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BeitragVerfasst: Montag 5. Februar 2007, 19:07 
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Fozzi hat geschrieben:
Dazu muß man aber auch sagen, dass auf diesem Niveau ein anderes generelles Problem auftaucht. Im Allgemeinen rennen IMHO ab Kreisliga bzw Bezirksklasse mitte halt schon einige rum, die man mit Material und dem sicheren Umgang damit alleine kaum noch ärgern kann.


Völlig richtig, diese Erfahrung mache ich auch gerade in der KL/Oben.

Zitat:
Da muß man andere spielverändernde Elemente wie Spinwechsel, Angriffsschläge, super Aufschläge, sichere Abwehr oder ähnliche Elemente einstreuen, damit man nicht auf der RH festgenagelt werden kann. Dieses generelle Problem wirst Du mit einer griffigen Noppe nicht lösen!


Komisch, daß mir immer diese Pseudolösung angeboten wird. Natürlich täte nicht nur meinem Spiel ein Maximum an spielerischen Techniken gut, aber aber da beißt die Maus keinen Faden ab: wenn ich auf der RH angespielt werde, muß ich mit der RH antworten (Umlaufen iss nich), da nützen mir spielverändernde Topspins auf der VH rein garnix. Und die von mir geschilderte Klientel spielt mich natürlich immer auf der RH an, wenn sie spitz kriegt, daß da auf passive Bälle nix passiert.


Zitat:
.....und wechsel nicht so viel Dein Material, um ne stabile VH zu bekommen - mein persönlicher Tipp (obwohl ich Dich lange nicht gesehen habe!).


Ich spiele schon seit >1 Jahr Mambo 1,5mm frisch geklebt !

Zitat:
PS Auf der VH würde ich an Deiner stelle mal etwas probieren, was ein nicht ganz so geiles Gefühl vermittelt, aber sicher und schnittig ist, zB Globe oder der gute Teckiness C. Ganz dünn (1.0) spielen die sich auf den Rendlerhölzern super!


Das funktioniert überhaupt nicht. Dazu braucht man lange und saubere Bewegungen. Bei mir muß es auch mit kurzen, krummen Schlägen funken.


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 00:15 
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Cogito hat geschrieben:
...
Komisch, daß mir immer diese Pseudolösung angeboten wird...


Das ist nicht komisch, dass ist logisch. GLN haben nun mal Schwächen, man kann daran arbeiten, aber eine Form der Schwäche bleibt - auf Dottelbälle auf die Rückhand iss halt nun mal schwer zu spielen.

Deine Rückhand ist stark und gegen gewisse Leute gewinnen wir halt nun mal nicht. Ich probiers trotzdem immer wieder ...

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... nimmt's locker ...


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Februar 2007, 10:32 
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Sodele, gestern habe ich mal eine Runde mit 837 OX gekleppert. Zunächst war es natürlich eine heftige Umstellung. Mit halb geöffnetem Schläger den Topsin abtropfen lassen => :lol2: , alles weit hinter den Tisch. Also zumachen und wie bei NI leicht gegendrücken. Dabei kamen extrem schnelle und flache Blocks heraus mit etwas US (na ja griffig). Die Gefahr für den Gegner liegt dabei ausschließlich in Tempo und Platzierung und der extrem flachen Flugkurve.
Was mir noch auffiel:
- das Spiel wird viel schneller und flüssiger; ich mußte permanent sofortissime reagieren
- andererseits waren die Bälle, die vom Gegner nach meinem Noppeneinsatz zurückkamen, deutlich einfacher zu spielen; es scheint so, als ob wir mit den GLN einen Teil des Störeffektes an uns selber zurückgeben
- zu meinem Entsetzen habe ich einen Übungssatz, bei dem mir mein Partner auf die RH löffelte, sowas von verloren - also auch hier dürfte die Erlösung nur nach harter Arbeit zu erreichen sein.

Jetzt grübele ich darüber nach, ob ich nicht eine langsamere LN testen soll. Andererseits: kann sowas dann am Tisch noch irgendwie gefährlich sein (s.o.) ?

Fazit: falls ich nicht in den restlichen Spielen mit meinen GLN wie Phönix aus der Asche emporsteigen sollte, werde ich mich nach Rundenschluß auf jeden Fall näher mit LN befassen.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 11:22 
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Mit jedem Material/Spielsystem hast du Gegner, die dir liegen und welche, die dir eben nicht liegen.
Ich spiele MLN auf der RH und sehe damit gegen GLN ganz gut aus, eben weil ich damit besagte leere Bälle spielen kann.
Gegen Spieler, die mit effetreichen Topspins agieren, habe ich jedoch Probleme. Gehe ich da aggressiv gegen, ist meine Fehlerquote zu hoch, halte ich nur passiv den Schläger hin, stelle ich irgendwann einen Turm hin.
Andererseits sind Spieler mit effetreichen Topspins für GLN-Spieler wiederum ein gefundenes Fressen.
Also gibt es beim TT (zumindest in den unteren und mittleren Klassen) eine Art Stein/Schere/Papier-Prinzip. Daraus folgt, dass man das Material spielen sollte, mit dem man am meisten Spiele gewinnt (eben die vorher bereits erwähnte quantitative Betrachtung).


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 11:34 
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Es ist egal ob du GLN oder LN spielst – du musst halt auch ab und an mit der VH nachgehen! Wenn du das nicht machst/kannst so stellt sich der gegner drauf ein und spielt nur rüber – egal wie – du machst ja eh nix damit! Wenn du aber ab und an umläufst und schießt dann versuchte der Gegner die Bälle flacher zu spielen und platzierter – so macht er wieder mehr Fehler. Zum anderen hat er weniger Zeit sich seinen eigenen Angriffsball auszusuchen.

Meine Erfahrung bestätigt sich jetzt im Training immer mehr – egal ob ich druck mit der GLN (Noppentop) oder mit VH TS mache – so sehe ich viel besser gegen die meisten Gegner aus.

Uli

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Holz: ULMO Safety Def+
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Holz: ULMO Classic All
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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 15:04 
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Walker hat geschrieben:
Also gibt es beim TT (zumindest in den unteren und mittleren Klassen) eine Art Stein/Schere/Papier-Prinzip.


Eine sehr schöne Analogie ! :ok:

Zitat:
Daraus folgt, dass man das Material spielen sollte, mit dem man am meisten Spiele gewinnt (eben die vorher bereits erwähnte quantitative Betrachtung).


Natürlich liegt die rein quantitative Betrachtung auf der Hand. Nur wie stellt es sich dar, wenn man auch noch den Spaßfaktor hinzunimmt ?

Sehr viele Noppenfuzzis kennen das: die Runde ist um und man nimmt mal was anderes zur Hand, eine KN oder NI, und kleppert voller Spaß und Begeisterung im Training damit umeinander. Die Naiven denken dann "Oh das geht ja !!" und fangen an, damit ernsthafte Wettkämpfe zu bestreiten. Und dann :revolver: und ganz schnell will man wieder mit seinem alten Kram gewinnen, denn zumeist zu verlieren und dann die Begeisterung zu halten, ist wohl illusorisch.

Soweit spricht also alles für die rein quantitative Abwägung. Aber: wie ist es, wenn die Anzahl der verlorenen Krökelduelle immer mehr steigt, weil eben auch die anderen das Krökeln entdeckt haben ? Wenn dann noch hinzukommt, daß man sich auch nach gewonnenen Krökelduellen, wie der letzte Depp vorkommt, weil es einem eben auch selber keinen Spaß gemacht hat, 7.KK TT zu spielen ?

Wäre es dann nicht sinnvoller, vielleicht 1-2 Klassen tiefer aber mit Spaß zu spielen ?


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 15:07 
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uli hat geschrieben:
Es ist egal ob du GLN oder LN spielst – du musst halt auch ab und an mit der VH nachgehen! Wenn du das nicht machst/kannst so stellt sich der gegner drauf ein und spielt nur rüber – egal wie – du machst ja eh nix damit! Wenn du aber ab und an umläufst und schießt dann versuchte der Gegner die Bälle flacher zu spielen und platzierter – so macht er wieder mehr Fehler. Zum anderen hat er weniger Zeit sich seinen eigenen Angriffsball auszusuchen.


Das stimmt. Nicht nur die eigene schlechtere Quote muß berücksichtigt werden sondern auch der psychologische Effekt der Drohung. Selbst wenn nur 2 von 5 Knallern sitzen, dann bewirken die schon eine Veränderung der gegnerischen Einstellung.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Februar 2007, 15:17 
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Wenn du selber einige Angriffbälle gespielt hast und auch damit gepunktet hast, dann muss der Gegner ja was anderes spielen und muss selber versuchen früher anzugreifen. Er muss also einen frühen nicht idealen Ball für seinen 1. TS nutzen. Wenn das dann so ist, damit steigt aber auch automatisch deine Quote beim Block. Es oft nur Kleinigkeiten die man im Spiel verändert, doch das Ergebnis kann riesig sein!

Gerade so bis KL habe ich selber fast nur GLN RH über 100% des Tisches gespielt und habe dann so 2-3 Spiele pro Halbserie verloren. In diesen Spielen fehlte mir dann mein eigener Angriff. Nun spiele ich BK und die Gegner sind hier deutlich sicherer, da muss ich schon ab und an selbst was machen!

Uli

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BeitragVerfasst: Samstag 24. Februar 2007, 11:20 
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Im Topicthema steht auch was von mit oder ohne Schwamm ;)

Könnte da mal einer drauf eingehen, und mir vllt sogar anhand des Gras D'Tecs erklären, wo die stärke des OX, 1,2 und 1,6 liegen(Den will ich bald mal testen^^). Allgemein fassen könt ihr es aber auch;)


Mit besten Dank

Jonas

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Mit freundlichen Grüßen

Jonas

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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. März 2007, 06:51 
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hoi zäme

ich seh's so wie viele hier: auf der rh nur hinhalten und auf fehler der gegner hoffen, funktioniert nur in unteren klassen. mit besseren gegnern wird es immer wichtiger, auf der rh-seite selbst initiativ zu spielen: entweder umlaufen, drehen oder mit der griffigen ln aktiv werden. aus diesem grund würde ich auf jeden fall mit schwamm spielen.


gruss
martinspin

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Cheers, Martin

TIBHAR Evolution MX-S 2.1 | STIGA Hornet | PALIO WP1013 OX


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