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BeitragVerfasst: Donnerstag 23. März 2017, 17:25 
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Beiträge: 230
Zitat:
Die Noppen mit Schwamm kann ich auch ganz normal mit VOC-freiem Kleber anbringen, oder?

Kannst du und sollst du... ganz normal.

Zitat:
OX-Beläge sind eher zum Stören gedacht, oder?

Richtig. Die sind wohl (noch) nichts für dich.

OFF TOPIC
Hey, Cshock
Ich sehe du spielst den Wobbler auf dem Murus. Wie macht er sich darauf? Wie ist der Störeffekt?

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Nittaku Shake Defence / Tenergy 64FX 1,9 / Tibhar Grass DTecs 0,5


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BeitragVerfasst: Freitag 24. März 2017, 10:02 
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Registriert: Mittwoch 23. November 2011, 15:42
Beiträge: 104
Hallo Arcturus,
das wird ein schwieriges Projekt werden, aber auch ein interessantes ...
Wenn Du Halbdistanz spielen willst, musst Du möglicherweise die RH-Bälle sehr weit oben annehmen, was mit einem so schnellen Offensivholz sehr schwierig ist - eigentlich generell. Wichtig wäre dann umso mehr, dass die RH sehr langsam ist.

-> Tendenziell solltest Du mit langen Noppen eher Tisch-nah oder/und alternativ in der Langdistanz agieren.

"Krökel"-Spiel (mit OX, Tisch-nah) ist nicht per se schlecht, gerade wenn Du zu 90% über Deine VH bzw. Deinen Aufschlag punkten willst, dann würde es ja genügen, Deinen Gegner mit der RH nur etwas aus dem Spiel zu bringen, um dann wieder mit der VH punkten zu können. Dagegen spricht allerdings erst einmal, dass Du dafür ziemlich viel Ballgefühl in der RH benötigst (und ein intensives RH-Training), das Du ja offensichtlich nicht hast.

Lange Abwehr (mit Schwamm, Tisch-fern) ist die von Dir bevorzugte Herangehensweise und eventuell die erst einmal bessere. In der langen Abwehr wird es allerdings schwer (mit Plastikball noch schwerer), mit einer (momentan eher) schwachen RH-Seite Deine 10%ige Punktequote auf der RH zu verbessern.

Da Du bisher ja (vermutlich) als Offensivspieler Deine Taktik tendenziell eher Tisch-nah ausgerichtet haben dürftest, muss Dir klar sein, dass zwischen Deinem aktuellen Aktionsbereich und dem optimalen LN-RH-Lange-Abwehr-Treffpunkt ein ziemlich weiter Weg ist (möglicherweise ein paar Meter), den Du freiwillig (so wie viele LN-Abwehrer) wohl nicht gleich beim ersten Ball machen bzw. hergeben/verschenken willst?! Also wirst Du den ersten Ball mit der RH wohl eher in Tischnähe erst einmal sicher "fangen" können müssen. Das ist zwar mit Schwamm-LN möglich, aber wohl auch nicht viel effektiver als Du das momentan sowieso schon mit Deinem NI-Belag kannst. Nach dem ersten irgendwie gefangenen Ball müsstest Du dann spätestens "nach hinten rennen", um den nächsten Ball in der RH sicherer spielen zu können. FLII/III (mit Schwamm!) sind dafür immer eine Option.

Eine Alternative wäre aber auch ein sehr langsamer OX-Belag mit gutem US aus der Langdistanz und auch Störeffekt in Tischnähe: Hellfire, Rebellion ... damit könntest Du den ersten Ball eventuell etwas gefährlicher zurückspielen, um primär erst einmal sogar gleich danach wieder Deine VH einsetzen zu können. Aber immer auch mit der Erkenntnis, dass der RH-LN-Belag das nicht für Dich alleine regeln wird, sondern Du das über Sicherheit und Platzierung erreichen musst. Solltest Du mit OX trotzdem einmal nach hinten "getrieben" werden, hast Du damit auch noch die (kleine) Chance auf einen Punktgewinn mit der RH - diese ist aber niedriger als mit Schwamm-LN.

Insgesamt eine spannende Sache, würde mich freuen, von Deinen Erkenntnissen zu lesen.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. März 2017, 11:00 
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Beiträge: 178
Hallo,
der FL III ist extrem langsam und Problemlos auf Off zu spielen.

Das Problem ist ja auch wie folgt. Bei TTR 1800 kann man davon ausgehen das er irgendwo die Richtung Landesliga/Verbandsliga spielen wird. Egal was da auf der Rückhand ist, und egal welchen Schlag man spielt, in der Landesliga sollte man schon wissen wie man mit jeden Schlag umzugehen hat. Heist so viel wie: egal ob er Rückhand OX Störspiel am Tisch macht, Ni onder KN spielt, oder lange Abwehr... ... in diese Liga kennt man auf diese Bälle eine Antwort. Ganz anders wie in der Kreisliga wo man salopp gesagt 3mal mit der Noppe hinhält und der Gegner weis nicht was für ein Spin in den Ball ist...

Ergänzend dazu muss ich einstreuen das Hellfire alles andere als eine tolle Störnoppe ist.

Dem Te sollte klar sein wo genau seine Schwächen sind, und wo genau seine Stärken sind. Wenn seine Vorhand die Waffe ist, muss ein Spiel gefunden werden sodass er seine Vorhand weiterhin effektiv einsetzen kann. Bei Langer Abwehr scheint mir das eher nicht der Fall zu sein. Lange Abwehrer profitieren von der Ballsicherheit der Materialseite. Bei Gelegenheit wird dann auch mal ein Ball gezogen.

Wenn er wirklich auf Material umstellen will, dann entweder auf Sicherheit im Bereich KN setzen oder eine komplettumstellung auf OX und Störspiel am Tisch.
Die Komplettumstellung wird ein gutes Jahr dauern und auch damit ist in der dieser Spielklasse keine Garantie gegeben das er seine schwache Rückhand damit kompensieren kann. Ab einer gewissen Spielklasse wird man mit OX am Tisch abgeschossen. Man muss schon behandeltes Material haben, oder ein wirkliches Händchen haben um ecklig und sicher OX am Tisch auf "hohem Niveau" spielen zu können.

Das einfachste wäre KN oder Weichlullentopspins üben.

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BeitragVerfasst: Freitag 24. März 2017, 20:22 
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Registriert: Dienstag 21. März 2017, 12:49
Beiträge: 4
Roomi und al_bundy, danke für eure ausführlichen Anmerkungen!

Für mich ist insbesondere die Topspin-Technik auf der Rückhand ein Problem. Zum Einen aufgrund technischer Unsauberkeit, zum Anderen fehlt mir oft das rechte Timing. Das ist bei der Schupf- bzw. Abwehrbewegung ganz anders. Die führe ich oft einfach aus, weil ich sie sicherer beherrsche. Problem dabei ist natürlich, dass ich den Tisch verlasse, einen eher ungefährlichen passiven Ball spiele, und direkt in Bedrängnis gerate. Das soll halt mit einer einigermaßen gefährlichen Noppe, die zumindest unangenehm und mit Schnitt daherkommt, anders sein. Da ich natürlich die starke VH einsetzen möchte, darf ich naturgemäß mich nicht allzu weit vom Tisch entfernen. Eventuell könnte sich ein weiteres Problem dazu gesellen: Vor allem in der Anfangszeit, wo ich die Noppen noch nicht so gut beherrschen werde, werde ich natürlich viel an Stärke einbüßen. Es laufen mehr Rechtshänder als Linkshänder rum und da nach wie vor viele vorhandstärker sind und tendenziell mehr diagonal geschlagen wird, muss ich viel mit der Noppe agieren müssen. Deshalb muss da natürlich viel Training reingesteckt werden, was ich im Sommer vorhabe.


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BeitragVerfasst: Freitag 24. März 2017, 23:50 
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Beiträge: 86
Zitat:
Da ich natürlich die starke VH einsetzen möchte, darf ich naturgemäß mich nicht allzu weit vom Tisch entfernen.


Wenn du wirklich Abwehr auf der Rückhand spielen willst, wirst du dich dran gewöhnen müssen, ständig vor und zurück zu laufen. Es ist eben so, das Abwehrspieler viel mehr laufen müssen als Angreifer. Außerdem, wirst du dir überlegen müssen, was du weiter hinten mit der VH machen möchtes. Du kannst ja nicht generell sagen RH hinten und VH vorne. Unterschnittabwehr auf der VH fällt da wohl weg. Ich persönlich spiel von hinten entweder einen reingedrückten Ball, einen Treibschlag und manchmal auch einen Topspin. Das hört sich zwar ungefährlich an, aber gerade der Tempowechsel zwischen Unterschnittabwehr auf der RH und dann ein schneller VH Schlag von weit hinten bereitet viele Spielern Probleme.

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BeitragVerfasst: Samstag 25. März 2017, 16:30 
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Spielklasse: 1. Kreisliga Forchheim
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Die Frage ist warum willst du dein Spielsystem komplett umstellen. Das kostet natürlich mindestens ein halbes Jahr bis du dann überhaupt die Noppe so spielen kannst dass sie dir auch was nutzt. Bis man die Vorteile ausnutzen kann dauert es noch deutlich länger. Ne kurze Noppe womit du am Tisch die Bälle leichter angreifen kannst macht aus meiner Sicht mehr Sinn. Z. B. der Butterlfy Challenger Attack. Damit hast du weiter ne Angriffsoption und hast eine Entlastung für die Vorhand. So oder so du wirst viel Zeit investieren müssen um dein Spielsystem so zu entwickeln dass du dich eben durch die Umstellung nochmal verbesserst das kann auch Jahre dauern, vorallem weil man ab einem gewissen Alter eben nicht mehr soviel lernt. Was das ganze beschleunigen kann sind Lehrgänge oder Trainerstunden bei nem guten Trainer der auch weiß wie man eine Noppe spielen muss.

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Yinhe T6, VH: Rasanter R47 2.0 rot, RH: Hellcat 1.5 schwarz


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BeitragVerfasst: Samstag 25. März 2017, 19:22 
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Registriert: Donnerstag 26. Januar 2017, 22:41
Beiträge: 31
Spielklasse: 2. Landesklasse TTVB
Also ich spiele meine LN zur Zeit mit NI-Technik ziemlich erfolgreich. Schlägerblatt sollte jedoch wesentlich mehr gerade bleiben und unter Umständen, je nach Noppe, sollte mehr Kraft aufgebracht werden, da die Noppe langsamer ist. Zum Umstieg würde ich erstmal einen Schwamm unter der Noppe spielen und dann nach gewisser Zeit OX testen.

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VH: Pimplepark Wobbler 1,0mm
Holz: Nimatsu Celsior 5.2 Control
RH: andro Hexer HD 1,7mm


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BeitragVerfasst: Montag 3. April 2017, 11:24 
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Registriert: Montag 3. April 2017, 11:16
Beiträge: 1
Hey Sportsfreund :)

Warum möchtest du denn auf eine lange Noppe umsteigen, bzw. bist du sicher dass es wirklich eine lange werden soll?

Mir persönlich hat http://lange-noppen-tischtennis-tipps.de sehr geholfen als ich umsteigen wollte. Ich wollte auch erst eine lange Noppe nehmen, habe mich dann aber letztendlich für eine kurze entschieden. Kannst ja mal schauen, weiter unten gibts auch Infos zu einem Videokurs von Filus. Hatte mir mal den Kurs für Materialspieler geholt und fand den echt Klasse um das Spiel mit der Noppe zu lernen.

Hoffe ich konnte dir helfen, viel Glück beim rumnoppen :)


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