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 Betreff des Beitrags: Re: Auf der Suche
BeitragVerfasst: Montag 9. April 2018, 16:23 
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RealGyros,ich frag mich nur warum spielst kein Holz von al_bundy,ich hab zwei kurze Zeit gespielt und wieder verkauft,das war nicht mein Fall,soll jeder sein Holz und Belag für sich finden

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Wer Fehler findet darfse behalten
Butterfly JSH verkleinert
VH ??????????
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 Betreff des Beitrags: Re: Auf der Suche
BeitragVerfasst: Montag 9. April 2018, 23:18 
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Seit heute würde ich den Pogo noch mit ins Rennen werfen muss zwar auch aktiv gespielt werden aber nicht ganz so extremem wie die anderen genannten weil der Pogo aktiv leichter geht und passiv mehr Reststör zu haben scheint. Abstriche im passiv Block wegen des höheren tempos allerdings auch sehr unanfällig auf Spin.


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 Betreff des Beitrags: Re: Auf der Suche
BeitragVerfasst: Mittwoch 11. April 2018, 08:38 
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RealGyros hat geschrieben:
Ich bitte um Nachsicht das ich vergessen habe zu erwähnen das die Custom Blade Hölzer die Al Bundy baut für jegliches Spielsystem und jegliche Beläge natürlich die aller Besten sind und kostenlos testen kann man sie auch noch. ich entschuldige mich in aller Form das ich so etwas vergessen konnte. Es sind die härtesten, spinmigsten und überhaupt. Asche auf mein Haupt!


Ich wünsche etwas mehr Realismus.
Fahr mal zur Tt- Schule mit einen Erstligaspieler als Betreuer dann wirst du feststellen das du den jeden Schläger in die Hand geben kannst und der damit genau das macht was du den damit nötigst zu tun. -> Man kann mit jeden Schläger alles machen - man muss es nur können. Ob der Schläger spinnig, hart oder weich ist spielt gar gelgentlich nicht mal keine Rolle. Zumal all diese Eigenschaften die du beschreibst gar nicht in einen Holz "eingebaut" werden können sodass es für jedes Spielsystem das beste wäre.

Um mal beim Realismus zu bleiben. Realität ist oftmals das Spieler Hölzer bevorzugen die nicht optimal für das Spielsystem geeignet sind. Da das Holz aber das macht was der Arm braucht, passt das trotzdem. Allerdings muss man damit leben das man mehr herausholen könnte wenn man sich umgewöhnen ( umgewönen ist nicht das selbe Umstellung) möchte.
Realität ist aber auch, das viele gar nicht wissen was sie wollen. Wer 10-15 verschiedene Hölzer der richtigen Kategorien getestet hat und noch immer keine angaben machen kann welches Holz es sein muss ist schlichtweg blind. Diesen Leuten kann auch nicht geholfen werden. Denn woher sollen wir Holzbauer wissen was der Arm des Spielers braucht?! Das können wir nur wissen wenn wir den Spieler Vorort betreuen. Theoretisch ist das sogar relativ schnell in 60-90 min zu lösen. Aber man muss sich betreuen lassen wollen.
Eingeschränkt ist das auch über weite Strecken per Mail möglich . Schlussendlich ist der Spieler dann beim Test aber auf sich gestellt. Der Betreuer kann dann nur Anhand von Mails Hilfestellung bieten. Diese Hilfestellung ist aber Nonsense wenn vom Spieler falsche Eindrücke widergespiegelt werden.

Das Vorgehen einiger weniger, Z.Bsp. Noppenlux oder auch du Realgyros ist für mich völlig verständlich. Ich eiere gerade mit Belägen rum so wie ihr mit Hölzer.
Der Unterschied dabei ist aber das man bei Hölzern die genauen Eigenschaften kennen kann. Bei Belägen eben leider nicht. In den letzten 3 Monaten habe ich ca 1000€ an Belägen ausgegeben und habe festgestellt das ich gar nicht ganz genau das brauche was ich suchte. Ich suchte ein Belag mit relativ weichen Obergummi und einen 46° Schwamm. Nach dem ich 1000€ versenkt habe kommt nun auch ein Hikari SR7 55° in Betracht. Gut spielbar trotz sehr harten Shcwammes. Warum? Weil das Obergummi sehr weich und elastisch ist. Anders herum war der HK 1997 vom Gefühl her spielbar mit seinen 39-41Chinagrad.
Diese Erkenntnis hätte ich nicht erlangt wenn ich keine 1000€ aufs Problem geschmissen hätte. Ich konnte mich nicht nur bei Hölzern von Vorurteilen frei machen, sondern jetzt auch bei Belägen. Vielleicht schafft ihr das ja auch irgendwann mal.

Um es mal konkret zu machen ein Auszug aus eines meiner Mails an einen Interessenten.
Zitat:
Grundlegen gibt es 3 arten Voll Hölzern die sich wiederum in 3 Unterkategorien einteilen lassen.

Es gibt Balsatypische Hölzer die ein typisches Balsafeeling haben. Heist relativ Leblos hart und schnell sowie katapultarm, oder sehr weich und pappig sowie langsam.
Die Rendler und Dr. Neubauerhölzer sind für hart und leblos ein Paradebeispiel. Diese Hölzer haben einen sehr hohen Balsaanteil.

Es gibt Hölzer die keinen Balsakern haben. Meistens Kiri, Abachi, Weide. Diese Hölzer spielen sich sehr lebhaft.
Das sind die katapultigen Hölzer. Nittaku Shake Defence, Stiga Offensiv Classic
Diese Hölzer haben keinen bis sehr geringen Balsaanteil.

Und es gibt sogenannte Hybride die beides mit einander vereinen. Diese Hölzer haben in der Regel mittelviel Balsaanteil.
Vorteil: Dämpfung ist relativ hoch, das Holz spielt sich relativ lebhaft.
Aktuell kenne ich keine Hölzer anderer Hersteller. Zu nennen ist hier besonders das Custom B*** B*** Spezial

Alle 3 Kategorien unterteilt man noch in Elastisch, Medium und weniger Elastisch. Also wie viel Vibrationen man im Griff spürt.
Viel Vibrationen = sehr elastisch. Wenig Vibrationen = wenig elastisch.

Sind diese Grundfragen geklärt kommt man zum Feintuning.
Gewicht und Ballabsprungverhalten wo es einen kausalen Zusammenhang gibt ob man Spin oder Schnittumkehr bevorzugt oder nicht.


Wer nun also alle Nase lang dicke Balsaknüppel kauft und sich Quantensprünge in irgendeiner Art und weise von Exemplar zu Exemplar erwartet ist auf den Holzweg.
Genauso wer von Off Classic auf Prino oder auf P500 wechselt. Alles sehr elastische Hölzer mit etwa dem selben Gewicht. Unterscheiden tun sie sich nur im Absprungverhalten und Design. Will man Quantensprünge erwarten, dann muss man vom elastischen Off Classic auf ein mittelsteifes Viscaria wechseln. So macht es Sinn. Wie man in den Foren sieht, ist das aber eher die Ausnahme.

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