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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. September 2014, 13:18 
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Hallo Sportsfreunde !

Welche Taktiken und Strategien verfolgt Ihr ?

Besonders in den Satzpausen wird ja viel geredet ... oder besser: beraten.
Tipps und Ratschläge von Mitspielern sind das eine, die Umsetzung das andere. Welche Taktik und Strategie aber verfolgt Ihr ?
z.B.:
Seitenwahl oder Aufschlagwahl?
Spielpause oder schnelle Spielaufnahme zwischen den Ballwechseln ?
Gleicher Aufschlag oder immer wechselnd?
.....etc...


Ich spiele meist mit folgender Strategie:
(Kurze Anmerkung: Ich spiele überwiegend lange Abwehr, VH = LN 0,6mm, RH = NI)

Grundsätzlich mache ich als Linkshänder im ersten Satz von meiner VH-Seite fast nur Unterschnittaufschläge mit VH (NI - Schläger also gedreht) auf die RH des Gegners. Der Gegner kann oder soll sich ruhig an diesen Aufschlag "gewöhnen".

Im 2. Satz beginne ich (meistens) erst zu variieren. Dann setze ich wirklich nur ganz selten meine Noppen (LN) schon beim Aufschlag ein, oder mache mit meiner RH den einen und anderen Aufschlag. Ziel ist hier eigentlich, dass die Ratschläge, die mein Gegenüber in der Satzpause bekommen hat, möglicherweise nicht mehr so angewendet werden können, weil ich nun anders spiele, oder der Spielaufbau anders läuft - trifft sicherlich nur bedingt zu, aber dies ist zumindest eine Strategie, mit der ich mein Spiel "eröffne".
Spätestens nach dem ersten Satz weiß man ja, wie stark der Gegner ist.
Handelt es sich um einen Gegner, der mir "liegt" - oder zu liegen scheint, dann halte ich mich mit meinen "Trümpfen " noch zurück. Ist er besser, muss ich wohl mehr riskieren und schon wesentlich variabler spielen. Anfangs hatte ich überwiegend in die RH des Gegners aufgeschlagen und gespielt, nun versuche ich es mit mehr Richtungswechsel oder Schnittwechsel und unterschiedlich schnell gespielten Bällen meinen Gegner im Spielfluss zu stören.

Soviel quasi als "Starthilfe" mal von mir als Diskussionsgrundlage...
Welche "Kniffe" kennt Ihr noch ???

Gruß
Eisenfuß


Auch durch Beifall kann man Feinde aus dem Konzept bringen.
Erhard Blanck


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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. September 2014, 14:37 
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ping skills hat heute nen sehr gutes vid hochgeladen zu dem thema :!:


ansonsten ist das thema reichlich umfangreich, da es ja viel auf gegner, klasse und eigene spielstrategie ankommt.

bei mir würd ich grob sagen, nach eigenem service aktiv und bei dem des gegners passiv.
umso agressiver der gegner umso passiver ich selbst, je nachdem wie gut und hart er angreifen kann muss ich ihm den ersten ball halt schwerer oder leichter machen.
schupfduelle beende ich frühzeitig mit nem schuss, auch wenn ich dort nur ne quote von 1-3 habe, reicht das damit gegner sowas dann oft vermeiden.
ich hätte auch gar nicht die nerven für sowas, da riskier ich dann lieber was.
am liebsten sind mir aber diejenigen, die von kameraden in der satzpause gesagt bekommen: langer aufschlag und dann rauf - das mach ich selbst gegen ln ja auch so.
ich selbst spiel allerdings kn und da funzt sowas nicht, da im ersten us ball schon genug drin ist 8-)

ansonsten gehört zur allgemeinen taktik auch immer die mentale seite, das vergessen viele.
durch vernünftige mentale arbeit, kann jeder spieler locker 3-4 spiele mehr gewinnen pro halbserie behaupte ich mal.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. September 2014, 17:44 
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Ich mache ganz selten 2 mal den gleichen Aufschlag.
Mein Gegner soll da nie wissen was kommt.
Kurz, lang, rechts, links, mitte und alle Schnittvariationen.

Beim Einspielen merkt man meistens schon wo der Gegner seine Stärken und Schwächen hat.
Da kann man schon bewusst mal etwas höher mit weniger und mehr Tempo oder Schnitt spielen.

Im Spiel versuche ich den Gegner immer zum Laufen zu bringen. Spiele gerne lange auf den Ellenbogen.

Nette Lektüre für den Kopf:
Inner Game of Tennis
http://www.amazon.de/The-Inner-Game-Ten ... 3981025806

Winning Ugly
http://www.amazon.de/Winning-Ugly-Menta ... TZFB547JHH

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BeitragVerfasst: Donnerstag 11. September 2014, 19:57 
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Hey, Leute & mein Drillingsbrüderchen Eisenfuß!

Da hast Du mein lieber Freund, ein ganz interessantes Thema aufgegriffen! Chapeau!
Bei mir läuft´s so ab: Einspielen meist so kurz wie möglich halten, hab ehrlich gesagt auch keinen Bock drauf 10min einzuspielen. Da bin ich zu angespannt. Abgesehen davon will ich nicht gleich mein Material ausspielen. Spiel auch meist bei RH-Seite mit VH, um LN nicht gleich zu präsentieren.
Nehme immer bei Wahl Aufschlag an, da ich hier meist pro Satz sicher 3 direkte Punkte mache. Versuch Gegner meist auf RH festzunageln. Wenn mein bestes Service kommt, spiele ich es meist solange bis er sich drauf eingespielt hat, erst dann wird viel variiert. Bei heiklem Spielstand versuche ich immer ein giftiges Service zu machen, mit dem Gegner nicht wirklich rechnet. Beim Seitenwechsel höre ich zwar mir gerne Tipps von Mannschaftskollegen an, konzentriere mich aber meist drauf, richtig zu atmen, und ausreichend zu trinken. Bzw. stehe ich meist auch gleich als Erster an der Platte, um dem Gegner nicht zulange Zeit zu geben, noch Tipps zu bekommen. Auch pushe ich mich bei engen Partien selber an, und balle die Faust, was mich selber motiviert.
Wenn ich Zuschauer bin, und Kollege spielt, gebe ich immer Tipps, und klatsche auch bei schönen Bällen und feuere sie verbal an. Das funktioniert bei meiner Truppe recht gut. Genervt bin ich meist, wenn ein Gegner auf der Verliererstrasse liegt, und dann zum "stänkern anfängt wegen Noppen", da ist mir auch schon mal der Geduldsfaden gerissen, und hab gesagt: Gib w.o, oder hör zum jammern auf, das interessiert mich 0! Kannst wohl nicht verlieren!
Da gebe ich Cronsen auch Recht, mentale Stärke macht viel aus, und kann sicher einige Partien entscheiden. Und auch der Killerinstinkt kann Spiele entscheiden. Spieler die um jeden Punkt kämpfen können Gegner auch zermürben. Da fällt mir unsere ehemalige Tennis Nr.1 Thomas Muster ein, der Mann lief um jeden Ball bis zum umfallen und hat so viele Spiele gewonnen.
Prinzipiell glaube ich fast sogar sagen zu können, dass hier Verteidiger mehr Stehvermögen bzw. Siegeswillen besitzen, da sie sich ja jeden Punkt erarbeiten und erlaufen müssen.
Da werden mich zwar gleich viele Angreifer berichtigen und angreifen, aber mit dem kann ich leben:)
Soll aber nicht heißen, dass Angreifer weniger fighten als Verteidiger. Aber der Verteidiger ist es meiner Meinung nach gewöhnt längere Ballwechsel zu spielen und daher wahrscheinlich den längeren Atem hat.

Brüderchen Eisenfuß, ich glaub hier wird noch viel diskutiert, wird sicher ein langer Thread werden:)
Also, die Runde ist eröffnet:)
Übrigens wieder ein weiser Spruch zum Schluß!

Ciao, DN1


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BeitragVerfasst: Freitag 12. September 2014, 11:36 
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Hallo Sportsfreunde,
... und hallo Forumsbruder Doppelnoppe1,

... schön, dass Ihr schon Stellung bezogen habt.

Ganz grob geschildert verstehe ich eure Äusserungen eher als eine Art "Beschreibung eurer Spielweise" - ist keineswegs eine Kritik, nein wirklich nicht, vielleicht habe ich aber auch nicht klar genug definiert, was ich unter Taktik oder Strategie verstehe. Also, alles ist gut

@cronsen: Du erwähnst, dass Du Schupfduelle möglichst schnell mit einem Schuss beendest, trotz einer "Quote" von 1:3 ( hab' ich richtig verstanden?).
Hört sich so zunächst nicht unbedingt vielversprechend und erfolgreich an. Weiter erwähnst Du, dass Du nicht die Nerven für so was hast ... Du meinst also hiermit langwierige Schupfduelle ?
Gut, persönlich empfinde solche "Schnellaktionen" eher als Lotteriespiel. cronsen- ist keine Kritik, jeder hat seine eigene Methode, ist also alles ok ...
Allerdings, und da bin ich wieder bei Dir, wenn es auf Anhieb ein erfolgreicher Schuss ist, dann setzt man hiermit den Gegner schon erheblich unter Druck, sein Spiel so weiter zu gestalten...
Du erwähnst auch die Wichtigkeit der mentalen Stärke, zweifelsohne korrekt, aber genau hier erhoffte ich den einen oder anderen Hinweis, wie man sich hier vielleicht verbessern kann. Wäre schön - und damit an alle Leser - wenn vielleicht eher situationsbezogen geschildert wird, was speziell ihr in der einen oder anderen Situation so "draufhabt"....

@Cohan: ... der Gegner soll nie wissen was kommt ...
absolut richtig, einzig nachteilig empfinde ich hierbei, wenn ein Spiel über 5 Sätze geht, habe ich bei so einer Spielweise nicht mehr die "Reserve" eines Überraschungsmoments, welche dann den Ausschlag geben könnte, besonders in der Endphase des letzten Satzes beim Stand von 9:9 oder 10:10 ....
Von daher spiele ich immer nach dem eingangs von mir geschilderten Konzept.
Damit kann ich mir Varianten mit Überraschungseffekten für knifflige Spielsituationen aufbewahren. Aber ok, jedem das Seine...

Ja und nun zu Dir - Forumsbruder DN1: Du bestätigst mal wieder, wie ähnlich wir uns sind, zumindest in der Art wie wir "unseren Sport leben".
Einige parallelen finde ich wirklich. Bei engen Spielstand - besonders am Satzende - Überraschungsmomente einbauen. Hatte ich ja auch schon erwähnt. Dies ist bei >mir< meistens -erstmalig überhaupt im Satz- ein langer Rollaufschlag mit meinen LN, der mehrheitlich (~60:40 bis vielleicht 70:30) ins Netz geblockt/geschossen wird. Mir scheint auch nicht unwichtig, dass ich bei der Ausführung des Aufschlags keine typische geduckte oder angespannte Körperhaltung einnehme sondern ganz locker fast senkrecht stehend den Aufschlag mache. Vermutlich vermittelt dies mein Gegner das Gefühl, dass ich selber noch nicht so konzentriert bin und er dadurch veranlasst wird, den Aufschlag urplötzlich zu schiessen, welches mehrheitlich zum direkten Punktgewinn für mich führt.
Auch bei der Satzpause, hier empfinde ich es auch als vorteilig, wenn ich hier den Ball in der Hand habe, evt. auch den Ball auf den Schläger oder Boden auftippe.
Der Grund: Ich habe so in der ganzen Satzpause einen Ballkontakt. So habe ich das Gefühl, dass ich mit dem 1.Ballwechsel des neuen Satzes irgendwie keine Spielunterbrechung hatte und kann so besser in den nächsten Satz einsteigen. Mag sein, dass dies für viele "pillepalle" ist, aber wir sind ja doch sehr kopfgesteuert....
Die "Variante" als erster nach der Satzpause an der Platte zu sein ist sicher auch ein Punkt, der nicht zu unterschätzen sein sollte :ok: . Ich bin eigentlich kaum in der Satzpause ausserhalb der Spielbox, da ich als einziger Defensivspieler im Team seltener gute Hinweise von Mannschaftskollegen erhalte, da keiner meine Strategie - ich sag mal - so wirklich richtig versteht.... Aber früher direkt an die Platte gehen, könnte ein guter Hinweis sein!
Auf jeden Fall psychologisch effektiv.
Der Hinweis, dass Verteidiger mehr Siegeswillen/Stehvermögen haben.. (?) (!) - naja, ich glaube folgende Erklärung könnte vielleicht besser passen, die Du so vermutlich auch gemeint hast:
Der Verteidiger "erlebt" jeden Ballwechsel bewusster, da er mit seinem Material "arbeitet" und die Bälle des Gegners entsprechend mit mehr Gedankengut retourniert. Dies wird ein Offensivspieler so nicht wahrnehmen.

Es gibt aber auch andere "Psychotricks", die ich anwende.
Beim Aufschlag des Gegners bestimme immer ich, wann der Ballwechsel eröffnet wird. Ich nehme mir immer "viel" Zeit vor Eröffnung des Ballwechsels. Kann sein, dass ich mich auch kurz 2-3 Schritte von der Platte entferne, um die Konzentrationsphase zu steigern und vielleicht auch um den Gegner etwas aus den Rhythmus zu bringen . Anders bei eigenem Aufschlag - sofern es "gut läuft" versuche ich direkt das Spiel aufzunehmen, da ich diese Konzentrationsschwäche des Gegners nutzen möchte. Diese "Spielchen" mache ich generell bei mindestens gleich guten oder besseren Gegnern, bei schwächeren erübrigt sich ein solches Verhalten dadurch, weil man merkt, dass man über genug "Mittel" verfügt, das Spiel zu gewinnen.

Ich bin gespannt auf weitere Tipps...

Gruß
Eisenfuß

Es gibt Gänse, die einen Fuchs zur Strecke bringen.


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BeitragVerfasst: Freitag 12. September 2014, 12:34 
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Zitat:
Es gibt aber auch andere "Psychotricks", die ich anwende.
Beim Aufschlag des Gegners bestimme immer ich, wann der Ballwechsel eröffnet wird. Ich nehme mir immer "viel" Zeit vor Eröffnung des Ballwechsels. Kann sein, dass ich mich auch kurz 2-3 Schritte von der Platte entferne, um die Konzentrationsphase zu steigern und vielleicht auch um den Gegner etwas aus den Rhythmus zu bringen . Anders bei eigenem Aufschlag - sofern es "gut läuft" versuche ich direkt das Spiel aufzunehmen, da ich diese Konzentrationsschwäche des Gegners nutzen möchte. Diese "Spielchen" mache ich generell bei mindestens gleich guten oder besseren Gegnern, bei schwächeren erübrigt sich ein solches Verhalten dadurch, weil man merkt, dass man über genug "Mittel" verfügt, das Spiel zu gewinnen.


Sowas mag ich überhaupt nicht. Ich spiele aus Spaß und das ist mir zu intrigant. Erlebt man 8 Stunden täglich auf der Arbeit, brauhe ich in der Freizeit überhaupt gar nicht. Aber man muß diese Menschen mit den eigenen Waffen verärgern.
Ich fange dann immer ein Gespräch mit dem Gegner an über irgendwelche zufälligen Texte. Computerspiele z.B. oder warum er sein Material gewählt hat. Oder ich gehe rüber und zeig ihm meinen Schläger und frage ihn ob er bemerkt hat ob irgendwelche Noppen bei mir angebrochen sind oder ob er meint, daß sich der Schläger normal verhält. Alternativ kann man von familiären Problemen, die Kinder, der langweilig 80. Geburtstag, etc. rumjammern. Viele werden auch verrückt wenn man wie beim Skat vergangene Ballwechseln analysiert und Verbesserungen vorschlägt oder den Gegner für seine tollen Schläge lobt. Will er dann irgendwann zunehmend genervt den Ball zum Aufschlag hochwerfen, rufe ich laut "Moment" und binde mir den Schuh. Kurz vor dem nächsten Aufschlag gehe ich erstmal ein Stück vom Tisch weg und sammel mich. Ich hab Zeit, wir können ne Stunde rumstehen und nicht bereit sein, ist mir völlig Wurst. Von mir aus kann das Spiel abgebrochen werden, Einspruch eingelegt werden, etc. mir toal egal das Spiel macht mir so eh keinen Spaß mehr. Das mache ich so lange bis die Gegenseite wieder bereit ist normal Tischtennis zu spielen.

Innerlich ärgere ich mich aber meist schwarz und das führt im Regelfall dazu, daß ich deutlich besser spiele, einfach weil ich dieses eine Spiel gewinnen möchte, egal was es kostet. Idealerweise mit maximaler Verärgerung des Gegners, wenn wir schon bei Psycho sind auch gerne mit Tschakka bei Faulen, natürlich gefolgt von einer Entschuldigung übertriebenen Bedauern und der Bitte für Verständnis, daß sich in diesem kurzen Moment die innere Anpannung so spontan gelöst hat und daß auf den zweitere, nüchternen Blick dies leicht falsch ankommen könnten, es aber überhaupt gar nicht unsportlich gemeint war und deshalb nochmal die ernst gemeinte Entschuldigung mit..blablabla. Meist wird man viel früher unterbrochen.
Je netter der Gegner ist desto eher freue ich mich aufs Bier danach und meist fehlt mir total die Einstellung zum Spiel und der Wille zum Gewinnen wenns nicht grad direkt um den Auf- oder Abstieg geht. Ich will paar schöne Bälle machen, mich bischen bewegen und runterkommen vom Alltag und ob ich am Ende gewinne oder nicht ist mir eigentlich nicht richtig wichtig. Das wird erst mit zunehmender Antipathie immer wichtiger, weil ich weiß, daß es den anderen dann ärgert wenn er verliert

Im Regelspiel versuche ich natürlich mein Spiel durchzubekommen, den Gegner unter Druck zu setzen und ihn falsch stehend anzuspielen (aufs Dreieck, gegen den Lauf) und einen Aufschlag aufzuheben den ich bei 10:10 das erste Mal mache.

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Zuletzt geändert von Mathduck am Freitag 12. September 2014, 12:40, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 12. September 2014, 12:35 
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Eisenfuß hat geschrieben:
@cronsen: Du erwähnst, dass Du Schupfduelle möglichst schnell mit einem Schuss beendest, trotz einer "Quote" von 1:3

Taktischer Selbstmord !

Eisenfuß hat geschrieben:
Es gibt aber auch andere "Psychotricks", die ich anwende.

Tja, da haben wir bald nur noch Psychotricks statt TT-Ballwechsel. Eine bedauerlilche Entwicklung.
Letztes Jahr gab´s einen Spieler, der hat bei seinem Aufschlag immer gewartet bis der Rückschläger sich konzentrierte.
Dann fing er erneut an den Ball auf den Boden zu prellen. So lange bis die Konzentration des Rückschlägers abfiel. Dann erfolgte rasch das Service.
Nichts gegen Taktik, aber die armen Irren Psychos machen nur den Sport kaputt. Offenbar haben sie im Leben keine anderen Erfolgserlebnisse als TT. Denen sollten man das Match gleich schenken. Als Erfolgs-Almosen !

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Greets N.

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BeitragVerfasst: Freitag 12. September 2014, 15:39 
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upsa ich meinte natürlich 3-1 oder auch 2-2, das setzt den gegner aber immernoch genug unter druck um selbst aktiv zu werden, was ich ja möchte (schreibfehler sorry)

allein für diese quote nehm ich mir aber auch in jedem training zeit, um zu trainieren aus dem schupfduell heraus mit der kn direkt zu punkten.
jeder der kn spielt wird wissen wie schwer das sein kann :wink:

zur mentalen sache, gehört zu allererst mal innere ruhe, auch wenns mal nich so läuft und die körperspannung immer aufrecht zu halten.
schlechte körpersprache oder schlimmeres wie rumlamentieren, führt dazu das man selbst kein ball mehr trifft und motiviert den gegner, ist anderherum ja auch so

sich zeit nehmen vor jedem aufschlag usw...... ich könnte ewig weitermachen, wie ihr wollt :lol:

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BeitragVerfasst: Samstag 13. September 2014, 09:55 
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Guten Morgen, Leute!

@Brüderchen Eisenfuß: Tja wenn ich es nochmals so durchlese, hast Recht, war mehr Spielbeschreibung :mrgreen:
Bezüglich Service mache ich auch oft bei heiklem Stand, so ein ähnliches Service wie Du. Gerade stehend mit LN schnell und grade in die VH, die werden auch sehr oft ins Netz geschossen. Witzig ist, das beim Seitenwechsel Du den Ball mitnimmst. Der wird bei uns immer am Tisch gelassen, bzw. beim Schiri abgegeben, da ist eigentlich noch nie wer auf die Idee gekommen. Aber wenn´s Dir hilft, "why not". :mrgreen:
Ich gehe auch deswegen immer als Erster an die Platte damit Gegner sieht, ich bin noch topfit (obwohl ich schnell ins Schwitzen gerate, und mit Stirnband und Schweißband voll ausgestattet bin). Da hab ich auch schon oft gemerkt, dass Gegner oft verblüfft geschaut haben. Das wichtigste ist für mich aber das Trinken!!! Trinke während des Abends mind. 2 Liter Wasser, Apfelsaft etc. und immer Banane, Schoko + Traubenzucker. Das geht schnell ins Blut und macht mir keine schweren Beine.
Bezüglich Siegeswillen bin ich einfach der Meinung, dass Abwehrer jeden Punkt mehr schätzen, da sie ja auch mehr dafür arbeiten müssen. Daher mein Theorie.
Einen Tick habe ich auch noch: Nach einem schwer erkämpften Punkt der mir einige Luft kostete, überlege ich mir nächstes Service sehr genau. Einfach darum um noch verschnaufen zu können und noch den Punkt zu "geniessen" :ugly:

Gruß, DN1


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BeitragVerfasst: Samstag 13. September 2014, 11:26 
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Spielklasse: verletzt
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Ich orientiere mich strategisch immer nach meinem Gegner.
Bei Blockspielern und klass. Abwehrspielern achte ich darauf, dass ich die 3. Ballattacke entweder sehr spinnig und/oder sehr schnell spiele. Desweiteren schaue ich, dass ich viel variiere, beim Blockspieler fast wichtiger als beim Abwehrspieler, da Blockspieler wesentlich früher die Initiative übernehmen können durch ihren nahe Position am. Tisch und auch durch die frühabgefassten Blockbälle mich ihrerseits unter Druck setzen.
Bei Angriffsspielern Versuche ich tendenziell den Rückschlag in den Fokus zu nehmen, da zumindest in meinen Regionen die wenigsten wirklich gut zurückschlagen, dafür aber umso besser Aufschlagen und den folgenden Ball verwerten.
Moderne Abwehrspieler sind da sehr schwierig einzuordnen, da in diesem Spielsystem eine wesentlich größere Bandbreite von Stärken und Schwächen anzutreffen sind. Generell würde ich sagen, dass die meisten in den unteren Klassen auf der VH sehr schwach auf der. Brust sind, weshalb ich die zu Anfang meist bearbeite, da die meisten dort nur unbeholfen heben.

Generell würde ich jedem in den unteren Klassen empfehlen, nicht jeden Punkt selber machen zu wollen, da die meisten dafür zu unsicher sind und zum anderen der Punkt wesentlich leichter durch z. b. einen kurzen Ball in die Vorhand oder ein langen Schupf in die Rückhand gemacht werden kann.




Das war jetzt so mal der grobe Schnitt. Man muss im Spiel natürlich sich immer auf den Gegner einstellen. Flipt z. b. der Gegner gut, sind kurze Aufschläge mit jeder Form von Seitschnitt wohl eher der Weg in den Untergang als die Lösung.
Schlägt er tendziell immer 2 cm über den Tisch hinaus auf, heißt das für mich klar, die Bälle nach Möglichkeit mit der Vorhand anzuziehen.

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BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 14:36 
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Hallo Sportsfreunde,
und
hallo Mathduck und Neppomuk

Sorry, wenn ihr "sowas" nicht befürworten könnt, aber ich habe es nun mal mit dem Wort "Psychotricks" bezeichnet. So wirkliche "Psychotricks" sind es nun auch nicht. Jeder hat so seine Methode, wie er sich aufbaut, sammelt, motiviert oder auch Selbstvertrauen für den nächsten Ball tankt.
Der eine mit dem "tscho.." , der andere mit der "Becker-Faust" (die es ja schon längst vor Ihm gab) und wiederum andere vielleicht so wie ich es geschildert habe und auch selber je nach Situation mache.
Dabei habe ich definitiv immer die Fairness im Vordergrund, ich mache es also nicht zur Provokation oder um zu provizieren. Dies ist nicht meine Art. Ich möchte nur in den "wichtigen" Momenten auf den Punkt konzentriert sein und einen wichtigen Punkt machen. Dies sind nämlich nicht selten die Matchwinner...



Zitat:
Deserteur:
Generell würde ich jedem in den unteren Klassen empfehlen, nicht jeden Punkt selber machen zu wollen, da die meisten dafür zu unsicher sind und zum anderen der Punkt wesentlich leichter durch z. b. einen kurzen Ball in die Vorhand oder ein langen Schupf in die Rückhand gemacht werden kann.

@Deserteur: Stimmt ! Die Erfahrung mache ich nun auch wieder.
Wir sind im letzten Jahr wegen Abgangs des kompletten oberen Paarkreuzes nach 4 Jahren abgestiegen.
Nun stellt man wirklich den Klassenunterschied fest. Hier reicht tatsächlich häufig auch das "Ball im Spiel halten"...

Gruß
Eisenfuß


Die größten Schwierigkeiten liegen da, wo wir sie suchen.


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BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 16:30 
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Hallo Eisenfuß,

kein Problem, hier darf ja jeder seine Meinung sagen solange es einigermaßen konstruktiv bleibt :peace:

Für mich persönlich ist es völlig ok sich vor jedem Punkt zu sammeln, nochmal auf den Aufschlag zu konzentrieren, etc. solange es dazu dient sich selbst zu stärken. Das sollte man sogar machen.
Für mich ist der Grad zur Unsportlichkeit überschritten wenn ich das nicht für mich mache sondern damit versuche geziehlt den Gegner abzulenken/aufzuregen/irritieren/provozieren. Nach nem geilen Ball darf jeder so laut Tschakka oder was auch immer rufen wie er will. Von mir aus auch bei jedem Ballwechsel. Bei einem Aufschlagfehler von mir ärgert es mich.
Sowas wie bei 10:10 kurz vorm Gegner-Aufschlag rumdrehen und wegschlendern und sich nochmal strecken, oder "Moment" rufen und Schuh binden genau als er aufschlagen wollte. Sowas sind für mich Psychotricks und die mag ich nicht. Genauso wenig wie die Ballnaßmacher vorm entscheidenden Aufschlag oder die "der war nicht mehr dran/das war seitlich"-Fraktion. In meinem Empfinden ist das alles grob unsportlich.
Und es ist schön, daß Du das auch so siehst :-)

Klar kann man damit nochmal ein Spiel drehen aber das ists mir nicht wert. Ich spiele aus Spaß und den habe ich auch wenn ich so ein Spiel verliere. Ich könnte ja bischen mehr trainieren und dann wäre ich besser.
Aber wenn mich etwas echt aufregt merke ich mir das auch umso länger je mehr es mich aufregt. Glücklicherweise sind eigentlich fast alle Mannschaften von denen ich in der Nähe etwas mitbekomme sehr spaßorientiert und echt nett. Ganz so wie es in einer Freizeitbeschäftigung jenseits allen Leistungssports sein sollte.

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BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 17:51 
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Ich hasse es zum Beispiel, wenn mein Gegner "Danke" sagt, wenn ich einen Aufschlagfehler mache. Das empfinde ich als unfair. Freude über einen Punkt, den man schön oder durch geschickte Nutzung des Materials herausspielt ist eine andere Sache.

Im Moment versuche ich meine Gegner auch noch sehr mit dem Anti auf der RH zu halten und durch konsequent sicheres Spiel den Punkt zu erzielen. Einen besonderen Aufschlag habe ich auch noch in der Hinterhand für wichtige Punkte. Das Gute an dieser Variante ist, dass sie nur unwesentlich anders als einer meiner Standardaufschläge aussieht.

Ball im Spiel halten funzt in der 3ten Kreisklasse tatsächlich sehr gut.... :lol:


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BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 19:00 
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Es stärkt mein Spiel, wenn ich den "Tunnelblick" hin bekomme.
Also ich konzentriere mich ganz auf mich selbst und auf den Ball.
Beim Gegner ist nur interessant, was unmittelbar mit dem Spiel zusammenhängt.

Psychotricks helfen ohnehin nur dann, wenn der Gegner bekannt ist und ich weiß, wie er wo und wann reagiert. Da wir aber in unserer Freizeit Ping Pong spielen, empfinde ich das als unfair. Bei den Profis ist das sicher anders.

Meine Strategie ist tischnahes Störspiel. Die Taktik hängt vom Gegner ab. Es muss mir gelingen, seine Schwächen zu identifizieren und auszunutzen.

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BeitragVerfasst: Montag 15. September 2014, 20:03 
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Verein: TSV Willsbach
Spielklasse: - Moderner Allrounder - Reaktivierter Edelreservist :-)
@Mathduck:
Genau so ist es !!! :ok:

@Eisenfuß:
Falls du was über "Psychotricks / Taktik" lernen möchtest, dann lies das Buch "Winning ugly von Brad Gilbert"
Ist zwar aus der Tennisszene, aber vieles kann auf´s TT übertragen werden...

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Greets N.

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1. Seite: Koku 119II, Summer 3C
2. Seite: Spinlord Adler II, Tiger


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