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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 11:04 
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Klar, unsere Presse ist genauso wie die Staatsmedien der DDR ! rofl, nur komisch, dass man nun sowas Abstruses ohne Folgen frei äußern darf ! :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 11:40 
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Zitat von Olaf

Zitat:
Du meinst also, die Toten, die durch ein Krankenhauskeim verstorben sind, aber wegen Corona in ein Krankenhaus mussten, wären ja keine Corona Toten, weil sie ja durch den Keim verstorben sind? Was soll das für eine Logik sein? Die hätten also lieber zuhause sterben sollen, weil dann wären es wenigstens "echte" Corona Verstorbene?

Oder was meinst du mit deiner Aussage?


Ach Olaf, ich hatte wirklich geglaubt, das du gewisse Grenzen hast, was Beiträge und Fragen betrifft, aber was sagte schon Einstein, " «Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche ........ " ! :wink:

@Robert (Rana)


Zitat:
Laut einer Studie glaubt mehr als ein Drittel der Deutschen, dass deutsche Medien bei ihrer Berichterstattung Vorgaben durch die Politik erhalten. Und 16 Prozent finden, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist verzichtbar.

Fast vier von zehn Bürgern glauben einer Studie zufolge, dass Staat und Regierung deutschen Medien Vorgaben bei der Berichterstattung machen. 38 Prozent der Befragten gehen davon aus, während 58 Prozent keinen Einfluss der Politik sehen. Das teilte der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Mittwoch in Köln mit. In dessen Auftrag fragte das Meinungsforschungsinstitut Infratest Dimap zur Glaubwürdigkeit der Medien.

Quelle : WDR


In der ehemaligen DDR wussten es die Menschen, bei uns sind es ca 38% der Menschen die den Medien Beeinflussung durch die Politik nachsagen, aber das sind bestimmt alles"Leugner und Aluhutträger " ?? :lol:

In diesem Sinne einen schönen Tag noch.

P.S. Olaf ich verfüge nicht über dein Freizeitpotenzial, das ich den ganzen Tag das Forum überwache, um sofort so wie du auf Beiträge zu reagieren um deinen " Senf " dazu zu geben, ich hoffe das verstehst du. :wink:

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Zuletzt geändert von magiccarbon am Montag 27. Juli 2020, 11:52, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 11:43 
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Aha... Also keine Antwort? :lol:...

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 13:28 
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Auf meine ziemlich klare Frage zu deinem Artikel in Verbindung mit den RKI-Daten antwortest Du mit zwei rhetorischen Fragen?
Ok, ist zwar kein Erkenntnis für die Menschheit aber ich beantworte Sie gern. Magst Du dann auch meine Frage beantworten.

Du meinst also, es ist nicht die Aufgabe von Journalisten etwas kritisch zu hinterfragen ? Doch, ist es.
Sondern es so machen wie es üblich ist, es wird fast nur noch eine Hofberichterstattung betrieben ? Unterstellung, das es üblich ist. Deswegen ist die Frage nicht beantwortbar. Bin anderer Auffassung.

So wie es in der ehemaligen DDR bei den Medien üblich war, unsere Kanzlerin könnte aus dieser Zeit bestimmt viel darüber berichten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 14:59 
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@basaltero

Meinst du wirklich, das du mit Wortklauberei und falscher Interpretierung von Beiträgen wirklich etwas darstellen kannst ?

Deine Fragen zeigen eindeutig, das du an einer Diskussion gar nicht interessiert bis, dir scheint es nur darum zu gehen jemanden der hier mal eine Frage stellt, oder eine Meinung wiedergibt, die nicht aus den üblichen Quellen stammen vorzuführen.

Denn dein Spielchen ist ja bekannt, du stellst eine Frage die du ob absichtlich oder nicht falsch interpretiert hast.
Ich antworte darauf, dann kommst du wieder mit deiner Wortklauberei und Falschinterpretierung und das Spielchen fängt von vorne an, brauchst du so etwas wirklich ?

Zitat:
Zitat von balalero

Der gute Herr Frank kaut lange drauf rum, wie falsch positiv doch die Tests sind. Nervt Mitarbeiter im RKI mit Fragen und beschließt für sich : alle mit mindestens 1,4% falsch positiv.


Hallo so geht Journalismus, als nur Hofberichterstattung zu liefern wie es bei den üblichen Mainstream-Medien an der Tagesordnung ist, was selbstverständlich nicht
bedeuten soll,das man heute als Leser nicht mit jeder Quelle kritisch umgehen muss, es sollte meiner Meinung immer der eigene Verstand benutzt werden.

Der Dr. med. Gunter Frank hat im RIK nachgefragt, er hat nicht genervt (wie du behauptest) er hat seine Aufgabe als Journalist und Mediziner wahrgenommen, sich Zahlen vom RKI erklären zu lassen, als Journalist ist das seine Aufgabe, als Mediziner bringt er ein gewisses Fachwissen mit,über das weder du noch ich verfügen, wenn du Fragen hast kannst du
dich an den Verfasser diesen Artikels wenden, oder einfach versuchen richtig zu lesen.

Aber das möchtest du auch gar nicht, du möchtest mit deinen Spielchen verhindern, das hier zu diesem Thema nicht auch mal Artikel aus alternativen Medien veröffentlicht
werden, sondern nur der übliche deutsche Mainstream-Medien zitiert wird. :wink:

Aber sei unbesorgt, ich werde auch weiterhin ab und zu Artikel aus den alternativen Medien hier zitieren, ob es nun dir oder deiner kleinen Fraktion das gefällt oder nicht.

Das übliche was dann als Reaktion wieder kommt, damit kann ich sehr gut leben, denn etwas Spaß brauch der Mensch im Leben ! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 17:40 
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@magiccarbon
Ich finde es schön, dass man sich hier, ausgehend von einem gemeinsamen Hobby, auch über kontroverse Themen austauscht, das wirkt der ja zurecht allseits beklagten Filterblasenbildung entgegen. Deshalb hätte ich mal eine Frage, die ich mir schon oft beim Lesen entsprechender Posts hier und anderswo gestellt habe:
Was macht ein Medium zum "Mainstream-Medium"? Die Spanne der damit üblicherweise bezeichneten bzw. beschimpften Blätter reicht doch von der im Besitz des Springer-Konzerns befindlichen, inhaltlich oft mit der AfD d'accord gehenden (z.B. bei Griechenland-Rettung, Migrationspolitik, innerer Sicherheit, Kritik an Corona-Schutzmaßnahmen) BILD-Zeitung über zig mehr oder minder mittige Zeitungen verschiedener Eigentümer bis hin zur linken, genossenschaftlich finanzierten taz, der man nun manches vorwerfen kann, aber sicher keine regierungstreue Hofberichterstattung. Was verbindet diese Blätter, das es rechtfertigt, diese sehr vielfältige Medienlandschaft als einheitlichen Block darzustellen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 18:37 
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vhmlnox hat geschrieben:
Was verbindet diese Blätter, das es rechtfertigt, diese sehr vielfältige Medienlandschaft als einheitlichen Block darzustellen?

Sie entsprechen nicht magiccarbons Meinung.
Der Dr. med. von Achgut hat auch viel mehr Ahnung als alle anderen Drs. med.

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 20:42 
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Allein die verwendeten Begrifflichkeiten deuten ja schon klar hin, wie hier so macher drauf ist, Staatsmedien, Hofbericherstattung , Mainstream, "Gutmensch" als Schipfwort benutzen, zitieren von typischen Fakenews , "man wird ja noch sagen dürfen "," ich bin kein ..., aber ...." usw., zum Glück gibt es ausreichend Widerspruch !

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 20:44 
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magiccarbon hat geschrieben:
Hallo so geht Journalismus, als nur Hofberichterstattung zu liefern wie es bei den üblichen Mainstream-Medien an der Tagesordnung ist, was selbstverständlich nicht
bedeuten soll, das man heute als Leser nicht mit JEDER Quelle kritisch umgehen muss, es sollte meiner Meinung immer der eigene Verstand benutzt werden.

Hast du das JEMALS mit einer DEINER tollen Quellen gemacht - sie mal kritisch hinterfragt - von vorne bis hinten sind in fast jedem "Bericht" so viele Fehler und Eigentore drin - entweder bist du so gefangen in deiner Filterblase, dass du das gar nicht mehr erkennst (dann frage ich mich, was Du mit Verstand genau meinst) oder man muß MUTWILLIG diese überlesen, um das noch als objektiv zu bezeichnen. Und sind für dich Hofberichterstatter dann nur die Zeitungen und Berichte, wenn sie deine Meinung nicht teilen - wenn sie aber die Bundesregierung oder Maßnahmen derer kritisiert (findest du von Bild bis Spiegel, von Ard bis Zdf solche Kommentare, Berichte, Dokus, Enthüllungen usw.), dann sind sie was, auch Hofberichterstatter? Ich glaube in der DDR (weil du so gerne den Vergleich ziehst, da ja die Merkel DDR Verhältnisse hier anscheinend unterschwellig und heimtückisch etabliert hat) oder Türkei wären diese dann nicht mehr lange im Beruf tätig - oder glaubst Du, weil sie noch arbeiten, müssen die ergo alle dem Staat nach dem Munde reden?

Ich nehme einfach mal die letzte Panorama Sendung, wo u.a. die Mietpreisbremse kritisiert wird, höhere Mieten etc - oder Kliniken sind unterfinanziert, die Gesundheitspolitik wird kritisiert, Geldverschwendung bei der Bahn, Skandalkonzern Wirecard und Bundesregierung, Resistene Keime breiten sich aus usw... Monitor - Laschet ist ein Thema, Kohleausstieg, viel Geld für wenig Klimaschutz...ist das alles noch für dich Hofberichterstattung?

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 21:47 
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@magiccarbon
welche wortklauberei meinst?
Du hast einen Artikel gepostet in dem es unter anderem um falsche PCR-Tests. Das machst Du doch, damit andere ihn lesen, oder?

Wenn man liest fällt auf, dass der gute Mann mit seinem Artikel nicht richtig liegt.
Genau diese Sachdiskussion habe ich mit meiner Frage angestoßen. Was Du da für Sachen hinein interpretierst, kann ich nicht beeinflussen.

Wenn Du einfach mal was posten willst, damit Du auch mal was gepostet hast zu einem Thema, dann ist das auch ok. Muss man nur wissen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 23:17 
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Nach unzähligen Diskussionsrunden über dieses Thema ist mir folgendes aufgefallen:

1. Die Menschen haben/hatten überwiegend Angst vor Corona
2. Die Menschen empfinden die Maßnahmen der Regierung überwiegend gut
3. Die Menschen vertrauen überwiegend den Nachrichten

Die Menschen wissen meistens, dass wegen Corona (Stand eben)
- ganz viele Menschen gestorben sind => aktuell 650.553 weltweit
- ganz viele Menschen teilweise schwer krank waren => diverse Bilder von überlasteten Krankenhäusern
- die ganze Welt davon betroffen ist => bestätigte Meldungen 16.350.348
- und die Maßnahmen in Deutschland (oder z.B. Österreich) zu einer Übersterblichkeit (laut Euromomo) auf der Null-Linie (also KEINE Übersterblichkeit) geführt haben => "nur" 9.124 Tote

Was wäre denn nun eine unstrittige Schlussfolgerung?
Ich würde sagen folgende: Hätten alle Regierungen weltweit, vor allem z.B. die amerikanische, so gut wie die deutsche reagiert, dann gäbe es nun weltweit keine Übersterblichkeit wegen Corona.

Und wem das nicht reicht, dem rechne ich das auch gerne schnell vor:
Deutschland hat 83.000.000 Einwohner bei 9.124 Corona-Toten zwischen Februar und Juli.
Weltweit gibt es 7.800.000.000 Einwohner, also die 94-fache Anzahl von Deutschland.
Damit wären also weltweit "nur" 94*9.124 Menschen an Corona gestorben, wenn sie es alle so gut wie Deutschland gemacht hätten, also 857.656 Tote ... äh, Moment, momentan sind aber erst 650.553 davon gestorben, wieso weniger? Jetzt bin ich verwirrt, ach ja, das liegt wahrscheinlich an China, weil die ja nicht mehr mitzählen, also rechnen wir die 1.400.000.000 mal raus, also bliebe nur noch die 77,1-fache Anzahl von Deutschland, also 703.460, äh immer noch weniger ... dann sind wir ja gar nicht sooooo gut, obwohl wir an der Null-Linie (!) der Übersterblichkeit liegen.

Jetzt müsste ich meine Schlussfolgerung von vorhin wegen folgender Thesen nochmal überdenken:
1. Bei uns sind 9124 an Corona gestorben und trotzdem liegen wir exakt auf der Null-Linie der Übersterblichkeit
2. Wenn man das deutsche Bevölkerungszahl-Corona-Toten-Verhältnis auf die Weltbevölkerung (sogar ohne Berücksichtigung von China) hochrechnet, wären die Welt also eigentlich sogar knapp unter der Null-Linie der Übersterblichkeit, trotz Corona.

Gut, mathematisch kann ich es Euch jetzt leider nicht auf die Schnelle erklären, aber auf der anderen Seite haben wir ja durchaus sehr positive Effekte:
1. Die prognostizierte Rezession kommt nicht. Ich habe gestern im Radio gehört, dass nach den neuesten Zahlen von Experten die Rezession wahrscheinlich schon wieder vorbei sei. Wahrscheinlich gibt es dann auch keine Pleiten ... und wenn doch, der Staat wird uns bis zuletzt versorgen.
2. Schöne Masken haben wir, gemäß deutscher Gründlichkeit auch so genau spezifiziert, dass ich in der Edeka endlich mal wieder meinen alten Schal verwenden darf. Denn ich bin nicht asozial, ich schütze damit andere.
3. Wir dürfen uns zukünftig kostenlos testen lassen (zum Glück zahlt das der Staat und nicht wir) und bekommen die Impfung bestimmt auch kostenlos, vieles davon wurde ja schon im Voraus bezahlt (unser Staat ist der beste!)
4. Und ich bin so froh, dass wir diese Impfung auch so schnell bekommen. Und für alle Kritiker: Natürlich nur freiwillig, wer sich nicht impfen lässt, darf halt nicht mehr in die Edeka, selbst wenn er einen Schal trägt ... und diese neue High-Tech-Impfung ist bestimmt besser als diese sonst übliche jährliche Grippeimpfung, die nur bei einer Erfolgsquote von durchschnittlich 10% liegt, wobei, laut RKI haben in den letzten beiden Jahren mehr geimpfte Personen die Grippe bekommen als ungeimpfte, aber das ist bestimmt nur so ein Gerücht, das man auf deren Homepage so lesen kann.
5. Und endlich haben wir eine funktionierende Corona-App, die uns unsere besorgten Politiker natürlich auch kostenlos überlassen haben
6. Und die EU zahlt uns (oder?) jetzt einen riesigen Batzen Geld aus, alles aus deren Kasse, toll ... und wie der Zufall es will, damit können wir auch gleich das Target-2-System wiederbeleben, und unsere Politiker hatten wegen der EZB-Verfassungsgerichtsempfehlung auch mal wieder was zum Lachen.
7. Endlich haben wir mal genug Zeit, über den Donald T. noch ausgiebiger zu schimpfen, der wieder nur irgendwelche unschuldigen Personen bekämpft und sich über unser Corona lustig macht
8. Oder ausgiebig die rechtsradikalen Aktivitäten von Xavier N. kritisieren, wobei ich mich schon wundere, dass jetzt auch schon Leute mit Migrationshintergrund so weit rechts wie Attila Hildmann stehen, nicht zu vergessen unseren ehemaligen Oberverfassungsschützer, wie hieß er doch gleich ...
9. Und tüchtig für BLM demonstrieren, natürlich mit Schal, wir machen das besser, als diese ahnungslosen Widerstand-Dummies ... ach so, auf die kann man natürlich in diesen Zeiten auch kräftig schimpfen.

Fazit:
Politik und Drosten machen alles richtig, das sagen uns ja unsere Qualitätsmedien, wer die bezahlt, ist doch egal. Am Geld soll es ja eh nicht mehr scheitern, haben Uschi und Angie gesagt. Zur Not geben wir halt ein paar Immobilien oder sonstige Wertgegenstände her, falls jemand mal temporär ein bisschen knapp bei Kasse sein sollte. Wen interessieren die sowieso schon maroden Kleingewerbetreibende oder Mittelständler, Hauptsache die Konzerne boomen (bald) wieder, vielleicht ohne deutsche Arbeitnehmer, aber das ist ja nicht so wichtig, wenn nur unsere Aktienkurse erhalten bleiben.

Echt jetzt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 00:11 
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Roomi hat geschrieben:
Deutschland hat 83.000.000 Einwohner bei 9.124 Corona-Toten zwischen Februar und Juli.
Weltweit gibt es 7.800.000.000 Einwohner, also die 94-fache Anzahl von Deutschland.
Damit wären also weltweit "nur" 94*9.124 Menschen an Corona gestorben, wenn sie es alle so gut wie Deutschland gemacht hätten, also 857.656 Tote ... äh, Moment, momentan sind aber erst 650.553 davon gestorben, wieso weniger?


in Deutschland gab es 2016 3.206 Verkehrstote ... pro hunderttausend Einwohner 4,1... in Schweden gab es nur 270 Verkehrstote und 2,8 pro hunderttausend Einwohner? Gehen die Schweden wieder einen Sonderweg und warum sind unsere Straßen so viel unsicherer? Brauchen wir doch Tempo 120 auf Autobahnen und im Stadtverkehr Tempo 40 wie in Schweden? -> do it like the sweden :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 00:46 
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Zitat:
das sagen uns ja unsere Qualitätsmedien, wer die bezahlt, ist doch egal.


Nee, das ist garnicht egal. Denn die bezahlen wir alle. Außerdem ist im Rundfunkstaatsvertrag klar geregelt: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind an den Programmauftrag (vgl. § 11 RStV) gebunden. Insbesondere sind die Rundfunkanstalten zu Ausgewogenheit, Unparteilichkeit, Objektivität und zur Einhaltung der journalistischen Sorgfalt verpflichtet.

Wer das anzweifelt kann vor Gericht gehen (eine unparteiische Instanz -> siehe Gewaltenteilung).

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Viele Diskussionen basieren auf dem Grundsatz: "je schmaler das Sakko, desto grüner der Aal"


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 11:18 
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Nöppchenspieler hat geschrieben:
Insbesondere sind die Rundfunkanstalten zu Ausgewogenheit, Unparteilichkeit, Objektivität und zur Einhaltung der journalistischen Sorgfalt verpflichtet.


Aber magiccarbon hat was ganz anderes geschrieben:

magiccarbon hat geschrieben:
So wie es in der ehemaligen DDR bei den Medien üblich war, unsere Kanzlerin könnte aus dieser Zeit bestimmt viel darüber berichten.


Wer hat denn nun recht, ich bin jetzt ganz verwirrt? Vielleicht zieht ja magiccarbon vor Gericht - wenn er doch nur mehr Freizeit hätte wie Novalis... :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 13:10 
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Zitat:
Zitat von vhminox
@magiccarbon
Ich finde es schön, dass man sich hier, ausgehend von einem gemeinsamen Hobby, auch über kontroverse Themen austauscht, das wirkt der ja zurecht allseits beklagten Filterblasenbildung entgegen. Deshalb hätte ich mal eine Frage, die ich mir schon oft beim Lesen entsprechender Posts hier und anderswo gestellt habe:
Was macht ein Medium zum "Mainstream-Medium"? Die Spanne der damit üblicherweise bezeichneten bzw. beschimpften Blätter reicht doch von der im Besitz des Springer-Konzerns befindlichen, inhaltlich oft mit der AfD d'accord gehenden (z.B. bei Griechenland-Rettung, Migrationspolitik, innerer Sicherheit, Kritik an Corona-Schutzmaßnahmen) BILD-Zeitung über zig mehr oder minder mittige Zeitungen verschiedener Eigentümer bis hin zur linken, genossenschaftlich finanzierten taz, der man nun manches vorwerfen kann, aber sicher keine regierungstreue Hofberichterstattung. Was verbindet diese Blätter, das es rechtfertigt, diese sehr vielfältige Medienlandschaft als einheitlichen Block darzustellen?



Sehr interessanter Beitrag von dir, um mal klarzustellen worum es mir geht, es ist die Nähe einiger Medien zur Politik, die für mich so wie ich es sehe nicht mehr objektiv ist.
In diesem Artikel wird meiner Meinung sehr gut erklärt, warum es mir eigentlich geht und was mich stört, es ist die Nähe einiger Medien zur Politik.



https://www.uni-muenchen.de/forschung/n ... orona.html

Zitat:
Überhaupt, so beobachten Medienwissenschaftler, sind die bundesdeutschen Journalisten derzeit erstaunlich zahm gegenüber der Politik.
Hanitzsch: Ja, vollkommen richtig. Die Medien sind nicht nur zahm, sie folgen sehr bereitwillig der politischen Rhetorik. Das macht mir schon ein bisschen Bauchschmerzen. Da würde ich mir schon ein paar kritische Nachfragen mehr in den Medien wünschen, ein bisschen mehr kritische Distanz.
Ich hätte mir da von den Journalistinnen und Journalisten mehr kritische Kontrolle gewünscht, wo doch der Journalismus ein Korrektiv der Politik sein sollte. Stattdessen haben die Medien sehr stark im Gleichklang mit der Politik agiert.


Genau darum geht es mir, in meiner Kritik die sich gegen gewisse Medien richtet.

Aber man kann es auch so betrachten.

https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... rstuetzen/


Unser Kommentar:

Zitat:
Wess Brot ich ess des Lied ich sing: Diese alte Volksweise soll zukünftig auch für Tageszeitungen gelten. Damit geben die deutschen Zeitungsverleger ein Prinzip auf, das sie bislang verteidigt haben: Die Staatsferne der gedruckten Medien. Sie begeben sich in den Einflussbereich der Politik, dem ARD und ZDF bereits verfallen sind: letztere über Gebühren, die von den Landesparlamenten verfügt werden und über Aufsichtsgremien. Jetzt sollen auch die Printmedien an die Kette der Subvention gelegt werden. Dass Anzeigenblätter, die nur zwischen den Aldi-Anzeigen für Schweinebauch und Winterreifen-Reklame gelegentlich Pressemitteilungen abdrucken auch zur Meinungsbildung beitragen und dafür gefördert werden, zeigt die wahre Absicht.

Bedrückend, wie unverschämt Sozialminister Hubertus Heil zugreift: Seine SPD ist einer der Hauptprofiteure des Vorhabens. So wirtschaftet die Partei Steuergelder in die eigene Tasche. Und die CDU stimmt mit, ebenso die CSU, denn es ist ein Koalitionsvorhaben. Auch dafür, dass die CDU die SPD-Parteipresse fördert, hat der Volksmund einen Spruch bereit: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.


Wie schon geschrieben, man kann es auch so betrachten alles eine Sache der Perspektive.
Um noch mal auf die Presse in der ehemaligen DDR zurück zukommen, da wurde von den Medien auch berichtet das keiner vor hat eine Mauer zubauen.
Als die Mauer dann fertig war wurde von den Medien der DDR berichtet, das sei keine Mauer, sondern ein „antifaschistischen Schutzwall“, wie man sieht alles nur eine
Sache der Perspektive. :wink:

In diesem Sinne, einen schönen Tag noch und viel Gesundheit ! :D

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