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BeitragVerfasst: Dienstag 23. August 2016, 17:47 
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Tja, das wäre dann wohl deine seltsame Sicht auf die Dinge.

Deine Meinung, das ein grosser Teil die Sache ähnlich sieht, mag auf Fragmente zutreffen. Aber bei einer Gesamtbetrachtung der Lage hält sich aller Warscheinlichkeit nach die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung an die etablierten Parteien (zu denen ich auch die Randparteien CSU und Die Linke zähle).

Sarrazin zumindest hat m.E. absolut nichts mit der Mitte der Gesellschaft zu tun. Es ist überhaupt nicht verwunderlich, das der keine politische Heimat hat. Denn seine Thesen sind teilweise soweit von der Mitte der Gesellschaft entfernt, dass jede Zustimmung dazu einem politischen selbstmord gleichkäme (puh, hast du Glück, das du kein Politiker bist).

"Merkel" hatte m.E. immer schon einen untrüglichen Instinkt, wo die Mitte der Gesellschaft liegt. Mit dem Trick die CDU scheinbar nach links zu bewegen, hat sie doch der SPD entgültig den Wind aus den Segeln genommen. Interessanterweise kurz nachdem die SPD denselben Trick mit der CDU durchgezogen hat (Schröders Agenda 2010). Das sie dadurch jedoch den rechten Randparteien mehr Raum verschafft, war wohl ein kalkuliertes Risiko, um die eigene Macht zu festigen. Das ist es m.E. auch was die CSU umtreibt. Denen geht es m.M.n. um Machtverlust und nicht um das Thema Flüchtlinge.

Die Einzigen bei denen ich noch Idealismus erkennen kann scheinen mir die Linken zu sein (nicht die Grünen). Aber es kann durchaus sein, dass ich mich täusche, bloß weil sich viele deren Thesen mit meinem Weltbild decken und ich nicht sehen will, dass sie genauso korrupt sind wie alle Anderen.

Der AFD gebe ich mal eine Lebensspanne wie den Piraten. Sobald der Krieg in Syrien endet (wie auch immer) und dort der Wiederaufbau beginnt (mit unserer Unterstützung) bleiben die Flüchtlinge weg und dann bleibt der AFD kein Wahlkampfthemma mehr.

Ja, Wirtschaftsflüchtlinge wird es weiter geben, aber die gab es schon immer. Die haben allein noch nie für den Wahlkampf gereicht.

Aber dazu wirst du natürlich sagen, das sei meine verdrehte Weltsicht und schon beisst sich die Katze in den Schwanz. Warten wir mal ab was die Zukunft bringt. Solltest du tatsächlich Recht behalten, dann wäre das nicht das Deutschland in dem ich aufgewachsen bin.

P.S.: Hier dreht sich doch schon lange nichts mehr um die Gründe der der Flüchtlingskriese (Krieg, Armut in der dritten Welt usw.). Wenn klar ist wer daran Schuld hat, dann hat man auch den/die Schuldigen der Flüchtlingskriese.

Hier wird aber doch fast ausschließlich am Thema vorbei, zu innenpolitischen Themen, gepostet (ich gebe zu von mir auch). Die können aber kaum die Kriese verursacht haben. Es geht da lediglich um die Bewältigung des Problems. Bitte jetzt nicht den Unsinn posten .... wer hilft lockt die Flüchtlinge an. Ja, da sind Fehler gemacht worden (z.B. Blumen am Bahnhof usw.). Aber da waren die meisten Flüchtlinge ja längst auf dem Weg und das mit den Blumen hat ja auch aufgehört.

Man könnte sicher einen Thread aufmachen, ob die Bewältigung der Flüchtlingskriese anders angegangen werden müsste. Aber das gehört hier nicht zum Thema der Fragestellung.

Da dazu auch kaum noch Posts eingehen, könnte man den Thread eigentlich zu machen. .

Dann kann Ed einen Thread eröffnen, warum er die CSU geil findet und wieso Mister S. ein toller Kerl ist. Ich wüsste, da verirrt sich kaum jemand hin und bräuchte nicht immer wieder darauf hinweisen, das seine Ansichten in keinster Weise mehrheitsfähig sind (meine leider auch nicht ... ich weis.).

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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. August 2016, 11:51 
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Ich denke, dass du das Potential der AFD, immer vorausgesetzt die CDU bleibt bei ihrem "Merkelismus" massiv unterschätzt.

Das Wählerspektrum im klassischen konservativen Bereich, rechts der aktuellen CDU, liegt bei etwa 35%!

Schafft es die AFD sich dort zu positionieren und gleichzeitig den rechten Rand und alte FDP Anhänger einzusammeln, dann kann sie sich in Richtung 40% plus X entwickeln.

Dass sie überhaupt auf der politischen Bühne erschienenen ist, "verdanken" wir dem Einheitsbrei der anderen Parteien.

Du hast recht, dass es mit Schröder anfing. Die Grünen waren da nicht besser, die haben seine Gesetze ja schließlich mitgetragen. Ein Lafontaine, der dort durchaus ein Korrektiv darstellte, wurde schnell abgesägt.

Merkel hat am Anfang ihre Sache gar nicht so schlecht gemacht, aber spätestens mit der Eurokrise geht das in eine völlig falsche Richtung.

Die Frau ist nicht dumm, die weiß ganz genau was sie da getan hat. Die größte politische Lüge ist für mich noch nicht mal die Flüchtlingspolitik. Da wusste und weiß sie genau, wen sie hier reinholt und versucht das gerade so zu korrigieren, dass sie selbst noch irgendwie aus der Nummer rauskommt, siehe Türkei-Deal.

Nein, die größte Lüge und der größte Fehler ist mit dem Euro und der EU gemacht worden. Es wurde vorgegaukelt, dass unser Wohlstand untrennbar damit verbunden ist.

Die Wahrheit aber ist, dass das ganze Konstrukt langfristig nur als Transferunion funktioniert, was bedeutet, dass unser Wohlstand auf Dauer SINKEN wird.

Für ein stabiles Europa und Euro müssen wir akzeptieren, dass durch Unterbewertet der Währung unsere Kaufkraft um 15-25% abgeschwächt wird. Wir bezahlen unsere Exporte also sehr sehr teuer.

Wird irgendwann das politische Ziel erreicht, in der EU überall den gleichen Lebensstandard zu haben erreicht, dann werden wir von unserem Wohlstand abgegeben haben.

Die Flüchtlinge, die uns jedes Jahr 50 Mrd. kosten beschleunigen dies nur.

Auf längere Sicht wird es entweder zu einer Inflation kommen, über die die Schulden abgebaut werden oder, sollte die Gelddruckerei bei der EZB eingestellt werden zu einer Deflation inklusive einem Einbruch der Wirtschaft wie wir ihn lange nicht gesehen haben.

Das Konstrukt EU wird zur Zeit schon künstlich durch Draghi am Leben erhalten.

Da liegt für mich die wahre Gefahr. Die Flüchtlinge sind nur der "Booster". Merkel hat sich aber auch hier völlig verkalkuliert. Der Grundgedanke war sicherlich auch massiv billige Arbeitskräfte für die Wirtschaft zu bekommen, wie schon mit der EU-Osterweiterung. Kurzfristig holt man sich natürlich 2-3 Mio Konsumenten ins Land, die, dank stastlicher Transferleistungen die Binnennachfrage etwas ankurbeln. Langfristig werden 70-80% nie in die Kassen und Steuer einbezahlen und das ganze ist dann teuerst erkauft.

Die ganzen Auswüchse wir steigende Kriminalität etc. wurden von Merkel erstmal billigend in Kauf genommen.

Und da liegt dann der große Denkfehler, den sie gemacht hat und warum es hier zur Zeit so brodelt.

Die Zeche für diese Politik zahlen wir alle. Wahrscheinlich schneller, als uns lieb ist!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. August 2016, 01:17 
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Zitat:
Das Wählerspektrum im klassischen konservativen Bereich, rechts der aktuellen CDU, liegt bei etwa 35%!

Mit Ausrufezeichen :-) Na dann muss es ja stimmen :wink:

Schau mal hier: http://www.wahlrecht.de/umfragen/

Da hätten wir also fast alle größeren Meinungsumfrageinstitute. Demnach gibt es rechts von CDU/CSU maximal 20 %. Manchmal aber auch nur 15 %. Die ca. 5 % Schwankung stellen zugleich die ca. 5 % Schwankung bei der CDU/CSU dar. Ich tippe hier auf CSU-Wähler, denen die CDU/CSU eigentlich zu weit links steht. Das würde dann tatsächlich ein Potential von ca. 20 % ergeben.

FDP- Wähler stehen jedoch deutlich links von der CDU . Zwar nicht in Wirtschaftsfragen, aber wenn es um die Freiheitsrechte der Bürger geht. Da sehe ich keine Chance auf eine Annäherung zur Afd. Schon die verbissenen Kämpfe der FDPler gegen die CSUler in Bezug auf die Vorratsdatenspeicherung sprechen hier eine klare Sprache. Die FDP galt doch eigentlich immer als das Korrektiv zur CSU, als die Beiden gemeinsam in einer Regierung vereint waren.

Sagen wir, von den CDU/CSU 30 % gehen 15 % zur CSU. Was tatsachlich einem mittleren Erbeben in der Parteienlandschaft gleichkäme. Dann hättest du mir viel Spekulation tatsächlich 35 % rechts der CDU zusammen bekommen.

Bei der ungünstigsten Umfrage ist da aber links der CDU bereits 21,5 SPD, 11,5 Grüne, 10,5 Die Linke und 6,5 FDP. Okay.... ich bin Großzügig und nehme die FDP raus, weil wiirtschaftspolitisch rechts und bzgl. der Bürger und Menschenrechte links der CDU.

Dann bleiben 43,5 % links der CDU. Völlig ohne Spekulation :D

Für die CDU besteht demnach die Gefahr, dass sich die Linken Parteien einig werden könnten. Das lässt sich nur verhindern, wenn Sie die SPD möglichst dicht an sich bindet. Und das geht nur, wenn die Differenzen nicht zu groß werden.

Das Erstarken der Afd hat da das Dilemma nur vergrößert. Denn jetzt gibt es für die CDU keine Hoffnung mehr auf eine Mehrheit ohne die SPD und vielleicht (wenn die Afd auch nur noch ein bisschen zulegt) muss sie sogar die Grünen mit ins Boot nehemen, um eine Minderheitenregierung zu vermeiden.

Eine solche Regierung würde zwar einerseits die breite Masse der Bevölkerung hinter sich haben, aber wenn es nicht gut läuft (und das steht bei der Entwicklung der Weltwirtschaft zu befürchten) dann werden Die Linke und die Afd in Zukunft noch deutlich zulegen. Eine Regierungsbeteiligung wird es dann aber für Beide vermutlich nie geben. Aber es drohen Minderheitenregierungen und das war noch nie was Gutes.

Zitat:
Die Wahrheit aber ist, dass das ganze Konstrukt langfristig nur als Transferunion funktioniert, was bedeutet, dass unser Wohlstand auf Dauer SINKEN wird.

Kurzfristig ist das erstmal nicht zu bemerken .... im Gegenteil. Die Spannungen in Europa bauen sich ja gerade daran auf, das wir Deutschen so verdammt Reich sind und immer reicher werden (jedenfalls einige von uns). Andere dagegen z.B. eien Jugendarbeitslosigkeitsquote von deutlich über 40 % haben.

Da gibt es nur die Wahl,
Variante A: entweder gibst du freiwillig von deinem Wohlstand ab, oder
Variante B: die Spannungen werden irgendwann so groß, das es knallt.

Das muss kein Krieg sein .... da reicht es schon wennn ein paar Banken zusammenbrechen. Also ich würde da Variant A vorziehen. Das kommt uns Alle vermutlich billiger. Bei Variante B gibt es hinterher vielleicht nicht mehr viel von dem du abgeben kannst. :peace:

P.S.: die Flüchtlinge sind nur das Produkt unserer westlichen Wirtschaftspolitik. Und eigentlich sind sich alle Experten einig. Wenn wir so weitermachen, dann sind die paar Flüchtlinge nur der Anfang. So gesehen ist das Beharren auf dem eigenen Wohlstand vermutlich ein mitentscheidender Grund für die Flüchtlingskriese.

Oh weh, aber dann wäre ja die Afd mit verantwortlich zumindest für das Andauern der Flüchtlingskriese. :shock: Und sie begreifen es vermutlich nicht einmal.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. August 2016, 10:35 
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Ich stimme dir durchaus zu, dass es "rechts" neben der alten CDU/CSU vielleicht ein Spektrum von 15% gibt, wenn überhaupt. Die "Merkelpartei" ist aber soweit nach links gerückt, dass sie zwar der SPD die Möglichkeit genommen hat in absehbarer Zukunft den Kanzler zu stellen, aber dafür ein Vakuum hinterlässt, das, ausser der CSU wenn sie such abspaltet, nur die AFD, bei cleverer Politik, ausfüllen könnte. Und das sind ungefähr die Hälfte aller Wähler.

Die SPD muss aufpassen, dass sie noch 20% erreicht. Die Grünen und Linken haben ihre jeweils 7-10% Stamnwähler. Bei denen tut sich nicht viel nach oben und unten.

Zur EU/Euro: Könnten die schwächeren Länder abwerten hätten sich viele Probleme schnell erledigt. Bei uns im Übrigen ebenfalls.

Die werten ab, wir auf. Unsere Binnenkaufkraft legt zu, was die etwas schwächeren Exporte mehr als ausgleicht und die anderen legen zu, was da die Wirtschaft ankurbelt.

Bei den Flüchtlingen bin ich sogar bei dir. Das heisst aber noch lange nicht, dass wir die auch alle aufnehmen müssen. Ganz vorne geht es da um Rohstoffe und Öl und da ist die USA der Hauptverantwortliche.

Es kann hier nur über geschlossene Grenzen funktionieren. Muslime passen nicht nach Europa. Egal wo sie sind gibt es Theater. Leider ein Fakt. Sogar Kanada und Australien haben mit ihnen große Probleme.

Wenn man etwas macht, dann muss man da mal konsequent mit Militär rein und dauerhaft Präsenz zeigen und gleichzeitig Geld reinpumpen, so dass dort niemand hungert.

Funktioniert aber aufgrund der Mentalität auch nur bedingt, siehe Afghanistan. Anstatt sich zu freuen wendet sich ein grosser Teil lieber den Taliban zu und hungert lieber und kämpft gegen die, die ihnen helfen wollen.

Und dann muss man sie halt sich selbst überlassen, sobhart das klingt.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. August 2016, 23:41 
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Na ja, wenn die CSU sich tatsächlich abspaltet, dann wird die SPD stärkste Partei. Und wer stellt dann den Kanzler ? (nicht das ich da jemanden wüsste der den Posten stemmen könnte). Nur wenn eine Abspaltung der CSU zum Zusammenbruch der Afd führen würde, dann hätten CDU und CSU ohne die SPD eine Chance. Denn niemand wird in den nächsten 10 Jahren mit der Afd eine Koalition eingehen. Da geht die SPD eher mit den Linken zusammen.

Das mit dem Abwerten und Aufwerten ist ja umstritten und das eine gestiegene Binnenkaufkraft, in einem derart exportfixierten Land wie unserem die schwächeren Exporte ausgleichen kann, ist ebenfalls höchst zweifelhaft.

Bei den Flüchtlingen denke ich auch nicht, dass wir die alle alleine aufnehmen sollten. Aber wenn die Ami's die Rohstoffe und das Öl nehemen und uns die Flüchtlinge vor die Türe treiben, dann sollten wir vielleicht mal unser Verhältnis zu den USA überdenken.

Aber auch wenn die Ami's da vorne weg marschieren, waren wir die letzten 65 Jahre immer mit dabei. Ausser beim Irak-Krieg (da hat Schröder mal was richtig gemacht). Also können wir uns hier nicht aus der Verantwortung stehlen.

Bleibt deine Idee mit den geschlossenen Grenzen. Ja, der muslimische Glaube ist mit einer freien aufgeklärten Welt nicht kompatibel (bin ich bei dir). Aber Grenzzäune machen die Welt nicht wirklich freier. Irgendwie fühlt sich das an wie ein Rückschritt in die 80er Jahre. Davon abgesehen haben wir keine Mittel, um unsere Grenzen (3.621KM) wirklich zu schließen.

Aber angenommen du schaffst das Kunststück und sicherst die Grenzen wie einst die DDR. Dann überlässt du die Anderen sich selbst. Was wäre die Konsequenz ?

Als erstes fallen die Länder, die ihre Grenzen nicht schützen können (z.B. Griechenland, Italien, Spanien). Danach stehen tausende Frauen und Kinder hungernd vor deinem Grenzzaun und verrecken. Wir schmeissen Essen über den Zaun und in Ihrer Verzweiflung versuchen Sie trotzdem mit allen Mitten das Hindernis zu überwinden. Dabei sterben dann noch viel mehr als jetzt schon.

Das klingt nicht nur hart, sondern wäre auch unmenschlich. Gegen unser Grundgesetz und m.E. Alles wofür eine freie aufgeklärte Gesellschaft steht.

Also müssen Ideen her, wie man die Flüchtlingsursachen bekämpfen kann. Denn wenn die Menschen erst einmal auf dem Weg sind, kannst du sie nur noch aufhalten indem du dich selbst zum Unmenschen entwickelst und das wollen wir doch Alle nicht. Oder ?

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BeitragVerfasst: Freitag 26. August 2016, 10:16 
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Zum ersten:

Es wäre ja gut wenn es tausende FRAUEN UND KINDER wären!

Fakt ist aber, dass es zum Großteil alleinreisende Männer sind, die, und das zeigt schon deren Charakter, ihre Frauen zurücklassen.
Frauen und Kinder rein, Männer zurück und Kämpfen und aufbauen lassen. Da hab ich dann kein Problem mit.

Zum zweiten:

Die Mär mit dem Export. Vor etwa 25-30 Jahren ist die DM mal massiv aufgewertet worden. Da gab es die gleichen Bedenkenträger. Es ist aber gar nichts negatives passiert!

Was dabei oft vergessen wird ist, dass deutsche Produkte immer mit die teuersten sein werden und alleine aufgrund der Qualität gekauft werden. Deutsche Autos sind ein Statussymbol. Ein Porsche kostet in China, aufgrund der Einfuhrzölle schon weitaus mehr als hier. Wer den Preis als wichtigstes Kriterium nimmt kauft nicht unsere Sachen.

Zudem kaufen wir nahezu alle Rohstoffe zu. Wenn sich jetzt Eisenerz und Kohle um 20-30% im Import verbilligen ist das für unsere Stahlindustrie sehr gut, da dort ein grosser Teil des Absatzes innerhalb Deutschlands stattfindet. Genauso verbilligt sich dann Öl.

Die Japaner oder Chinesen würde eine Aufwertung viel viel härter treffen. Sie verkaufen über den Preis.

Warum hatte Spanien, vor dem Türkei-Theater, solche Probleme im Tourismus?

Weil sie Schweineteuer geworden sind! Kroatien boomt als Urlaubsland, weil sie, ohne Euro, günstig sind.

Mmn. muss eine Währung der wirtschaftlichen Stärke eines Landes entsprechen. Das ist das größte aktuelle Problem, was in der Eurozone vorherrscht.

Ansonsten geht es nur über eine Transferunion, wovon niemand etwas hat.

Die schwächeren Länder kommen nicht auf die Füße, die stärkeren leiden unter einer zu schwachen Binnenkaufkraft.


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