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 Betreff des Beitrags: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 12:28 
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Registriert: Donnerstag 6. Juni 2013, 16:42
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Hallo,
ich habe mir vor paar Tagen mal wieder ein paar OX Noppen bestellt. Diese Noppen habe ich mit einen geeichten digitalen Messschieber vermessen um herauszufinden ob es ein Muster gibt. Ein Muster welche OX Noppe gut, und welche OX Noppe schlecht ist. Hier gehts nur um OX Noppen.
Ich erwähne hiermit ausdrücklich das die gemessenen Werte nicht stimmen müssen. Es gibt Produktionstolleranzen sowie Tolleranzen im Bereich von +- 50µ bei der händischen Vermessung!!! Ich wurde nicht gesponsert und habe mir alle Bürschten gekauft. Ich bin nicht parteiisch und mir is das brenne welche Noppe nachher für mich die beste ist.

Ich bin kein großer Noppenspezialist. Seid etwa 5 Jahre spiele ich sporadisch lange OX Noppen beim Training. Seid 1 Jahr verstärkt. Leistungsniveau ~Bl Vorne - LL unten. Als Hobby betreibe ich nebenbei noch Hölzerbau.

Mein Spielsystem:
Hauptsächlich abstechen am Tisch und Druckschupf, aber auch mal Pseudotopspin oder Konter am Tisch. Lange abwehr eher selten. Ich drehe auch mal den Schläger. Vorhand Tenergy 05, Rückhand Noppe.

Vorab ein paar Infos zur Tabelle:
Ich bin der Meinung, das die Noppen so dünn wie möglich, und so weit auseinander wie möglich, sowie so lang wie möglich und so weich wie möglich sein müssen für maximalen Störeffekt und maximaler Schnittumkehr. Daraus kann man mathematisch Verhältnisse errechnen. Daraus kann man dann ein Ranking bilden. Dieses Ranking ist mit Vorsicht zu genießen. Es handelt sich dabei lediglich um Anhaltspunkte. Bekannterweise ist die Grass dtecs die übelste Noppe. Das spiegelt zum Teil mein Ranking wieder. Denn die Noppe liegt im Ranking mit 1.648 auf Platz3, dicht gefolgt von der Cloud & Fog III mit 1,630. Spielerisch erkenne ich zwischen beiden Bürschten keinen Unterschied. Noppen die ein Verhältnis von nur 1.2 oder 1.3 haben sind erfahrungsgemäß nicht so gut hinsichtlich der Schnittumkehr und des Störeffektes. Man darf nicht nach den nackten Zahlen gehen, da die Gummihärte noch vieles rausreist. Weiche Noppen wie Grass haben naturgemäß einen höheren Störeffekt. Des weiteren macht die Gummidicke noch einiges aus. Dsa sollte nach Möglichkeit so dünn wie möglich sein. Ich bin gespannt wie sich der Sanwei Code machen wird.
Was machen jetzt aber Feuerstich und Blitzschlag mit Werten von über 3? Die Feuerstich hab ich noch nich gespielt, aber die Blitzschlag ist meine derzeitige Referenznoppe weil mit ihr alles gut geht und der Störeffekt nach Grass und Fog mit am höchsten ist. Trotz der breiten und kurzen Noppen. Verantwortlich dafür könnte der sehr große Noppenabstand sein. Daraus ist zu schließen das der Feuerstich noch nen Zacken geiler werden sollte. Diese werde ich im übrigen als erstes Testen.


Worum soll hier gehen?
Wir können hier diskutieren warum Noppe A gut bzw schlecht ist. Wir können über meine und eure Erfahrungen diskutieren. Wir können die Tabelle Ergänzen. Wir können philosophieren was Störeffekt eigentlich bedeutet. Welche Eigenschaften brauch man für maximale Schnittumkehr. U.v.m.


Das Fazit vorab:
Cloud & FogIII und Grass Dtecs mehr oder weniger gleich gut. Störeffekt ist sehr ausgepägt aber schwer im Angriff zu kontrollieren. Blitzschlag ist die Allzweckwaffe. Abstechen am Tisch sowie Angriff gehen gut. Im gesamten alles relativ sicher mit akzeptablen Störeffekt. Milkyway Neptune und Globe 979 trennen fast nichts. Beides sehr universal einsetzbare Bürschten mit nidrigen Störeffekt. Dafür wird man mit Sicherheit belohnt.
Hellfire, Meteorite und Dragon Talon sind auf ihre Art solide, bieten aber keine herausragenden Eigenschaften.
Die 937, Mo Wang II, Claw, Giant Long Soft, Snowflake, Feuerstich und Zeitgeist muss erst getestet werden...

Anfügen möchte ich das die Hölzer sehr wichtig sind. Nicht jede Noppe passt zu jeden Holz. Die Hellfire, Neptune und 979 können bedenkenlos mit harten, auch mit schnelleren Hölzern gespielt werden. Die Grass und Cloud & Fog sollten nach Möglichkeit auf weichen langsamen Hölzern gespielt werden. Die Meteorite und Dragon Talon sowie Blitzschlag sollte man bevorzugt auf mittelharten Hölzern spielen.
Was sind harte und weiche Hölzer? Weiche Hölzer gehen bis zu einer Frequenz von 1300hz. Mittelharte Hölzer sind so 1300- 1550hz. Harte Hölzer sind so 1550 - 1750hz. Alles was über 1750hz liegt macht am Tisch kein Sinn mehr da das Holz dann zu schnell ist. Alternativ klebt man sich ne Folie drauf, aber dann is der Störeffekt =0. Sowas brauch keiner.

Ich spiele nur Balsahölzer mit Carboneinlage und noppenseitig ein Ebenholzfurnier. Die besten Vorraussetzungen für ein hartes kontrolliertes Holz für minimales Tempo bei gleichzeitig größter Härte. Warum? Weil ich maximale Schnittumkehr und maximalen Störeffekt haben will. Das geht mit weichen Kieferfurnier und weichen Pappelhölzern eben nicht. Dabei werden die Grenzen der Regeln bis zum letzten ausgereizt.

Einzelbewertung:

Cloud & Fog III und Grass Dtecs:
Für meinen Empfinden lassen sich beide ähnlich gut/schlecht spielen. Beides recht schnelle und weiche noppen. Abstechen am Tisch sind das die besten Noppen die ich je gespielt habe. Offensivoptionen hat man nur bedingt. Für meinen Geschmack ist jedes Holz schneller als All- ungeeignet für diese Noppen. Ist das Holz schneller kann man nicht mehr angreifen weil die Bälle hinten rausfliegen. Das selbe Problem hat man auch wenn Erwin gegenüber mal ne richtige Kohle reinballert. Ein langsames Holz ist naturgemäß ein weiches Holz was hinsichtlich Schnittumkehr und Störeffekt nachteilig wirkt. Beide Noppen ähneln sich sehr stark. Das zeigt auch die spalte " Verhä x abstand". Und diese beiden Noppen haben für mein Empfinden auch den höchsten Störeffekt. Ich spiele diese Noppen mit einen All- Holz Frequenz 1380hz.

Blitzschlag:
Für mich eigentlich die bisher gelungenste Noppe. Abstechen am Tisch ist gut, Störeffekt ist ok (auch wenn nicht so ausgeprägt wie bei Grass und Fog) sowie Optionen zum Angriff, wobei das angreifen noch etwas einfacher gehen könnte. Ich spiele die noppe auf einen All Holz Frequenz 1600hz.

Neptune und Globe 979
Recht griffige, weiche Noppen mit wenig Störeffekt. Dafür sind diese noppen sehr sicher. Angreifen geht mühelos aufgrund der Griffigkeit. Ich spiele die Noppen auf einen harten All+ Holz weil sie recht langsam sind. Frequenz 1680hz.

Meteorite, Dragon Talon und Hellfire haben keine besonderen Eigenschaften.


Schlusswort:
Abschließen möchte ich erwähnen das man sich nicht die Noppe mit den größmöglichen Störeffekt kaufen sollte und das härteste Holz was man bekommen kann, sondern das man Anhand seines Gefühls nach Kombinationen suchen muss. Eine Grass geht auf einen knüppelharten Holz auch gut, kann aber alle Stärken nicht voll ausreizen. Und wem bringt der Mörderstöreffekt wenn Aufgrund des zu hohen Tempos des Holzes nur jeder zweite Schlag auf den Tisch kommt. Leider wegen des zu hohen Grundtempos ist die Grass keine Noppe mit der ich im Punktspiel spielen würde. Neptune und Artgleiche Langnoppen sind zwar sehr variabel, aber nicht zielführend. Was nützt einen die Mordssicherheit wenn der Gegner nach belieben nachziehen kann?! Somit ergibt sich nur folgender Schluss. Eine Noppe die mehr oder weniger alles gut kann.

Diskusion ist eröffnet.

Gruß Marc

Durch die total schwachsinnige Bilderregelung haben wir hier erschwerte Bedingungen!!!
http://www.liquidextasy.de/files/Noppentabelle.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 13:15 
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Dann teste doch mal den Bomb Talent in rot.
Spielt sich meiner Meinung ähnlich wie DTecs jedoch sind die Angriffsoptionen wesentlich besser.
Passiv gespielt ist der DTecs etwas vorne, jedoch wer etwas aktiver spielt ist mit dem BT besser beraten. Aber ganz wichtig ist das passende Holz dazu und dann noch, was die meisten vergessen, dass eigene Spielsystem, bzw. Spieltalent.
Mit dem dicken DTecs, also max Schwamm habe ich auch sehr gut gespielt, jedoch kann man nicht sicher lange Ballwechsel mit Präzision spielen, weil irgendwann der Tensoreffekt einsetzt und der Ball geht ein paar Zentimeter ins aus.
Tensor ist bei Bällen die man von oben nach unten schlägt egal. Schlägt man aber die Ball von unten nach oben oder einfach mal gerade, was beim Noppenspiel sein kann, ist dieser Effekt, zumindest für mich, nicht zu gebrauchen. Sensen von hinten geht aber dennoch gut.

Ich denke über die geometrischen Eigenschaften kann man nichts ableiten, denn es fehlt noch der Reibungskoeffizient und dann ist dieser bei einigen Noppen noch abhängig mit welchem Winkel der Ball auftritt und zusätzlich noch mit welcher Energie, sprich Geschwindigkeit.
Das alles zusammengesetzt ergibt eine Formel.

Ich sag mal, physikalisch gut machbar, praktisch wenig zu gebrauchen 8-)

Aber ich denke eine Tendenz der Noppe kann man davon schon ableiten. Das ist ja schon mal was :D

_________________
VG, Ralf
Tenergy 25 1,9mm--- D.TecS--- Grubba Carbon ALL+ 154gr

Noppen... find ich gut!


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 14:51 
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Mit den auftreffen des Balles haben alle Noppen zu kämpfen. Das ist kein Grund.
Der Reibungskoeffizient hat sicherlich einen Einfluss. Grass und Fog sind beides sehr weich und von der Art recht gleich zueinander, aber anders gegenüber den anderen Noppen die ich gespielt habe. Die weichsten Noppen die ich gespielt habe und sind zugleich was das abstechen am Tisch angeht sowie den Störeffekt ganz weit vorne. Die führen das Feld quasi an. Somit schlussfolgere ich das artgleiche Noppen, also weiche Noppen einen höheren Störeffekt mit sich bringen. Man kann sicher nicht sagen "weich = gleich günstiger Reibungskoeffizient" aber, auch dort lässt sich eine Tendenz ableiten.
Alle Noppen die härter sind, haben nun mal einen schlechteren Störeffekt. Und weichere Noppen hab ich noch nich gespielt. Des weiteren gibts in Sachen Reibungskoeffizient sicher keine Quantensprünge bei gleicher Shorehärte.

Bomb Talent habe ich ganz anders in errinnerung. Eher wie der Palio CK531A. Keine schlechten Noppen.


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 18:03 
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Hey, Leute!

@Al-Bundy, unser Hölzchenbauer :mrgreen: :Du hast Dir ja eine gewaltige Mühe gemacht, dafür mal :ok: Aber, und jetzt kommt´s glaube ich absolut nicht, hier mathematische Verhältnisse ausrechenbar sind. Warum? Weil dies einfach von zu vielen Faktoren abhängig ist. Für mich sind zb. nicht die weichsten Noppen die gefährlichsten bezüglich Schnittumkehr, sondern die härteren, a lá Air up z.b. Genauso finde ich rote um einiges gefährlicher als schwarze Noppen. Und dies haben mir immer wieder meine Gegner bzw. Trainingskollegen (bis Landesliga) bestätigt. Es wird ja zb. immer der Dornenglanz so gelobt. Ich hab voriges Jahr dagegen gespielt, hat mich nicht wirklich gejuckt. In der Rückrunde hatte besagter Spieler den Blitzschlag drauf, der war für mich um etliches gefährlicher.
Es gibt einfach Noppen die passen auf 10 Hölzer nicht, und dann bei einem 25,-Holz haut es 100 % hin. Aber jetzt wechsle ich besser in den Holzthread :D

Gruß, DN1


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 18:30 
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Doppelnoppe1 hat geschrieben:
Hey, Leute!

Für mich sind zb. nicht die weichsten Noppen die gefährlichsten bezüglich Schnittumkehr, sondern die härteren, a lá Air up z.b. Genauso finde ich rote um einiges gefährlicher als schwarze Noppen.

Gruß, DN1

Sehe ich ganz genau so.Störeffekt und Kontrolle sind beim BT m.E.höher als beim D tec,jedenfalls mit einem härteren Holz.

_________________
Material:
Holz:Butterfly Grubba Carbon All+/VH:Friendship Origin Soft,1,8/RH:Palio CK531A,ox
Holz:Butterfly Grubba Carbon All+/VH:DHS-PF4,1,6/RH:Bomb Talent,ox,


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 18:48 
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Stimmt, Störnoppenfan: Bei uns zb. spielt keiner den D tecs, aber bei Euch in Germany, ist das ja fast DIE Noppe. Hab ihn mal getestet, aber würde ihm auch jederzeit den Bomb T. vorziehen. Finde ich genauso wie Du, auch um einiges sicherer als den D tecs. Und wenn ich mir Videos von Gentlemac anschau, was der mit dem BT aufführt, na dann "gute Nacht"! Der hat ein "bombiges" Händchen damit, schiesst aus allen Lagen :flame:


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 18:52 
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Stimmt, Störnoppenfan: Bei uns zb. spielt keiner den D tecs, aber bei Euch in Germany, ist das ja fast DIE Noppe. Hab ihn mal getestet, aber würde ihm nie dem Bomb T. vorziehen. Finde ich genauso wie Du, auch um einiges sicherer als den D tecs. Und wenn ich mir Videos von Gentlemac anschau, was der mit dem BT aufführt, na dann "gute Nacht"! Der hat ein "bombiges" Händchen damit, schiesst aus allen Lagen :flame:


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Sonntag 3. August 2014, 22:48 
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FRage:
was versteht ihr unter Störeffekt?

Ja, bei uns in Germany gibts eigentlich nur dTEcs, dann kommt ne Weile nichts und dann haben sich so einige Spinlords den Platz vor den einen oder anderen altbekanten wie Neptune CK531 und co gesichert. Den BT werde ich mir womöglich noch nachordern. Hatte ich auch mal gehabt genauso wie den CK531, D388-1, 755 und was weiß ich. Aber alles schon ne Weile her, ohne Noppenhölzer. Den Bomb habe ich als solide aber nicht überragend in Errinnerung. Damals war Technik und Verständnis, insbesondere das Holz aber noch nicht so potent.

Wenn ich alle getestet habe dann werde ich berichten wie ich die Bürschten einordne. Mit Blitzschlag und dTecs sind aber beides gute Noppen recht weit vorne. Zur Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Montag 4. August 2014, 06:30 
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Der Materialspezialist LSD hat dünne lange Noppen, dünnes Untergummi und ist weich. Ist aber auch nicht einfach zu beherrschen.

Vielleicht einen Test wert?

_________________
FiberTec Classic ST
Vega Pro 1.8
Buffalo 1.2


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Montag 4. August 2014, 20:18 
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Hey, Leute!

@Al-Bundy: Störeffekt? Gute Frage :wink: Darunter verstehe ich die "krummen" Flugbahnen bzw. Schnittumkehr, einfach die Bälle die der Gegner anders einschätzt. Das Absacken des Balles. Aber es ist gar nicht so leicht, diesen Begriff zu beschreiben. Auf jeden Fall würde ich es so zusammenfassend sagen, alle Bälle die anders kommen als mit normalen NI-Belägen.
Von den LN hast Du es eigentlich gut beschrieben, dies sind sicher "Eure" Lieblinge.


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Dienstag 5. August 2014, 17:15 
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@al_bundy

ich glaub ein behandelter palio ck531a in biliger Hartz IV version wird fast genauso oft gespielt wie ein Dtecs :D nur fallen die leute nicht so auf, weil es hierfür keine "offizielle" austauschplattform im internet gibt ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Mittwoch 6. August 2014, 12:14 
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Störeffekt ist für mich wenn der Ball unlogisch Dinge macht, der Gegner den Ball schwer berechnen kann und seine Fehlerquote bei Returns hoch liegt. Und da liegt Cloud & Fog und dTecs ganz vorne. Warum? Eben aus den von mir genanten Gründen. Sehr weich, und ein gutes Verhältnis von Noppenbreite zur Noppenlänge bei großen Noppenabstand. Der Nachteil dadurch ist aber das man solche Schläge wie bei dir im Video äußerst schwer durchzuführen sind weil die Noppen zu stark abknicken und der Ball naturgemäß ins Netz fliegen würde wenn man diesen Schlag im Video genauso ausführen würde. Daraus folgt das der Schläger sehr weit geöffnet werden muss woraufhin aber das Timing Punktgenau stimmen muss. Tut es das nich verreckt der Ball im Netz oder wenn man zu hart spielt geht der Ball nen guten Meter hinten raus. Oder man nennt es einfach Unvermögen :-) Mit TTR1700 bin ich nun auch nicht unbedingt der beste.


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Donnerstag 7. August 2014, 18:08 
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@Zerstörer: Gerade die von Dir genannten Noppen mag ich gar nicht :wink: Ok, hab zwar nur mal den D-tecs getestet, ist aber für mich eine total überschätzte Noppe. Aber das ist ja bei Euch in Germany, nun mal DER Renner :mrgreen: Ich bevorzuge eher härtere Noppen (Air), oder zb. Globe Mo Wang, BT, Sanwei Code. Sorry :lol2:

@ Al Bundy: Deine Umschreibung gefällt mir gut (abgesehen vom D-tecs :? )
Mit 1700 bist aber auch nicht der schlechteste :lol2:

Gruß, DN1


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Freitag 8. August 2014, 11:45 
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Beiträge: 153
Verein: SV BR Forstwald
Spielklasse: Kreisliga - 1. Kreisklasse TTR ~ 1.500
Hallo Sportsfreunde,

al_bundy, Du hast hier ja eine nette Diskussion eingeleitet.
Dein "Einstiegsbericht" gefällt mir echt gut :ok: , erinnert mich auch an die Auflistung und Tests von 'Martinspinnt'. Auch wenn ich selten OX-Noppen gespielt habe, aber inhaltlich triffst Du mit Deinen Aussagen auch meine gemachten Erfahrungen. Daraus könnte man ja ableiten, so sollten eigentlich alle Noppenspieler empfinden. Dem wird aber (leider) wohl nie so sein.
Jeder hat einfach für sich seine eigene Technik, Philosophie, Spielweise, Talent, Schlägerhaltung und was sonst noch alles. Jeder legt auch für sich seine Prioritäten fest. Wie ja auch schon erwähnt wurde, das Holz ist auch entscheidend. Ich sage immer - und wiederhole mich hier gerne: Das Holz ist die Seele des Schlägers, dann erst kommen die Beläge. Alle "Möglichkeiten" zu testen wird niemanden gelingen, aber inhaltlich dürfte Deine Überlegungen zutreffen mit der Härte, Dicke, Noppenabstand usw. .Wenn ich nun diese Faktoren alle zusammenfasse, dürfte jeder Schläger ein Unikat sein. Daher gibt es wohl auch so viele Meinungsäusserungen und -unterschiede. Besonders die Definition des Begriffes "Störfaktor" beweist eigentlich, dass jeder für sich seine eigene Definition oder Vorstellung hat.
Ich frage mich immer wieder, wie kann man so viele verschiedene Beläge 'testen' und wie genau sind dann die in Form einer tabellarischen Auflistung dargestellten Ergebnisse? Jeder von uns hat sicherlich schon einige Beläge gespielt und mag auch die Unterschiede erläutern können, aber bei so vielen Belägen und Varianten die möglich sind, fällt es mir schwer zu glauben, dass der "Wahrheitsgehalt" der Angaben über die Palette der ganzen Beläge hoch oder stark zutreffend ist. Damit möchte ich die Auswertungen und Angaben, die hier preisgegeben werden in keinster Weise - ich wiederhole: in keinster Weise anzweifeln oder kritisieren, ganz im Gegenteil, ich bewundere den hohen Aufwand und den Einsatz derer, die sich solche Arbeit machen. Fraglich bleibt für mich leider nur, wie kann ich heute noch beurteilen, wie ein Belag war, den ich noch vor einigen Jahren gespielt habe? Hat sich der Belag "geändert" (siehe Äusserungen über den Gras D'tecs "alt" oder "neu"). Haben unsere "Tester" den Belag lang genug gespielt? usw. ...
Ich möchte die Diskussion auch keineswegs abwürgen, denn meine Argumentation könnte dies vermuten lassen. Ich möchte vielleicht nur einen Hinweis geben, der in etwa so aussieht:
Zuviel Testen schadet dem eigenem Spiel in der Form, daß man sich selber verunsichert.
Wenn man eine Kombi hat, mit der man "seine" Spielweise zufriedenstellend (oder mehr) umsetzen kann, bleibt dabei, zumindest eine Halbserie oder ganze Saison. Sobald ich weiter probiere, setzt sich automatisch der "Vergleichsstatus" im Kopf fest. Mit dem Belag kann ich dies und dies, das nicht so gut ... und mit dem Belag ist es so und so und der andere wiederum ist besser für die Offensive etc... . Man hat immer wieder etwas an der Kombi zu kritisieren, die man gerade spielt, weil man permanent vergleicht. Der Kopf wird nicht wirklich frei. Dadurch wird ein Spiel zum Schach und man kann wirklich nicht so konzentriert zur Sache gehen, als wenn man mit einem vertrauten Schläger spielt, bei dem ich weiß, die Stärken und die Schwächen liegen vor. Mit der vertrauten Kombi werde ich auf Dauer erfolgreicher spielen als mit Testexemplaren, so nenn ich's mal...

Meine Kombi ist z.Zt. der Mo Wang 0,6 ( also kein ox) und Skyline 2 1,7. (Mein Holz kennt eigentlich keiner, es sei denn Ihr habt meine zurückliegenden Meldungen mitbekommen, ich behaupte jedenfalls, ein langsameres gibt's nicht...)
Da ich den Cloud&Fog 3 auch habe, kann ich also einen Vergleich bezüglich der Härte mitteilen. Ich empfinde das Gummi vom Mo Wang als weicher, sogar weicher als das des Neptune, Gras D'tecs (alt/neu weiß ich allerdings nicht) oder auch Dornenglanz. Ob sich dies bei OX-Belägen anders "anfühlt", kann ich allerdings nicht beurteilen. Vielleicht kann der eine oder andere ja mit dieser Info etwas anfangen...

Gruß
Eisenfuß


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 Betreff des Beitrags: Re: OX Noppen - Vergleich
BeitragVerfasst: Freitag 8. August 2014, 13:25 
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Registriert: Donnerstag 6. Juni 2013, 16:42
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Mein Punktspielholz hat für mich keine Schwächen und alles am Markt darf sich an diesen Holz messen. Dieses Holz macht für mein Emfpinden jedes Holz in jeder Disziplin nackig. Meine Noppenhölzer mit Ebenholzfurniere sind gut, für meinen Arm und Spiel aber noch nicht perfekt.
Wer nicht nur das Empfinden haben will, sondern auch die Gewissheit haben will das das Holz was man spielt in Sachen Schnittumkehr unübertroffen ist, der schaut auch auf die Naturwissenschaftlichen Aspekte wie Gesammthärte und Furnierhärte. Unbewusst kann das mehr an Ekelfaktor welches dadurch naturgemäß entsteht schon ein zwei Pünktchen ausmachen. Und ich bin son Hansel der sich gut fühlen muss, und auch wissen muss "am Markt gibts nicht härteres mit mehr Ekelfaktor." Und deshalb bau ich Hölzer und deshalb soll mein Holz so hart wie möglich sein. Darauf kommt dann die Noppe mit der ich mich am wohlsten fühle. Denn wer möchte schon gerne das Pferd von hinten besatteln?
Ne dTecs hat mit nen Ultraweichen Holz auch kaum eine Wirkung. Also warum soll ich eine dtecs mit einen weichen Holz spielen? Dann lieber eine etwas weniger gefährliche Noppe mit dünnen Gummi und einen harten Holz. Das macht es für den Gegner ekliger bei weniger Nachteilen.

Ich würde liebend gerne die GRass spielen, aber ich habe bisher noch kein Holz gefunden welches langsam und hart genug ist. Ich habe eins was brauchbar ist, aber noch nicht perfekt ist. Für mich. Für jmd anderen kann das schon anders aussehen.

Diese ganze Punktevergeberei ist doch auch nur Humbug. Es lassen sich Tendenzen ableiten, aber keine punktgenauen Angaben machen. Denn es sind nur subjektive Eindrücke, keine fundierten Fakten mit genormten Testbedingungen. Das interessanteste ist es doch wenn man mal einen Schläger im Winter testet mit 17°C Hallentemp, und einen Schläger im Sommer bei 28°c Hallentemp bei unterschiedlicher Luftfeuchtigkeit. Ein und der selbe Schläger... aber es wird sich ganz anders anfühlen. Dabei ist nicht einmal das Empfinden dabei der das Ergebnis verfälscht. Und unser Körper ist halt keine Maschine der reproduzierbar Bewegungen in solch präzieser Ausführung durchführen kann. Jeder kennt das. Der Arm bewegt sich nach ner harten Arbeitswoche ganz anders als wenn man 2 Wochen im Pool Cocktails geschlüft hat. Somit sind die Eindrücke, insbesondere die Punktevergabe mehr als Wage und nichts weiter als Anhaltspunkte. Auch da stimme ich dir zu. Dann doch lieber fundierte Fakten so wie man es bei Hölzern machen kann. Frequenz sowie Härte des Holzes. Diese angaben sagen mir mehr als tausend Worte die eh nich zutreffen. Und eine Messung kann man weder faken, noch kann man dort subjektiv etwas hinein interpretieren. die Zahlen sprechen für sich selbst.

bzgl. Holz. Ich wette ich bau dir nen langsameres. Ich habe nen Def Holz gebaut mit einer Frequenz von 900hz bei 6.5mm Blattstärke. Wenn ich das auf def typische 5mm Blattstärke reduziere habe ich def --- bei Schätzungsweise 750hz. das Defplay Senso liegt bei knapp unter 1000 und ist ein reines dünnes Defholz.


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