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Welche Noppe ist für im Titel beschriebenes System am besten geeignet?
Dtecs 0,5 20%  20%  [ 12 ]
Dtecs OX 33%  33%  [ 20 ]
P1R 0,5 12%  12%  [ 7 ]
FL3 0,5 20%  20%  [ 12 ]
Badman reloaded OX 2%  2%  [ 1 ]
Pimplepark Cluster OX 3%  3%  [ 2 ]
Joola CWX 0,5 0%  0%  [ 0 ]
Joola Octopus 0,5 10%  10%  [ 6 ]
Abstimmungen insgesamt : 60
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BeitragVerfasst: Samstag 19. August 2017, 17:36 
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Beiträge: 193
Wie schlägt sich denn der Curl mit dem Plastikball? Hat da wer schon Erfahrungen sammeln können?


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 10:35 
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Beiträge: 42
Hallo zusammen,
nach 3 Wochen mit einem Belag "traue" ich mich zu behaupten das mein Test und Aufruf in diesem Thread nun endlich beendet ist und wollte diesbezüglich einfach mal Rückmeldung geben ;)
An Vorhand und Holz hat sich nichts geändert.
Auf der Rückhand habe ich mich jetzt für folgendes entschieden:
Joola Badman reloaded OX

Die Wahl viel aus folgenden drei Gründen auf den Badman:
1) Der Belag unterstützt meinen wichtigsten Schlag, den vorbereitenden aggressiven Druckschup/ Noppenflip von allen getesteten Noppen meinerseits am besten. Ich vermute, das liegt daran, dass die Noppen im Verhältnis zu anderen nicht so lang sind. Im Vergleich zum DTecs finde ich den Schnitt in der Abwehr und das geeier am Tisch weniger stark ausgeprägt beim Badman aber das Plus was ich an Sicherheit und Kontrolle dazu gewonnen habe wiegt diesen "Nachteil" um Längen wieder auf.
2) Der Belag geht auch mit dem Plastikball sehr gut. Da die Hälfte unserer Gegner mit Plastik spielt habe ich einen Belag gesucht der für beide Ballarten gut ist.
3) Ich habe den Badman reloaded in meiner Jugend mehr als 4 Jahre gespielt, damals allerdings auf Def-Hölzern a´la Toni Hold und ChenDefender. Ich kenne den Belag daher sehr gut und kam auch relativ schnell wieder damit zurecht. Was mich damals geritten hat im Herbst letzten Jahres den BM gegen den Dtecs zu tauschen, als ich auf das JOO umgestiegen bin, kann ich mir nicht erklären. Man lernt meistens erst die Stärke seines Materials zu schätzen, wenn man mal was anderes gespielt hat und dann wieder zurück auf das vorherige Material kommt.

Für meine aktuelle Spielklasse und das Spiel der Gegner gegen mich ist der Badman jedenfalls ideal. Blocken geht sehr gut mit ihm, in der Abwehr ist er kontrolliert mit Schnitt und am Tisch sicher, giftig und aggressiv spielbar.
Ich habe bewusst jetzt etwas länger mit dem Bericht gewartet, da ich nicht ein erneutes "Strohfeuer" in den Himmel loben wollte aber mit dem Badman spiele ich gefühlt eine Klasse besser als zuvor. Einfach weil am Tisch mehr möglich ist durch gestiegenes Vertrauen in meinen Schlag. Ich führe den Druckschupf aus, ohne ein Gefühl zu haben, dass er mir unkontrolliert irgendwo hinfliegt...

Habe jetzt in Training und bei Vereinsmeisterschaft gegen 4-5 verschiedene Gegner gewonnen, die 120+ Punkte mehr haben als ich. Klar das sollte man nicht zu hoch bewerten, aber auch bei den örtlichen Kreismeisterschaften konnte ich gegen den späteren Sieger der Klasse (125 Punkte mehr als ich) in der Gruppe gewinnen.

Ich kann den Badman also all denen, die etwas a´la Dtecs wollen, es aber etwas kontrollierter und sicherer wollen nur wärmstens empfehlen.
Positiver Nebeneffekt: Die Montage des BM ist die einfachste, die ich bisher gesehen habe. Der Belag ist wie ein riesiger Sticker, "wabbelt" beim kleben nicht und kann ohne Blasenbildung auch von weniger erfahrenen Spielern ohne Probleme geklebt werden.

Druckschupfmonster

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Holz: Victas „Yuto Muramatsu“ ST
VH: Tibhar Evolution EL-S 1,9 (rot)
RH: Tibhar Grass D.Tecs 0,5 (schwarz)


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 13:45 
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Greenhorn

Registriert: Freitag 18. November 2016, 11:02
Beiträge: 10
Spielklasse: 1. KK Mitte
Meiner Meinung nach brauchst du keinen Störeffekt. Ich spiele den FLIII 0,5 und den Vega Pro 2,0. Auf Turnieren gegen Gegner von 1600-1800 macht es sehr viel Spaß. In der 1.KK/Kreisliga hält sich das alles ein wenig in Grenzen. Es wird Topspin gezogen, ich bringe mit der Noppe zurück, die legen ab und ich gehe nach vorne, drehe den Schläger und lege selbst mit NI Seite ab. Der nächste geht ins Netz von denen. Wenn die am Tisch schupfen wollen, dann ebenfalls einfach drehen. Entweder du schupfst 1-2 mit der Noppe und drehst dann auf NI, dann geht er oft ins Netz. Mag ich nicht so, weil ich auch oft Netzroller dadurch abbekomme. Meine Lieblingsmethode ist eher, mit der NI Seite 1-2 mitschupfen, dann auf Noppe drehen, dann auf Vorhand umlaufen und festen Topspin diagonal von links nach rechts setzen. Funktioniert fast immer. Bis Kreisliga schnallt es kaum einer, das man am drehen ist. Alle schauen immer nur verdutzt auf ihren Schläger. Das selbe mache ich auf Vorhand ebenfalls, wenn die meinen sie müssen mich dort festnageln, obwohl lange Bälle grundsätzlich angezogen werden. Um dann aber gegen Bezirksliga/Landesliga sich zu behaupten reicht das aber nicht mehr aus. Dann sollte man früh erkennen dass dein Gegner deinen Abwehrball ablegen will, rechtzeitig am Tisch sein, die RH von NA auf NI drehen und je nach Platzierung des abgelegten Ball, mit Topspin auf den Ellenbogen/Körper spielen (wenn der abgelegte Ball etwas länger kommt) oder über die Außenseite rausspielen (wenn kurz abgelegt wurde, aber der Ball sich noch in der aufsteigenden bzw. höchste-Punkt Phase befindet). Spiele jetzt seit einem Jahr moderne Abwehr, habe damit innerhalb von einem Jahr, mich um 310 TTR Punkte verbessert. Wenn man das drehen in alle Bereichen beherrscht, dann hat man so viele Möglichkeiten. Das wichtigste bei der modernen Abwehr ist, die nur abwehren zu wollen. Sonst heißt es klassische Abwehr. In der modernen Abwehr, ist die Abwehr nur eine Methode sich in eine bessere Lage zu bringen um selbst aktiv den Punkt zu machen. Und da gehört meine Meinung nach, definitiv kein Störbelag oder Störeffekte zu. Ist aber nur meine Meinung und die kann jeder Sch***e finden ;)

_________________
Holz: Stiga Defensive Wood NCT
VH: XIOM Vega Pro 2,0 mm
RH: Butterfly Feint Long III 0,5 mm
Spielstil: moderne Verteidigung, Schlägerdreher


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BeitragVerfasst: Donnerstag 7. September 2017, 15:53 
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Registriert: Donnerstag 6. Juni 2013, 16:42
Beiträge: 316
Wenn du das Tempo beherrschst dTecs in 0.5mm.
Sowohl hinten als auch vorne geht damit hervorragend.
Alternativ Bomb Talent OX. Ist langsamer, mehr Spin gibts aber mit der dTecs.
Durch den Schwamm hat man mit dTecs 0.5 auch einfachere Offensivoptionen als mit OX Bomb Talent.
Offensiv also Nopspin Konter und block geht aber auch.

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Gewerblicher Teilnehmer


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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 12:35 
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Beiträge: 60
@zaknafein: Feiner Beitrag!


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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 18:17 
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Greenhorn

Registriert: Sonntag 25. September 2011, 13:31
Beiträge: 11
Für mich war in der vergangenen Saison der Predator OX die ultimative Waffe. Ähnlicher Störefekt wie ein DTecs aber viel sicherer.
Spiele ein Störspiel mit gelegendlichen Ausflügen nach hinten.
Ich habe damit endlich das Testen aufgegeben.
Gott sei dank, denn der Schrank ist auch fast voll. ;-)


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BeitragVerfasst: Samstag 9. September 2017, 18:58 
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Verein: FTSV Bad Ditzenbach / Gosbach
Spielklasse: Bezirksklasse
olavvvv hat geschrieben:
Für mich war in der vergangenen Saison der Predator OX die ultimative Waffe. Ähnlicher Störefekt wie ein DTecs aber viel sicherer.
Spiele ein Störspiel mit gelegendlichen Ausflügen nach hinten.
Ich habe damit endlich das Testen aufgegeben.
Gott sei dank, denn der Schrank ist auch fast voll. ;-)


Sorry, dass ich dir hier widersprechen muss. Habe den Predator auch getestet. Der Predator macht definitiv Spaß und spielt sich sehr sicher.

Aber hier überhaupt von Störeffekt zu sprechen ist für mich nicht verständlich. Der Belag hat keinerlei krumme Flugkurven. Er ist zwar sehr sicher aber spielt sich für mich (und mieine Gegner) nur gradlinig.

Vielleicht liegts auch mit am Holz aber Probleme hatte keiner meiner Gegner mit diesem Belag. Für mich ist der Predator ein sehr solider Allrounder mit klasse Angriffsoptionen (leider ohne jeglichem Störeffekt).

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Die neue Nummer Eins:
Butterfly Primorac
VH: TSP - Ventus Spin 2,0mm
RH: Spinlord - Dornenglanz


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BeitragVerfasst: Freitag 22. September 2017, 10:36 
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Beiträge: 42
Zaknafein hat geschrieben:
Meiner Meinung nach brauchst du keinen Störeffekt. Ich spiele den FLIII 0,5 und den Vega Pro 2,0. Auf Turnieren gegen Gegner von 1600-1800 macht es sehr viel Spaß. In der 1.KK/Kreisliga hält sich das alles ein wenig in Grenzen. Es wird Topspin gezogen, ich bringe mit der Noppe zurück, die legen ab und ich gehe nach vorne, drehe den Schläger und lege selbst mit NI Seite ab. Der nächste geht ins Netz von denen. Wenn die am Tisch schupfen wollen, dann ebenfalls einfach drehen. Entweder du schupfst 1-2 mit der Noppe und drehst dann auf NI, dann geht er oft ins Netz. Mag ich nicht so, weil ich auch oft Netzroller dadurch abbekomme. Meine Lieblingsmethode ist eher, mit der NI Seite 1-2 mitschupfen, dann auf Noppe drehen, dann auf Vorhand umlaufen und festen Topspin diagonal von links nach rechts setzen. Funktioniert fast immer. Bis Kreisliga schnallt es kaum einer, das man am drehen ist. Alle schauen immer nur verdutzt auf ihren Schläger. Das selbe mache ich auf Vorhand ebenfalls, wenn die meinen sie müssen mich dort festnageln, obwohl lange Bälle grundsätzlich angezogen werden. Um dann aber gegen Bezirksliga/Landesliga sich zu behaupten reicht das aber nicht mehr aus. Dann sollte man früh erkennen dass dein Gegner deinen Abwehrball ablegen will, rechtzeitig am Tisch sein, die RH von NA auf NI drehen und je nach Platzierung des abgelegten Ball, mit Topspin auf den Ellenbogen/Körper spielen (wenn der abgelegte Ball etwas länger kommt) oder über die Außenseite rausspielen (wenn kurz abgelegt wurde, aber der Ball sich noch in der aufsteigenden bzw. höchste-Punkt Phase befindet). Spiele jetzt seit einem Jahr moderne Abwehr, habe damit innerhalb von einem Jahr, mich um 310 TTR Punkte verbessert. Wenn man das drehen in alle Bereichen beherrscht, dann hat man so viele Möglichkeiten. Das wichtigste bei der modernen Abwehr ist, die nur abwehren zu wollen. Sonst heißt es klassische Abwehr. In der modernen Abwehr, ist die Abwehr nur eine Methode sich in eine bessere Lage zu bringen um selbst aktiv den Punkt zu machen. Und da gehört meine Meinung nach, definitiv kein Störbelag oder Störeffekte zu. Ist aber nur meine Meinung und die kann jeder Sch***e finden ;)



Ich kann mir gut vorstellen, dass das was du sagst stimmt. Habe selbst die Erfahrung gemacht, das ab BZL. und höher der Störeffekt eine immer geringere Stellung einzunehmen scheint. Vielmehr muss die Rückhand vollkommen sicher und dicht sein und variable Schnittwechsel ermöglichen. Auch scheint es so zu sein, dass mehr Schwamm unter der Noppe vorteilhaft für den 40+ Ball ist. Hatte im ersten Saisonspiel die unangenehme Erfahrung gemacht, das mit Plastikball ich mit dem Badman reloaded OX keinen Schnitt in den Abwehr/Schupf Ball bekommen habe. Egal wie viel Handgelenk oder Armeinsatz ich gespielt habe. Mein Gegner, ein erfahrender Spieler, konnte das lesen und hat mich gnadenlos auf die "leeren" Bälle zerlegt.
Ich habe noch einen neuen FL3 in 0,5 daheim liegen.
Du spielst ja mit einem. Wie sind da deine Erfahrungen mit 40+ Bällen?
Sind die Noppen des FL3 griffig?
Meine Stärke ist mittlerweile die Vorhandseite geworden. Mit der Noppe möchte ich hauptsächlich die Rückhand "dicht" bekommen. Angreifen mit der Noppe nur gelegentlich. Vielmehr will ich durch sicheres variables Spiel meine VH ins Spiel bringen und selbst den Punkt machen bzw. den Gegner zu einfachen Fehlern zwingen.

Filus spielt ja den FL3. Ohne jetzt irgendeinen Vergleich zu meinem Spiel zu ziehen, scheint der FL3 für den 40+ Ball geeignet zu sein sonst würde er ihn ja vermutlich nicht spielen oder?

Grundsätzlich noch eine Frage zur Dicke des Schwamms und Griffigkeit der Noppe.
Stimmt es, das ein dickerer Schwamm unter der Noppe und eine höherer Griffigkeit der Noppen dem 40+ Ball entgegen kommt?
Dbzgl. wäre ich nämlich dann am überlegen die nächste längere Pause zu nutzen um direkt auf den 1,0 Schwamm zu gehen.

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