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BeitragVerfasst: Sonntag 21. September 2014, 14:47 
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Hallo Sportsfreunde...

die Besenkammer-Taktik geht nicht auf, glaubt mir ........siehe Original.... :mrgreen:

Jetzt mal etwas aus dem TT-Alltag:
Gestern hatte ich im Meisterschaftsspiel folgende Situation:
Im 1. Satz hatte ich schon 5-6 unerreichbare "nasse" Bälle gegen mich. War schon unglücklich genug. Bei 8:10 ein erneutes 'Entschuldigung' vom Gegner, angeblich hatte der Ball wohl soeben noch an die Platte berührt. Nach Protest von mir und Diskussion mit dem Schiedsrichter... Punkt für mich. Den Satz verlor ich zwar trotzdem mit 10:12, aber äusserst unfair war einfach das Verhalten meines Gegners, der sich den Satz frühzeitig ergaunern wollte. Ich habe bisher aber die Erfahrung gemacht, dass offenbar gerade die "Unfairen" häufiger verlieren, es also wohl doch so eine Art Gerechtigkeit gibt. Zusätzlich sage ich mir immer wieder: Soviel Pech kann man nicht haben, dass dieses "Niveau" von 5 oder mehr unerreichbaren "nassen" Bällen bleibt. Und tatsächlich, die nächsten 3 Sätze konnte ich relativ sicher :8 :4 :7 gewinnen und damit auch das Spiel. Es stimmte, ....was im 1. Satz Netzroller waren, blieb nun im Netz hängen und waren meine Punkte, und schon läuft der Satz anders....

Aber kennt Ihr das auch? Solche "Stinker" bekommen irgendwie doch das, was Ihnen zusteht....

Hat zwar nicht ganz so viel mit Taktik zu tun, aber mit solchen Gedanken kann man sich mental stärken und mit jedem daraus folgenden Erfolg macht man genau diese Erfahrung...

Gruß
Eisenfuß

Zitat:
Ich mache keine Fehler, sondern lerne nur dazu.


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BeitragVerfasst: Sonntag 21. September 2014, 19:46 
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Hallo erstmal.
Super Thema (keine Ironie) !

Ich möchte auch mal meinen Senf dazu geben.

Ich finde ja, dass TT zu mindestens 70% im Kopf entschieden wird, wenn man zumindest Gegner auf selben Niveau hat.
Es geht oft gar nicht darum besser zu spielen. Man muss einfach nur zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen treffen (bzw. der Gegner trifft die falschen Entscheidungen).
Wie oft werden die Sätze 11-9, 11-8 o.ä. entschieden ? Ist man dann wirklich besser gewesen. Wahrscheinlich nicht immer.

Zu meiner Taktik und Strategie :

Ich schaue nur auf mich. Mich interessiert es nicht, ob der Gegner Netzbälle/Kantenbälle hat. Ich muss diese Bälle bekommen (zumindest versuchen zu bekommen). Ich versuche den bereits erwähnten "Tunnelblick" zu bekommen. Nicht einfach, aber wenn es gelingt, dann bringt das schon viel. Mich interessiert es auch nicht wie gut/schlecht der Gegner ist. Mein Ziel ist es, gut zu spielen. Wenn mir das gelingt, dann gewinne ich bestimmt 80% der Spiele in meiner Spielklasse. Ich kämpfe immer, egal wie es steht.
Wenn du aus einem 2-10 Rückstand ein 9-10 machst, wird jeder Gegner nervös. Ich versuche auch immer variabel zu sein. Damit kann man die meisten sehr ärgern. Im Idealfall mache immer unterschiedliche Aufschläge. Jeder Einzelne ist nicht so dolle, aber wenn der Gegner nicht weiß, was passiert, bringt es auch etwas. Wenn es mal nicht so läuft, "genieße" ich jeden Punktgewinn. D.h. ich lasse mir zwischen den Ballwechseln Zeit.Versuche (zwischen den Ballwechseln) den Rhythmus zu bestimmen. Pusche mich, indem ich mir sage, was ich richtig gemacht habe. Positiv Denken ist ganz wichtig ! Wie gesagt, der Kopf ist wichtig.

Was ist noch wichtig für mich ? FAIRNESS !
Ohne die geht es für mich nicht. Das ist für mich das A und O beim Sport.

Gruß
ich

_________________
Holz : Butterfly Grubba Carbon
VH : CTT National Pride 2,0
RH : Dornenglanz ( LN )


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BeitragVerfasst: Dienstag 23. September 2014, 18:07 
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Stimmt, viele Partien werden mental entschieden. Drum kämpfe ich auch um jeden Punkt, wie als ob es der Matchball ist. Und was mir immer wieder auffällt, speziell gegen kompromisslose Angreifer, wenn Du einen unmöglichen Ball von hinten 4-5 mal bringst, nagt das sehr am Selbstvertrauen. Hab schon paarmal Leute dazu gebracht, dass sie den Schläger auf den Tisch hämmerten, da hab ich gewußt: So jetzt spielst Du es heim.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 24. September 2014, 19:04 
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Spielklasse: Kreisliga - 1. Kreisklasse TTR ~ 1.500
Hallo Sportsfreunde,

mal eine Frage bezüglich Schwachstelle des Gegners bei eigenem Aufschlag im Einzel.
Was glaubt Ihr, wo ist der größte Schwachpunkt für den Rückschläger??
Ich meine, dass generell kurz hinter dem Netz weit rechts bei Rechtshänder und weit links bei Linkshänder zutreffen könnte.
Welche Erfahrungen macht Ihr/habt Ihr gemacht??

Gruß
Eisenfuß

Arbeit hat bittere Wurzel aber süße Frucht.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 08:49 
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Spielklasse: Bezirksoberliga
Zitat:
Was glaubt Ihr, wo ist der größte Schwachpunkt für den Rückschläger??


Ich denke, dies hängt fast ausschließlich vom individuellen Gegner ab. Grundsätzlich ist das "Dreieck" (also ca. über der rechten Hüfte) ein zu probierender Punkt. Das ist genau der Übergang zwischen Rückhand und Vorhand und bei lauffaulen Spielern oft eine Schwäche im ganzen Spiel.
Aber: Dieser Punkt ist je Gegner wo anders. Die Schlägerhaltung und die individuell verkorkste Technik verschieben den. Mit Bratpfannenschlägerhaltung (Vorhandgriff) kann man näher an der Hüfte Spin ziehen als mit Rückhandgriff. Wiederum ist bei einigen spielern gerade die Rückhand gefährlicher.
Falls jedoch jemand den Schläger mit Seemiller-Griff hält ist genau sein Vorteil dieses "Dreieck" überaupt nicht zu haben, bei Penholder ähnlich.

Grundsätzlich interessante Positionen sind für mich:
* Parallel auf die Vorhand mit einer Länge, daß der Ball genau auf der weißen Linie das zweite Mal aufspringt.
* Schnell auf das Dreieck
* weit seitlich hinaus in die Rückhand (ist gegen rückhandstarke Spieler oft eine sehr dumme Idee)
* Schnell und lang in die Vorhand wenn der Gegner oft versucht die Rückhand zu umlaufen.

Grundsätzlich: Der Gegner darf nie ohne sich zu bewegen einfach auf dem höchsten Punkt durchziehen können. Das ist nämlich ansonsten ab einer gewissen Spielstärke jedes Mal ein Punkt für den Gegner, selbst gegen Abwehrer.

_________________
Hz: Spinlord Ultra Carbon DEF (davor Stiga Cl. All Carb, Andro Kin. Sup. Carb OFF, Spinlord Defender, Andro Kin. CF OFF + Carbon, BTY Boll ALC, Joola Chen Def)
VH: Spinlord Irbis 2,1 rot (davor Donic Acuda S1, S2, S3 und S1 turbo in 2,0, Tibhar Aurus 2,1, Donic Desto F2 2,0)
RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
TTR: ~1800


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 09:39 
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Ich stimme Mathduck zu, bis auf bei dem Punkt mit Rückhanstarkenspielern. Manche von denen warten schon förmlich auf den kurzen Aufschlag in die Vorhand/Mitte und können mit einem langen Aufschlag über das Eck hinaus ( also auf die weiße Linie zwischen Ecke und Netz an der Seitenkante des Tisches ) geärgert werden.

Ich empfehle auch bei Linkshändern zu wagen, diesen Aufschlag zu spielen, da die meisten sich das nicht trauen und es dann auch recht unerwartet kommt.

Eines noch: Gegen passive Materialspieler wie z. B. Klassische Abwehrspieler Lohnt sich auch abunzu ein hoher Aufschlag mit viel Unterschnitt in die Rückhand. Die meisten verpfeffern den Ball dann entweder in einer Kurzschlussreaktion oder haben schon technische Schwierigkeiten, den Ball rüberzubringen, da der Ball hochsteht ( schwer zu schupfen ) und zusätzlich auch noch durch den Unterschnitt das Trefferfenster verringert wird. Natürlich höchstens einmal in 2 Sätzen verwenden!

_________________
Schläger 1: Holz: Viscaria Light gerade
Rückhand: Tenergy 05FX 1.9
Vorhand: Tenergy 80 1.9
Schläger 2: Holz: siehe Schläger 1


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 12:39 
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Zitat:
Eines noch: Gegen passive Materialspieler wie z. B. Klassische Abwehrspieler Lohnt sich auch ab und zu ein hoher Aufschlag mit viel Unterschnitt in die Rückhand. Die meisten verpfeffern den Ball dann entweder in einer Kurzschlussreaktion oder haben schon technische Schwierigkeiten, den Ball rüberzubringen, da der Ball hochsteht ( schwer zu schupfen ) und zusätzlich auch noch durch den Unterschnitt das Trefferfenster verringert wird. Natürlich höchstens einmal in 2 Sätzen verwenden!



Hey Deserteur,
und damit hallo Sportsfreunde,
dies könnte wirklich eine gute Variante mit Überraschungseffekt sein. :ok:
Dabei glaube ich sogar, dass dies auch öfter versucht werden kann, da so ein Aufschlag gegen einen "ewigen Bringer" schon eine gewisse Umstellung des "Bringers" erfordert und somit sehr gewöhnungsbedürftig sein dürfte. Mal sehen, ob ich dies bald anwenden kann, denn nun scheinen ja (für mich) mehr Krökelspieler zum Gegnerstamm zu zählen als letzte Saison...

Gruß
Eisenfuß

Zitat:
Wer keinen eigenen Weg geht, geht den Weg des Anderen...


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BeitragVerfasst: Donnerstag 25. September 2014, 18:15 
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Hey, Leute!

Ihr werdet lachen, dass sind auch die Aufschläge die ich hasse. Da überlege ich, soll ich RH-OX Noppe umlaufen, oder drehen, oder mit OX-Noppe schlagen. Und bis ich die richtige Lösung habe, ist der Ball schon im Netz oder drüber. Obwohl Deserteur hat Recht, allzu oft sollte man den Aufschlag nicht praktizieren, denn wenn der Überraschungseffekt weg ist, dann kannst Dich schon drauf einstellen. Aber es muß gar nicht mit US sein, es reicht oft auch schon, einfach richtig lang und hoch (wenn möglich auch noch schnell), da sind viele oft baff, nicht nur ich :wut: Euch kann ich es ja sagen, da Ihr in Germany seid :mrgreen:

Gruß, DN1


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BeitragVerfasst: Freitag 26. September 2014, 11:51 
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Zitat:
Doppelnoppe1 Hey, Leute!
Ihr werdet lachen, dass sind auch die Aufschläge die ich hasse...


Hallo Forumsbruder Doppelnoppe1
und hallo Sportsfreunde,

... ich habe aber nicht gelacht ( :lol: ), weil ich tatsächlich - wie Du ja auch - aus eigener Erfahrung weiß, das dies wirklich ein "blöder" Aufschlag ist.....

Wir sind also fleissig dabei, unsere eigenen Schwachpunkte offen zu legen und somit verraten wir der ganzen Welt, wie man gegen uns Noppis spielen muss... :mrgreen:

Keine Sorge Leute, zunächst gibt es nur die "elitäre" Einheit der Forumsmitglieder - aktuell so etwas unter 3.700 - , sicher auch ein "Stamm" von Mitlesern, aber letzten Endes dürfte sich unsere Diskussion auszahlen. Denn kaum einer (ein Gegner) wird alle guten Tipps oder Hinweise wirklich komplett anwenden können,.... und wir selber können es ja auch....

Also, weiter so

Gruß
Eisenfuß

Zitat:
Ein vollkommen guter Mensch wäre für nichts zu gebrauchen.
Karl Heinrich Waggerl


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BeitragVerfasst: Sonntag 28. September 2014, 19:28 
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Hey, Brüderchen Eisenfuß!

Da hast Recht, zuviel dürfen wir unsere Schwächen nicht preisgeben, wer weiß, wer aller mitliest :ugly:


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BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 18:55 
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Hallo Sportsfreunde,

noch mal so eine Frage:

Was macht Ihr eigentlich bei einem Gegner, der mit einer NI/NA-Kombi spielt? - mehrheitlich auf NI-Seite oder NA-Seite spielen????

In der Regel versuche ich überwiegend mit meiner Noppe auf die des Gegners zu spielen, um quasi zu testen, wer mehr Sicherheit im Spiel hat. Dies kann aber auch ein hohes Risiko bedeuten. Wie sieht's bei euch aus?

Gruß
Eisenfuß

Wer fragt, erscheint unwissend, wer nicht fragt ist es.


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BeitragVerfasst: Montag 29. September 2014, 22:49 
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Eisenfuß hat geschrieben:

Was macht Ihr eigentlich bei einem Gegner, der mit einer NI/NA-Kombi spielt? - mehrheitlich auf NI-Seite oder NA-Seite spielen????



Austesten.

Zunächst mit der Noppe auf die Noppe (gemäß der bekannten Grundregel, möglichst leer auf die Noppe zu spielen[ist auch sehr verbreitet]).
Auch weil sich die meisten MA-Spieler eben auf Dieses verlassen (ich leider auch :oops: ).

Leider hat genau diese Taktik nicht funktioniert (ich war dann zu lahm, um rechtzeitig umzustellen).
Mein Gegner war 71 Lenze jung und spielt sicher mehr Jahre TT, als ich überleben konnte :mrgreen: .
Schon beim "Einspielen" bemerkte ich einen seltsamen Klang.
"Spielst Du Noppe?" - "Ja, ne MLN" (war ein Destoyer :ugly: ).
Also die bekannte Taktik angewendet..... :oops: :evil: :lol:

Letztlich habe ich die meisten Punkte mit meinen VH-US-Aufschlägen (auf die Noppe) erspielt (fast immer der direkte Punkt). :?:
Die Aufschläge in die VH hat der Spieler konsequent versenkt. :oops:

Der Rest des Spiels war Pest vs. Cholera (meine VH ein Totalausfall, weil ich nicht gegen Noppen/Anti trainieren kann :?: ).

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BeitragVerfasst: Dienstag 30. September 2014, 02:36 
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@Eisenfuß
Ich kann dir zwar nicht bezüglich deiner Entscheidung ob mit Noppe spielen oder nicht wenig helfen. Allerdings ist meine Erfahrung, dass der normale Materialspieler ( KN ausgenommen ) meist ein gutes passives Spiel auf dem Material hat, selten aber ein gutes aktives Spiel.
--> Topspin/Angriff meistens auf die NI-Seite des Gegners ziehen oder in den Ellbogen.
--> Schupfbälle je nach Aggressivität des Gegners in das Material legen. Wenn der Gegner ein beständiger Umlaufer ist, peile ich die kurze Vorhand an.

Den Schnitt versuche ich eigentlich beständig zu variieren, gerade in der Materialseite, da dort die meisten nicht so genau hinschauen, was drin ist.

Tendenziell würde ich ein Schupfspiel o. ä. Mit dem Materialspieler scheuen, da man relativ viele Fehler und Einladungen an den Gegner fabriziert ( bei adäquater Handhabung des Materials versteht sich ). Ich versuche dann eher über sein Material mit das Spiel aufzumachen, d. h. Schupf ins Material und schauen was er macht. Wenn er mittig stehen bleibt wird der Ball in die weite Vorhand rausgezogen. Wenn er schon am laufen in die Vorhand ist, um z. b. den Glanti reinzuhalten ziehe ich ihm in die Rückhand. Wenn ich diese Taktik nutze, ziehe ich aber natürlich nicht volles Rohr, sondern kontrolliert, um den Ball möglichst spät eine Richtung zu geben.

Wichtig ist auch, nicht alle Bälle scharf anzuziehen. Die meisten Blockspieler/Abwehrspieler haben einen Reflex für sowas und fischen einem jedem Schlagspin wieder rein. Im Kopf denkt man " super, alles geht ", real verliert man aber, weil die Murmel doch immer auf dem Tisch ist, sofern man den Gegenspieler nicht überpowern kann. Deswegen mal den Topspin früh in der aufsteigenden Phase treffen, mal die Murmel auf Tischhöhe erst anziehen.

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BeitragVerfasst: Sonntag 5. Oktober 2014, 17:44 
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Hallo Forumsbruder instinct,

Zitat:
Austesten.
Zunächst mit der Noppe auf die Noppe (gemäß der bekannten Grundregel, möglichst leer auf die Noppe zu spielen[ist auch sehr verbreitet]).


zum Austesten wähle ich ja eigentlich immer den "direkten Vergleich", also immer Noppe auf Noppe - oder "Material", um hier zu testen, wer mehr Grundsicherheit im Spiel hat. Nur, wenn ich dabei zweiter Sieger werde, wird's schon sehr schwierig. Dann versuche ich meist mit starkem US auf die Noppe zu spielen - aber vorsicht, je sicherer der Gegner, je gefährlicher für mich selbst, besonders bei Ox-Noppe. Häufig werde ich dabei auch mit nassen Bällen gegen mich "belohnt", leider.....
Eins versuche ich aber recht selten: Nämlich einen oder mehrere Offensivälle auf die Noppe, denn dafür ist meine Offensive nicht gut genug....
Dann kommt häufig ein Spiel zustande, wie Du auch schon beschrieben hast... Pest vs. Cholera....auch unschön für Zuschauer... :hmm:


Gruß
Eisenfuß
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BeitragVerfasst: Freitag 10. Oktober 2014, 20:55 
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mal wieder so eine dämliche Frage:
Was glaubt Ihr, kann es sein, dass man in einem Unterschnittaufschlag, den man so etwa 1/2 m von der Platte entfernt macht mehr Unterschnitt bekommt als bei einem Aufschlag direkt an der Platte ????

So etwas sieht man eigentlich nirgends, aber ich probierte dies letzes mal beim Training und vielleicht könnte es sein, dass dies zutrifft...

Gruß
Eisenfuß


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Alles Gescheite ist schon gedacht worden, man muss nur versuchen, es noch einmal zu denken.
Johann Wolfgang von Goethe


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