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BeitragVerfasst: Dienstag 14. Oktober 2014, 11:42 
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Ich selbst versuche innerhalb des ersten Satzes, soweit es der Spielstand und der gegner zuläßt, meine Aufschläge alle mal durchzuprobieren. Dann spiele ich den mit der Gegner am schlechtesten zurecht kam etwas häufiger.

Eine bestimmten hebe ich mir für knifflige Situationen auf. Der wird im Spiel erst dann eingesetzt, wenn es darauf ankommt. Wenn es nie knapp wird, dann lass ich den ganz weg, da er auch ein gewisses Risiko beinhaltet.

Zum Üben meiner Aufschläge bin ich in der glücklichen Lage eine Platte im Keller zu haben. Ich versuche pro Woche etwa 1 Stunde Aufschläge zu üben. Also meist 2-3 mal etwa 20 Minuten.

Die meisten direkten Fehler machen meine Gegner auf US-Aufschläge aus meiner VH in deren VH halblang. Meist überlegen sie zu lange, ob sie den Ball anziehen und er fällt mit dem 2ten Titscher auf die Kante oder knapp hinter die Platte und Sie bekommen den Ball nicht mehr gut getroffen. Oder ich bekomme genug Schnitt rein, dass der Ball ins Netz geschupft wird. Ich finde US-Aufschläge mit der VH wesentlich einfacher als mit der RH.


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BeitragVerfasst: Dienstag 14. Oktober 2014, 17:30 
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@bacchus: Gute Strategie, wohlüberlegt und sicher sinnvoll :ok: In der Tat sind US-Services auf VH effektiver als auf RH, beobachte ich auch bei uns von Bezirk- Landesliga das selbe.


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BeitragVerfasst: Dienstag 14. Oktober 2014, 22:17 
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Hallo,
ich verfolge das Thema schon eine ganze Weile.
Da ich einen Anti auf der RH habe und auf der VH einen Belag zum Spin erzeugen (mein Vorhand-Topspin mit viel Sidespin ist neben meiner RH das Beste was ich zu bieten habe) und zum Schießen, gibt es für mich und mein Spiel wenig taktische Möglichkeiten.
Das ist vielleicht auf den ersten Blick ein Nachteil, aber so habe ich mich nun sehr gut auf diesen speziellen Stil "einschießen" können.
Meine Taktik beinhaltet:
- dem anderen das Spiel kaputt machen (gefällt dem Gegner meist nicht, aber ich habe damit Erfolg) mittels Schnittwechsel (u.a. auch Schlägerdrehen), den Ball möglichst so kurz halten dass der andere nicht anziehen kann und falls doch ein Topspin kommt diesen unangenehm mit RH oder VH blocken
- falls mal ein Ball etwas höher kommt: Schuß oder mit Sidespin ganz weit rausziehen
- zu den Angaben: ich mache fast immer kurze US-Angaben, damit ich den Gegner möglichst zum zurückschupfen bringe und dann auf seinen US mit dem Anti draufgehen und die Bälle in die Ecken drücken kann; die wenigsten beherrschen das Flippen so gut, dass ich mit den US-Aufschlägen ein Problem bekomme
- zwischendurch ab und zu mal einen langen Ball mit OS in die weite VH des Gegners oder ein kurzer Aufschlag mit dem Anti bringen auch den einen oder anderen Punkt

Diesen Spielstil ziehe ich derzeit gegen Gegner bis 2. Bezirksliga recht erfolgreich durch. Weiter oben wird es dünn, da sind die spielerischen Fähigkeiten auf der Gegenseite dann einfach zu gut.

Wie ich erkenne, dass meine Taktik gegen Angriffsspieler aufgegangen ist:
-- mein Gegner kann pro Satz max. 2 oder 3 Topspins ziehen
-- ich gewinne am Ende klar mit 3:2 Sätzen und 12:10 im fünften Satz :D

_________________
aktuell: Tenergy 05 2.1 - Nittaku Rutis FL - Feint Long III 1.1
bis 4/16: Tenergy 25fx 2.1 - Nittaku Rutis FL - Nittaku Best Anti 1.5 (langsame Version)
bis 1/15: Tenergy 25fx 1.7 - Nittaku Rutis FL - Nittaku Best Anti 1.3
bis 5/13 unter anderem:
- Bluefire M3 2.0 - Zander Crossfire Off - Mark V 1.8
- Zander Crossfire Off mit Stag- Belägen
- Kaufhausschläger


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BeitragVerfasst: Mittwoch 15. Oktober 2014, 11:13 
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TTR-Wert: 1673
da ich mit LN spiele und der Gegner über TS Angriff kommen soll spiele ich meist erst einige male in die schwächere Seite - oft RH um dann in die weite VH zu spielen. Entweder halblang so das ein TS kommt - oder lang und weit in die VH so das der Gegner einen weiten Weg hat.

Je nach Gegenspieler und wo er steht spiele ich auch den 1. Ball immer wal wieder in die weite VH, so das der gegenspieler sich nicht zu weit in die VH stellen kann.

Mit dem Aufschlag verfolge ich das Ziel das ich erst mal US zurück bekomme - daher spiele ich meist kurze US Aufschläge Tischmitte. Alternativ spiele ich SUS in die weite RH um ein Rückschlag mit US Tischmitte bis RH zu erhalten. Diesen kann ich dann mit der RH entweder drücken - oder als LN Lift offensiv beantworten.

Uli

_________________
1)
Holz: ULMO Safety Def+
VH: Waran 1,8mm (KN)
RH: C&F III

2)
Holz: ULMO Classic All
VH: 802 2,0
RH: 531a


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 12:55 
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Hallo Sportfreunde,

hiermit möchte ich nur mal kurz meine Trainingserfahrung schildern. Thema: "Distanzaufschlag"

Also vom Gefühl her bringt es keine spürbaren Vorteile, aber auch keine Nachteile. Meine Trainingspartner machten weder mehr Fehler noch war es leichter für sie. Vielleicht hängt dies einfach auch vom Gegner ab. Aufpassen muss man nur, dass man den Ball nicht gegen die vordere Tischkante spielt, war mir 2-3 mal passiert.....
Als Variante ist so ein Aufschlag aber sicher mal einsetzbar

Gruß
Eisenfuß

Die fünf Sinne: Unsinn, Blödsinn, Stumpfsinn, Schwachsinn, Wahnsinn!


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 13:03 
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Also ich denke mir, dass die lange US Aufgabe unwirksamer wird je höher man in den Ligen/TTr Bereichen kommt. In meiner TTr Region um 1250 sind nur gaaanz wenige, die auf die Menge US, die man bei der Aufgabe produziert, anziehen können. Ich denke einfach, dass dies in höheren Ligen ein gefundenes Fressen für die TS Spieler werden kann. :?:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 13:30 
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Spielklasse: Kreisliga - 1. Kreisklasse TTR ~ 1.500
Hallo RealGyros,

habe gerade noch mal ein wenig bei den bisherigen Wortmeldungen gestöbert....

RealGyros hat geschrieben:
Ich habe auch eher gute Erfahrungen mit einem langen Unterschnittaufschlag aus meiner Vh parallel lang in die rh (2 Rechtshänder). Wichtig hierbei scheint mir,das der Ball erst spät auf meiner Seite das 1. mal aufsetzt.


Hierzu gibt es bei mytischtennis.de (diese Seite sollten fast alle - zumindest in Germany - kennen) schon Tipps und Anregungen, wo ein Ball bei kurzen oder längeren Aufschlägen auftippen soll. Dies sind schon nützliche Orientierungshilfen. Genau diese Aussage wird gemacht, ...je ~näher das 1. Auftippen des Balles am Netz liegt, umso ~kürzer ist der Aufschlag.

Ebenso wichtig ist auch der Treffpunkt auf dem Schläger. Gemeint ist die "Nähe" zum Griff oder Kopfende. Ein Ball, (US-Aufschlag) der in nächster Nähe zum Griff beim Aufschlag getroffen wird, hat deutlich weniger US als ein am Kopfende getroffener Ball. Dies kann man bei einigen Zeitlupenaufnahmen teilweise sehr gut verfolgen, besonders wenn es Aufnahmen oder Studien von unseren Profis sind. Ich finde es da schon sehr beeindruckend, wie "konstant" Boll & co da "treffen".
Auch wenn wir diese Fähigkeiten in dieser Qualität nicht besitzen, eins kann ich aber verbindlich sagen:
Ich mache oft genug der Optik nach ein und den selben US-Aufschlag, achte aber darauf, dass ich den Ball einmal tatsächlich näher am Kopfende oder einmal näher am Griffende treffe, um einen unterschiedlich starken US zu spielen. Oft genug gelingt mir dadurch ein direkter Punkt, weil mein Gegenüber diesen Unterschied nicht sieht und nur meine Bewegung verfolgt, weniger aber die Intensität des US in den Ball erkennt.
Vielleicht mal eine Übung für alle....

Gruß
Eisenfuß

Zitat:
In der Mitte liegt die Wahrheit? Keineswegs. Nur in der Tiefe.
Arthur Schnitzler (1862-1931)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 16. Oktober 2014, 15:28 
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Beiträge: 788
Verein: Wyker TB
Spielklasse: Saison 2015/16: KL-NF Ziel: positives Spielverhältnis TTR verbessern
TTR-Wert: 1438
Erfahrung bis 1. KK NF:
- langer US Aufschlag in die VH :shock: --> Ziel: spinniger TS Return
a) TS kommt nicht: Punkt :D
b) TS kommt und wird mit GlAnti geblockt: Punkt :D
c) TS kommt plaziert: Punkt für Gegner :cry:
- kurzer max. halblanger Sidespin-Aufschlag in Tischmitte
a) Schupfball --> Druckschupf oder Seitenwischer --> "krumme" Flugbahn
b) falls Aufschlag zu lang: TS-Return, bei TS siehe GlAnti-Block
- langer Sidespin-US-Aufschlag mit GlAnti in VH (nur selten spielen)
a) Gegner nimmt den "massiven" GlAnti-Sidespin raus --> Ball neben Platte :ugly:
b) Gegner nimmt den GlAnti-Spin gefühlvoll raus :wink: --> hoher Ball in RH --> BUMM
c) Gegner läßt sich nicht verarschen, BUMM --> Punkt für Gegner :cry:
- schneller, langer GlAnti-Aufschlag
a) gegen "LN" und Anti gerne öfter, immer gut für leichte Return-Fehler
b) gegen NI von mir meist als finaler Aufschlag eingesetzt:
-also bei sicherer Führung
-oder wenn es knapp ist, als Überraschungsaufschlag (trifft der Gegner den richtig ist die Überraschung auf der falschen Seite :ugly: )
ferring

_________________
-- Komm auf die dunkle Seite der Macht - wir haben Kekse! --

Holz: TT-Manufaktur Hammer & Sichel
RH: MSP BEAST, 1,2 mm
VH: Kokutaku Tuple 119, 1,5 mm

Ersatzbrettchen (1): TTM Hammer und Sichel
RH: Dr. Neub. Buffalo, 1,2 mm
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


Ersatzbrettchen (2): TT-Manufaktur Hawk
RH: Sword Scylla, OX
VH: SpinLord Degu II, 1,5 mm


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. November 2014, 07:06 
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Verein: SpVgg/DJK Heroldsbach/Thurn
Spielklasse: 1. Kreisliga Forchheim
TTR-Wert: 1576
Flach spielen hoch gewinnen :v .v .v

Ok falsche Sportart :D

Also die Taktik hängt vom Gegner ab. Eigentlich bereite ich mit der Noppe vor und spiele aber auch aktiv damit, Noppenkonter, Noppentop etc.
Die Vorhand dient dann meistens als Endschlag. Variation ist für mich hier wichtig. Z.B. statt nachzuziehn den Block vom Gegner mit der Noppe kontern oder ähnliches. Oder eben NI mäßig die zu kurzen Tops schön fies mit der Noppe zu blocken.

_________________
Yinhe T6, VH: Victas V > 01 1.8 rot, RH: Bomb King Roc 1.0 schwarz


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BeitragVerfasst: Montag 15. Februar 2016, 23:08 
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TTR-Wert: 1600
Taktik.. kann man das so pauschal sagen.. das variiert doch von gegner zu gegner..

aber grob allroundmässig aus der weiten abwehr mit harten vorhand topsspins spielen.. wenn das nicht mehr geht wechsel ich in den block an der platte.. diese umstellung bringt bei vielen angreifern leichte fehler.. wenn ich zum block bleibe wird auch mit der vorhand eher soft gerade gezogen..

bei den angaben lege ich meist sehr viel schnitt rein.. aber auch da (besonders in engen situationen) wirkt ein schneller gerade konteraufschlag ohne drall wunder.. gegner fühlt sich unter druck.. will den verwandeln und zieht den hinten raus...

_________________
Holz: Gionis Carbon DEF
Vorhand: Butterfly Tenergy 05 (2,1)
Rückhand: Butterfly Feint Long III (0,5)


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BeitragVerfasst: Samstag 20. Februar 2016, 11:22 
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Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:14
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Verein: TTC GEWO Finow
Spielklasse: 2. Landesklasse/ Landesliga
TTR-Wert: 1630
Ball irgendwie, einmal mehr als der Gegner, auf die Platte bringen, ist meine Taktik. :oops:

_________________

Wettkampfschläger:
VH: Victas VS>401 1,5 mm
Joola Chen Defender, gerade

Grass Dtecs 1,2 mm

Test- und Jugendtrainingsschläger:
VH: Victas VS>401 1,5mm
Joola Chen Defender, gerade
RH: TSP Curl P1r 1,5mm

System: Moderne Abwehr (Rh Topspin im Aufbau)

TT-Tagebuch

Bilanz:
2. Landesklasse: 10:0
Landesliga: 3:2


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