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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 15:01 
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A1980 hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:
Demokratie scheint ein schwieriges Geschäft zu sein.


eu-beitritt: formelle verfassungsrechtliche erfordernisse wurden erreicht
flüchtlingsreferendum: scheitert an verfassungsrechtlichen vorgaben


Du meinst die verfassunsgsrechtlichen Erfordernisse ungarischer Referenden sind unterschiedlich?


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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 15:15 
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Novalis hat geschrieben:
A1980 hat geschrieben:
Novalis hat geschrieben:
Demokratie scheint ein schwieriges Geschäft zu sein.


eu-beitritt: formelle verfassungsrechtliche erfordernisse wurden erreicht
flüchtlingsreferendum: scheitert an verfassungsrechtlichen vorgaben


Du meinst die verfassunsgsrechtlichen Erfordernisse ungarischer Referenden sind unterschiedlich?


nein, ich meine dass du eine riesen verschwörung aufgedeckt hast!! :hand:

vielleicht gabs ne Verfassungsänderung oder wir sind nicht komplett im bilde was die ungarische Verfassung anbelangt. klingt jedenfalls einleuchtender als: buhuuu...die eu setzt sich über die verfassung hinweg..was im übrigen bislang unbemerkt blieb *facepalm*

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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 15:42 
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A1980 hat geschrieben:

vielleicht gabs ne Verfassungsänderung oder wir sind nicht komplett im bilde was die ungarische Verfassung anbelangt. klingt jedenfalls einleuchtender als: buhuuu...die eu setzt sich über die verfassung hinweg..was im übrigen bislang unbemerkt blieb *facepalm*


Ich sehe, du ahnst worauf ich hinaus will.


Zuletzt geändert von Novalis am Montag 3. Oktober 2016, 15:59, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 15:56 
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@Ed Natürlich profitieren "Themenparteien" und nur wenige haben eine lange Lebensdauer. Wird das Thema von den Etablierten aufgenommen und "absorbiert" und hat man kein umfassenderes Programm im Köcher, ist schnell Feierabend. Auf regionaler Ebene hält man länger durch, wie z.B. die FWGs zeigen. Grüne profitierten von der Anti AKW-Bewegung und den Themen Frieden, Abrüstung, Homosexualität und Umweltschutz. Damit belegen sie eine Nische, die niemand ausfüllen kann. Die, welche es versuchten, sind weg vom Fenster. Umweltdenken ist immer aktuell. Solidarität mit Verfolgten, Minderheiten, Frauenthemen gehören auch zum Fundus. Hier hat die Linke im Bereich der sozial Schwachen aufgeholt. Arme genießen nicht mehr die höchste Priorität bei den Grünen, da müssen sie schon aus dem Ausland kommen :wink: Umweltschutz wollen alle, die Friedensbewegung fristet ein Schattendasein, Diskriminierung ist im Grundgesetz geregelt, Gleichgeschlechtlichkeit und AKW im Wesentlichen abgearbeitet. Da bleibt nicht mehr viel, außer Diesel und Benziner verbieten zu wollen. Das Klientel der Ur-Grünen, wie ich sie noch in Bonn erlebt habe, waren eher die gebildeten Unzufriedenen mit Protestpotential. Die Linke ist da eher volksnäher, wenn sie auch einige Intellektuelle in vorderster Front repräsentieren.

Interessant waren neben dem rechten Spektrum noch "Die Grauen", Piraten, Tierschutzpartei. Das reichte aber als Partei nicht, um flächendeckend und dauerhaft zu mobilisieren. Gleiches galt für einige "K-Parteien". Alles programmatisch zu flach oder von den "Großen" aufgesogen. Man hat ihnen quasi die thematische Basis geklaut und sie haben sich teils selbst zerfleischt. Eine Partei wie die Grauen, die sich um Probleme und Themen der alternden Generation kümmern würde, hätte eine Daseinsberechtigung. Dazu hätte sie besser strukturiert und organisiert werden müssen. Trude Unruh als einziges "Gesicht" der Partei war aber zu wenig.

Was meinen vorherigen Post angeht ging es nur darum MagicCarbon aufzuzeigen, dass nicht nur die RAF von der ehemaligen DDR unterstützt wurde, sondern auch die Braunen. Antifa zu diskreditieren und unterschwellig die Gleichung aufzumachen SED=RAF=Antifa, daraus folgt, Aussagen der Antifa sind unglaubwürdig, geht so nicht. Die Einseitigkeit mit der früher vor dem Mauerfall in Westdeutschen kritisch eingestellten Andersdenkenden und Jugendlichen vorgeschlagen wurde "dann geh doch in die DDR", war nicht gerechtfertigt. Das Bild des "linksorientierten" sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaats ist so nicht korrekt und verkennt, dass damals auch viele ehemalige Nazis in der DDR Karriere gemacht haben.

Im Gegensatz zu Merkel, die wenigstens für "etwas" steht, sehe ich Gabriel als großes Problem. Er steht für alles und nichts. Was tun, wenn 2017 keine Konstellation mehr passt oder gewollt ist? Weder CDU/SPD noch CDU/Grüne - CDU/FDP sowieso nicht - kein Rot-Rot-Grün - keine Jamaika-Koalition? Steuern wir dann in spanische Verhältnisse?

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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 17:40 
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Zitat:
Was meinen vorherigen Post angeht ging es nur darum MagicCarbon aufzuzeigen, dass nicht nur die RAF von der ehemaligen DDR unterstützt wurde, sondern auch die Braunen. Antifa zu diskreditieren und unterschwellig die Gleichung aufzumachen SED=RAF=Antifa, daraus folgt, Aussagen der Antifa sind unglaubwürdig, geht so nicht. Die Einseitigkeit mit der früher vor dem Mauerfall in Westdeutschen kritisch eingestellten Andersdenkenden und Jugendlichen vorgeschlagen wurde "dann geh doch in die DDR", war nicht gerechtfertigt. Das Bild des "linksorientierten" sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaats ist so nicht korrekt und verkennt, dass damals auch viele ehemalige Nazis in der DDR Karriere gemacht haben.


@bamboole

http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/kisslers-konter-linke-gewalt-straftaten-gegen-polizisten-werden-fuer-eine-ideologie-verherrlicht_id_5527047.html

Wer mit Steinen, Flaschen und Brandsätzen wirft und dem Land in dem man wohnt die Pest an den Hals wünscht, ja sorry solche Menschen halte ich nicht für sehr glaubwürdig, wie das bestimmt auch viele andere in der Bevölkerung machen, denn die wollen sicher nicht nur spielen, wie das immer aus der linken Ecke hingestellt wird.

Das hat auch nichts mit Einseitigkeit zu tun, das gleich gilt selbstverständlich auch für alle Gewalttäter, egal aus welchen Lager sie kommen.
Nein das Bild des Arbeiter und Bauernstaats habe ich schon richtig erkannt, das waren doch diese verantwortlichen Menschen wie Parteichef Erich Honecker,Stasi-Chef Erich Mielke und andere Genossen, die für den Schießbefehl auf die eigenen Bürger an der Grenze verantwortlich waren.

Aber eine Frage habe dann doch noch, welche Nazis haben in der ehemaligen DDR denn Karriere gemacht, oder waren Honecker und Mielke in Wirklichkeit etwa ... ? :wink:

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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 17:43 
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Ich lehne mich jetzt mal aus dem Fenster:

Die CDU wird auf Dauer nicht davon abkommen wieder ein Stück nach rechts zu rücken. Spätestens in der Post-Merkel-Ära. Und diese ist sicher näher, als mancher denkt.

Und dann MUSS sich die CDU, zwecks Machterhalt (nur darum geht es) mit AFD und FDP zusammenschließen.

Die SPD kokettiert offen mit rot- rot-grün. Dies ist ihre einzige Chance den Kanzler zu stellen.

Kommen aber sechs Parteien in den nächsten Bundestag, dann wird die "bürgerliche" Seite mit Union/AFD/FDP sicher die Mehrheit haben.

Dann ist die Frage, ob Merkel in eine 3er Kombi mit den Grünen geht. Kaum ein CDU Anhänger möchte das. Das könnte der Anfang vom Abstieg zur 20% Partei sein.

Da Politiker aber nicht dumm sind, könnte ich mir vorstellen, dass Merkel zwar den Wahlkampf normal durchzieht, bei der Notwendigkeit eines 3er Bündnisses aber zurücktritt und den Weg für eine Koalition mit FDP und AFD freimachen wird.

Mit den Grünen hast du komplett recht. Diese Partei hat sich selbst überflüssig gemacht. Was übrig ist, sind alternative Spinner aus dem linksintellektuellen Spektrum.


Ähnlich ging es ja der FDP, die sich von einer Partei des Liberalismus und der sozialen Marktwirtschaft zum Vertreter der "New-World-Order" gewandelt hat, wo sie dann halt nur 3-5% der Bevölkerung ansprechen. Ausser weltfremden Unternehnerstöchtern wie Lencke Steiner und Marie Ostermann, die ins gemachte Nest gefallen sind hat diese Partei nicht mehr viel aufzubieten. Wären sie etwas cleverr gewesen, hätten sie den Platz der AFD innehaben können, aber man vertritt lieber die ganz wenigen Einkomnensmillionäre und ist sogar für Klein-/Mittelbetriebe bis zu 20 Mitarbeitern unwählbar geworden.

Was bleibt wird die Frage sein wie schnell Merkel die Geister, die sie rief wieder loswird. Schiebt sie jetzt massiv ab, rettet ihr das die 35-40%, auch dank CSU.

Klappt das nicht, wird sie ein Debakel erleben. Letztes Jahr kamen 2.2 Mio Zuwanderer nach Deutschland. Eine Vielzahl als Flüchtlinge und aus den Ostgebieten der EU. Zeitgleich findet ein Exodus qualifizierter Ärzte/Forscher/Wissenschaftler aus Deutschland statt. Geht das so weiter kommt in fünf bis zehn Jahren der Knall. Merkel weiß das sicher, die Frage ist aber, ob sie jetzt ihre Wende um 180 Grad durchzieht. Nach Außen gibt sie, noch, die Liebe "Mutti", nach innen dürfte sie längst auf AFD Linie sein. Jetzt geht es nur noch darum das so Gewinnbringend wie möglich zu verkaufen!


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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 19:05 
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Nicht jeder, der "Pogo" macht und zerstört, ist auch politisch motiviert oder verfolgt ein politisches Ziel. Ist bei den Rechten ebenso. Gewalt wird oft nur alibimäßig durch politische Gesinnung zur Instrumentalisierung zu legitimieren versucht. Die Interviews mit gefassten jugendlichen Neonazis zeigen da Parallelen, wie Protokolle von psychologischen Gutachtern zeigten. Nur die Ziele sind anders. Fundiertes Politikwissen ist die Ausnahme. Gewaltbereite gibt es gewiss unter den Linken Autonomen, z.B. Hafenstrasse St. Pauli. Es wurden aber auch friedliche Demonstranten mit bezahlten Störern infiltriert, um die Lage eskalieren zu lassen. So konnte man Erlasse zur inneren Sicherheit besser verkaufen. Es half also immer den Führenden. Der Verfassungsschutz war da nicht immer ganz koscher. Die Linken mögen der Gesellschaft offen sinnbildlich die Pest an den Hals gewünscht haben, was teils mit mehr Freiheitsrechten, Autonomie, Chancengleichheit begründet wurde. Das mag oft vorgeschoben gewesen sein. Die Rechten möchten den Staat nach ihren Vorstellungen gestalten. Nur ist ihre "Pest" nicht direkt ausgesprochen worden, sondern sie machen es subtiler. Für sie sind fremde Menschen die Pest oder Parasiten, die in diesem Land nichts zu suchen haben, während die damaligen Linken Repräsentanten des Establishments im Visier hatten, die ihrer Auffassung nach für Unrecht und Ungerechtigkeit sowie Ausbeutung der 3.Welt standen. Gewalt ist in beiden Fällen der falsche Weg und zu verurteilen. Von Linken war übrigens heute nichts von "Volksverrätern" oder ähnlichen Diffamierungen zu hören.

magiccarbon hat geschrieben:
Aber eine Frage habe dann doch noch, welche Nazis haben in der ehemaligen DDR denn Karriere gemacht, oder waren Honecker und Mielke in Wirklichkeit etwa ... ? :wink:


http://www.focus.de/politik/deutschland ... 05958.html

https://www.welt.de/geschichte/zweiter- ... Nazis.html

http://www.antifa-nazis-ddr.de/naziverg ... bz-ddr.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_ehe ... e_Republik

http://www.sz-online.de/nachrichten/wie ... 95706.html

... und das ist wohl nur die Spitze des Eisbergs. :wink:

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BeitragVerfasst: Montag 3. Oktober 2016, 23:31 
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magiccarbon hat geschrieben:
@nöppchenspieler
Das in der Öffentlichkeit die Juristen nicht gut bewertetet werden, was den Stellenwert in der Gesellschaft betrifft, dürfte allgemein bekannt sein, das hat aber auf gar keinen Fall etwas mit Neid zu tun, denn wenn ich z.B. an die überall beliebten Abmahnanwälte denke, gibt es bestimmt nur wenige die darauf neidisch sind.

„Der Rechtsanwalt ist ein unabhängiges Organ der Rechtspflege“. So wird es den Jurastudenten an den Universitäten gelehrt. Das bedeutet auch, das seine Tätigkeit dem Schutz und der Durchsetzung von Rechten und der Abwehr und Ahndung von Unrecht dient.

Mit dieser Einstellung bin ich (und viele meiner Mitstudenten) in das Jurastudium gegangen.

Man lernt aber auch: Nimmt ein Mandant die Dienste eines Rechtsanwalts in Anspruch, so schließt er mit diesem einen Anwaltsvertrag, dessen Gegenstand üblicherweise die Dienstleistung des Anwalts ist.

Ein Anwalt muss gemäß des mit seinem Mandanten geschlossenen Vertrages alles (in gewissen Grenzen) tun, um die Interessen seines Mandanten zu vertreten, Dabei ist es unerheblich, ob der Mandant sich des ihm vorgeworfenen Vergehens tatsächlich schuldig gemacht hat oder nicht: der Anwalt ist nicht dazu da, den tatsächlichen Sachverhalt aufzuklären, sondern für seinen Mandanten als bestmöglicher rechtlicher Beistand zu fungieren.

Und spätestens hier holt die Realität die meisten Anwälte wieder ein und Sie stellen fest, die Welt ist nicht weis oder schwarz sondern grau.

Ob man jemanden wie Ed (in den von Ihm genannten Beispielen) vertritt, muss halt jeder Anwalt zuvor mit seinem Gewissen ausmachen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 00:27 
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Ed von schleck hat geschrieben:
Kommen aber sechs Parteien in den nächsten Bundestag, dann wird die "bürgerliche" Seite mit Union/AFD/FDP sicher die Mehrheit haben.

Das kannst du nochso oft wiederholen. Dadurch wird es nicht richtig. Die AfD ist weit Rechts der bürgerlichen Seite und gehört keinesfalls dazu. Jeder Annäherungsversuch durch die Parteispitze würde die CDU zerreissen. Was dann automatisch zu einem SPD-Kanzler führt.

Dann ist die Frage, ob Merkel in eine 3er Kombi mit den Grünen geht. Kaum ein CDU Anhänger möchte das.

Wo die Grünen und die CDU doch so viele gemeinsame Interessen haben.

Das könnte der Anfang vom Abstieg zur 20% Partei sein.

Da Politiker aber nicht dumm sind, könnte ich mir vorstellen, dass Merkel zwar den Wahlkampf normal durchzieht, bei der Notwendigkeit eines 3er Bündnisses aber zurücktritt und den Weg für eine Koalition mit FDP und AFD freimachen wird.

Ha, ha ha, die FDP und die eurokritische AfD in einer Koalition ??? Zitat: FDP-Chef Christian Lindner sieht in der Alternative für Deutschland eindeutig eine verfassungsfeindliche Partei.

Mit den Grünen hast du komplett recht. Diese Partei hat sich selbst überflüssig gemacht. Was übrig ist, sind alternative Spinner aus dem linksintellektuellen Spektrum.

Schön wärs. Dummerweise haben sich die "Realos" sich soweit der Wirtschaft genähert, das die Unterscheide zur CDU oft nur schwer auszumachen sind (außer in einigen Alibi-Extrempositionen)


Ähnlich ging es ja der FDP, die sich von einer Partei des Liberalismus und der sozialen Marktwirtschaft zum Vertreter der "New-World-Order" gewandelt hat, wo sie dann halt nur 3-5% der Bevölkerung ansprechen. Ausser weltfremden Unternehnerstöchtern wie Lencke Steiner und Marie Ostermann, die ins gemachte Nest gefallen sind hat diese Partei nicht mehr viel aufzubieten. Wären sie etwas cleverr gewesen, hätten sie den Platz der AFD innehaben können, aber man vertritt lieber die ganz wenigen Einkomnensmillionäre und ist sogar für Klein-/Mittelbetriebe bis zu 20 Mitarbeitern unwählbar geworden.

Bin ich bei dir.

Was bleibt wird die Frage sein wie schnell Merkel die Geister, die sie rief wieder loswird. Schiebt sie jetzt massiv ab, rettet ihr das die 35-40%, auch dank CSU.

Klappt das nicht, wird sie ein Debakel erleben. Letztes Jahr kamen 2.2 Mio Zuwanderer nach Deutschland. Eine Vielzahl als Flüchtlinge und aus den Ostgebieten der EU. Zeitgleich findet ein Exodus qualifizierter Ärzte/Forscher/Wissenschaftler aus Deutschland statt. Geht das so weiter kommt in fünf bis zehn Jahren der Knall. Merkel weiß das sicher, die Frage ist aber, ob sie jetzt ihre Wende um 180 Grad durchzieht. Nach Außen gibt sie, noch, die Liebe "Mutti", nach innen dürfte sie längst auf AFD Linie sein. Jetzt geht es nur noch darum das so Gewinnbringend wie möglich zu verkaufen!

Und am Ende deines Beitrags kommt dann wieder das Kaninchen aus dem Hut die Flüchtlinge.

Dabei schreibst doch selbst, wenn es im Lande "läuft" dann wählt keiner Links oder AfD. Was treibt also die Bürger von den Etablierten weg ?

Natürlich die soziale Ungerechtigkeit. Nicht die Flüchtlinge. Die sind nur die Zündschnur, welche die AfD an das Pulverfass der Globalisierungsverlierer, Agenda-Geschädigten und gesellschaftlich Abgehängten (z.B. viele Rentner) gelegt hat.

Der Wahnsinn ist nur, dass aus machtpolitischem Kalkül eine Spaltung der Gesellschaft betrieben wird. Und das genau in dem Moment, wo ein gemeinsames Handeln nötig wäre. In Deutschland wie in EUROPA.

Die Flüchtlinge sind nur die armen Schweine, die in Deutschland zum falschen Zeitpunkt mitten in den Anfang eines Aufbegehrens des Volkes gegen eine asoziale Wirtschaftsordnung geraten sind. Die AfD, als wirtschaftsnahe Partei, führt daher ein gigantisches Scheingefecht (Volksverdummung) indem Sie die Flüchtlinge als "Sündenböcke" hinstellt und somit von den eigentlichen Problemen ablenkt.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 08:44 
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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 10:51 
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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 10:57 
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@Nöppchenspieler

Zitat:
Und spätestens hier holt die Realität die meisten Anwälte wieder ein und Sie stellen fest, die Welt ist nicht weis oder schwarz sondern grau.

Ob man jemanden wie Ed (in den von Ihm genannten Beispielen) vertritt, muss halt jeder Anwalt zuvor mit seinem Gewissen ausmachen.


Da möchte ich eine leicht ironischen Frage stellen.

Wenn die meisten Anwälte die Realität eingeholt hat, wann kommt dann die Erkenntnis, das man sich ein Gewissen eigentlich gar nicht leisten kann, wenn man erfolgreich sein möchte.
http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2014/06/20-anwaltsindustrie-hartz4.html

Könnte man hier vielleicht von Mammon oder Moral und Gewissen sprechen ??

http://www.sozialleistungen.info/news/23.03.2009-anwaltsschwemme-immer-mehr-juristen-muessen-aufstocken/

Dieser Artikel ist aus dem Jahr 2009, wie sind die Verhältnisse eigentlich heute ?

Zitat:
Die AfD, als wirtschaftsnahe Partei, führt daher ein gigantisches Scheingefecht (Volksverdummung) indem Sie die Flüchtlinge als "Sündenböcke" hinstellt und somit von den eigentlichen Problemen ablenkt.


Ist es nicht auch " Volksverdummung " die These in den Raum zu stellen " wir schaffen das " ?
Ich glaube heute sind Fragen wie man den Zustrom von Flüchtlingen in den nächsten Jahren wirtschaftlich und finanziell lösen will, bei einigen nicht erwünscht, wer sie aber trotzdem stellt, dem wird die braune Karte gezeigt und in eine Ecke gestellt, denn solche Fragen sind verpönt.

Nur etwas ist meiner Meinung noch gar nicht behandelt worden, wenn Millionen Menschen ihre Heimat verlassen, ich rede nicht von Kriegsgebieten, wie werden diese Länder den Aderlass von Millionen Menschen verkraften, bis sie wirtschaftlich am Boden liegen.
Die ehemalige DDR hat um seine Fachkräfte im Land zu halten, einen Zaun und eine Mauer mit Schießbefehl und Todesstreifen gebraucht.

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 12:04 
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Das Problem des "Drain-Brain", also der Abwanderung der geistigen Elite, ist ja bekannt. Man muss nur genau hinschauen, wer dieses Argument verwendet. :wink: Ist dieses Bedauern echt oder nur vorgeschoben, um die Rückkehr von Menschen, die man sowieso nicht möchte, zu rationalisieren? Da ist viel Heuchelei im Spiel, denn eigentlich sind es gerade die geistigen Eliten unter den Flüchtlingen, Asylbewerbern, welche eine gute Bleibeperspektive hätten und "uns in Deutschland" nützen würden. Also im Prinzip größtenteils die, welche wir bei einem Einwanderungsgesetz bevorzugen und gerne anwerben würden. Es gehört zum guten Ton, offiziell deren Abwanderung zu bedauern. Eigentlich handelt es sich aber dabei meist um Krokodilstränen. Insofern sollte die Motivation derer hinterfragt werden, welche den Brain-Drain beklagen. Nicht jeder, der sich betroffen äußert, ist ein ""Gutmensch".

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BeitragVerfasst: Dienstag 4. Oktober 2016, 12:38 
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@bamboole:

Leute wie Andy Bechtoldsheim oder Peter Thiel sind doch hier von der Old-Economy gar nicht erwünscht.

Die einzigen, die sich durchsetzen konnten waren Ralph Dommermuth (gmx) und die Samwer Brüder, die Ihr Geld mit einer Ebay Kopie und Klingeltönen gemacht haben.

Eine konservative, wirtschaftsnahe Elite im wissenschaftlichen Bereich ist doch von der Politik überhaupt nicht erwünscht.

Klar, es gibt eine Start-Up Szene, aber meistens wird, mangels geschäftlicher Perspektive, ein früher Exit angestrebt. Am liebsten wird dann an die "grossen", auch aus Übersee verkauft.

Ich habe noch keine Großstadt gesehen, das Ruhrgebiet hätte dazu den Idealen Standort, ein deutsches Silicon Valley aufzubauen mit massiver Unterstützung des Staates.

Lieber lässt man seit Jahrzehnten ganze Regionen verkommen und nimmt Zuwanderung nur vom unteren Ende her an.

Wäre das Gegenteil der Fall und es kämen fast nur qualifizierte Einwanderer, dann gäbe es keine "Nordstadt", kein "Neukölln" oder "Marxloh", wie es zur Zeit existiert.

Das ist aber politisch und von der alten Elite nicht gewollt, es wäre ja genau die "Konkurrenz", die man der Mittel-/Unterschicht jetzt zumutet.

Ein türkischer Kumpel beschrieb die Situation mal folgendermaßen:

"Stell dir mal vor, die unterste Schicht aus Deutschland geht mit 1 Mio Menschen in die Türkei, siedelt sich ausschließlich untereinander an und hat, ausser Bier und deutschem Fußballsender sonst ausschließlich das Interesse Geld zu verdienen. Wie würden die Türken denen wohl gegenüberstehen? "

Damit hat er gut zusammengefasst, was hier seit 40 Jahren unter "Zuwanderung" verstanden wird. Ändert sich das nicht radikal, wird es nicht besser werden.


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