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BeitragVerfasst: Donnerstag 8. Oktober 2020, 23:59 
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samz66 hat geschrieben:
Noppe interessiert den Dynamiker nicht - er ist heiß wie Frittenfett auf den ersten, schnellen Punkt.
Er greift jeden Aufschlag aggressiv an, der nicht zweimal aufspringt und flach ist oder tot und schnell auf den Ellenbogen kommt. US lieben sie, denn dann können sie besser ziehen, oft auch mit der RH aus der VH-Seite. Sobald man auch nur annähernd nicht in die Tischmitte spielt, bekommt man das Plastikei unerreichbar in extreme Winkel, oft kurz hinters Netz auf die weiße Linie gezogen. Ich hasse das.
Es scheitern bislang alle Versuche, ein Gegenmittel zu finden. Auch die Aufschlagannahme ist schon problematisch: Oft lange Rollangaben auf die RH und wenn ich die gut kriege (returniert lang parallel auf die VH oder mit viel US lang in RH zurück), dann kommt der nächste einfach mal auf meine Tischmitte und ich vergurke den schon wieder.


Exakt auf den Punkt gebracht, was bei mir zu 99,9 % der sichere Tod ist, ob mit LN oder GlAnti.
Hat dieser Gegner Aufschlag und ich kann den Ball nicht unmittelbar hinter das Netz legen (was bei festen, schnellen Aufschlägen nunmal Königsdisziplin ist), zieht der mir das Ding so fest es geht weit raus entweder auf die Rückhand oder die Vorhand - keine Chance, den Ball (vernünftig) zurückzuspielen. Drehen und den Aufschlag angreifen kommt bei mir (noch nicht) infrage, außerdem wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Konter kommen, mit dem man dann wieder klarkommen muss. Oft ist hier die Länge und/oder der Winkel des gegnerischen Aufschlags das Problem: Schön lang und möglichst schräg in die Rückhand, also dorthin, wo bei vielen der Winkel bzw. die Ballführung aufhört und der Ball steigt, wenn man nicht perfekt trifft.
Habe ich Aufschlag, wird der Ball bei diesem Gegner entweder unmittelbar verwertet oder - spiele ich einen mit deftigem US oder ganz, ganz kurz mit zusätzlicher Gefahr des Aufschlagfehlers - der erste ist ein Schupf in meine Rückhand, ich spiele Schupf zurück und er pfeffert ihn weg. Ebenfalls null Chance.
Auch ich bin hier mehr an handfesten Tipps interessiert als dass ich selbst welche geben könnte...


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BeitragVerfasst: Freitag 9. Oktober 2020, 00:17 
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BeitragVerfasst: Freitag 9. Oktober 2020, 00:23 
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TheMachine40 hat geschrieben:
Exakt auf den Punkt gebracht, was bei mir zu 99,9 % der sichere Tod ist, ob mit LN oder GlAnti.
Hat dieser Gegner Aufschlag und ich kann den Ball nicht unmittelbar hinter das Netz legen (was bei festen, schnellen Aufschlägen nunmal Königsdisziplin ist), zieht der mir das Ding so fest es geht weit raus entweder auf die Rückhand oder die Vorhand - keine Chance, den Ball (vernünftig) zurückzuspielen.

Das einzige was bei mir diesbezüglich halbwegs erfolgreich war ist, den Aufschlag mal mit leichtem! Hackblock überm Tisch und ein anderes Mal mit leichtem Flip zu retournieren. Dadurch weiß der Gegner nicht welcher Schnitt in meinem Return ist und wird vorsichtiger wenn er ein paar Granaten hintereinander vergeigt hat.
Natürlich ist Plazierung das A und O, aber je nach Gegner ist man froh, wenn man rechtzeitig sieht, in welche Ecke der Kickaufschlag kommt.

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BeitragVerfasst: Freitag 9. Oktober 2020, 08:45 
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TheMachine40 hat geschrieben:
Exakt auf den Punkt gebracht, was bei mir zu 99,9 % der sichere Tod ist, ob mit LN oder GlAnti.
Hat dieser Gegner Aufschlag und ich kann den Ball nicht unmittelbar hinter das Netz legen (was bei festen, schnellen Aufschlägen nunmal Königsdisziplin ist), zieht der mir das Ding so fest es geht weit raus entweder auf die Rückhand oder die Vorhand - keine Chance, den Ball (vernünftig) zurückzuspielen. Drehen und den Aufschlag angreifen kommt bei mir (noch nicht) infrage, außerdem wird dann mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Konter kommen, mit dem man dann wieder klarkommen muss. Oft ist hier die Länge und/oder der Winkel des gegnerischen Aufschlags das Problem: Schön lang und möglichst schräg in die Rückhand, also dorthin, wo bei vielen der Winkel bzw. die Ballführung aufhört und der Ball steigt, wenn man nicht perfekt trifft.
Habe ich Aufschlag, wird der Ball bei diesem Gegner entweder unmittelbar verwertet oder - spiele ich einen mit deftigem US oder ganz, ganz kurz mit zusätzlicher Gefahr des Aufschlagfehlers - der erste ist ein Schupf in meine Rückhand, ich spiele Schupf zurück und er pfeffert ihn weg. Ebenfalls null Chance.
Auch ich bin hier mehr an handfesten Tipps interessiert als dass ich selbst welche geben könnte...


Die kann ich gerne selbst geben, da ich diese Phase auch schon durch habe und immer besser werde. Aber es reicht noch nicht ganz. Aber immerhin bin ich gerade wieder in der Region meines persönlichen ATH (All Time High, noch 10 TTR).

1. Versuche auf lange Rollangaben so oft wie möglich Variationen - denn die Hauptstärke des Angreifers bei eigenem Aufschlag ist die Ausrechenbarkeit der Noppe. Das können sein:
  • Schritt zurück und Sense lang auf seine RH - der darf dann sogar recht hoch sein (das ist sogar besser!)
  • Hackblock direkt hinter der Tischkante, platziert auf seinen Ellenbogen, je kürzer, desto besser - evtl. ein bisschen Handgelenkeinsatz.
  • Mit leichtem (!) Seitwischer auf seine VH-Ecke - eine Freude, ihm beim Hechtsprung zuzusehen und den nächsten in ddie RH-Seite zu setzen.

2. Nach fast 40 Jahren NI erwische ich mich immer noch oft in der Hitze des Gefechts beim NopSchupf - die stürzen entweder unkontrolliert ins Netz (bei viel US) oder steigen hoch. Wenn das dann auch noch auf seine VH-Seite geht, war's das.
Deswegen: SEITWISCHER bis zur Vergasung üben, bis Du den sogar als Angriffsschlag nutzen kannst - dann wendet sich das Blatt!

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Infos: Köln, 50+ Jahre alt

Schläger 1 (am Tisch): Holz: Nittaku Shake Defence 2018 (gerade, verkleinert), VH: Hexer Powergrip SFX 1.7mm, RH: Tibhar Grass d.TecS OX

Schläger 2 (für LA): Holz: Tibhar Stratus Powerdefense anatomisch, VH: andro Hexer Grip (1.9mm), RH: TSP Curl P1-R (1.0mm)


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BeitragVerfasst: Freitag 9. Oktober 2020, 10:30 
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Was mir jetzt klar wird, je länger ich darüber nachdenke, ist folgendes:

1. Lange Abwehr macht eher Sinn ab Gegner von 1600 TTR (also Bezirksliga) und höher, wo die Gegner auch mal mehr als einen harten, sicheren Topspin von VH und RH ziehen können. Schläger drehen ist hier essentiell, um US-Bälle am Tisch mit US erwidern zu können.

2. Für die Klassen darunter ist das Störspiel am Tisch mit OX Noppe und Verteilen eher geeignet, Drehen ist hier aufgrund der kurzen Reaktionszeiten eher kontraproduktiv.
ABER: Wer hier nur reinhält oder verteilt, wird sich nicht positiv entwickeln. Es muss mit einer aggressiven Spielweise, möglichst Vor- und v.a. Rückhand (Noppenseite) gekoppelt werden, damit man nicht einfach ausgerechnet und zurechtgelegt wird.

Ergo:
  • verteilen
  • variieren
  • immer leicht Druck machen, dazu braucht es keinen harten, eher einen sicheren, platzierten Angriffsschlag
  • Seitwischer und Aufschlagannahme bis zur Vergasung üben!

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BeitragVerfasst: Freitag 9. Oktober 2020, 15:30 
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Bei mir ist es der Typ "sehr sicherer, beidseitiger Schupfer", der quasi jeden Ball flach und mit Schnitt geduldig zurückspielt, Bälle im Spiel hält, kein Problem mit meinen Aufschlägen hat und keinen Topspin spielt, sondern schießt. Da kann ich schlecht eröffnen und vorbereiten, komme ich mit meinem Angriff nicht durch, bin dann zu ungeduldig und sehe mich aber trotzdem gezwungen selbst anzugreifen. Das geht dann häufig in die Hose.

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Gnade hilft uns nicht weiter! Zynismus ist die Fähigkeit, die Welt so zu sehen, wie sie wirklich ist.

Ich teste, also bin ich!

Giant Dragon W16-L, LSD-EL, 1,0mm / Vega Pro 1,8mm
Giant Dragon W16-L, Strahlkraft 1,0mm / Nexxus XT Pro Hard 50 2,1mm
Bloodhound (verkleinert) Curl P1R 1,0mm / Hexer + 1,9mm
SIGA Intensity NCT, Firestorm Sof 1,5mm / Apollo II, Hard 2,1mm


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BeitragVerfasst: Samstag 10. Oktober 2020, 07:33 
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samz66:

"Was mir jetzt klar wird, je länger ich darüber nachdenke, ist folgendes:

1. Lange Abwehr macht eher Sinn ab Gegner von 1600 TTR (also Bezirksliga) und höher...
2. Für die Klassen darunter ist das Störspiel am Tisch mit OX Noppe und Verteilen eher geeignet...

Ergo: verteilen... variieren..."


Herlichen Glückwunsch und willkommen im Club. Das sind Erkenntnisse, die sich schon (Jahre-) lange hier im Forum finden. Wer selbst drauf kommt hat mehr davon !

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Greets N.

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1. Seite: Summer 3C, FS 802-40, Yasaka Mark-V - "die Legende"
2. Seite: Tiger, Tibhar Rapid


Zuletzt geändert von Neppomuk am Samstag 10. Oktober 2020, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Samstag 10. Oktober 2020, 18:22 
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Registriert: Freitag 5. Februar 2010, 14:41
Beiträge: 512
@samz66 -> Seitenwischer, da hast du wirklich Recht, ist zumindest gegen Verteidiger diejenige Variante, die sie überhaupt nicht mögen. Ein paar Mal geduldig den Verteidiger mit Seiten wischer 'massieren' u. siehe da, plötzlich fängt der Ball zu steigen an (sozusagen als Appetithappen f. den VH-Abschlag). Dazu gibt's auch ein mM. nach sehr gutes Vid v. Chen Weixing, in dem er verschiedene Varianten dieser Technik vorstellt: https://www.youtube.com/watch?v=vjMSGj8_4xI

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VH 2.Holz: GD 8228 1.0 61-second sponge rot
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