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BeitragVerfasst: Samstag 16. Februar 2019, 12:48 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 16. Februar 2019, 12:23
Beiträge: 20
Spielklasse: 1. Kreisklasse oben/mitte
TTR-Wert: 1370
Hallo liebe Noppenfreunde,

ich bis knapp 53 Jahre alt, noch sehr fit und tummele mich seit 1979 in den Kreisklassen.
Im Herbst letzten Jahres bin ich erstmalig auf LN für die RH gewechselt und möchte dabei bleiben, da es mir die Varianz zwischen Abwehr und Angriff sehr viel Spaß macht (mit der VH ziehe ich sehr gerne sehr hart auf die RH, wenn der Ball liegt).

Begonnen hatte ich mit dem Palio CK531A Gold (Green, 1.0mm) und fand den aber zu harmlos. So stieg ich nach einer Weile um auf den Tibhar Grass D-TecS in 1.2mm

Mit der VH spiele ich recht offensiv (Holz: Donic Appelgreen Allplay Senso V2 mit andro Hexer Grip 1.7mm) aber habe das Problem, dass mich häufig die Gegner auf der RH halten. Am Tisch ist der D-TecS mit 1.2mm extrem schwer zu kontrollieren, so dass ich da meist auf Sicherheit spielen muss. So kommt es dann häufig vor, dass der Ball der Ball beim US-Aufschlag oder einfach nur im Ballwechsel von mir halbhoch ohne Schnitt in der Tischmitte landet und ich dann abgeschossen werde. Die Scheibenwischertechnik habe ich allerdings auch noch nicht so richtig raus - 6 Monate Umgewöhnung reichen einfach noch nicht. Auch mache ich mit der RH oft einfach noch zu lange Armbewegungen.

Mein (gefühltes) Hauptproblem: Ich finde nicht das richtige Mittel, mit der Noppe Druck zu machen und lade dann die Gegener ein, mich darauf zu halten. Sie verschießen zwar auch viel (der Störeffekt ist enorm), aber schön ist das nicht.

Deshalb meine Fragen an Euch:

  • Soll ich den D-TecS mal in der OX-Version versuchen? Ich habe dann nur die Sorge, dass er dann beim Plastikball einfach nicht mehr giftig genug ist!
  • Soll ich einfach weiter intensiv trainieren (ich trainiere zur Zeit ca. 3 bis 4 mal pro Woche) in der Hoffnung, dass ich mir Scheibenwischer an und die langen Armbewegungen abgewöhne?
  • Oder soll ich wieder den Palio drauf machen und schauen, dass ich am Tisch immer kurz in die Ecken lege?

Für Euren Rat /Erfahrungen wäre ich wirklich sehr dankbar - ich bin im Moment etwas ratlos!

_________________
1. Kreisklasse Mitte/Oben, um die 1370 TTR
Spielweise: VH Konter / Spin-Angriff, RH am Tisch oder lange Abwehr (nichts davon kann ich gut :))
Holz: Nittaku Shake Defence (3. Generation)
VH: Hexer Grip SFX (1.9mm, rot)
RH: Bomb Talent (OX, schwarz, mit Klebefolie)


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Februar 2019, 16:35 
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Beiträge: 153
Verein: TV Münchholzhausen
Spielklasse: BK
Hallo :-),

um deine Frage beantworten zu können, müsste man zunächst einmal wissen, ob du generell eher am Tisch agierst (ich nehme das mal an), oder ob du moderne Abwehr spielst.

Wenn du nur am Tisch bleibst, bietet sich natürlich eine OX Noppe an, da du hier in der Regel vom höheren Störeffekt im Gegensatz zur Schwammversion profitierst. Ich selbst habe den DTecs in 0.5 auch am Tisch gespielt. Fand diese Schwammstärke eigentlich ganz angenehm. Der Störeffekt war aufgrund des nicht zu dicken Schwammes recht gut und ich hatte in der langen Abwehr mehr Schnitt als mit der OX Variante.
Des Weiteren fand ich es auch leichter, harte Schlagspins zu blocken, was mir nun mit OX schwerer fällt.

Bevor du also komplett auf OX wechselst, würde ich mal die 0.5mm Variante testen.

Das Appelgren (lustig, das habe ich auch viele Jahre mit einem Feint Long II gespielt ;-)) ist eigentlich recht zahm, meiner Meinung nach mit einer Noppe in Zeiten des Plastikballs fast zu zahm. Ich denke die Probleme kommen vom D.Tecs, denn er ist in der Tat keine leicht zu spielende Noppe, weswegen es mich nicht wundert, dass du da manchmal Probleme bekommst. Das benötigt Training.

Um es nochmal zusammenzufassen: Probiere den 0.5er bevor du auf OX umsteigst und trainiere die Angriffstechniken :-). Außerdem würde ich dir auch dringend raten, das Drehen zu üben, damit du eben nicht mehr so einfach auf der RH festgenagelt werden kannst.

_________________
Holz: Donic Appelgren Senso V2 - altes Modell
Vorhand: Andro Hexer Duro 1,9
Rückhand: Spinlord Dornenbruch OX


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Februar 2019, 20:29 
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Beiträge: 116
Spielklasse: Kreisklasse
Würde auch den 0,5er empfehlen. Habe den d.tecs selbst in ox, 0,5 und zuletzt in 0,9 gespielt, allerdings meist mit Z-Bällen. Die meisten direkten Punkte, z. B. beim Aufschlag im Doppel, konnte ich mit dem 0,5er machen. Auch spielte er sich für mich von Anfang an recht sicher.

_________________
1. Schläger: Donic DEF senso, gerade, VH d.tecs 0,5 rot, RH VariSpin 1,2, schwarz
2. " Donic DEF senso, gerade, VH HF ox schwarz, RH Koku 119 1,0 rot
3. " altes GEWO AR, gerade, VH z. Z. -, rot, RH SL Marder 1,0, schwarz
4. " Donic AR+, anatomisch, BTY 0x, rot, RH SL Marder 1,0, schwarz
5. " altes GEWO AR, gerade, VH Best Anti 2.0, schwarz, RH andro backside 1,3, rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 11:32 
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Registriert: Sonntag 2. November 2014, 13:06
Beiträge: 86
Spielklasse: Bezirksliga
TTR-Wert: 1550
Moin moin!
Wichtig wäre, finde ich, auch, was du denn vor der Noppe gespielt hast, und was du dir von der Noppe dadurch erhofft hast. Der 1.2er ist schwer zu kontrollieren, das stimmt. In 0.5 finde ich den DTecs wirklich angenehm zu spielen, aber einfach wird es dennoch nicht. Ich würde einfach mal eine kontrollierte Kurznoppe oder einen (NI) Klassiker in den Raum werfen. Umstellung Angriff/Abwehr sollte soweit gut funktionieren (Je nachdem, welche Kurznoppe man in den Händen hält), und die Sicherheit, gerade beim 'herumlullen' sollte dadurch steigen.
Matz0r

_________________
Keule : Je nach Laune Angriff oder klassische Abwehr
Angriffskeule : Stiga All Around Classic Carbon - Hexer Powergrip - Hexer Grip
Abwehrkeule : Irgendein Hölzken - Donic Spike P1 ( Mit Schwamm) - Friendship R.I.T.C 804


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 19:52 
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Registriert: Montag 13. Februar 2017, 22:32
Beiträge: 93
Also vorneweg, ich habe nie DTecs gespielt, von daher kann ich mit der Frage nicht wirklich weiterhelfen.
Aber ich habe letzte Saison Noppe auf einem Appelgren Allplay gespielt, und ich bin der Meinung, dass dieses Holz für das Noppenspiel nicht wirklich gut geeignet ist. Es ist sehr weich und flexibel. Dadurch kann man zwar eine Menge Unterschnitt generieren, aber es ist sehr schwer, den Ball flach zu halten, und bei stärker gezogenen Bällen des Gegners streut der Rückschlag sehr. Auch das harte ziehen mit der Vorhand, das Du erwähnst, streut mMn. beim Appelgren sehr, auch wenn ich das Holz eigentlich wirklich mag.

Ich bin zu dieser Saison auf ein etwas steiferes Allroundholz umgestiegen, und es war wirklich ein Riesenunterschied, es ist viel einfacher für mich die Bälle zu vernünftig zu plazieren und flach zu halten, bei gleicher Noppe (Neptune 0.5).
Mein jetziges Holz ist allerdings nicht normal zu erwerben, deswegen kann ich Dir auch keinen wirklichen Ratschlag geben.


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 21:08 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 16. Februar 2019, 12:23
Beiträge: 20
Spielklasse: 1. Kreisklasse oben/mitte
TTR-Wert: 1370
Hi!
Vielen Dank, das sind wirklich sehr wertvolle Tipps für mich - mir fehlt hier tatsächlich noch einiges an Erfahrung, aber ich konnte durch viel Training in den letzten 12 Monaten (und Umstieg auf Noppe) 140 TTR gut machen.

Zur Ergänzung: Ich habe vorher auf der RH Hexer / Rasant Beat in 1.7mm gespielt. Meine Flips landeten meist im Netz und irgendwann war ich echt genervt davon, dass die Fehlerquote echt hoch war. Mich fasziniert aber moderne Abwehr und ich dachte mir, dass die LN in Verbindung mit einer aggressiven VH sicherlich ganz gut ist. Wie geschrieben - ich bin zum Glück noch sehr dynamisch am Tisch.

Eine KN oder NI möchte ich nicht mehr probieren - man muss sich auch einmal entscheiden.

Drehen bekomme ich nicht schnell genug hin, das habe ich sogar "trocken" geübt, aber geht sogar im Training in die Hose. Ich fürhcte - dafür bin ich tatsächlich schon zu alt,

Also nehme ich mal mit, dass ich mal ein steiferes Allroundholz (habt Ihr Empfehlungen? Ich mag am Appelgreen v.a. das niedrige Gewicht!!) mit dem D-TecS 0,5mm probieren könnte.

Einige Fragen hätte ich noch zu Euren Posts:
- Viele von Euch spielen den D-TecS gar nicht mehr, warum?
- Warum ist der Störeffekt mit Schwamm geringer? Ich dachte, es sei umgekehrt!

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1. Kreisklasse Mitte/Oben, um die 1370 TTR
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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Februar 2019, 22:36 
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Registriert: Donnerstag 26. April 2018, 14:04
Beiträge: 374
Spielklasse: 1. Bezirksklasse
Ein gutes Holz finde ich auch gerade für den dtecs in ox ist das Stiga Allround cr wrb. Mit Schwamm habe ich den allerdings noch nie gespielt. Bin eher störspieler am Tisch mit gelegentlichen Ausflügen weiter weg.
Bei weicheren hölzern ist es mMn so, dass die Festigkeit des Griffes sich direkt aufs Holz überträgt. Hällt man es locker kann ist der Ballabsprung eher 90 grad und leicht zu setzen. Hält man es fester senkt sich der Ballabsprung und die Bälle kommen flacher. Muss sich gut drauf einspielen, dann kann man den Effekt nutzen um den Gegner zu verwirren. Aber auch das verringern des Schwammes ist einen Test Wert. Gerade der dtecs ist wegen seines starken eigenlebens ( Katapult) sehr schnell und nicht leicht zu spielen.

_________________
1. Schläger (Wettkampfkombi)
Holz: Stiga Clipper CR WRB
VH: Donic Barracuda Power Sponge 2,0mm schwarz
RH: Metall Death Ox rot

2. Schläger (Wettkampfkombiersatz)
Holz: Stiga Clipper Wood
VH: Joola Rhyzer Pro 45 2,0mm schwarz
RH: Metall Death Ox rot

3. Schläger (Notfallersatz)
Holz: Stiga Allround Classic CR WRB
VH: Donic Coppa X1 Gold 1,8mm rot
RH: Tibhar Grass DTECs Ox schwarz (mit Folie)


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BeitragVerfasst: Montag 18. Februar 2019, 12:06 
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Registriert: Mittwoch 7. Dezember 2005, 12:11
Beiträge: 2231
Verein: TTV Hx, TTC W-D, MTV Hol
Spielklasse: BK,BL
Ich spiele den D tecs in 0,5mm auf einem All Holz. Ein Test mit 0,9mm war keine Offenbarung.
Auch schnellere Hölzer sind für die RH kein Vorteil. Wenn du also für die VH nicht unbedingt was schnelles brauchst dann reicht 0,5mm oder ox.
Auf schnellen Hölzern habe ich weniger US und weniger stör.
Wegen des Plastikballes habe ich den VH Belag schneller gewählt. Jetzt ist da ein Firestorm 1,8mm, da kann man auf All Hölzern schon mal mit zuschlagen.

_________________
Holz: Timo Boll Spirit ALC
VH:Firestorm 1,8 mm
RH:FL III 1,1mm


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