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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 09:05 
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@Nöppchen:

Na ja, auch bei Corona gab es bis zu der Streeckstudie die Tendenz täglich (!) die Panik zu erhöhen. Unternehmen mit den größten Reservem jammern am stärksten, die Lobbyisten haben Hochkonjunktur. Ein Politiker (Söder) stellt sich als großer "Macher" dar, sein Bundesland hat die schlechtesten Statistiken.

Und was mir am meisten Sorgen macht: Es wird vorgegaukelt, dass man "Goldmünzen ka...en" könnte. Bei Trittin war es die "Kugel Eis", Menschen haben es geglaubt aber der Strompreis ist trotzdem explodiert. Jetzt druckt man Geld und täuscht die Menschen. Man hält politisch am Euro fest, obwohl Italien, Spanien und Frankreich gerade jetzt ohne ihn besser dran wären. Die Bild fragt ganz dummdreist, warum die Schweiz wohl wirtschaftlich bessere Lösungen hat. Dass das an der hohen Binnenkaufkraft durch den Franken liegt erwähnen sie nicht.

Was im Sommer Greta und Neubauer waren sind heute Krall und Friedrich. Beide profitieren übrigens persönlich massiv von Panikmache. Der eine ist Goldhändler, der andere betreibt einen "Sachwertefonds", was immer der damit ausdrücken möchte. Zahlen wird nicht die Gesantgesellschaft, zahlen wird diesmal die Mitte. Es wird eine massive Umverteilung von der Mitte nach ganz oben geben und die meisten Menschen werden das noch ganz freiwillig tun. Erst wird Lohnzurückhaltung gefordert werden, weil Corona ja schuld ist und die "armen" Mittelständler ja so gebeutelt sind, zeitgleich wird das Kapital sehr günstig Sachwerte einsamneln und daher von einer Inflation nicht betroffen sein. Die kommende Inflation kann man anhand der steigenden Geldmenge sogar recht genau beziffern. Steigt die Gelsmenge in den Industrienationen um 50% bei gleichem Warenangebot, dann beträgt die zusätzliche Ibflation theoretisch 50%. Effektiv wird es etwas weniger sein durch Währungseffekte und Nullzinsen, aber schon drei Nullrunden bei Löhnen und jährlich 7% reale (!) Ibflation, hier kann man über den Warenkorb tricksen, verringern die Kaufkraft der Mitte um 25%.

Daher ja auch mein ewiger Plädoyer für Aktien und gut vermietbare Immobilien. Kommt die Wirtschaft wieder ans Laufen, zum Beispiel in 2 Jahren, dann winken attraktive Dividenden und Mietrenditen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 09:43 
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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 11:28 
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@Ed: Da sind wir uns mal einig. Bezahlen wird es die Mitte. Aber hat sie das in den letzten Jahren nicht sowieso schon ?

Bei Aktien bin ich skeptisch. Erstens kann ich schwer beurteilen, wer die Krise wie übersteht. Zweitens halte Aktien für einen Kapitalismustreiber. Denn der Druck der Aktionäre gehen auch wieder zu lasten der Mitarbeiter. Allenfalls als Fördermittel könnte ich mir vorstellen Aktien zu kaufen. Z.B. um umweltfördernde Unternehmen zu fördern.

Immobilien ? Da brauchst du dann wieder Verwalter und hast viel Ärger (sehe ich in meiner Familie, die sind deswegen immer völlig gestresst)

Da nehme ich das Geld lieber und baue mein Solar auf meinem Dach aus und mache mich immer weiter unabhängig vom Strompreis. Das bringt mir sofort etwas und später, wenn die kleine Rente kommt, hab ich geringere laufende Kosten.

Aber jetzt schweifen wir mal wieder massiv ab :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Freitag 10. April 2020, 20:34 
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Ich sehe Aktien als die einzige Möglichkeit für "Normalbürger" ein Vermögen aufzubauen, welches sie nicht mehr erpressbar vom Staat (Rente) und Arbeitgeber macht.

Was wäre, wenn jeder Bürger mit 50 Jahren ein Vermögen zwischen 500k und 1 Mio angespart hat und im Jahr 50.000 Euro Dividenden bekäme?

Bei Immobilien gebe ich dir recht. Das Problem dabei ist, dass da viel Schindluder getrieben wird mit riskanten Modellen. Wer aber das Geld hat und mehrere MFH sein eigen nennt und diese natürlich voll bezahlt sind, der hat jeden Monat seine Einkünfte.

Ich stehe einfach auf dem Standpunkt, dass man das Zunseszinssystem nicht ändern kann. Also muss man sich anpassen.

Sachwerte haben jede Krise überstanden.

Ein Beispiel:

Quandt hat irgendwann in den 50ern/60ern BMW für ca. 1 Mrd Euro gekauft. Sprich 50% davon. Durch den Zinseszinseffekt kassieren die Erben heute etwa 1 Mrd Zinsen im Jahr, genannt "Dividende". Zahlen tut es die Masse, indem sie die Autos kaufen.

Und um den Bezug zu Corona herzustellen:

Jetzt haben wir ein temporäres Absinken bei Sachwerten. Durch die Inflation wird das aber wieder steigen. Ob morgen oder in 5 Jahren ist sekundär. Was macht Familie Quandt mit dem ganzen Cash aus den Dividenden? Zukaufen. Der Bürger nennt das Umverzeilung, die Haute-Volee nennt das "Investieren".

Und die Solaranlage funktioniert im Grunde ja nicht anders. Über die EEG Umlage zahlt die Masse die Einkünfte der "Investoren".

Ich sehe Aktien auch nicht als riskant an. Mit Cost-Average Taktik und breiter Streuung und Stop-Loss Disziplin ist das eine sichere Sache. Ein bisschen gesunder Menschenverstand reicht auch.

Beispiel Corona:

Nach der Krise wird es zum Beispiel Adidas, Microsoft, Wal-Mart, Coca-Cola, Allianz oder Post und Telekom mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit noch geben. Wahrscheinlich stärker als zuvor, da man über die Mittel verfügt jetzt schwache Konkurrenz vom Markt wegzukaufen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 09:19 
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hier mal ein guter Bericht von jemanden, der direkt an der Front arbeitet von unseren Nachbarn, aus der Schweiz...bitte einmal KOMPLETT durchlesen (ist viel) und man hat einen guten Überblick!

https://www.mittellaendische.ch/2020/04 ... en-und-zukünftigen-politischen-entscheidungen/

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 10:46 
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"In einem E-Mail-Interview mit "The Tablet and Commonwealth"-Magazin bezeichnete Franziskus die Coronavirus-Pandemie als die Antwort der Natur auf den Klimawandel. "Wir haben nicht auf einzelne Katastrophen reagiert. Wer spricht jetzt von den Bränden in Australien oder erinnert sich an die Bilder, als ein Schiff furch den Nordpol fahren konnte, da die Gletscher schmolzen? Wer spricht jetzt von den Überflutungen?", so der Papst. "Ich weiß nicht, ob das die Rache der Natur ist, aber es ist definitiv eine Antwort", fügte er hinzu."
https://www.oe24.at/coronavirus/Papst-F ... /425505643

Beim Intrumentalisieren ist sich keiner zu blöd.

"Die Verträge sind gemacht
Und es wurde viel gelacht
Und was Süßes zum Dessert
Freiheit, Freiheit
Die Kappelle rum–ta–ta
Und der Papst war auch schon da
Und mein Nachbar vorneweg
Freiheit, Freiheit
Ist die einzige, die fehlt
Freiheit, Freiheit
Ist die einzige, die fehlt
Der Mensch ist leider nicht naiv
Der Mensch ist leider primitiv
Freiheit, Freiheit
Wurde wieder abbestellt"

https://www.google.com/search?client=fi ... +lied+text

Marius Müller Westernhagen


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 12:41 
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Der Papst ist doch offiziell der Stellvertreter Christi auf Erden, obwohl ich ein bisschen ketzerisch hinzufügen möchte, das er meiner Meinung bestimmt noch nie mit seinem Chef gesprochen hat, deshalb sollte man so wie ich das sehe seine Aussagen auch mit Vorsicht genießen. :wink:

Freiheit ist auch nur so ein Wort, wenn man darüber nachdenkt, wie lange die Deutschen ohne Freiheit sein können, fällt mir die Zeit von 1933 - 45 und 40 Jahre DDR ein.
Das bedeutet so wie ich das sehe, die Menschen in unserem Land schon einiges gewohnt sind und das auch noch hinnehmen, wenn auch nach der Krise ihre Recht immer mehr eingeschränkt werden.

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In der Auflistung der verstorbenen Fälle werden alle Fälle genannt, bei denen eine Covid-19-Erkrankung nachgewiesen wurde und die verstorben sind, unabhängig von der direkten Todesursache. Dadurch werden ggf. auch Fälle geführt, die nicht an, sondern mit der Infektion verstarben (z.B. Schlaganfall oder unheilbare Krebserkrankung). Dieses Vorgehen stimmt mit dem Vorgehen des RKI überein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 12:55 
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"Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann erwartet für die Zeit nach der Corona-Krise harte Verteilungskämpfe. „Machen wir uns nichts vor: Das wird eine harte Debatte geben, wer die Kosten für die Rettungspakte trägt“, sagte der Grünen-Politiker der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Letztlich werde die gesamte Bevölkerung dafür bezahlen: „Die meisten Menschen werden nach der Corona-Krise erstmal ärmer sein.“"

"Baden-Württemberg zum Beispiel spanne für fünf Milliarden Euro einen Schutzschirm, der Betrag sei binnen zehn Jahren zu tilgen. „Das heißt: Eine halbe Milliarde im Jahr muss im Haushalt anderswo eingespart werden. Das Geld fällt ja nicht vom Himmel.“"
https://www.welt.de/vermischtes/live206 ... -sein.html

Dafür habe ich Vorschläge: Klima , Flüchtlinge, Parlamente, NGOs...


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 13:04 
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"Infiziertenrate und Sterbequote: Zahlen der Regierung geben Anlass zu vielen Fragen"
"Die Regierung sagt, sie folge bei ihren Entscheidungen zum Ausnahmezustand der Zahl der Neuinfektionen. Das klingt wissenschaftlich und rational. Leider weiß nur niemand, wie viele Menschen in Deutschland mit dem Coronavirus infiziert sind."
"Zwölf Tage klingt nach einem Wert, an dem man sich orientieren kann"

"Angela Merkel hat einen Hinweis gegeben, was sie für opportun hält. Sie hat gesagt, dass man über eine schrittweise Rückgabe der Freiheitsrechte an den Bürger nachdenken könne, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen nur noch alle zwölf Tage verdoppeln würde."
"Anfang der Woche war man bei zehn angekommen."
https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 72231.html

Jan Fleischhauer macht wiederholt einen guten Job.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 13:50 
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Fox news macht auch nen guten Job : https://www.spiegel.de/kultur/corona-kr ... f6bdb4837b

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BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 21:15 
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@rana: Ich hatte schon einen Schreck bekommen, aber als ich dem Link gefolgt bin, war mein Weltbild wieder in Ordnung :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Samstag 11. April 2020, 21:21 
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Hier ist auch ein interessanter Artikel, mit dem Titel: Corona: Das neue ist längst da.

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top- ... neue-ist-längst-da/ar-BB12rUN2?ocid=spartanntp

Ein Zitat daraus,

"Schon werden die ersten Forderungen laut, Steuersenkungen, Abschwächung der Klimaziele, und in den Parteizentralen, Lobbyorganisationen und Industrieverbänden laufen die Beratungen. Das Ziel ist es, ein System zu stabilisieren, das wesentlich auf den klimazerstörenden Kohlekapitalismus setzt und auf Wachstum als Antwort auf die sozialen Fragen – was in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten allerdings zu immer größerer Ungleichheit in den westlichen Gesellschaften geführt hat."

Ziel ist es …. alles soll so bleiben wie es ist. Aber das wird nicht funktionieren. Das hatte eigentlich schon die Digitalisierung gezeigt.

Vielleicht ist nach Corona, nichts mehr wie es war. Aber dafür vieles besser. (die Hoffnung stirbt zuletzt).

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Sonntag 12. April 2020, 12:40 
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Ich drücke es mal anders aus:

Ziel nach der Krise 2008 war alles die Geringverdiener zahlen zu lassen. Hat auch geklappt, bis dann auf massiven Druck von unten Mindestlohn und jetzt Grundrente kamen. Die Kürzung der Rente auf 48% und die Hartzreformen wurden in der Zeit der größten Party 2005/06 beschlossen. Das Volk hat es im Fussballtaumel um 2006 kaum wahrgenommen.

Jetzt ist das Ziel die Mittelschicht zu schwächen. Alle Tendenzen zeigen in diese Richtung. Große Investoren wie Buffet und Co sitzen auf Unmengen Cash. Nach der Krise wird es zu einer Umverteilung kommen, die die Mitte und "Mitte" definiere ich durchaus bis 500k und mehr Einkommen, in der Geschichte der BRD noch nicht erlebt hat.

Schon jetzt stehen diverse Lieferanten der Supermärkte in Verhandlungen um Preiserhöhungen, wer mal objektiv in die Anzeigenblätter und Prospekte schaut findet jetzt schon nur noch sehr abgespeckt die sonst üblichen Sonderangebote. Preise für Obst und Gemüse werden im Sommer erheblich steigen. In China, die uns ja 2 Monste voraus sind, sind sie um 20% angezogen.

Auch im Fussball zeigt es sich. Ein Neuer, Müller, Thiago weichen keinen mm ab, werden auch das Geld bekommen, während andere Vereine, die Mittelschicht, bluten werden.

Bayern sitzt auf über 200 Mio Cash, hat Eigenkapital in Form des Stadions, der Trainingsplätze und Spieler.

Nicht anders plant die freie Wirtschaft. Zusätzlich hat man jetzt die Möglichkeit ohne großes Murren einer manipulierbaren Bevölkerung weitere Kosten aufzubürden. Man propagiert Home Office, was wie damals "Just-in-Time", als man die Lagerhaltung auf die Straße verlagerte, eine Verlagerung des Büros in die (kostenlose) Wohnung des Mitarbeiters bedeuten würde.

Dazu baut man eine Datenkrake mit App, Google Pay usw auf, derer sich die Menschen gar nicht bewusst sind. Jede Versicherung zahlt Unsummen für die Daten aus dem Fitnesstracker.

Die Sorge um ein paar Tonnen CO2 dürfte da die geringste sein...

Die größten Sorgen macht mir dabei, dass man die Menschen dazu bringt das alles freiwillig zu tun und sie sich noch gegenseitig denunzieren.

Google, Facebook und Amazon lachen sich kaputt über soviel Blödheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Sonntag 12. April 2020, 13:32 
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Ed von schleck hat geschrieben:

Nicht anders plant die freie Wirtschaft. Zusätzlich hat man jetzt die Möglichkeit ohne großes Murren einer manipulierbaren Bevölkerung weitere Kosten aufzubürden. Man propagiert Home Office, was wie damals "Just-in-Time", als man die Lagerhaltung auf die Straße verlagerte, eine Verlagerung des Büros in die (kostenlose) Wohnung des Mitarbeiters bedeuten würde.



Denn Rest des Beitrag kann ich gut nachvollziehen, aber zu dem damaligen " Just -in -Time " möchte ich mal etwas einwerfen, die Unternehmen haben ihr Lagerhaltung an Dienstleister übergeben, weil die eigene Lagerhaltung ein großer Kostenfaktor war der verringert werden musste.
Auf die Straße verlagert stimmt auch nur bedingt, weil die Unternehmen dem Dienstleister Platz und Raum auf dem Firmengelände geboten haben, die Lager des Dienstleisters waren meistens auch nur wenige hundert Meter vom Standort entfernt.
Zu Home Office nur mal ein Beispiel, ein Unternehmen ca. 65.000 Mitarbeiter an einem Standort, könnte gerade mal 2-3 % seiner Belegschaft so eine Möglichkeit bieten.
Diese Aktivitäten zum Home Office gehen so wie mir bekannt ist, nur von den Mitarbeiter aus und nicht vom Unternehmen.

Das war nur mal eine kleine Anmerkung von mir zu diesem Thema.

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 Betreff des Beitrags: Re: Klimawandel und Corvid 19
BeitragVerfasst: Sonntag 12. April 2020, 15:08 
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Klar, denk an den sogenannten Werksverkehr, der durch die Regierung immer mehr aufgeweicht wurde. Früher fuhren Fahrer für gutes Geld heute zum Teil für 1.800 Brutto. Deswegen jammert die Transportbranche ja so, dass die Grenzen für Arbeiter dicht sind. Ein Deutscher fährt doch dafür nicht. Mit der ausgelagerten Lagerhaltung stimmt aber nur bedingt. Man hat den Warenumschlag auf Dienstleister und deren Lager outgesourct. Mit just-in-time meinte ich aber die maximale Bevorratung für 2 bis 3 Tage. Daran knabbern in der Krise viele Firmen weil die Kette unterbrochen wurde.

Beim Home-Office würden mMn. schon ganz gerne einige Konzerne die Arbeit, sofern machbar, in die Wohnzimmer der Mitarbeiter auslagern. Paperless Office mittels Cloud bietet da ja erhebliche Möglichkeiten. Die Ersparnis bei der Miete wäre enorm, wenn die großen Firmen in den Zentren nur noch die Hälfte der Bürofläche anmieten müssten. Der Trend ist zum Teil schon da. Viele Firmen versuchen ohne festen Arbeitsplatz zu arbeiten. Wer kommt setzt sich dorthin wo Platz ist. Die Mitarbeiter sehen oft nur die Vorteile wie keine Fahrt mehr, vergessen aber mögliche Nachteile bei der Verlagerung in die Privatsphäre. Auch könnten Videokonferenzen viele Jobs überflüssig machen. Man könnte den Vertrieb auf wenige Stellen zusamnenkürzen, wenn persönliche Besuche wegfallen. Mit "Umwelt" kann man da auch Gründe vorschieben.

Sicher gibt es auch Firmen, die Homeoffice kritisch sehen, oder wo es gar unmöglich ist. Aber gerade Großkonzerne werden jetzt noch stärker versuchen den Verkauf/Beratung auf Online zu schieben.

Die Verdienstmöglichkeiten sind enorm.


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