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Belagmontage
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Seite 1 von 1

Autor:  Albert [ Dienstag 10. Januar 2017, 15:23 ]
Betreff des Beitrags:  Belagmontage

ist es normal, dass die Beläge beim zweiten Mal kleben grösser sind ?
Ich muss bei der 2. Montage nochmal neu zuschneiden....

Autor:  GlantiNewbie [ Dienstag 10. Januar 2017, 15:42 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

Kleber mit Lösungsmitteln benutzt? Da kann das passieren...

Autor:  Albert [ Dienstag 10. Januar 2017, 15:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

ja - nervt mich auch immer wie die Beläge sich wellen -
nächste Mal hole ich mir ohne Lösungsmittel - nennt sich dann VOC frei - richtig ?

Frage mich wie ich das früher gemacht habe - da gab es doch nur VOC Kleber.

Was könnt Ihr mir empfehlen, womit klebt Ihr ?
Ich habe NI 1,5mm Schwamm und Noppe 0,5mm Schwamm.

Autor:  GlantiNewbie [ Dienstag 10. Januar 2017, 16:55 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

Hab den Kleber von www.ttdd.de der klebt ordentlich... auch öfter :)

Autor:  bamboole [ Dienstag 10. Januar 2017, 17:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

[quote="Albert"
Frage mich wie ich das früher gemacht habe - da gab es doch nur VOC Kleber.[/quote]

"Früher" wurde - mit Ausnahme der Frischkleber - nicht so oft umgeklebt. Einmal drauf und zur Halbserie gewechselt. :mrgreen:

Vielleicht etwas länger ablüften lassen und nicht so stark mit der Belagrolle andrücken und auswalzen. Ich klebe nur mit VOC und habe diese Probleme nicht. Viele Beläge vertragen aber keinen VOC-Kleber mehr und entwickeln ein "Eigenleben". Besonders bei den Tenergys muss man bei der Erstmontage aufpassen und nicht zu sehr strecken, sonst schrumpfen sie hinterher. Ein Kollege hat einem Jugendlichen Tenergys montiert. Belag löste sich einige Zeit danach und nach dem Umkleben wurde nicht mehr das ganze Schlägerblatt abgedeckt. Für seine Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft erhielt er dann noch Schimpfe von den Eltern. :oops: Seitdem gilt: Erstmontage von BTY-Belägen für Fremde nur noch durch den Fachmann im Store vor Ort mit deren eigenem Kleber. Notfalls müssen die Eltern selbst hinfahren. Bei späteren Ummontagen passiert in der Regel nichts mehr.

Autor:  pegasus [ Dienstag 10. Januar 2017, 17:56 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

Moin,

ich klebe immer mit VOC, Beläge mit Andruckrolle nicht strecken auslüften lassen und erst nächsten Tag zuschneiden,

dann tut sich nix mehr. :D

Autor:  thomas [ Dienstag 10. Januar 2017, 19:35 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

pegasus hat geschrieben:
Moin,

ich klebe immer mit VOC, Beläge mit Andruckrolle nicht strecken auslüften lassen und erst nächsten Tag zuschneiden,

dann tut sich nix mehr. :D


genau so hab ich das auch immer gemacht
habe aber auch schon den NI-belag mit Folie geklebt, hält genauso

Autor:  RealGyros [ Dienstag 10. Januar 2017, 23:43 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

Geduld heißt das Zauberwort! Kleber lange genug anziehen lassen dann geht's mit jedem! Und manchmal soll der Belag ja auch wachsen :)

Autor:  Neppomuk [ Mittwoch 11. Januar 2017, 07:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

"Wachsende" Beläge hatte ich in 30 Jahren nie. Eher ein Schrumpfen, da die Beläge leicht mit einer Weinflasche (natürlich ein schmackhafter halbtrockener Roter ;-)) aufgewalzt werden. Das verschafft Gummis mit Soft Schwamm ein strafferes Spielgefühl. Vollständiges Ablüften ist Pflicht. Ansonsten beschweren und über Nacht trocknen lassen. Früher pappte auf der VH ein Tibhar Rapid Soft, der hat sich oft trotz vorschriftsmäßiger Montage über Nacht heftig (2mm) zusammen gezogen. Der ADLER II/Tiger und die üblichen, klassischen GrKN haben dieses Problem nicht.

Autor:  EvilScientist [ Mittwoch 11. Januar 2017, 09:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Belagmontage

Die Erfahrungen hab ich auch schon gemacht. Neuere FKE-Beläge neigen oft dazu, sich bei Montage mit VOC-Kleber erst auszudehnen und dann wieder zusammenzuziehen. Wenn man zu ungeduldig war, dann schrumpft der Belag eben auf dem Holz. Bei den "Klassikern" wie dem Spinlord Tiger passiert das eher nicht.
Ich stelle mir mittlerweile den Küchenwecker auf 20 Minuten zum Ablüften von Holz und Belag nach dem Einpinseln mit Kleber, bevor ich den Belag auf das Holz montiere. Dann warte ich noch mal einige Stunden oder über Nacht, bis ich den Belag endgültig zuschneide. Damit ist man ziemlich sicher, dass sich der Belag nicht mehr zusammenzieht. Der Schlüssel heißt Geduld!
Im Übrigen passiert das auch gelegentlich einem Händler, dass sich ein Belag nach dem Kleben und Abschneiden auf dem Holz zusammenzeiht. Das habe ich erst vor ein paar Wochen bei einem Vereinskollegen gesehen. Der Händler hat den Schläger aber anstandslos zurückgenommen und einen neuen Belag aufgeklebt.

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