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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 13:10 
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bamboole hat geschrieben:
Das Problem des "Drain-Brain", also der Abwanderung der geistigen Elite, ist ja bekannt. Man muss nur genau hinschauen, wer dieses Argument verwendet. :wink: Ist dieses Bedauern echt oder nur vorgeschoben, um die Rückkehr von Menschen, die man sowieso nicht möchte, zu rationalisieren? Da ist viel Heuchelei im Spiel, denn eigentlich sind es gerade die geistigen Eliten unter den Flüchtlingen, Asylbewerbern, welche eine gute Bleibeperspektive hätten und "uns in Deutschland" nützen würden. Also im Prinzip größtenteils die, welche wir bei einem Einwanderungsgesetz bevorzugen und gerne anwerben würden. Es gehört zum guten Ton, offiziell deren Abwanderung zu bedauern. Eigentlich handelt es sich aber dabei meist um Krokodilstränen. Insofern sollte die Motivation derer hinterfragt werden, welche den Brain-Drain beklagen. Nicht jeder, der sich betroffen äußert, ist ein ""Gutmensch".



Zitat:
Ist dieses Bedauern echt oder nur vorgeschoben, um die Rückkehr von Menschen, die man sowieso nicht möchte, zu rationalisieren? Da ist viel Heuchelei im Spiel, denn eigentlich sind es gerade die geistigen Eliten unter den Flüchtlingen, Asylbewerbern, welche eine gute Bleibeperspektive hätten und "uns in Deutschland" nützen würden.


Ist das wirklich dein Ernst, es geht dir nur darum was Deutschland nützen könnte, ob die Strukturen in den Ländern der Flüchtlinge ( keine Kriegsflüchtlinge) kaputt gehen oder nicht ist egal ?

Du stellst Meinungen andere in Frage und redest von Krokodils Tränen, wer sich ernsthaft mit dem Thema befasst, dem unterstellst du das er nur Betroffenheit heuchelt um als Gutmenschen angesehen zu werden ??

Sorry, nur das ist für mich Polemik, Effekthascherei und einfach nur Propaganda und das finde ich schade.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 14:36 
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Das hat mit Polemik nichts zu tun und auch nicht mit meiner persönlichen Meinung. Es geht hier um eine Darstellung von aktuellen Kommunikationsperspektiven und darum, den medialen Kontext und das politische Programm zu betrachten, in welchem die Äußerungen getroffen werden. Der gehört nun mal dazu. Dann sieht man sehr schnell, ob das nur Lippenbekenntnisse sind oder vom Gesamtkonzept der Partei oder des Programmes stimmig ist. Wenn Cem Özdemir, Dietmar Bartsch oder eine Gruppe wie Amnesty und Flüchtlingshelfer den Brain-Drain beklagen, hat das eben einen anderen Hintergrund und Qualität, als wenn dies Frauke Petry, Björn Höcke, Alexander Gauland oder eiine Pegida-Demonstrantin sagen, die eher der Meinung sind, dass Flüchtlinge wieder nach Hause und beim Aufbau des Landes mithelfen sollten. Das ist ein großer qualitativer Unterschied. Es gibt Menschen, die sich Gedanken machen und echt betroffen sind. Es gibt aber auch die andere Gruppe, die dieses Argument instrumentalisiert und kommuniziert und wissen, welche Äußerungen sozial erwünscht sind. Und damit lässt sich Effekthascherei und Propaganda betreiben. Ich hoffe, die Unterschiede sind verständlich. Nicht jeder heuchelt, aber auch nicht jeder meint es aufrichtig. Betroffenheit hilft aber konkret nicht weiter und bleibt symbolisch, wenn für Maßnahmen die politische und ökonomische Durchsetzungskraft fehlt.

Die Nützlichkeitsperspektive ist im Kontext des angesprochenen Einwanderungsgesetzes zu betrachten. Wer sich damit beschäftigt erfährt aus den Bestimmungen anderer Länder, dass es einen Kriterienkatalog für Einwanderung gibt, so wie z.B. in Deutschland die Vorrangprüfung. Wenn Politiker über dauerhafte Bleibeperspektiven sprechen und Auswahl von Menschen "die wir wollen", zielt das genau in diese Richtung. Hilfe für Kriegsflüchtlinge ist nicht strittig, sondern das "Danach", wenn sich die Lage im Kriegsland beruhigt hat. Gleiches gilt für das Thema Abschiebung. Der Wunsch, in Deutschland bleiben zu wollen, dürfte einem Dozenten für Maschinenbau und Physik eher gewährt werden als einem Analphabeten. Ob es uns gefällt oder nicht und ob wir das human finden oder nicht. Es wird in der Praxis Flüchtlinge der 1., 2. und 3.Klasse geben. Und wenn ein Unternehmen jemanden haben möchte, wird er Gründe und Lösungen finden, um ihn / sie behalten zu können. Das ist dann nichts anderes als eine qualifizierte Einwanderung durch die Hintertür. Sind die Kriegsflüchtlinge versorgt, werden für ihre Zukunft und Akzeptanz in Deutschland Nützlichkeitserwägungen eine entscheidende Rolle spielen. Und das kann auch die Kanzlerin den Wählern kommunizieren. Da muss man nicht blauäugig sein. Deutschland ist kein einig Land von Gutmenschen. Es gibt die sozial Engagierten, die im Krisenfall zeitweise Hilfsbereiten und die Ablehner. Die Hilfswelle ebbt ab und viele Euphorisierte haben mittlerweile aufgehört. Ich erlebe es auf dem Land, wo es nach einem Überangebot an Helfern nun immer neue Aufrufe gibt, weil Mangel herrscht und sich Helfer zurückgezogen haben.

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Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 14:54 
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@magiccarbon
Mal zum Thema Anwälte.

Zum ersten muß jeder, der mit Juristen zu tun hat zuerst bedenken, dass die alle zusammen bis zum zweiten Staatsexamen zusammen studiert haben.

Man kennt sich also oft und, je besser das Netzwerk, desto mehr kann ein Anwalt rausholen.

Dann kann man Juristen noch in zwei Gruppen aufteilen. Diejenigen mit Prädikat, die die "Elite" bilden und diejenigen, denen, mangels Präsikat, eine "grosse" Laufbahn verwährt bleibt.

Staatsdienst und renommierte Grosskanzleien sind ohne Prädikat tabu.

Es bleibt nur der steinige Weg der Neugründung einer Kanzlei oder für Pipifax als kleiner Angestellter anzufangen.

Und hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Klar gibt es Anwälte bei Hengeler Müller und Konsorten, die als Partnerschaft mit net halben Mio und mehr im Jahr rausgehen.

Die Masse, außerhalb dieser Zirkel dürfte froh sein, wenn sie mal auf knapp 100k brutto kommen.

Und hier fängt dann das Problem für den Mandanten an. Ist man der fünfzigste Verkehrssünder in der Woche, dann hält sich das Engagement oft in Grenzen. Welcher Anwalt, ausser man kennt sich, legt sich denn für 100 oder 200 Euro ins Zeug?

Eher wenige.

Bei Stundensätzen von 500 Euro und mehr wird ganz anders gearbeitete. Jeder Strafverteidiger legt vorher ein "Individuelles" Honorar fest.

Da zahlt man dann schon 50.000 und aufwärts bei "dicken" Sachen. Für eine gewisse Klientel lohnt sich das aber. Ein entfernter Bekannter, ist mit 4 Jahren davongekommen, wo er normal 10 bekommen hätte. Es ging um diverse Delikte im Rotlicht und Btm. Und das trotz diverser Vorstrafen. Nach 2/3 der Strafe war er wieder draußen.

So einfach kann man Anwälte also nicht beurteilen, aber auch hier spielt das Portemonnaie des Mandanten durchaus eine Rolle.

Ein Gewissen sollte ein Anwalt eher weniger haben. Das wäre tödlich fürs Geschäft.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 00:57 
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@magiccarbon + Ed:

Sicher studiert man zusammen, aber seit vielen Jahren gibt es viel zu viele Juristen, um da auch nur einen Bruchteil von zu kennen. Das gibt es nur bei starker lokaler Ausrichtung oder hoher Spezialisierung.

Das mit den Prädikatsjuristen ist zwar teilweise richtig, aber es gibt viele verschiedene Gruppen von Juristen. Viele werden garkeine Anwälte, weil sich lukrativere Angebote aus der Wirtschaft, der Politik, den Verwaltungen ergeben.

Am Ende stellt sich aber immer die Frage, wie definiere ich Erfolg. Und die muss sich jeder selber stellen. Kann man Erfolg allein am Einkommen messen ? Ich denke nicht.

Erfolg im Leben ist die Kombination aus Einkommen, Freizeit, Selbstwertgefühl und noch vielen anderen Komponenten. Ist man Reich und fühlt sich als "König der Welt", hat aber dafür "Null-Freizeit", dann hat man sein Leben m.E. entgültig "verkackt".

Interessanterweise hat Ed hier mit seinen 100K Brutto einen interessanten Punkt angesprochen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen das hier die "Todeszone" beginnt. Es werden die Wochenenden durchgearbeitet, Sport, Familie, Freizeit allgemein findet immer weniger statt. Burnoutraten und Scheidungsraten steigen drastisch an. Am Ende sitzt man alleine in seinem großen Haus mit dem tollen Auto und der Yacht und man fragt sich ...... wofür das alles ?

Ich bin da mit viel Glück vorher ausgestiegen (in die Wirtschaft gewechselt) und spiele seit dem wieder Tischtennis und habe die Zeit hier im Forum rumzuschwadronieren. Das wäre damals undenkbar gewesen.

Zum Thema "Gewissen". Es kommt darauf an, welche Klientel man sich aussucht. Als Arbeitnehmervertretung (meistens), oder im Kampf gegen Abmahnanwälte, gegen Umweltsünder oder gegen Verwaltungen und Stadtplaner kann man schon mit reinem Gewissen durch sein Anwaltsleben kommen.

In Strafprozessen braucht man da sicher ein "dickeres Fell".

Aber das gibt es in der Wirtschaft ja auch. Als Ingenieur kann man in einer Firma arbeiten die Waschmaschienen herstellt, oder in einer die Waffen produziert. In der Letzteren wäre ein Gewissen sicher hinderlich.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 10:46 
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Zitat:
Zum Thema "Gewissen". Es kommt darauf an, welche Klientel man sich aussucht. Als Arbeitnehmervertretung (meistens), oder im Kampf gegen Abmahnanwälte, gegen Umweltsünder oder gegen Verwaltungen und Stadtplaner kann man schon mit reinem Gewissen durch sein Anwaltsleben kommen.

In Strafprozessen braucht man da sicher ein "dickeres Fell".

Aber das gibt es in der Wirtschaft ja auch. Als Ingenieur kann man in einer Firma arbeiten die Waschmaschienen herstellt, oder in einer die Waffen produziert. In der Letzteren wäre ein Gewissen sicher hinderlich.


@Nöppchenspieler

Mit dem Gewissen ist das so eine Sache, hat der Arbeitnehmervertreter ein Gewissen der einen Sitz im Aufsichtsrat hat, der bei Abstimmungen über Boni von Spitzenmanager, sofort die Hand hebt und zustimmt, aber dann bei einer Betriebsversammlung den Mitarbeitern und Gewerkschaftsmitgliedern erklärt, das solche hohen Zahlungen eine Unverschämtheit sind ?

Der Ingenieur der Waffen produziert, die auch zur Verteidigung dienen können, kann nicht beeinflussen ob Gewissenlose Waffenschieber und auch Politiker diese Waffen in Krisengebiete verschieben.

Wenn man den Begriff des Gewissen mal ein bisschen ironisch betrachtet, was ist mit dem Ingenieur der Autos baut, mit dem Produkt seiner Arbeit kommen viel mehr Menschen ums Leben wie mit Waffen, oder die Mitarbeiter von Brennerei und Brauereien, wie viel Menschen kommen durch diese Produkte ums Leben, dann noch Alkohol im Zusammenhang mit Autofahren, aber sorry das war nur eine etwas ironische und satirische Betrachtung zum Thema Gewissen. :wink:

Dazu passt vielleicht dieser Spruch " Gewissen ist der Stock, mit dem man andere schlägt, nicht sich selbst"!Honoré de Balzac :wink:

Aber hier geht es ja um wählen gehen oder nicht.

Wenn ich so einige Aussagen von Politikern lese, frage ich mich schon ob die ein Gewissen haben, oder einfach nur dumm sind.

https://www.berlinjournal.biz/matthias-oomen-gruene-bomber-harris/

Zitat:
Der Berliner Grünen-Politiker Matthias Oomen hat auf Twitter eine Bombardierung Dresdens wie im Zweiten Weltkrieg gefordert. Kritik auch aus der eigenen Partei weist er zurück. Eine Entschuldigung wäre verlogen.


Menschen mit so einer Einstellung präsentieren eine politische Kraft wie die Grünen, oder hat der gute Mann einfach nur gesagt, was viele in dieser Partei denken ??

http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_79181528/cdu-europaabgeordneter-hermann-winkler-fordert-koalitionen-mit-afd.html

Zitat:
Der CDU-Europaabgeordnete Hermann Winkler hat sich für Koalitionen mit der AfD auf Landes- und Bundesebene ausgesprochen. Wenn die SPD Bündnisse mit der Linkspartei eingehe, könne dies die CDU künftig auch mit der AfD.


Es wird interessant sein zu sehen, wie Frau Merkel und der Rest der CDU auf solche Aussagen reagiert.

Da wird bis zur Bundestagswahl wohl noch einiges auf uns zukommen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. Oktober 2016, 22:14 
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@magiccarbon: Ja das Thema Gewissen ist sicher unerschöpflich.

Deine Politiker-Beispiele zeigen, dass es in jeder Partei Menschen gibt, die Quatsch erzählen. Solange das von der Parteispitze entschieden zurückgewiesen wird, kann man Denjenigen aus der Partei ausschliessen und die Sache ist Geschichte.

Dein CDU-Mann stammt aus der Sachsen-CDU. Vielleicht gehen die Uhren da anders :-)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Oktober 2016, 10:21 
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@magiccarbon:

Das mit der AFD habe ich doch schon prophezeit. Was bleibt der CDU in der "Post-Merkel-Ära" denn anderes übrig?

Die SPD geht klar in Richtung Rot-Rot-Grün.

Ganz nebenbei:

Die "Linke" SPD'lerin Nahles erhöht wohl sie Rentenbeiträge und der neue BA Chef, sprich "Ober-Hartz4-Aufseher" wird auch ein SPD Politiker.

Soviel zu der "sozialen" Partei des kleinen Mannes.

Zu dem Grünen: Bei dieser Partei wundert mich gar nichts mehr...

@nöppchenspieler:

Du hast bei den Arbeitszeiten recht. Der hohe Kokainkonsun in solchen Kreisen (auch Topmanager) kommt ja nicht von ungefähr.

Ich weiß nur über ein paar Ecken, was in Investmentbanking so abgeht. Das geht zu wie in einer Sekte. Viele gehen auch da irgendwann zu Mandanten. Das kann der Lebenszweck nicht sein, zumal das Gehalt, ohne Partnerschaft zu sein, zumindest in den Anwaltskanzleien dann auch nicht ausreicht, um nach 10 Jahren in Rente zu gehen. Zumal der Lebensstil da auch mit dem Einkommen wächst.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Oktober 2016, 11:13 
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Die Folge des Schuldgeldsystems sind sehr vielfältig. Nur mit ungedecktem Papiergeld kann man zocken bis der Arzt kommt und vorallem auch dann wenn man weiß der Steuerzahler rettet einen ja im Notfall. Deswegen sollte man in jedem Fall die Deutsche Bank pleite gehn lassen sonst gibt es keinen Lerneffekt.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. Oktober 2016, 13:27 
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Das und vor allem die Tatsache, dass es sich dort in der Regel um hochbezahlte Angestellte handelt, die nicht mit ihrem Privatvermögen haften führt zu den Exzessen.

Auch beim "Mittelstand", ich rede jetzt von Unternehmen mit mehreren hundert Mitarbeitern, ist das Privatvermögen oft durch eine GmbH geschützt.


Einerseits fördert das das Risiko und die Investitionen, andererseits aber auch die "Luftblasen".

Mal ein Beispiel:

Mir ist persönlich ein Edeka Inhaber bekannt, der ca. 10 Märkte selbstständig betreibt und einen Jahresumsatz zwischen 150 und 200 Mio Euro erzielt. Der Gewinn liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich. JEDER Markt läuft als einzelne GMBH&co. KG, sprich, wenn er einem an die Wand fährt, dann ist er fein raus und die Angestellten sind im Zweifel die gelackmeierten. Über GF-Gehalt und EK-Verzinsung wird zusätzlich Geld rausgezogen. Zusätzlich zahlt er sich selbst eine Miete für sein Immobilieneigentum.

Das Geld wandert also in die, Haftungsfreie, Privatschatulle.

Und um den Bogen zu spannen:

Für solche Konstruktionen gibt es die Anwälte und Steuerberater mit Stundensätzen jenseits von Gut und Böse.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 20. Oktober 2016, 14:29 
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