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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 13:29 
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pelski hat geschrieben:
Ob die Efforter Beläge mal Anfang 2016 von der Zulassungsliste genommen wurden interessiert mich eigentlich weniger, da sie nun mal in der aktuellen LARC als Neuzugänge deklariert sind.

Mich würden eher echte persönliche Erfahrungen und verlinkte Bezugsquellen zu den aufgeführten Belägen
interessieren.

Glaube zudem nicht, dass bei einem immer mehr globalisierten Markt Produkte nur explizit für bestimmte Erdteile hergestellt werden. Das hat wahrscheinlich andere Gründe warum diese Beläge nicht in Europa von den Händlern angeboten werden.


@al_bundy
ja, das ist richtig, dass ich z.Zt keine Hölzer teste, da mir für ausgiebige Tests die Zeit fehlt.
Jedoch versuche ich trotzdem was Materialdinge betrifft, insbesondere im Langnoppenbereich, auf dem Laufenden zu bleiben.
Es besteht ja auch vom Aufwand ein Unterschied ob man mal eben ein LN Belag testet oder ein neues Holz für einen Test fertig machen will.


Stimmt, man muss 5min mehr investieren um den zweiten Belag aufzukleben.

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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 16:12 
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ttbleki hat geschrieben:
Hallo @pelski,
pelski hat geschrieben:
Mich würden ... verlinkte Bezugsquellen zu den aufgeführten Belägen
interessieren....
Glaube zudem nicht, dass bei einem immer mehr globalisierten Markt Produkte nur explizit für bestimmte Erdteile hergestellt werden. Das hat wahrscheinlich andere Gründe warum diese Beläge nicht in Europa von den Händlern angeboten werden.

genau das sind die 2 Kernfragen, nämlich Bezugsquellen + 'andere Gründe'. Zu diesen anderen Gründen zählt f. mich in erster Linie der Verkaufspreis, mit anderen Worten: in Europa sind die meisten Kunden schon daran gewöhnt, geschröpft zu werden, was offensichtlich in vielen asiatischen Ländern noch nicht unbedingt der Fall ist (siehe China), trotzdem funktioniert auch dort der Markt !!!


Der Herstellungspreis für solche Noppen liegt im Bereich von einem Euro, wenn überhaupt.

In China bekommst du dann für 2,50 Euro einen Palio.

In Europa kosten sie dann, unter Original Label 10 Euro.

Mancher Anbieter nimmt auch 36 Euro, wenn er seinen Namen draufdruckt.

Sprich: das meiste in Europa ist die Handelsnarge.

1615 war im Übrigen mal vor Jahren in Deutschland die meistgespielte Chinanoppe.
Prashida= Double Fish


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 17:28 
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Ed, hast ja schon länger nichts mehr von Dir hören lassen!
Der Prashida war echt mal so populär bei Euch?? :shock:
Anscheinend aber keiner mehr dabei geblieben, oder?
Von der Noppe hört man ja eigentlich gar nichts, ist aber noch zugelassen.....warum ?


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 18:19 
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pelski hat geschrieben:
NEXY CHAOS

Also den Nexy Chaos gibt es bei Spinfactory. Gibt auch ein Youtube-Videos dazu: https://www.youtube.com/watch?v=jL3z01MEG0Y
Und ein GeblockTT-Video über Chaos+:https://www.youtube.com/watch?v=I3VThLlxrM0


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 19:26 
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@Ed von schleck
Du hast sowas von Recht!
Wenn ich mir die LN vom Materialspezialisten, Neubauer, Pimplepark und Co. so anschaue sind das qualitativ normale Chinanoppen die teilweise für fast 40€ verkloppt werden wenn man die Versandkosten noch einbezieht. Da kriege ich auch immer ein Hals...

Wenn Prashida = Double Fish ist dann gibt es den Belag wohl auch bei Spinfactory und dazu hier auch schon einen Thread:

viewtopic.php?f=3&t=6407

@Leguan
ja stimmt, der Belag scheint dann doch etwas bekannter zu sein.
Den hatte ich bisher so noch gar nicht auf dem Schirm.

Trotzdem bleiben ja noch genug Beläge übrig die ich noch genannt habe.
Der LN Belag von Sunflex z.B. wäre vielleicht auch interessant...

Zum Three Sword Zeus gibt es wohl hier auch schon einen Thread mit Nennung von der Bezugsquelle.
Erfahrungsberichte über die LN jedoch leider noch nicht:

viewtopic.php?p=226836


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BeitragVerfasst: Montag 24. Juli 2017, 22:43 
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Beiträge: 411
Ed von schleck hat geschrieben:
ttbleki hat geschrieben:


Der Herstellungspreis für solche Noppen liegt im Bereich von einem Euro, wenn überhaupt.

In China bekommst du dann für 2,50 Euro einen Palio.

In Europa kosten sie dann, unter Original Label 10 Euro.

Mancher Anbieter nimmt auch 36 Euro, wenn er seinen Namen draufdruckt.

Sprich: das meiste in Europa ist die Handelsnarge.

1615 war im Übrigen mal vor Jahren in Deutschland die meistgespielte Chinanoppe.
Prashida= Double Fish


Für die lange Abwehr ist sie m.E. eine der besten und obendrein preisgünstig. Als Störnoppe am Tisch taugt sie nicht.


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BeitragVerfasst: Dienstag 25. Juli 2017, 15:23 
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Also wenn man beim Double Fish 1615 Thread reinschaut, scheint es aber jedoch sehr
viele unterschiedliche Versionen bzw. Chargen von diesem Belag zu geben.
So etwas finde ich dann immer ziemlich nervig.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 11:58 
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Arbeiten und Leben in Deutschland ist teuer.
Deswegen muss ein deutscher Hersteller/Händler
auch 3x mehr Geld verlangen als ein Chinese.

Nur mal so als Beispielrechnungen.
Wenn ein Artikel für 60€ VK Brutto beim Großhandel angeboten wird,
frisst schon mal 8€ der deutsche Staat.
52€
Der kleine Händler will entsprechende Margen haben. Normalerweise 15-30%.
Einigen wir uns auf ein Drittel - 23%
Wieder 12€ weg. Bleiben nur noch 40€ übrig. Der Großhändler muss das selber
einkaufen. In der Regel liegt der EK Preis bei 22-28€.
Bleibt ein Gewinn von 12-18€.

Jetzt mal nachdenken in welchen Staat wir leben. Deutschland.
Wo es für jeden Scheiß Steuern gibt, Paragraphen und Vorschriften gibt.
Nicht jeder Dulli darf hier alles machen. Qualifikationen, sowie bestimmte
Voraussetzungen (Arbeitsschutz/Brandschutz & Co) müssen geschaffen
werden damit man überhaupt arbeiten darf. In China existiert sowas
wenn überhaupt nur aufn Papier.

Ich bin unter den gewerblichen Teilnehmern ein ganz kleiner.
Nur alleine die ganze Finanzamtgeschichte beläuft sich bei mir auf ein
normales Jahresgehalt was ich berappen muss.

In China sieht die Welt ganz anders aus. Da brauchst für eine Firma nur ein Smartphone
und eine Internetverbindung. Siehe Aliexpress und Germanalibaba...
Nix mit irgendwelche Gesetze oder Vorschriften die es in Deutschland gibt.
Sachen die wirklich viel Geld und Zeit kosten. Das muss alles aufs Produkt umgelegt werden.
Hinzu kommen die ohnehin deutlich verschiedenen Löhne. Als Schichtbrot gehst
mit mit 1.5K nach Hause. In China kriegen die nur 1/3 - 1/6.

Was die Noppen betrifft.
Wenns wirklich Noppen gibt die neu und herausragend sind, dann sind sie auch
nach einigen Wochen entsprechend bekannt. Nach dem ein Produkt released wird,
dauert es immer 2-3 Monate ehe man das erste wirkliche Hoch hat.
Dann noch mal 4-6 Wochen ob die Noppe sich wirklich oben halten kann
oder ob von der Noppe quasi nichts mehr verkauft wird, weils eben nur ein kurzer Hype war.
Das ist dann meistens dem Marketing geschuldet. Werbeprosa funzt, Noppe nicht.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:24 
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Die Margen der Händler der großen Kataloge liegen bei Eigenmarken um die 400-500% auf den normalen Katalogpreis.

Bei den Nischenanbietern ist es so, dass sie in der Tat relativ hohe Handelsmargen einkalkulieren müssen.

kleines Beispiel:

Jemand bietet unter seinem Label eine Chinanoppe ausschließlich im Direktvertrieb (über Handel ginge es gar nicht) für 19.90 Euro an. Macht ohne MwSt ca. 16 Euro.

Kosten pro Belag inkl. Ausschuss und Zulassung liegen im Bereich von 5 Euro +/- je nach Lieferant und Stückzahl.

Wieviel muss derjenige jetzt verkaufen, um halbwegs davon leben zu können?!

Meines Wissens nach hat sich ein einziger damals mit einer Mopp dumm und dusselig verdient.

Alle anderen und gerade heutzutage?

Mehr Schein als Sein. Gerade wenn man davon ausgeht, dass man sowas kaum ohne Mitarbeiter schafft.

Dazu kommt, dass 90%:des gespielten Materials "Mainstream" ist, sprich die drei großen Kataloge und Bty.

Und wenn jemand Damm wirklich 100 Pakete am Tag versendet braucht er zum Packen auch wieder eine Vollzeitkraft.

100 x packen, 100 x frankieren, 100 Rechnungen ausdrucken...

Bei dem "Big3" arbeiten jeweils gut und gerne 30 Vollzeitkräfte, die alle bezahlt sein wollen.

Das ist schon nicht ohne und ich kann schon nachvollziehen, warum ein Nischenanbieter nicht so gerne telefoniert...


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BeitragVerfasst: Mittwoch 26. Juli 2017, 16:57 
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Man kann ja vom Märchenonkel halten was man will, aber seine Preise für sein Chinamaterial liegen noch in einem normalen und vertretbaren Rahmen, obwohl er zuletzt bei den Neuerscheinungen auch gieriger zu werden scheint.

Bei den Belägen seiner Eigenmarke liegt er jedoch mit seiner Preispolitik deutlich unter dem was andere kleinere deutsche Händler für ihre Eigenmarken z.B. für ein schlichtes Obergummi ohne Schwamm aus Chinaherstellung verlangen.

Qualität hat auch seinen Preis, dagegen ist nichts einzuwenden.
Wenn jedoch die Aussage von Von Ed von schleck mit den 400-500% stimmen sollte, kann sich dann
jeder seinen Teil denken und evtl. Konsequenzen daraus ziehen.


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