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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 27. Juli 2020, 23:17 
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Nach unzähligen Diskussionsrunden über dieses Thema ist mir folgendes aufgefallen:

1. Die Menschen haben/hatten überwiegend Angst vor Corona
2. Die Menschen empfinden die Maßnahmen der Regierung überwiegend gut
3. Die Menschen vertrauen überwiegend den Nachrichten

Die Menschen wissen meistens, dass wegen Corona (Stand eben)
- ganz viele Menschen gestorben sind => aktuell 650.553 weltweit
- ganz viele Menschen teilweise schwer krank waren => diverse Bilder von überlasteten Krankenhäusern
- die ganze Welt davon betroffen ist => bestätigte Meldungen 16.350.348
- und die Maßnahmen in Deutschland (oder z.B. Österreich) zu einer Übersterblichkeit (laut Euromomo) auf der Null-Linie (also KEINE Übersterblichkeit) geführt haben => "nur" 9.124 Tote

Was wäre denn nun eine unstrittige Schlussfolgerung?
Ich würde sagen folgende: Hätten alle Regierungen weltweit, vor allem z.B. die amerikanische, so gut wie die deutsche reagiert, dann gäbe es nun weltweit keine Übersterblichkeit wegen Corona.

Und wem das nicht reicht, dem rechne ich das auch gerne schnell vor:
Deutschland hat 83.000.000 Einwohner bei 9.124 Corona-Toten zwischen Februar und Juli.
Weltweit gibt es 7.800.000.000 Einwohner, also die 94-fache Anzahl von Deutschland.
Damit wären also weltweit "nur" 94*9.124 Menschen an Corona gestorben, wenn sie es alle so gut wie Deutschland gemacht hätten, also 857.656 Tote ... äh, Moment, momentan sind aber erst 650.553 davon gestorben, wieso weniger? Jetzt bin ich verwirrt, ach ja, das liegt wahrscheinlich an China, weil die ja nicht mehr mitzählen, also rechnen wir die 1.400.000.000 mal raus, also bliebe nur noch die 77,1-fache Anzahl von Deutschland, also 703.460, äh immer noch weniger ... dann sind wir ja gar nicht sooooo gut, obwohl wir an der Null-Linie (!) der Übersterblichkeit liegen.

Jetzt müsste ich meine Schlussfolgerung von vorhin wegen folgender Thesen nochmal überdenken:
1. Bei uns sind 9124 an Corona gestorben und trotzdem liegen wir exakt auf der Null-Linie der Übersterblichkeit
2. Wenn man das deutsche Bevölkerungszahl-Corona-Toten-Verhältnis auf die Weltbevölkerung (sogar ohne Berücksichtigung von China) hochrechnet, wären die Welt also eigentlich sogar knapp unter der Null-Linie der Übersterblichkeit, trotz Corona.

Gut, mathematisch kann ich es Euch jetzt leider nicht auf die Schnelle erklären, aber auf der anderen Seite haben wir ja durchaus sehr positive Effekte:
1. Die prognostizierte Rezession kommt nicht. Ich habe gestern im Radio gehört, dass nach den neuesten Zahlen von Experten die Rezession wahrscheinlich schon wieder vorbei sei. Wahrscheinlich gibt es dann auch keine Pleiten ... und wenn doch, der Staat wird uns bis zuletzt versorgen.
2. Schöne Masken haben wir, gemäß deutscher Gründlichkeit auch so genau spezifiziert, dass ich in der Edeka endlich mal wieder meinen alten Schal verwenden darf. Denn ich bin nicht asozial, ich schütze damit andere.
3. Wir dürfen uns zukünftig kostenlos testen lassen (zum Glück zahlt das der Staat und nicht wir) und bekommen die Impfung bestimmt auch kostenlos, vieles davon wurde ja schon im Voraus bezahlt (unser Staat ist der beste!)
4. Und ich bin so froh, dass wir diese Impfung auch so schnell bekommen. Und für alle Kritiker: Natürlich nur freiwillig, wer sich nicht impfen lässt, darf halt nicht mehr in die Edeka, selbst wenn er einen Schal trägt ... und diese neue High-Tech-Impfung ist bestimmt besser als diese sonst übliche jährliche Grippeimpfung, die nur bei einer Erfolgsquote von durchschnittlich 10% liegt, wobei, laut RKI haben in den letzten beiden Jahren mehr geimpfte Personen die Grippe bekommen als ungeimpfte, aber das ist bestimmt nur so ein Gerücht, das man auf deren Homepage so lesen kann.
5. Und endlich haben wir eine funktionierende Corona-App, die uns unsere besorgten Politiker natürlich auch kostenlos überlassen haben
6. Und die EU zahlt uns (oder?) jetzt einen riesigen Batzen Geld aus, alles aus deren Kasse, toll ... und wie der Zufall es will, damit können wir auch gleich das Target-2-System wiederbeleben, und unsere Politiker hatten wegen der EZB-Verfassungsgerichtsempfehlung auch mal wieder was zum Lachen.
7. Endlich haben wir mal genug Zeit, über den Donald T. noch ausgiebiger zu schimpfen, der wieder nur irgendwelche unschuldigen Personen bekämpft und sich über unser Corona lustig macht
8. Oder ausgiebig die rechtsradikalen Aktivitäten von Xavier N. kritisieren, wobei ich mich schon wundere, dass jetzt auch schon Leute mit Migrationshintergrund so weit rechts wie Attila Hildmann stehen, nicht zu vergessen unseren ehemaligen Oberverfassungsschützer, wie hieß er doch gleich ...
9. Und tüchtig für BLM demonstrieren, natürlich mit Schal, wir machen das besser, als diese ahnungslosen Widerstand-Dummies ... ach so, auf die kann man natürlich in diesen Zeiten auch kräftig schimpfen.

Fazit:
Politik und Drosten machen alles richtig, das sagen uns ja unsere Qualitätsmedien, wer die bezahlt, ist doch egal. Am Geld soll es ja eh nicht mehr scheitern, haben Uschi und Angie gesagt. Zur Not geben wir halt ein paar Immobilien oder sonstige Wertgegenstände her, falls jemand mal temporär ein bisschen knapp bei Kasse sein sollte. Wen interessieren die sowieso schon maroden Kleingewerbetreibende oder Mittelständler, Hauptsache die Konzerne boomen (bald) wieder, vielleicht ohne deutsche Arbeitnehmer, aber das ist ja nicht so wichtig, wenn nur unsere Aktienkurse erhalten bleiben.

Echt jetzt?


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 00:11 
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Roomi hat geschrieben:
Deutschland hat 83.000.000 Einwohner bei 9.124 Corona-Toten zwischen Februar und Juli.
Weltweit gibt es 7.800.000.000 Einwohner, also die 94-fache Anzahl von Deutschland.
Damit wären also weltweit "nur" 94*9.124 Menschen an Corona gestorben, wenn sie es alle so gut wie Deutschland gemacht hätten, also 857.656 Tote ... äh, Moment, momentan sind aber erst 650.553 davon gestorben, wieso weniger?


in Deutschland gab es 2016 3.206 Verkehrstote ... pro hunderttausend Einwohner 4,1... in Schweden gab es nur 270 Verkehrstote und 2,8 pro hunderttausend Einwohner? Gehen die Schweden wieder einen Sonderweg und warum sind unsere Straßen so viel unsicherer? Brauchen wir doch Tempo 120 auf Autobahnen und im Stadtverkehr Tempo 40 wie in Schweden? -> do it like the sweden :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 00:46 
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Zitat:
das sagen uns ja unsere Qualitätsmedien, wer die bezahlt, ist doch egal.


Nee, das ist garnicht egal. Denn die bezahlen wir alle. Außerdem ist im Rundfunkstaatsvertrag klar geregelt: Die öffentlich-rechtlichen Sender sind an den Programmauftrag (vgl. § 11 RStV) gebunden. Insbesondere sind die Rundfunkanstalten zu Ausgewogenheit, Unparteilichkeit, Objektivität und zur Einhaltung der journalistischen Sorgfalt verpflichtet.

Wer das anzweifelt kann vor Gericht gehen (eine unparteiische Instanz -> siehe Gewaltenteilung).

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 11:18 
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Nöppchenspieler hat geschrieben:
Insbesondere sind die Rundfunkanstalten zu Ausgewogenheit, Unparteilichkeit, Objektivität und zur Einhaltung der journalistischen Sorgfalt verpflichtet.


Aber magiccarbon hat was ganz anderes geschrieben:

magiccarbon hat geschrieben:
So wie es in der ehemaligen DDR bei den Medien üblich war, unsere Kanzlerin könnte aus dieser Zeit bestimmt viel darüber berichten.


Wer hat denn nun recht, ich bin jetzt ganz verwirrt? Vielleicht zieht ja magiccarbon vor Gericht - wenn er doch nur mehr Freizeit hätte wie Novalis... :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 13:10 
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Zitat:
Zitat von vhminox
@magiccarbon
Ich finde es schön, dass man sich hier, ausgehend von einem gemeinsamen Hobby, auch über kontroverse Themen austauscht, das wirkt der ja zurecht allseits beklagten Filterblasenbildung entgegen. Deshalb hätte ich mal eine Frage, die ich mir schon oft beim Lesen entsprechender Posts hier und anderswo gestellt habe:
Was macht ein Medium zum "Mainstream-Medium"? Die Spanne der damit üblicherweise bezeichneten bzw. beschimpften Blätter reicht doch von der im Besitz des Springer-Konzerns befindlichen, inhaltlich oft mit der AfD d'accord gehenden (z.B. bei Griechenland-Rettung, Migrationspolitik, innerer Sicherheit, Kritik an Corona-Schutzmaßnahmen) BILD-Zeitung über zig mehr oder minder mittige Zeitungen verschiedener Eigentümer bis hin zur linken, genossenschaftlich finanzierten taz, der man nun manches vorwerfen kann, aber sicher keine regierungstreue Hofberichterstattung. Was verbindet diese Blätter, das es rechtfertigt, diese sehr vielfältige Medienlandschaft als einheitlichen Block darzustellen?



Sehr interessanter Beitrag von dir, um mal klarzustellen worum es mir geht, es ist die Nähe einiger Medien zur Politik, die für mich so wie ich es sehe nicht mehr objektiv ist.
In diesem Artikel wird meiner Meinung sehr gut erklärt, warum es mir eigentlich geht und was mich stört, es ist die Nähe einiger Medien zur Politik.



https://www.uni-muenchen.de/forschung/n ... orona.html

Zitat:
Überhaupt, so beobachten Medienwissenschaftler, sind die bundesdeutschen Journalisten derzeit erstaunlich zahm gegenüber der Politik.
Hanitzsch: Ja, vollkommen richtig. Die Medien sind nicht nur zahm, sie folgen sehr bereitwillig der politischen Rhetorik. Das macht mir schon ein bisschen Bauchschmerzen. Da würde ich mir schon ein paar kritische Nachfragen mehr in den Medien wünschen, ein bisschen mehr kritische Distanz.
Ich hätte mir da von den Journalistinnen und Journalisten mehr kritische Kontrolle gewünscht, wo doch der Journalismus ein Korrektiv der Politik sein sollte. Stattdessen haben die Medien sehr stark im Gleichklang mit der Politik agiert.


Genau darum geht es mir, in meiner Kritik die sich gegen gewisse Medien richtet.

Aber man kann es auch so betrachten.

https://www.tichyseinblick.de/tichys-ei ... rstuetzen/


Unser Kommentar:

Zitat:
Wess Brot ich ess des Lied ich sing: Diese alte Volksweise soll zukünftig auch für Tageszeitungen gelten. Damit geben die deutschen Zeitungsverleger ein Prinzip auf, das sie bislang verteidigt haben: Die Staatsferne der gedruckten Medien. Sie begeben sich in den Einflussbereich der Politik, dem ARD und ZDF bereits verfallen sind: letztere über Gebühren, die von den Landesparlamenten verfügt werden und über Aufsichtsgremien. Jetzt sollen auch die Printmedien an die Kette der Subvention gelegt werden. Dass Anzeigenblätter, die nur zwischen den Aldi-Anzeigen für Schweinebauch und Winterreifen-Reklame gelegentlich Pressemitteilungen abdrucken auch zur Meinungsbildung beitragen und dafür gefördert werden, zeigt die wahre Absicht.

Bedrückend, wie unverschämt Sozialminister Hubertus Heil zugreift: Seine SPD ist einer der Hauptprofiteure des Vorhabens. So wirtschaftet die Partei Steuergelder in die eigene Tasche. Und die CDU stimmt mit, ebenso die CSU, denn es ist ein Koalitionsvorhaben. Auch dafür, dass die CDU die SPD-Parteipresse fördert, hat der Volksmund einen Spruch bereit: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.


Wie schon geschrieben, man kann es auch so betrachten alles eine Sache der Perspektive.
Um noch mal auf die Presse in der ehemaligen DDR zurück zukommen, da wurde von den Medien auch berichtet das keiner vor hat eine Mauer zubauen.
Als die Mauer dann fertig war wurde von den Medien der DDR berichtet, das sei keine Mauer, sondern ein „antifaschistischen Schutzwall“, wie man sieht alles nur eine
Sache der Perspektive. :wink:

In diesem Sinne, einen schönen Tag noch und viel Gesundheit ! :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 17:53 
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Alles eine Frage der Perspektive. Logisch. Sitze ich im Boot, ist das Wasser schon nur noch halb so kalt.

Oder anders, wenn ich die Sichtweise der Regierung teile, weil sie mir vernünftig erscheint ..... was soll ich dann da kritisieren. Und da die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung (und damit auch der Jornalisten) der Ansicht ist, dass die Regierung da momentan einen guten Job macht, gibt es auch wenig Kritik.

Das ist der Unterschied zum DDR - Beispiel. Hier war "vermutlich" nicht die Mehrheit der Bevölkerung der Ansicht, die Regierung macht einen guten Job.

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juli 2020, 21:56 
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@magiccarbon

Danke für die ausführliche Antwort, ich habe beide verlinkten Artikel gelesen. Prof. Hanitzschs Interview liefert allerdings ja keine Agrumente für eine allgemeine Medienschelte, wie sie in dem Begriff "Mainstream-Medien" (der, zugegeben, immerhin noch besser ist als "Lügenpresse") zum Ausdruck kommt; vielmehr beziehen sich seine Äußerungen ja explizit nur auf die Corona-Krise. Und eine Pandemie, in der weite Teile der Wissenschaft sowie fast alle Regierungen gleich welcher Couleur weltweit bis auf Details der gleichen Meinung sind, ist eben auch eine journalistische Ausnahmesituation: Denn Journalistinnen und Journalisten müssen entscheiden, ob sie Maßnahmen, die sehr wahrscheinlich im Wesentlichen sinnvoll sind, erklären und damit dazu beitragen, dass sie umgesetzt werden, oder ob sie wenig plausiblen Gegenargumenten aus grundsätzlichen Überlegungen zur Meinungsvielfalt heraus großen Raum geben auf das Risiko hin, dass Leserinnen und Leser sich deshalb nicht an Maßnahmen wie z.B. Kontaktbeschränkungen und Maskenpflicht halten und sich deshalb das Virus weiter ausbreitet. Ich verstehe gut, dass die Mehrheit der Medienschaffenden hier lieber auf die Gefahr hin, der Hofberichterstattung geziehen zu werden, den Regierungskurs erklärt statt ihn grundsätzlich kritisiert (einzelne Maßnahmen sind ja durchaus kontrovers diskutiert worden).

Der Artikel aus Tichys Einblick ist leider so, wie nach meiner Erfahrung sehr viele Beiträge aus "Alternativmedien": Er tut genau das im Exzess, was der "Mainstreampresse" vorgeworfen wird - er mischt Meldung und Meinung unmarkiert: Die Meldung ist zunächst ja nur, dass wie viele ander Branchen auch Zeitungen, weil ihnen Werbeeinnahmen weggebrochen sind, in der Corona-Krise staatliche Unterstützung erhalten. Soweit ich sehe, soll dies völlig unabhängig von den gedruckten Inhalten geschehen, was ja gerade auch die Berücksichtigung von Anzeigenblättern zeigt (diese als verdeckte Regierungsblätter zu interpretieren, ist schon sehr weit hergeholt). Ein seriöser Journalist würde nun genau recherchieren und berichten, ob und ggf. wie regierungsfreundliche Medien bei der Vergabe bevorzugt und regierungskritische ausgeschlossen werden können. Genau dazu steht bei Tichy aber - nichts. Er stellt einen massiven Vorwurf in den Raum, den er mit nichts untermauert. Stattdessen wird breitgetreten, dass die SPD bekannterweise Anteile an Zeitunge hält (ob dies ihr in der Vergangenheit so genützt hat, wage ich zu bezweifeln, denn dass in der Presse gerade diese Partei sonderlich geschont worden sei, ist mir nicht aufgefallen), was aber zur Leitthese des Artikels, nämlich dass die Regierung Zeitungen mittels Subventionen auf Linie zu bringen wolle, keinen Bezug hat.
Und hätte die Regierung Zeitungen nicht unterstützt, hätte Tichy doch mit Sicherheit geschrieben, dass man daran sehe, dass den "Systemparteien" nichts an einenr vielfältigen Presselandschaft liege, sondern dass es ihnen vielmehr höchst gelegen kömme, wenn nun diverse Medien pleite gingen, weil dann der "zwangsgebührenfinanzierte" "Staatsfunk" auf ein Monopol zusteuere.
Dieser fanatischen Antiregierungsfuror, in dem berechtigte Kritikpunkte (dass eine Partei Anteile an Medien halten kann, kann man ja durchaus kritisch sehen) in einem Wust aus Unterstellungen untergehen, kennzeichnet leider viele "Alternativmedien", was ich sehr schade finde, weil grundsätzlich jedes Argument eine Diskussion bereichert - aber eben nur, wenn es als solches erkennbar ist.

Dir auch alles Gute und Gesundheit!

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2020, 07:56 
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Beiträge: 64
@vhmlnox:

Ein Klassebeitrag, dem ich inhaltlich voll und ganz zustimme.

Es gibt sicherlich berechtigte Kritikpunkte an den "klassischen" Medien und die Berichterstattung über Corona verläuft nicht immer optimal. Allerdings haben auch die klassischen Medien ausführlich über die Nachteile der getroffenen Maßnahmen - wie z.B. die Verschiebung von Operationen - berichtet. Von pauschaler Hofberichterstattung kann daher keine Rede sein. Der Punkt, worin sich die klassischen Medien grundsätzlich mit der Regierung und untereinander einig sind ist die Ablehnung von wissenschaftlich widerlegten Falschaussagen.

Viele (nicht alle) Artikel auf achgut oder tichyseinblick tun dagegen genau das, was den klassischen Medien vorgeworfen wird - nur eben in die andere Richtung: Alles, was die Regierung macht, ist hier grundsätzlich immer schlecht und geschieht aus unlauteren Motiven. Man kann sich leicht vorstellen, was dort geschrieben worden wäre, wenn die Regierung zunächst keine Maßnahmen gegen Corona getroffen hätte und die Übersterblichkeit hier jetzt so aussähe wie in Großbritannien.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2020, 10:24 
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tja, ein Grund mehr sich NICHT mit Corona anzustecken...da kann Novalis noch so ein tolles Imunssystem haben - die Gefahr, dass er danach nicht mehr der alte ist, ist doch relativ groß (einige sollen ja immer noch behaupten, es wäre "nur" eine Grippe)

https://jamanetwork.com/journals/jamaca ... le/2768916

Zitat:
Conclusions
Taken together, we demonstrate cardiac involvement in 78 patients (78%) and ongoing myocardial inflammation in 60 patients (60%) with recent COVID-19 illness, independent of preexisting conditions, severity and overall course of the acute illness, and the time from the original diagnosis. These findings indicate the need for ongoing investigation of the long-term cardiovascular consequences of COVID-19.

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2020, 10:35 
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Danke Olaf. Da kann ich dir nur zustimmen.
Wenn die Studie nur bei 5% der Infizierten zutrifft, bekommen die Kardiologen in den nächsten Jahren einen großen Zulauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2020, 12:36 
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auch so geil...da gibt es wirklich Menschen, die Satire nicht verstehen:

mal lustig, die Kommentare UNTER diesem Video lesen...da könnte ich sogar den einen oder anderen hier im Forum wiederfinden:

https://www.youtube.com/watch?v=KS7JQP6vFFQ

und dann mal die ganze Sendung sich anschauen, um zu verstehen, was Satire ist:

https://www.youtube.com/watch?v=cLnt6yKSG_A

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Mittwoch 29. Juli 2020, 13:36 
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@vhmlnox

Danke für deinen sachlichen Beitrag, wo du Deine Argumenten und Meinungen darstellst, aber du wirst sicher auch verstehen, das es Menschen gibt die eine andere Meinung
vertreten.

https://www.sueddeutsche.de/medien/medien-glaubwuerdigkeit-studie-unabhaengigkeit-1.4689952

Zitat:
Etwa vier von zehn Bürgern glauben einer neuen Studie zufolge, dass Staat und Regierung deutschen Medien vorgeben, worüber sie berichten sollen. Laut der Studie, die das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap für den WDR durchgeführt hat, sehen 38 Prozent der Befragten eine Einflussnahme der Politik, 58 Prozent nicht.


Ich glaube da sind wir uns einig und werden auch nicht auf das Niveau abfallen, diese 38 % als dumme Aluhutträger und AFD Leute zu bezeichnen, denn jeder hat eine
Meinung, auch wenn es dem anderen nicht gefällt, denn keiner ist im Besitz der absoluten Wahrheit.

https://www.mdr.de/medien360g/medienwissen/historische-fake-news-102.html

Zitat:
Historische Fake News Wie Fake News Geschichte machten


Fake News sind längst kein neues Phänomen. Facebook, Twitter und Co. verstärken derzeit lediglich ein Problem, das es seit jeher gibt: Medien, Journalisten und die Öffentlichkeit werden bewusst getäuscht und missbraucht; vermeintlich echte Nachrichten werden mühsam fingiert und gekonnt lanciert. Gegen solche Lügen hat die Wahrheit oft keine Chance, im Gegenteil: Immer wieder haben Medienlügen Geschichte gemacht.


Wie ich finde ganz interessant so etwas zu lesen, warum geht es mir, erst mal vorweg, solche Begriffe wie " Lügenpresse " finde ich persönlich einfach nur dumm, weil sie mit der Realität sehr sehr wenig zu tun haben.
Zu einem anderen Thema!
Aber das ist Realität.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Chef-der-Krebshilfe-50-000-OPs-fanden-wegen-Corona-nicht-statt-id57718291.html

Zitat:
Chef der Krebshilfe: 50.000 OPs fanden wegen Corona nicht statt
Die Deutsche Krebshilfe befürchtet, dass wegen der Corona-Pandemie gerade auch Brustkrebs häufig zu spät erkannt und behandelt werden könnte.

Gerd Nettekoven, Chef der Deutschen Krebshilfe, befürchtet fatale Folgen für Kranke. Der Politik wirft er ein "Desaster" beim Aufbau eines Zentralregisters vor.


Wie viel Menschen in der Zwischenzeit ohne Corona aber auch ohne OPs verstorben sind, Keiner weiß es denn es gibt keine Statistiken darüber.

Jetzt liest man so etwas.

https://www.n-tv.de/wirtschaft/Kurzarbeit-in-Kliniken-und-Praxen-ueberrascht-article21937057.html

Zitat:
Ärzte und Klinken melden Hunderttausende Beschäftigte zur Kurzarbeit an. Ein Grund für den starken Anstieg ist die Konzentration auf die Bekämpfung der Corona-Pandemie und dadurch verschobene Behandlungen. Die Grünen fordern nun eine Nachbesserung des Corona-Schutzschirms für den Gesundheitssektor.

Weil sich Kliniken auf die Coronakrise und die Pandemie-Bekämpfung konzentrierten und Patienten nicht unbedingt notwendige Arztbesuche verschoben haben, ist Kurzarbeit auch im Gesundheitswesen verbreitet. Wie aus der dem "Handelsblatt" vorliegenden Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine schriftliche Frage der Grünen hervorgeht, haben in den Monaten März bis Mai bundesweit rund 1200 Krankenhäuser und 48.300 Arzt- oder Zahnarztpraxen Kurzarbeit für insgesamt rund 410.000 Beschäftigte angemeldet.


Aus meiner eigenen Erfahrung und aus Gesprächen mit Personal aus Krankenhäusern, kann ich sagen das seit Anfang der Corona Pandemie, die Krankenhäuser fast immer leer waren.

So jetzt noch etwas Satire. :wink:

https://www.der-postillon.com/2020/07/amthor-ermittlungen-eingestellt.html :wink:

Zitat:

"Habe meine Lektion gelernt": Amthor weiß jetzt, dass er für Korruption nicht bestraft wird
Berlin (dpo) - Die Lobbyismus-Affäre um Philipp Amthor sorgte für großes Aufsehen. Nachdem die Berliner Staatsanwaltschaft nun das Verfahren gegen ihn ohne Ermittlungen eingestellt hat, hat sich der CDU-Jungstar heute einsichtig gezeigt.
"Ich habe meine Lektion gelernt", so der CDU-Politiker nachdenklich. "Ich weiß jetzt, dass man für Korruption und zwielichtigen Lobbyismus einfach nicht bestraft wird. Wirklich gut zu wissen."
Vor der Einstellung des Verfahrens sei der 27-Jährige noch besorgt gewesen, dass es ernsthafte Konsequenzen haben könnte, wenn er für eine dubiose Firma, an der er Aktienoptionen halte, lobbyiere und sich so bereichere.
"Aber diese Befürchtungen haben sich ja zum Glück als völlig unbegründet erwiesen", so Amthor zufrieden. "Offenbar bin ich in der richtigen Partei."
Dabei hätte es durchaus verdächtig wirken können, dass bei der briefkastenartigen Firma 'Augustus Intelligence' in New York neben Amthor die Enfants Terribles der Union von Guttenberg über Scheuer bis Maaßen ein und aus gingen. "Aber wenn die Staatsanwaltschaft in so einem offensichtlich faulen Fall nicht einmal ermittelt, dann ermittelt sie nie. Das weiß ich jetzt."
Künftig will Amthor daher deutlich größere Coups planen. "Ich glaube, es ist an der Zeit, wieder ganz klassisch in guter alter Schäublemanier die Geldkoffer auszupacken", erklärt er. "Anders werde ich sonst nie herausfinden, wo genau da die Grenze ist."


In diesem Sinne, ein schönen Tag noch und viel Gesundheit !

P.S. Danke noch mal für den sehr Interessanten Beitrag von Roomi !!

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Covid 19
BeitragVerfasst: Montag 3. August 2020, 22:11 
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Rana-Hunter hat geschrieben:
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-umgang-mit-virus-leugnern-wo-emotionen-und-fakten-kollidieren-a-e29d4bb6-4d99-4d9c-b164-0c1e1f378c72

waren ja immerhin 1,3 Millionen da :lol: :lol: :lol:

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