiedsrichter sehe, von denen spielt kaum jemand höher als Kreisklasse (bei uns zumindest).
Muss zwar nicht unbedingt bedeuten, das man weniger weiß, aber die Feinheiten (wie z.B. Tuning, GLN und verdeckte Aufschläge) sind schon schwerer zu erkennen. Bedeutet auch wenn Du einen OSR bestellst, daß der sich nicht unbedingt mit GLN auskennen muss.
Ist meiner Meinung auch eine Sache des DTTB Regeln zu erstellen und keine Tools zur Verfügung zu stellen um diese objektiv überprüfen zu lassen.
Habe mich früher auch sehr über diese Spieler aufgeregt weil es einfach viel schwieriger ist mit GLANTI als mit GLN zu spielen.
Bin aber mittlerweile ruhiger geworden und rege mich darüber nicht mehr auf.

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Giant Dragon: Overimagine
Vorhand: Victas: VS-401 1,8 mm (schwarz)
Rückhand:TSP: Curl P1r OX (rot)


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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 10:44 
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Registriert: Sonntag 2. Dezember 2007, 17:51
Beiträge: 622
Verein: TSV 1860 Ansbach
Es ist völlig klar das nicht alles aufgedeckt werden kann, und wenn man an einer Noppe etwas macht, aber immer noch Reibung da ist, hat man echt keine Chance das zu entdecken. Aber so offensichtlich wie bei dem Fall ist das gar kein Problem. Ist das gleiche als würde er einen gelben Belag spielen, ich sehe der Belag ist gelb, gelb ist nicht erlaubt nur rot od. schwarz also verboten. Noppen die glatt sind gibt es nicht erlaubt, ergo, wenn null widerstand -> regelwidrig.

Alles ganz einfach, wenn man will.

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BeitragVerfasst: Montag 5. März 2018, 11:06 
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Beiträge: 402
Hallo zusammen!

Ich bin auch der Meinung, das grundsätzlich nur mit zugelassenem und mit nicht manipuliertem Material gespielt werden sollte. Leider lässt sich das Ganze in der Praxis schwer nachweisen und Proteste laufen oft ins Leere.
Allerdings habe ich auch kein Problem damit gegen GLN oder nachträglich geglättete Noppen zu spielen. Ich möchte das nur gerne vor Spielbeginn wissen.
Bei den nachträglich geglätteten Noppen wird mir das natürlich keiner sagen aber ich hatte vor einiger Zeit ein Spiel gegen einen Spieler mit Original GLN. Der ältere Herr hatte seit dem Verbot einfach noch nicht gewechselt : )
Das habe ich vor dem Spiel erfahren und das war ein sehr interessantes und schweres Spiel für mich. Ich hatte aber trotzdem großen Spaß daran, obwohl ich 2:3 verloren habe.
Bei uns geht es aber auch um nichts. Wir spielen nur noch auf Kreisebene, es fließt kein Geld, wir freuen uns nur über eventuelle Aufstiege.


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