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BeitragVerfasst: Donnerstag 19. Mai 2011, 15:29 
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der belag ist so 2-3 jahre alt, wurde aber vielleicht nur 6 Monate gespielt.
Ist aber noch sehr griffig.
Das mit dem Angreifen mit den Noppen ist eh nicht so mein Fall, mir macht die lange Abwehr viel mehr Spass :-)
Vor allem wenn der Gegner den 2. oder 3. Ball kurz ablegt und ich dann mit der VH gleich draufgehe, da haben am Montag schon einige geflucht :mrgreen:


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BeitragVerfasst: Dienstag 24. Mai 2011, 20:12 
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Frank hat geschrieben:
Vor allem wenn der Gegner den 2. oder 3. Ball kurz ablegt und ich dann mit der VH gleich draufgehe, da haben am Montag schon einige geflucht :mrgreen:


Ich liebe diesen Spielzug auch, denn die Leute sind derart überrascht, dass mit dem Konterangriff meist der direkte Punkt resultiert :D

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Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Donnerstag 26. Mai 2011, 22:57 
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martinspin hat geschrieben:

Ich liebe diesen Spielzug auch, denn die Leute sind derart überrascht, dass mit dem Konterangriff meist der direkte Punkt resultiert :D


Bei mir dann meist der direkte Punkt für den Gegner. :lol: Irgendwie bekomme ich meine Grundstellung nicht ordentlich hin wenn ich erstmal in der Abwehr war... Naja vielleicht lerne ich es ja noch.. Momentan ist es so das ich dann derart verkrampfe und gleich nen "Schlagspin" spielen will, das die Fehlerquote astronomische Ausmaße annimmt.. :white:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 13:32 
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Hallo,

ich habe einige Fragen zu dem Leint Long III bzw. zu der Eignung des Belages für einen Spieler der mit Abwehr anfangen möchte.
Die Ausgangssituation ist, dass einer unserer Jugendspieler (14 Jahre alt, Bezirksklasse Jugend, spielt seit 2 Jahren) gerne auf Abwehr umsteigen möchte. Da ich als Trainer auf diesem Gebiet quasi Neuland betrete, habe ich mir Tipps bei anderen Trainern geholt, die mir dazu geraten haben auf der Rückhand bei dem Spieler auf Noppen umzustellen.
Der Spieler hat im Moment folgendes Material: Holz Butterfly Grubba All+ , VH Sriver FX , RH Spinlord Marder.
Er spielt sehr sichere Schupfbälle mit viel Schnitt und hat einen relativ starken und sicheren Vorhand Topspin. Mit der Rückhand spielt er meistens Schupfbälle oder Topspins nur aus dem Handgelenk. Konterbälle spielt er so gut wie gar nicht (werden meistens Topspins). Mittlerweile beherrscht er auch Vorhand Abwehrbälle und kann aus der Halbdistanz einigermaßen gegenziehen.

Die Problemzone beim Umstieg auf Abwehr ist die Rückhand. Die bereits geschrieben wurde uns geraten dort auf Noppen umzusteigen, da sich die Abwehr Technik so wohl leichter erlernen lässt, die Abwehrbälle sicherer kommen und man einfacher den Schnitt variieren kann.
Ich hab mich daher ein wenig über verschiedene Noppen schlau gemacht und bin dann bei dem Feint Long 3 gelandet, da dieser recht gut für die Abwehr zu sein scheint, wenig Störeffekt hat (es soll nicht das Ziel sein, Spiele durch Störeffekt zu gewinnen) und sich auch relativ "Noppen-innen-ähnlich" spielen lassen soll. All das sind Eigenschaften die mir wichtig wären.

Nun aber zu meinen Fragen: Ich würde gerne wissen, ob man beim Umstieg auf diesen Belag die Rückhandtechnik stark verändern muss. Man kann sich gegen passivere Gegner ja nicht nur auf die Vorhand verlassen.
Was passiert zum Beispiel wenn der Gegner permanent in die Rückhand schupft? Bisher konnte er den Ball mit viel Schnitt zurückschupfen oder ihn mit seinem Handgelenktopspin anziehen. Kann man einen Schupfball mit dem Feint Long III mit Unterschnitt zurückschupfen, oder kommt dann ein leerer Ball den der Gegner sofort hart durchziehen kann?
Und was passiert wenn man den Ball mit dem Belag ähnlich wie mit dem vorherigen anzieht? Kann da ein ein Topspin mit einigermaßen Spin bei rauskommen oder wird das auch eher ein leerer Ball?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 13:49 
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Zunächst mal freut es mich immer wieder wenn junge Spieler die Abwehrkünst erlernen wollen :)

Aber nun zu den Fragen:

1.) Der FL3 ist der richtige Belag!
2.) Am Besten man beginnt mit 0,5 Schwamm. Damit läßt sich alles machen.
3.) Wenn der Gegner nur auf die Rückhand schupft ist folgendes möglich:
a.) Seitwischer
b.) Druckschupf
c.) Drehen und mit NI gegenschupfen oder angreifen.

Gerade im Jugendbereich wird allein schon der Schnittwechsel bei Schupf mit Noppe und Schupf mit NI (gedreht) einige sichere Punkte bringen.
Ein Angriff mit gedrehten NI auf der RH kann dann später draufgesetzt werden.
(Wenn er das dann aber beherrscht, dann gehts hoch in Richtung Oberliga :) :) :)

Mein Vorschlag zum Training:

- zuerst sicher in der Distanz abwehren
- Ableger am Tisch abwechselnd mit NI oder NA auf der RH schupfen

Wenn das sicher klappt ist schon viel gewonnen!

PS: Wenn ihr aus der Nähe von Stuttgart kommt oder auch eine längere Fahrt in Kauf nehmt, dann lohnt sich der Lehrgang für moderne Abwehr bei der DJK Stuttgart (finder diesen Sommer wieder statt).
Bei Interesse bitte PN an mich.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 14:18 
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Besonderheiten beim FL 3 die eine Technikumstellung erfordern: Die Schupfbewegung ist länger und weiter nach vorne gerichtet als bei NI, zudem muss das Blatt fast horizontal sein (hängt aber auch stark vom Holz/Absprung ab). Bei den ersten Versuchen wird wahrscheinlich viel im Netz landen, dass gibt sich aber recht schnell.

Von allen Langnoppen die ich gespielt habe war der FL 3 auf jedenfall die beste Langnoppe im Schupfen (es lässt sich etwas Unterschnitt erzeugen) sobald man einmal die Technik angepasst hatte. Am besten die 0,5mm oder 1,1 mm Version (bei 1,3 wurde es mir zu indirekt).

Besonderheiten beim Block: Lässt sich fast wie ein NI Belag spielen. Aktiv empfand ich einfacher als passiv.

Angriffsoptionen: das mit dem Handgelenkstopspin hört sich eigentlich ganz passend an. Ich habe einen Teamkameraden der das recht sicher auf Unterschnitt mit dem FL 3 beherscht. Der Ball hat eine OS Flugkurve die VOR dem aufspringen sichtbar ist, nach dem Absprung ist der Ball (fast) leer. Dieser Ball ist, wenn man ihn noch nicht gewohnt ist, extrem unangenehm.

Abwehr: Immer durch Sensen, meist sind halbe Bewegungen zu wenig, also richtig rein in den Ball gehen. Tiefe Rückhandstellung musst du dann natürlich vermitteln, weil diese zumindest bei uns im Jugendbereich nicht mehr gelehrt wird. Schlagbeginn ist auf Kopfhöhe, am besten mit eingeknicktem Handgelenk.

Problematisch könnte es sein, dass das Holz zu langsam ist. Indikator für dich als Trainer: Wenn die Bälle im Systemtraining aus der Topspin-Abwehr konstant auf Tischmitte oder vorderen Tischbereich (also kurz hinters Netz) kommen. Da solltest du dann gleich Gegensteuern und gezwungener Maßen ein schnelleres Holz empfehlen. Optimal aus der Abwehr heraus ist die Grundline, Höhe ist dann fast sekundär. Natürlich wird der Ball wahtscheinlich nicht sicher eingeschoßen werden wenn er mal zu kurz kommt in dieser Altersklasse, aber sobald man in den Erwachsenenbereich kommt werden solche Bälle mit Kusshand genommen.

Hier sind 2 Abhandlungen über die Abwehr von Rudi Endres (die mir sehr geholfen haben):

http://www.ttcwahlen.de unter Downloads.

Als Richtwert: Lass ihn erstmal in eine Richtung arbeiten und versuche nicht ihm alles gleichzeitig beizubringen. Wird sehr wahrscheinlich erstmal einen Leistungsschwächung stattfinden. Viel ist hier ohnehin vom Gefühl des Spielers abhängig und dem Willen es auch zu lernen (wenn ihr jemanden im Verein habt der eine stark griffige Langnoppe spielt, dann lasst ihn mal kurz damit spielen).

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 14:36 
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...also ich spiele den FL3 in 0,5 auf einem Donic Defplay Senso Classic
Gibt es was langsameres? :)

habe aber die Rückhandseite mit 3 schichten Lack versiegelt.
Dadurch wirds etwas schneller...ist also ne Option zu Lackieren falls das Holz zu langsam ist....

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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 17:03 
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tengelman hat geschrieben:
3.) Wenn der Gegner nur auf die Rückhand schupft ist folgendes möglich:
a.) Seitwischer
b.) Druckschupf
c.) Drehen und mit NI gegenschupfen oder angreifen.


aa. Rückhand umlaufen und mit der Vorhand angreifen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 9. Juni 2011, 22:22 
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tengelman hat geschrieben:
...also ich spiele den FL3 in 0,5 auf einem Donic Defplay Senso Classic
Gibt es was langsameres? :)


Habe extra nochmal dein Video angesehen. 8-) Hast recht die Länge ist im Verhältniss zum Tempo eigentlich recht gut. Vielleicht ist der 1,1 mm Schwamm doch stärker dämpfend als ich dachte (oder mein Arm"druck" ist nicht ausreichend). Kann auch sein das ich später in den Ball gehe, kann das aus dem Video sehr schwer ablesen. :white:

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BeitragVerfasst: Freitag 10. Juni 2011, 09:15 
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Registriert: Donnerstag 9. Juni 2011, 00:52
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Danke für die vielen Tipps. Ich habe sie mir zwar gerade nur grob durchgelesen, aber es hört sich ja recht vielversprechend an. Ich werd das Ganze am Wochenende mal genau verinnerlichen.

Eine Frage zur Schwammstärke habe ich allerdings noch:
tengelman schrieb mal sollte mit 0,5 mm anfangen und Panteron meinte 0,5 mmoder 1,1 mm. Macht das einen großen Unterschied aus welchen Schwamm man nimmt? Dickere Schwämme sollen ja dämpfend wirken und da das Holz mit All+ nicht das allerschnellste ist schließe ich daraus, dass sich mit 0,5 er Schwamm die meisten Schläge sicherer spielen lassen.
Liege ich damit richtig?


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