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 Betreff des Beitrags: Donic Piranja FD Tec
BeitragVerfasst: Dienstag 3. Juni 2008, 09:04 
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Testbericht „Donic Piranja FD Tec“

Bevor ich gezwungen wurde die GLN von meinem Schläger zu reißen, spielte ich den „Inferno“. Meine Spieltechnik war es den Aufschlag des Gegners entweder mit einem Druckschupfball, Blockball oder Treibschlag zu retournieren. Wenn der Gegner dann noch im Spiel war, gab es meist ein kurzes Schupfduell, bei dem die Bälle des Gegners entweder hochstiegen, über den Tisch gingen oder ins Netz fielen. Stiegen sie hoch, beendete ich meistens mit einem Vorhand Schuss oder Topspin meinerseits den Ballwechsel. Zog der Gegner dagegen an, blockte ich und der Punkt war fast immer mir. Anfällig war ich gegen Schüsse des Gegners, die konnte ich nur höchst selten Punkte bringend zurück bringen. Mit dem „Inferno“ war es mir sogar möglich selber in die Offensive zu gehen und sogar „Topspinähnliche“ Störattacken einzustreuen, oder mit einem Schuss abzuschließen. So gewann ich 70% meiner Spiele in der 1. Kreisliga bzw. 3. Bezirksliga.

Seit Anfang Mai bin ich nun am Testen (Glücklicherweise gibt es Testkoffer). Der „Feint II“, „Octopus“, „Neptune“ oder die Anti`s: „Best Anti“, „Super Anti“ oder “Joola Anti Topspin” rangen meinen Gegnern nur ein müdes Lächeln ab. Wobei ich beim „Feint II“ noch das beste Gefühl hatte! Ich wurde nur noch auf der Rückhand angespielt und im weiteren Ballwechsel regelrecht abgeschossen. Nur ein Belag fiel mir sofort auf: Der „Donic Piranja FD Tec“!!!

Mit diesem Belag konnte ich größtenteils meine Technik beibehalten. Allerdings ist die Störwirkung, wenn überhaupt vorhanden, nicht annähernd zu vergleichen und der Belag ist schneller als der „Inferno“. Die Kontrolle ist sicher nur reine Trainingsfrage. Beim Schupfen flattern die Bälle zwar sehr schön, aber lange nicht so gut wie früher. Außerdem geraten Sie manchmal zu lang und geben so dem Gegner Chancen. Mit Training und ein wenig mehr Gefühl dürfte das aber zu schaffen sein! Wenn man den Schläger einfach nur „rein hält“ sind die Gegner nur solange verwirrt, bis Sie versuchen dagegen anzugreifen. Dann wird es meist bitter böse. Beim Blocken von harten Topspins am Tisch habe ich große Probleme die Bälle zurück zu bringen (hier brauche ich eure Hilfe). Wenn aber mal einer kommt, dann schimpfen die Gegner wie früher auf meine Noppen. Wenn man in der Defensive einen halben Schritt zurückgeht und die Bälle „abhackt“, dann zeigt der Piranja seine Zähne. Gegner aus meiner Spielklasse ziehen maximal zwei Topspins nacheinander! In der langen Abwehr habe ich keine Erfahrungen, da ein halber Meter hinter dem Tisch für mich schon „Tischfern“ bedeutet!
In der Offensive, also bei Treibschlägen oder Topspinähnlichen Bewegungen kann ich mit dem „Piranja“ sogar besser agieren als mit dem „Inferno“. Die Bälle kommen viel schneller zurück und flattern schon in der Luft ungemein. Beim Ballaufsprung kommen die Bälle kaum vom Tisch hoch (Aussage meiner Trainingspartner).

Vielleicht könnte mir mal jemand ein Paar Tipps geben wie ich noch effektiver mit langen griffigen Noppen Blocken könnte. Am Ballroboter klappt das übrigens schon ganz gut! Aber da ist jeder Ball der Gleiche! Hat schon jemand Erfahrung mit dem „Piranja“. Mit Tipps für andere Beläge kann ich allerdings nichts anfangen. Mein Geld ist alle!!!

Motto: „Die langen Noppen sind nicht tot, Sie müssen nur anders gespielt werden!!!“

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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Juni 2008, 09:28 
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kein schlechter belag.aber viel zu schnell.harte schnelle topspins sind fast unmöglich zu blocken.
in der abwehr eine granate.sehr viel saft in den abwehrschlägen.
ich würde den belag aber für blockspieler nicht empfehlen.
was bei dem belag sehr gut geht, ist der sog. druckschupf.,obwohl es eine griffige noppe ist.

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Holz:Piet Bak-B12
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wen GLATTE LANGE NOPPEN wieder erlaubt werden,werde ich sie wieder spielen.


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BeitragVerfasst: Dienstag 3. Juni 2008, 13:32 
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Beiträge: 49
finde den piranja einfach nur perfekt, ist aber eben nur meine ansicht
ich kann mit ihm wirklich alles spielen. Die beste stärke ist eben der schlag mit einer kurzen hackbewegung, da kannst du wirklich sehr viel unterschnitt reinkriegen. Ich spiele ihn entweder in der langen abwehr oder eben sehr offensiv am tisch. Ich würde dir empfehlen enweder mit ihm leicht hinter dem tisch zu spielen mit einer hackbewugung, wie du es schon mit ihm gespielt hast. oder du spielst mit diesem belam am tisch offensiv, weil da hat er auch seine stärke. Er ist bei nopentops recht unangenehm und auch bei schnellen konter- und blockbällen. Ein offensives spiel mit ihm könnte auch sehr erfolgreich sein für dich, aber um ihn dabei gut kontrollieren zu können muss man schon recht viel trainieren, aber wenn man sich dran gewöhnt hat ist das eine gute spielweisse.

gruß Philip


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BeitragVerfasst: Mittwoch 4. Juni 2008, 08:20 
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Spielklasse: zur KL gezwungen
Dank dir Philip, so war mein Eindruck auch. Das Problem ist nur, daß ich in meinem Spiel auf das Blocken angewiesen bin. Dann muß ich mich wohl doch umstellen!!! Auch Steve hat recht mit seiner Antwort. Aber es muß doch irgendjemanden geben, der mir das Blocken mit griffigen Noppen erklären kann!!!

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BeitragVerfasst: Montag 16. Juni 2008, 12:22 
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@TT-Philip,
hallo - kannst du bitte kurz schreiben mit welchem Holz du spielst und evtl. welchen VH-Belag?
Danke.
Helmut


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 16. Juni 2008, 16:20 
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@Helmut:
Hallo,
ich spiele den Piranja FD Tec mit 1,2mm Schwamm auf einem Butterfly Grubba ALL+. Also ein mittelschnelles und biegsames Holz. Ich spiele mit der Noppe ein Allroundspiel, also von lange Abwehr über Blocks zu Noppentops fast alles. Auf der Vorhand spiele ich den Bryce FX in 1,9mm und spiele mit ihm meist offensiv um den Punkt zu holen.

Gruß Philip


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BeitragVerfasst: Sonntag 22. Juni 2008, 14:58 
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AA hat geschrieben:
auch diesen belag hab ich jetzt mal probiert (in ox)...

fazit: einfach viel zu schnell... damit blocken ist irsinnig schwer, da bricht fast jeder ball aus und viel schnitt ist in den blocks nicht drinnen. wenn man damit auf unterschnitt attackiert kommen sehr merkwürdige schnittlose bälle über die platte, derart schnittlos dass ich meinen mannschaftskollegen (verteidiger) gleich auf anhieb chancenlos 3:0 von der platte knallte...da die meisten gegner aber keine verteidiger sind, ist belag für mich einfach nur zum vergessen...

sagte ich doch,zum blocken nicht geeignet.in der langen abwehr,oho,klasse.
zum blocken ist einfach der grass tecs besser geeignet.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donic Piranja FD Tec
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. November 2010, 01:09 
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Schwarzer DONIC Piranja FD Tec mit 1.0 mm Schwamm

Der Belag weist eine Aspect Ratio von 1.07 auf (1,6/1,5) und ist mittelelastisch. Die Noppen stehen noch etwas weiter auseinander (1,6 mm) wie beim Alligator. Der Grip des Belag liegt im mittleren Segment.

Kurztest an der Ballmaschine
Der Belag ist wohl wegen der Tensortechnik etwas schneller ausgelegt, macht weniger Rotation wie der Alligator und hat einen eher mittleren Ballabsprungswinkel.

Eignung für tischnahes Störspiel (82)
US-Block, Stopp (78): Komisch, der Belag verhält sich hier genau umgekehrt zum Alligator, der bei diesem Schlag recht kontrolliert ist. Das hohe Tempo erschwert die Kontrolle ungemein. Druckschupf und Schupfblock (86). Nicht schlecht! Das geht ja schon viel besser. Tempo und Flugkurve sind medium und auch SU scheint etwas vorhanden zu sein. Platzierungen gehen auf jeden Fall sehr gut.

Eignung für Block- und Konterspiel (87)
NI-Block, Flip (88): Hier schaut's gut aus und die Beschreibung vom Hersteller scheint für einmal zu stimmen. Tempo ist kontrolliert und Platzierungen gelingen sehr gut. Der Ball hat wohl wenig Störeffekt. Dafür ist die Flugkurve eher flach. Blockspin, kurzer Topspin (86): Hier liegt alles im mittleren Bereich. Die Bälle haben eine erstaunlich gute Rotation.

Eignung für Angriff (89)
Treibschlag, Schuss (90): Eine der Stärken des Belags ist der Angriff von leicht hinter dem Tisch. Tempo ist hoch, Flugkurve flach und trotzdem gelingen Platzierungen gut. Diese Bälle haben etwas Störeffekt, indem sie nach dem Tischkontakt etwas abtauchen. Topspin (87) Auch der Topspin klappt immer noch sehr gut. Flugkurve ist eher flach, das Tempo eher niedrig und Rotation ist für eine Noppe auch eher viel drin.

Eignung für Abwehrspiel (89)
Schnittarme Abwehr, Liften (87). Tempo, Flugkurve und Platzierung liegen im mittleren Segment. Der Ball zeigt in der Abwehr erste Ansätze von SU. Schnittabwehr (90): Alles ist hier im kontrollierten Bereich und die SU kann schon ziemlich hoch werden. Das ist eine solide Noppe für das Abwehrspiel und Schnittvariation sind gut möglich.

Fazit
Der Belag hat sein Stärke im Angriff, bei guter Kontrolle Platzierung. Nach vorne ist Block- und Konterspiel eine weitere Option. Noch etwas besser finde ich die Optionen in der langen Abwehr. Ein Allroundspiel am Tisch und in der Halbdistanz ist möglich. Insgesamt ist das ein sehr vielseitiger Belag.

... zum grossen LN-Vergleich im Sammelthread!

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Zuletzt geändert von martinspinnt am Montag 6. Dezember 2010, 16:29, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Donic Piranja FD Tec
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. November 2010, 09:37 
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damals auch mal angetestet :

http://www.youtube.com/watch?v=tqogY7qEGFk

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 Betreff des Beitrags: Re: Donic Piranja FD Tec
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. November 2010, 10:35 
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Angreifer hat geschrieben:
damals auch mal angetestet :

http://www.youtube.com/watch?v=tqogY7qEGFk


Das ist natürlich super, wenn gleich noch ein Video zum Belag verlinkt ist. :D - Man konnte gut sehen, wie die Sicherheit und Gefährlichkeit des Angriffs leicht hinter dem Tisch überdurchschnittlich ist. Sehr schön!

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