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 Betreff des Beitrags: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Montag 23. Januar 2012, 17:41 
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Tag zusammen...
Schade, dass in dieser Ecke des Forums leider nicht sehr viel los ist. Um das zu ändern gibts wiedermal eine Kleinigkeit von mir.
Eins vorneweg: Es ist noch nicht fertig, wird es aber vermutlich gegen morgen Abend.
Ziel war es/ist es, ein möglichst leichtes (50-55 Gramm sind angepeilt) Kombiholz (VH schneller als RH) ohne Kohlefaser zu bauen. Auch reizte es mich, ein etwas dickeres Blatt zu bauen. Hatte leider nur Balsa und Abachi zur Verfügung, da es bei mir eher schwierig ist, günstig Furniere zu beziehen...

Der Aufbau:

VH

Abachi 1mm IIIII
Balsa 1.5mm ----
Abachi 1mm IIIII
Balsa 1.5mm ----
Balsa 6mm IIIII
Abachi 1mm IIIII

RH

Gesammtdicke wird also gegen 12mm gehen. Da auf der Rückhand eine OX-Noppe kleben wird, fällt die Dicke nicht so ins Gewicht.

Gewichte: Furnierplatte unverleimt 160mm*265mm 85Gramm
Furnierplatte verleimt etwa (geschätzt) 105 Gramm
Da ich den Leim (Weisleim) 1:1 mit Wasser gemischt habe, dürfte noch etwas Gewicht verschwinden... Gehe ich mal von etwa 100Gramm aus. Von der Furnierplatte werde ich ziehmlich genau 50% des Holzes brauchen, also wird das reine Schlägerblatt (+ Erleichterung im Griffbereich) etwa 50 Gramm haben. Mit Balsagriffschalen werden es also etwa 55 Gramm werden... Wenn meine Rechnung aufgeht :)

Je nach Lust wird es auch wieder einen Aufdruck wie mein anderes Holz (siehe Signatur) bekommen :D

Bilder werden nachgereicht.

VG Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2012, 16:00 
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Wird sich wohl noch ein paar Tage hinauszögern... Das Holz braucht länger als erwartet zum Durchtrocknen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2012, 17:19 
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Das Unheil nimmt seinen Lauf... Die Verklebungen mit dem Abachi sind nahezu nicht vorhanden... ---> Furniere neu verkleben (diesmal mit unverdünntem Kleber)... die 55 Gramm Marke ist somit wohl auch in weite Ferne gerückt... *HIMMELAR*****UNDWOLKENBRUCH!*

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2012, 20:11 
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ohje.... vielleicht erst "kleine Plätzchen" backen,
wenn der Prozess ( Verklebung ) geändert wird ?
Viel Erfolg noch !

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2012, 22:16 
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Ganz so schlimm scheints jetzt doch nicht zu werden. Ist eigentlich auch nicht das erste Holz mit dieser Verklebung... Das nächste mal nimm ich wieder vom guten Epoxydharz... da weiß Man(n), was man hat :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Sonntag 19. Februar 2012, 15:36 
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Hallo voodoo, dass der Leim nicht gebunden hat liegt wahrscheinlich an zu viel Wasser. Normalerweise bricht bei einer Weissleimverleimung das Holz, nicht die Leimfläche. Hattest du genug Pressdruck?

Pardon, ich muss mich kurz vorstellen:
Mein Name ist Gerhard, und bin Tischler seit 30 Jahren. Habe also mit Holz etwas Erfahrung. Seit letztem Sommer probier ich selbst ein bisschen TT-Schläger zu bauen und versch. Kombinationen auszutesten. Speziell als Materialspieler wie ich es bin, ist es sehr interessant zu erleben, wie sich so manche Kombinationen verhalten.

lg
gerhard


Meine derzeitige Kombi:
Holz Eigenbau- Kern 5mm Balsa/ RH 2x 0,6mm Balsa/VH 2x 0,6mm Nuss-
VH Belag- 2mm Friendship FX
RH Belag- 1.9mm Btf Super Anti


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Sonntag 19. Februar 2012, 15:46 
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Hallo Gerhard,
Habe das Holz mit genug Druck (immerhin 8 Schraubzwingen auf Anschlag (das Holz zw. 2 dicke Bretter)) geklebt.
Habe das Holz zuerst "retten" können, d.h. neu verkleben usw... Hat sich schön schnell gespielt. VH etwas schneller als RH.
Nach ca. 1 Woche hat sich das Holz dann aber verzogen (Das Holz war trocken.. vermutlich wegen des doch sehr asymetrischen Aufbaus)), sodass es unbrauchbar wurde...
Werde in Zukunft nur noch mit Epoxyhard kleben, auch wenn ich den Weisleim im Modellbau sehr zu schätzen weiß.

Gruß, Christoph

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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Montag 6. Juli 2015, 10:45 
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Hallo Christoph,
dein Projekt mit dem Eigenbau, der etwas langsameren RH und vor allem dem wenigen Gewicht macht mich neugierig da das genau in die Richtung geht was für mich interessant ist. Wie ist denn der derzeitige Stand dieses "Projektes"?

Lg Georg


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2015, 11:30 
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Spielklasse: Bezirksoberliga
Ich denke grundsätzlich ist bei Hölzern mit unterschiedlichen VH/RH Seiten das Verziehen des Holzes ein Problem. Selbst wenn es trocken ist, hat man den Schläger dann mit einem nassen Handtuch in der Tasche, die Hände schwitzen im sommer stark, die Tasche steht die Nacht über im Auto, etc.
Legt man den Schläger nach einiger Zeit auf einen ebenen Tisch und dückt auf einen Seitenrand, geht der andere einige Millimeter in die Höhe (falls Ihr das probiert: denkt daran den Schläger herumzudrehen und das auf beiden Seiten zu probieren. Wenn der Schläger auf der falschen Seite liegt (d.h. die Mitte hochsteht) passiert nix, erst was wenn man den Schläger herumdreht)
Vielleicht ist das eher psychologisch aber wenn ich weiß, daß mein Schläger verzogen ist, treffe ich keinen Ball mehr.

_________________
Hz: Spinlord Ultra Carbon DEF (davor Stiga Cl. All Carb, Andro Kin. Sup. Carb OFF, Spinlord Defender, Andro Kin. CF OFF + Carbon, BTY Boll ALC, Joola Chen Def)
VH: Spinlord Irbis 2,1 rot (davor Donic Acuda S1, S2, S3 und S1 turbo in 2,0, Tibhar Aurus 2,1, Donic Desto F2 2,0)
RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
TTR: ~1800


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juli 2015, 11:53 
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Mathduck hat geschrieben:
Ich denke grundsätzlich ist bei Hölzern mit unterschiedlichen VH/RH Seiten das Verziehen des Holzes ein Problem. Selbst wenn es trocken ist, hat man den Schläger dann mit einem nassen Handtuch in der Tasche, die Hände schwitzen im sommer stark, die Tasche steht die Nacht über im Auto, etc.
Legt man den Schläger nach einiger Zeit auf einen ebenen Tisch und dückt auf einen Seitenrand, geht der andere einige Millimeter in die Höhe (falls Ihr das probiert: denkt daran den Schläger herumzudrehen und das auf beiden Seiten zu probieren. Wenn der Schläger auf der falschen Seite liegt (d.h. die Mitte hochsteht) passiert nix, erst was wenn man den Schläger herumdreht)
Vielleicht ist das eher psychologisch aber wenn ich weiß, daß mein Schläger verzogen ist, treffe ich keinen Ball mehr.


nein,das ist nicht so!nittaku z.b.hat schon vor langer zeit mit dem combi(off-deff) ein/zwei combi holz(er) in beeindruckender qualität gebaut.die dürften heute noch das maß der dinge sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 13:02 
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Greenhorn

Registriert: Sonntag 4. September 2016, 16:27
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Selbst gebaute Hölzer darf man aber doch nicht bei Turnieren verwenden oder?
Der Ittf legt doch genau fest welche Hölzer, Beläge etc. verwendet werden dürfen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Mittwoch 14. September 2016, 13:37 
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Registriert: Montag 21. April 2014, 17:41
Beiträge: 834
Ja, darfst Du schon verwenden, sie müssen nur zu (glaube ich) 85 % aus Holz bestehen. Es gibt ja viele Eigenbauer, z.b. unser Uli hier im Forum. Oder TT-Piet, etc.....auch bei uns in Österreich gibt es einen.
Gibt auch Profis, die Eigenbau-Hölzer spielen.
Also da brauchst keine Bedenken haben :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein weiteres Eigenbau-Hölzchen
BeitragVerfasst: Donnerstag 15. September 2016, 09:41 
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Registriert: Mittwoch 1. Februar 2006, 15:55
Beiträge: 210
Hölzer sind seit 1.1.2000 zulassungsfrei, sie müssen halt nur die TT-Regeln einhalten (insbes. TT-Regeln A 4.)


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