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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 13:20 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 22. April 2017, 22:08
Beiträge: 12
Hallo zusammen,

ich brauche mal euren Expertenrat. Derzeit spiele ich "normale" Innenbeläge:
VH: Andro Hexer duro, 2,1 mm (Schwamm Medium)
RH: Gewo Thunderboll II, 1,8 mm (Schwamm soft)
Holz: Andro Offensiv (OFF-)
Meine Spielweise: Vorhand mit vielen besonders schnittigen Topspins. Meine große Schwäche ist die Rückhand. Hier kann ich nur blocken und schupfen. RH-Topspins gehen oft ins aus oder sind wenn sie kommen ungefährlich. Ferner habe ich Probleme in der Aufschlagannahme mit der RH.

Jetzt möchte ich mal eine lange Noppe auf meiner schwachen Rückhand ausprobieren. Möchte stören, den Ball im Spiel halten, um damit letztendlich mit der Vorhand effektiv anzugreifen.

Frage 1: Welches Holz würdet ihr mir empfehlen? Ich denke, dass derzeitige Holz ist zu schnell.
Ich habe zu Hause noch ein Stiga-Holz Allround Classis (AR). Lässt sich dieses gut mit einer Noppe kombinieren? Oder benötige ich für meine Spielstrategie ein langsameres Holz?

Frage 1: Welche Langnoppe nehme ich zum Einstieg? Habe im Forum gelesen, dass der Friendship 755 mit Schwamm ideal als Einstiegsnoppe ist. Vom Vereinskamarad habe ich einen Cloud & Fog III mit 1,0 Schwamm geschenkt bekommen. Oder besser OX-Noppe?

Fragen über Fragen! Wer kann mir ein paar Tipps geben?
Vorab schon vielen Dank!!! :roll:

_________________
Holz: Donic Alligator Combi; VH: Palio cj 8000 Extrem Spin 2,3; RH: RITC Friendship 755 (1,0 mm)

Holz: TSP Balsa Fitter 2.5; VH: Donic BlueFire 2,3; RH Tibhar Grass D Tecs (0,5 mm)


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 14:18 
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Beiträge: 83
Spielklasse: Kreisliga
TTR-Wert: 1500
Der Gedanke, dass Material eine schwache Seite kaschieren/verbessern kann, kommt sehr schnell. Die Frage ist, ob es nicht eventuell besser wäre, die Rückhand zu trainieren? Was meinst du konkret mit 'ungefährlich'? Welcher Aufschlag genau liegt dir nicht? In welchem TTR-Bereich bewegen wir uns hier? Den Gewo-Belag kenne ich nicht. Wenn du ein neues Holz oder gar nur eine Lange Noppe (zum Stören dann wahrscheinlich ohne Schwamm) drauf machst, ändert sich auch das Gefühl/der Anschlag auf deiner Vorhand. Was ich persönlich (Wobei viele mir da wohl widersprechen werden) immer empfehle, ist, zumindest das Holz zu behalten und zu schauen, wie es mit der Noppe dann auf dem bekannten Holz funktioniert. Danach kann man immer noch sehen, was inwiefern Schwierigkeiten bereitet.

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Keule : Je nach Laune Angriff oder klassische Abwehr


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 14:33 
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Registriert: Samstag 19. Oktober 2013, 09:01
Beiträge: 399
Spielklasse: Landesliga WTTV
Mit dem Stiga Allround Classic habe ich auch "gelernt". Ist ein toll zu kontrollierendes Holz und mMn für den Noppeneinstieg wunderbar geeignet.

Zur Belagswahl bekommst du hier wahrscheinlich 47 Vorschläge, von denen jeder die optimale Wahl wäre.

Schau einfach mit vorhandenem Material auss deinem Verein, wie du damit klar kommst. Der C&F III z.B. stört schon ordentlich bei aktivem Einsatz.

Von ox würde ich zu Anfang abraten. Kannst ja auch mal eine mittellange Noppe versuchen. Schau einfach mal was du so an günstigen Noppen bekommst und versuche dich im Training an die neue Belaggattung zu gewöhnen.

Wenn du dann in 2 Monaten oder so einen ersten Eindruck bekommen hast, melde ich nochmal mit deinen Erfahrungen und du bekommst sicher Tipps zur Feinjustierung.

Viel erfolg beim Umstieg

_________________
Tischtennis - obwohl am Tisch gespielt - ist ein BEWEGUNGSSPORT !

Holz: Stiga Carbonado 190
RH: Dr. Neubauer Nugget 1,8mm
VH: Tibhar Evolution FX-S 2,2mm


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BeitragVerfasst: Sonntag 6. Mai 2018, 20:50 
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Registriert: Freitag 8. Dezember 2017, 12:54
Beiträge: 71
Ich kann mich nur anschließen. Bleibe erstmal bei deinem Holz (vor allem wenn du mit der VH gut klar kommst) und probiere es erst mal mit schwamm unter den noppen. Ich persönlich spiele einen feint Long 2 mit 1,1mm schwamm auf einem Butterfly sk carbon und bin mit der Kombination sehr zufrieden.
Ich benutze ihn zum blocken und kontern. Beim schupf produziert er leere Bälle die dem Gegner zumindest in meiner Klasse oft hoch geraten und ich hart nach vorne ziehen lassen. Technik zu ni musste nur ganz leicht angepasst werden. Den Rat mit dem fl2 hab ich hier im Forum bekommen und bin wirklich froh darüber gewesen.
Du kannst damit kurz blocken und sie kommen recht eklig und das beste das aktiv kontern nach deinem topspin geht dem Gegner wenn er gegen kontern will meist ins Netz.
Gruß Markus


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 06:50 
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Registriert: Donnerstag 26. Januar 2017, 22:41
Beiträge: 177
TTR-Wert: 1650
Naja, kommt drauf an, ob du einen leichten, "fließenden" Umstieg haben willst. Dann nimm eine Leichtspielnoppe (wie deinen C&FIII) mit Schwamm. Die ist dann aber auch erst einmal wenig eklig für den Gegner. Wenn du jetzt übern Sommer aber genug Zeit hast und auch investieren möchtest, dann wäre vielleicht auch ein großer Umbruch machbar und effektiv, heißt gleich mit einer ekligen OX Noppe anzufangen. Ich habe damals mit nem Palio in 1,0 angefangen. Der ist absolut NICHT zu spielen wie ein Noppeninnenbelag. Es ging auch, ich habe aber auch viel trainiert, gerade am Anfang. Das ist vielleicht in sofern sinnvoll, da LN eine ganz andere Technik erfordert als NI und die lernt man dann so gleich richtig. Ich kann mir vorstellen, dass man bei einem fließenden Umstieg nicht so leicht von der gewohnten NI-Technik loskommt.

_________________
VH: Dr.Neubauer Killer PRO 1,8mm
Holz: andro Super Core Cell Off
RH: andro Hexer HD 1,7mm


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 07:56 
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Beiträge: 1195
Verein: TV Wasserloch
TTR-Wert: 1443
RH FL 3 1,1mm hat laut manchen hier kein Störeffekt,wenn ich sehe was manche Spieler gegen den Probleme haben,muß der schon einen gewissen Störeffekt haben,selbst gesehen.Schwammstärke mußt dir selbst aussuchen

_________________
Wer Fehler findet darfse behalten
Butterfly JSH verkleinert
VH ??????????
RH LN TSZ rot ox
Joola Flash


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 11:00 
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Master
Master

Registriert: Sonntag 22. August 2010, 12:36
Beiträge: 1102
Verein: TTC Baden (CH)
Spielklasse: 3. Liga NWTTV
Würde auch immer den FL2 empfehlen, der ist mit Schwamm, von Ni kommend, sehr einstiegsfreundlich.
Da Störeffekte immer mehr in den Hintergrund rücken, sicher nicht die schlechteste Wahl.

_________________
Setup:
VH: Raystorm 1,7 || XIOM V1 || RH: Curl P4 1,5


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 11:30 
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Registriert: Freitag 8. Dezember 2017, 12:54
Beiträge: 71
Der fl3 ist halt recht schittempfindlich wie man in Vielen threats dazu liest. Da eines der Probleme die aufschlagannahme ist, wird man damit nicht weiter kommen.
Kann Andy nur zustimmen. Der klassische störeffekt fällt mit Plastik eh schon gering aus und ab einer gewissen Spielstärke machen die Leute auch keine Fehler mehr darauf. Geht mehr um sicheres zurückbringen und noch mehr die Platzierung und das geht für den Anfang mit dem fl2 zusammen mit den offensivmöglichkeiten plus die einfache aufschlagannahme ziemlich gut.
Wie man auch in vielen Foren liest ist der p4 der bessere fl3.
Habe beide probiert und würde den p4 vorziehen, wenn ich zwischen fl3 und P4 entscheiden müsste.
Ach und ein weiterer Vorteil des fl2 der hält einfach ewig.


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 14:42 
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Registriert: Mittwoch 27. Januar 2016, 09:57
Beiträge: 353
Hallo!
Ich hatte auch das Problem auf der RH. Selbst nach vielen Jahren Training wurde es nie so richtig gut.

Ich schliesse mich den Vorrednern weitgehend an.
Behalte Dein Holz und den VH-Belag, wechsle nur die Noppe auf der RH.
FL2 habe ich leider noch nicht gespielt, soll aber gut funktionieren. Ich finde den SpinLord Zeitgeist und den SpinLord Sternenfall auch noch passend. Beide sind recht schnittunempfindlich und recht einfach zu spielen. Der Sternenfall ist aber klar offensiver ausgelegt.
Wenn die Umstellung auf LN zu schwer ist, wie bei mir, dann probier ruhig mal eine kurze Noppe, Der Kokutaku Tuple 119 II in 1,5-1,8 mm passt vielleicht. Damit bist Du auch weniger schnittempfindlich, Block, Konter, Schuss, Schupf geht gut, RH-TS geht nicht so gut aber den kannst Du ja eh nicht so gut, sagst Du.

Viel Spass beim Testen!

rookie


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BeitragVerfasst: Montag 7. Mai 2018, 17:24 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 22. April 2017, 22:08
Beiträge: 12
VIELEN DANK für die vielen Anregungen.

Habe gestern im Eifer des Gefechts ein güstiges Kombi-Holz bei Ebay ersteigert (=> Donic Alligator Combi: Vorhand All+ und Rückhand DEF +). Dieses werde ich noch mit der Joola-Holzversiegelung versiegeln.

Somit habe ich neben den Stiga Allround Classic jetzt 2 Testhölzer.

Ich denke, eine ganz krasse Umstellung auf LN-OX-Beläge werde ich im ersten Stepp nicht riskieren.

Und Noppenbeläge? Zunächst packe ich den geschenkten DHS Cloud & Fog 3 (1,0 Schwamm) auf den Donic Alligator Combi. Im Forum habe ich gelesen, dass sich dieser ähnlich wie der Grass D Tecs spielt. Zwar weniger Ekeleffekte, dafür aber dynamischer. Auf der DEF+ Seite dürfte er auch nicht zu schnell werden.

Und ich werde mir noch die Einfachspielnoppe Friendship 755 zulegen. Sie wird überall als einfach bespielbare Allround-Noppe beschrieben. Diese bekommt man für 10 Euro und ich möchte jetzt nicht hunderte Euros in neues Material investieren.

Interessant wäre noch Eurer Tipp des Feint Long 2. Aber hier die Frage: Handelt es sich hierbei nicht um eine reine Abwehrnoppe? Ich möchte mit der Noppe möglichst flexibel bleiben (Blocken, Schnittabwehr, Druckschupf, Heber...)

So ab nächster Woche habe ich Zeit zum ersten Test und ich werde meine Eindrücke schildern wie es ist, das erste mal mit langen Noppen auf der RH zu spielen. Bislang war noch alles Theorie ....
Über Tipps bin ich natürlich dankbar!

Achja: Spiele Kreisklasse/Kleisliga mit 1.360 TTR

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Holz: Donic Alligator Combi; VH: Palio cj 8000 Extrem Spin 2,3; RH: RITC Friendship 755 (1,0 mm)

Holz: TSP Balsa Fitter 2.5; VH: Donic BlueFire 2,3; RH Tibhar Grass D Tecs (0,5 mm)


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