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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 10:59 
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Hört sich momentan wie der Dornenglanz (zum doppelten Preis...) an.

Gibt es Unterschiede? Ich würde mir beim DG einen leicht höheren Ballabsprung (wg. Druckschupf) und etwas mehr Sicherheit und Schnitt in der Abwehr wünschen. Im Prinzip also minimalst weichere und griffigere Noppen. Dann wär er perfekt.

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Nittaku New DEF / LKT Sound 2,2 / Dornenglanz ox

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Freitag 22. August 2014, 11:11 
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lange her das ich die Dorne getestet habe aber der gefiel mir nicht so also ich würde sagen langsamer Kompakter, Dicker und weniger Stör was aber am Tempo liegen könnte. Off Optionen vom Predator sind super und block geht mit nahezu offenem Blatt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Sonntag 24. August 2014, 19:33 
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Ich überlege noch: eigentlich ist der Hellfire aufgrund der super Kontrolle und der sehr guten OFF-Eigenschaften auf dem NSD für die kommende Saison gesetzt ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 12:14 
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Habe den Predator in OXauf dem VKMO und dem ZEUS getestet; aber jeweils nur kurz.
Auf dem VKMO ist der Belag durchaus interessant. Man kann damit sehr unangenehme Angriffsschläge produzieren. Zudem ist der Belag ziemlich schnittunempfindlich, sodass die Aufschlagannahme sehr gut funktioniert. Auch der Hinhalteblock funktioniert super. Allerdings offenbart der Predator seine Schwächen in der Abwehr. Man bekommt kaum US in die Bälle. Insgesamt spielt sich der Belag recht hart und unkontrolliert. Wer allerdings konsequent offensiv damit spielt und den Gegner unter Druck setzen möchte, ist mit dieser Kombi sehr gut beraten.
Auf dem ZEUS kam ich mit dem Predator überhaupt nicht zurecht. Die Bälle waren insgesamt kaum zu kontrollieren. Ein riesiger Unterschied zum Hellfire. Das mag vlt an dem Carbon liegen. Da wäre mal ein Test mit dem NSD interessant.
Parallelen zum Dornenglanz konnte ich überhaupt nicht feststellen. Der ist wesentlich einfacher zu kontrollieren und hat zudem ungeriffelte Noppenköpfe im Gegensatz zum Predator.
Fazit: Der Predator hat mE seine Stärken im Offensivspiel. Gerade auf dem VKMO ist er durchaus eine Waffe; sofern man ihn einigermaßen kontrollieren kann. Zudem sollte man nahe am Tisch bleiben. US-Abwehr ist sehr schwierig und man bekommt kaum US in die Bälle!

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Kombi 1: Nittaku KVU (verkleinert) VH: Victas V>01 2.0 RH: S&T Hellfire OX

Kombi 2: VKMO VH: Victas V>01 Limber 2.0 RH: Nittaku Screw One

Kombi 3: S&T Zeus (verkleinert) VH: Victas V>01 1,8 RH: S&T Hellfire OX


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 14:38 
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Ich glaube der Belag ist wirklich extreme Holzabhängig, aber das sind ja viele Noppen.

Ich hatte zur Beginn der Sasion den Hellfire ox Schwarz gespielt (leider neue Versien) da die erste Version breiter Noppen hatte , mehr kontrolle, besser offensive, total fiese Hackblocks, ist die akktuelle Version nicht ganz so toll, aber durchaus spielbar. Hab diese Woche wieder auf Predator gewechselt. Unterschied ist ganz klar, dass die schiebebälle beim Predator extreme schnell sind, und man besser in den Angriff kommt. Hackblocks klappen aber so gut wie nie, aber Abwehr finde ich mit dem Yinhe Schild als solide, da flacher Ballabsprung und auch US geniert wird.
Ich eiere halt immer zwischen Pretator, Hellfire und Curpl P1, und kann mich nicht festlegen, da alles was gutes haben aber auch was schlechtes ;-)

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Gummi ist nicht gleich Gummi

Yinhe Schild
VH: Vega Pro 2,0mm
RH: TSP Curp P1R 1,5mm schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. Oktober 2014, 14:38 
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Ich glaube der Belag ist wirklich extreme Holzabhängig, aber das sind ja viele Noppen.

Ich hatte zur Beginn der Saison den Hellfire ox Schwarz gespielt (leider neue Version) da die erste Version breitere Noppen hatte , mehr Kontrolle, besser Offensivmöglichkeiten und total fiese Hackblocks hatte, ist die aktuelle Version nicht ganz so toll, aber durchaus spielbar. Hab diese Woche wieder auf Predator gewechselt. Unterschied ist ganz klar, dass die Schiebebälle beim Predator extreme schnell sind, und man besser in den Angriff kommt. Hackblocks klappen aber so gut wie nie, aber Abwehr finde ich mit dem Yinhe Schild als solide, da flacher Ballabsprung und auch US geniert wird.
Ich eiere halt immer zwischen Predator, Hellfire und Curl P1, und kann mich nicht festlegen, da alle was Gutes haben aber auch was Schlechtes ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Dienstag 18. November 2014, 23:47 
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Gibt es eigentlich kein offizielles Video zu dem belag?

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. November 2014, 12:31 
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Ich muss da mal eine Lanze zu Gunsten des Predators gegenüber des Hellfire brechen (den DG habe ich nur kurz probiert und verworfen). Den Hellfire habe ich vorige Saison zur Rückrunde komplett aus dem Stand nach Verfügbarkeit des HF gespielt (Ergebnis 13:3), davor die Halbserie mit dem D´tecs (Ergebnis 15:3). Vom Holz her hatte ich den HF zuerst auf dem vom D´tecs gewohnten NSD probiert, bin dann aber wegen der Langsamkeit des Belages auf ein KSL gewechselt, was super funktioniert hat. Der Vorteil des HF gegenüber D´tecs lag in der höheren Sicherheit und den weitaus besseren Angriffsmöglichkeiten bei Einbußen des Störeffekts. Störeffekt braucht man aber nur im passiven Spiel, wenn man aktiv spielt, ist die Notwendigkeit eines Störeffektes sowieso zu vernachlässigen.

Nach der Saison wollte ich mir einen frischen HF gönnen und musste bei den ersten Trainings feststellen, dass ich Tischtennis verlernt habe. Dachte ich zunächst. Erst hier im Forum wurde dann die 2. Generation des HF thematisiert, und da war mir klar, der HF fällt genauso aus dem Programm wie nach der Veränderung des D´tecs. Zwar hat man bei den normalen Sandwichbelägen auch Produktionsschwankungen und muss anpassen. Aber bei Noppen (gerade in ox) verändert sich die Spielphysik zu sehr, als man dies noch kompensieren könnte.

Auf der Suche nach einem neuen Belag bin ich dann auf den Predator gestoßen. Tests auf dem KSL scheiterten ob der höheren Geschwindigkeit, hier passte das NSD (verkleinert auf BFY-Maße) wieder wie die Faust aufs Auge. Meiner Meinung nach vereint der Belag die Eigenschaften des D´tecs hinsichtlich der Schnittvarianten mit den Offensivmöglichkeiten des HF, beides in nur sehr wenig geringeren Maße zu den "Originalbelägen". So gesehen ist der Predator der variabelste Belag, den ich je gespielt habe. Das noch nicht ganz vollständige Ergebnis der ersten Halbsaison 14/15 von 14:0 (TTR 1552) dürfte dies belegen.

Ich bin mir bewusst, dass der gleiche Belag in den Händen von Spielern unterschiedlicher Couleur zu einer jeweils individuellen Einschätzung der Spieleigenschaften führt. So teile ich durchaus die Meinung, dass der Belag offensiv eine gute Spieleigenschaft darstellt. Einen mangelnden Schnitt in der langen Abwehr kann ich aber keinesfalls attestieren. Meine Sparringspartner von BK bis LL ziehen mittlerweile keinen zweiten Unterschnittrückschlag nach und legen lieber ab. Ein Schmankerl ist dabei, dass man aus der langen Abwehr einen Pseudotopspin erzeugen kann, der den Gegner offenbar vor große Probleme stellt. Jedenfalls erziele ich damit häufig Punkte, weil der Spin völlig falsch eingeschätzt wird. Mit dem D´tecs und dem HF gehen solche Bälle jedenfalls nicht.

Die lange Abwehr ist aber nicht mein Brevier, die setze ich nur zur Not und im Doppel zur Tugend ein. Mein Spiel ist offensiv am Tisch, und da ist der Belag kongenial weil alles geht: Abstechen, Druckschupf, Liften und natürlich der Schuss. Aufschlagannahme und Service gehen auch problemlos. Leere Lullibälle genauso wie Unterschnitt oder Topspin. Schwächen hat der Belag natürlich auch. Am Tisch ist der Belag längst nicht so fehlerverzeihend, wie man sich das wünscht. Der Winkel muss gut passen und die Art des Schlages muss zu dem des ankommenden Spins wohldosiert sein. Die Mühelosigkeit der Grundschläge verleitet oft zu Brachialattacken, die an der (falschen) Stelle zum Fehler führt. Aber das ist wohl bei jedem Belag so. Also kreide ich mir das an und nicht dem Belag...

Zusammengefasst hat der Predator sicher nicht den Störeffekt des D´tecs und nicht die Endschussqualitäten eines Hellfires, dazwischen gibt es aber viel Schönes, was ein variables Spiel in den mir gegebenen Möglichkeiten zulässt.

Viele Grüße

Euer Borstel

PS: Sehe gerade, dass ich meine Signatur ändern muss ...

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Nur mit langen Noppen lässt sich´s richtig foppen!
Holz: NSD
VH: Butterfly 05fx rot
RH: Predator ox schwarz


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. November 2014, 15:55 
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@Borstel
Hast du schon mal den 61second Artist probiert? Dieser hat mich noch positiver überrascht als der Predator, da man mit ihm auch sehr offensiv agieren kann, aber ich zumindest das gefühl habe, dass er noch sicherer ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Materialspezialist PREDATOR
BeitragVerfasst: Mittwoch 19. November 2014, 16:46 
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Hallo Borstel,

toller Beitrag, danke dafür! :ok:

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