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 Betreff des Beitrags: MILKY WAY Neptune; Testbericht 124b
BeitragVerfasst: Sonntag 13. Juli 2008, 12:00 
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Hallo Leute!

Ich hab den Beitrag mal als „neues Thema“ erstellt da ich finde, dass es langsam unübersichtlich wird (25 Seiten) das von „Martinspin“ erstellte Thema zum Neptune mit 25 Seiten zu verfolgen. Wer Lust auch die 25 Seiten zu lesen hier der link>>> http://www.noppen-test.de/forum/viewtopic.php?t=2452&postdays=0&postorder=asc&start=0&sid=f9cbcae2645869022e0bee26c2aead1a

Da ich mich auch der Informationen aus dem Forum bediene, möchte ich nun auch allen „Suchenden“ Gelegenheit geben meine Erfahrungen zu vergleichen. Wie versprochen deshalb nun ein etwas ausführlicher Testbericht von mir zum Milky Way Neptune. Wer Lust hat mag es lesen. Vielleicht hilft es euch weiter. Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch.

Erst mal was zu meiner Person damit ihr ungefähr den Spieltyp einschätzen/vergleichen könnt 8-) :
Ich spiele seit über 10 Jahren mit glatten Noppen. Allerdings nicht das Spiel was sich in den letzten Jahren immer mehr durchgesetzt hat (das Noppenhinhalte-Block-Spiel) und was letzten Endes auch zum Verbot der glatten Noppen geführt hat.
Ich spiele vorwiegend tischferne Abwehr mit den Noppen und greife bei jeder Gelegenheit sowohl mit Vorhand/RH-Topspin an. Spielklasse Verbandsliga Herren (mit Training sogar positiv/ausgeglichen). Natürlich spiele ich auch den Noppenhinhalteblock aber eben meist nur aus Faulheit.
Bisheriges Material (High-Technl.; Plasma 1,8; Inferno)

Wie viele andere bin ich nach dem Verbot der glatten Noppen auf der Suche nach einer Alternative.
Die „Nachfolgebeläge“ (Antis) hefte ich nur unter „Geldverschwendung“ ab.

Von „Martinspin“ bekam ich die Bezugsadresse (:-) danke noch mal) und „Gogitos“ Bericht ( :shock: Neptune auf einem High-Techn.-Holz) war schließlich der auslösende Faktor den Belag zu testen.

Ich gebe zu bedenken, dass ich bisher mit glatten Noppen ohne Schwamm gespielt habe.
Mein Testbelag Milky Way Neptune; rot; 0,6mm; rosa Schwamm (Empfehlung „Martinspin“)
Holz: Dr. Neubauer High Technology

Hier nun mein Eindruck (die Eindrücke beziehen sich natürlich nur auf die Noppenseite):

Training DONNERSTAG

Gegner 1: Bezirksklasse oben; VH Angriff; RH Abwehr (Feint);
VH-Abwehr: Überraschenderweise fiel die Umstellung gar nicht so schwer. Teilweise sehr viel Unterschnitt schon im ersten Ball. Ich empfinde die hohe Geschwindigkeit des Belages nicht als Nachteil in der Abwehr. Trotz des sehr hohen Tempos eigentlich gut zu kontrollieren wenngleich die Sicherheit natürlich (noch?) fehlt . Bei „leeren“ Top-Spins hatte ich allerdings große Schwierigkeiten den Belag zu kontrollieren. :)
RH-Abwehr: Keine Ahnung warum aber die kam sofort als wenn ich den Belag schon immer gespielt habe. Kaum Umstellungsprobleme. Gut zu kontrollieren. Guter Unterschnitt. :D
Noppenflip mit VH (mein Vorbereitungsschlag gegen alle Noppenspieler): Trotz des hohen Tempos gut zu kontrollieren. :-)
Noppenblock: Eine Katastrophe! Wenn er nicht 6m über dem Tisch segelte kam der Ball hoch und/oder schnittlos. Schnittumkehr nicht vorhanden. :x
Aufschlagannahme: Furchtbar. Ich habe unglaublich viele Return-Fehler gemacht. :?
Schupfen: Grausam. Unglaublich fehleranfällig :?
Ergebnis 3:1 trotz unfassbar vieler leichter Schupf/Return-Fehler

Gegner 2: Landesliga unten; VH Angriff; RH Angriff; (kein „Noppenexperte“)
Ein Stunde Systemtraining nur Abwehr gegen immer gleichen Topspin: VH gut! RH sehr gut! Gegner konnte teilweise den ersten Abwehrball schon nicht mehr nachziehen. :D
Im Spiel das gleiche Bild. Allerdings war die Fehlerquote beim Schupfen und Return weiter extrem hoch. :?
Ergebnis 4:1 trotz unfassbar vieler leichter Schupf/Return-Fehler

:love: Meinung nach dem ersten Testtag: MEIN NEUER BELAG! :love:


Training FREITAG

Gegner 1: Bezirksliga unten; VH Angriff; RH Angriff; („Noppenexperte“)
Durch das variable Angriffsspiel hatte ich große Schwierigkeiten. Spielte er mit viel Drall war ich in der Lage den Ball kontrolliert und flach zurückzugeben. Spielte er mit wenig Drall war die Kontrolle extrem schwierig bis unmöglich. Vor allem die Aufschlagannahme war ein Witz. Bei 428 Returnfehlern wird es recht schwer zu gewinnen. Diese Probleme hatte ich mit glatten Noppen nie.
:| Ergebnis: 3:4 (die 3 Sätze habe ich nur durch Angriff gewonnen)

Gegner 2: Verbandsliga oben; VH Angriff; RH Angriff; („Noppentöter“)
Beim Systemtraining bescheinigte er mir dass teilweise viel Unterschnitt teilweise gar keiner im Ball ist. „Dieser Schnittwechsel (leider von mir nicht bewusst kontrolliert) sei aber nicht unbedingt schlecht“.
Im Spiel erfuhr ich dann allerdings eine echte „Behandlung“ nein eigentlich war es schon eine brutale „Misshandlung“. :revolver:
Es war mir nicht möglich den ersten Ball mit dem Neptune so zu spielen, dass nicht sofort ein „Todestop“ nachkam.
Ich kam überhaupt nicht in das Spiel rein. Returns und Schupfbälle waren Einladungen zum „abschiessen“. :wut:
Die Ballwechsel waren so schnell vorbei, dass ich fast gar nicht zum Abwehren kam.
:cry: Ergebnis: 0:6 ohne jede Chance. Frust und Ernüchterung pur. Das war mit glatter Noppe viel offener.

:-) Meinung nach dem zweiten Testtag: ICH WEISS ES NICHT! :?


Meine Einschätzung:
Abwehr (Eindruck): teilweise sehr viel Unterschnitt und trotz des guten Tempos gut zu kontrollieren.
Abwehr-Potential: Enorm! Mit entsprechendem Training wird dieser Belag schwer zu Toppen sein

Block-Schnittumkehr (Eindruck): kaum
Block-Schnittumkehr (Potenzial): kaum

Flip (Eindruck): ordentlich
Flip (Potenzial): gut; durch das hohe Tempo des Belages muss man aufpassen aber daran wird man sich gewöhnen können

Störeffekt (Eindruck): nicht vorhanden
Störeffekt (Potenzial): kaum

Konter/Angriff (Eindruck): ordentlich
Konter/Angriff (Potenzial): mit (viel) Training, aufgrund des hohen Tempos sehr gut

Return (Eindruck): aufgrund des hohen Tempos sehr schwierig
Return (Potenzial): Ich weiß es nicht. Vielleicht muss ich doch einen Holzwechsel in Betracht ziehen.

Schupfen (Eindruck): aufgrund des hohen Tempos sehr schwierig; die Bälle geraten teilweise meterweise(!) zu lang. Interessanterweise klappte sehr aggressives Schupfen (wenn es denn mal kam) ganz gut.
Schupfen (Potenzial): Schwer einzuschätzen. Mit viel Training vielleicht vorhanden. Vielleicht muss ich doch einen Holzwechsel in Betracht ziehen.


FAZIT:
Wer glaubt hiermit ein ähnliches Spiel wie das typische „Glatte-Noppen-Hinhalte-Blockspiel“ aufziehen zu können: Vergesst es! :nono:
Wie schon oft beschrieben! Ein Belag der auch mich spaltet. Der Neptune hat extrem viel (Schnitt)Potenzial ist aber genau so extrem zu kontrollieren. Doch was nützt mir perfekter Unterschnitt wenn ich zu viele leichte Fehler mache?
Möglicherweise gewöhnt man sich daran oder bekommt dies mit anderen Hölzern in den Griff. Wie sind da eure Erfahrungen und habt ihr Holz-Vorschläge ohne dass OFF-Pontezial eingebüsst wird?

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 11:47 
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also mich würde mal interessieren welche Glatten Noppen seit 10 Jahren existieren?? also 5-6 Jahre gibt es die doch erst?!?!

welche waren denn schon vor dem Doc und Hallmark da?

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 11:54 
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hi,

sehr guter bericht, vielen dank.
habe von noppensäge den belag nun auch erworben.
habe ihn noch nicht getestet, aber allein optisch macht er schon den eindruck, den du beschrieben hast.
wobei ich mir viel mehr störeffekt als von dir beschrieben erhoffe.
naja, ich spiele ox, mal sehen, vielleicht ist da ja viel ekliger...
der leggy von juic scheint ähnlichkeiten zu haben. angriffsoptionen scheinen sehr gut zu sein, und auch abtauchende blocks kommen manchmal sehr heftig. leider für mich völlig unkontrolliert, da kann ich nur hoffen, dass der erste block gleich sitzt und der gegner soviel angst hat, dass er das spiel innerlich aufgibt...

du hast nicht zufällig noch eine ox-version ausprobiert?

viele grüße

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 16:40 
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starker bericht mir geht es fast genau wie dir ich mache auch haufenweise annahme und schupffehler ...

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 21:47 
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Ätznoppe hat geschrieben:
hi,

sehr guter bericht, vielen dank.
habe von noppensäge den belag nun auch erworben.
habe ihn noch nicht getestet, aber allein optisch macht er schon den eindruck, den du beschrieben hast.
wobei ich mir viel mehr störeffekt als von dir beschrieben erhoffe.
naja, ich spiele ox, mal sehen, vielleicht ist da ja viel ekliger...
der leggy von juic scheint ähnlichkeiten zu haben. angriffsoptionen scheinen sehr gut zu sein, und auch abtauchende blocks kommen manchmal sehr heftig. leider für mich völlig unkontrolliert, da kann ich nur hoffen, dass der erste block gleich sitzt und der gegner soviel angst hat, dass er das spiel innerlich aufgibt...

du hast nicht zufällig noch eine ox-version ausprobiert?

viele grüße


Ich habe den Neptune in OX noch nicht ausprobiert.
Ich könnte mir schon vorstellen, dass er sich in OX besser spielen lässt.
Da ich jedoch gehofft habe mein High-Techn. Holz weiterspielen zu können wurde mir empfohlen mir Schwamm zu spielen um den Katapulteffect ein wenig zu bremsen.

Nach den letzten Tests bin ich aber nun unsicher ob ich mein geliebtes Holz nicht doch wechseln sollte. Dies scheint mit leider unausweichlich zu sein. Griffige Noppen vertragen offensichtlich schnelle Hölzer nicht so gut.

Hat jemand den Neptune schon mal auf einem "Syphony" oder "Medusa(2)" gespielt?

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BeitragVerfasst: Dienstag 15. Juli 2008, 21:50 
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Kogser hat geschrieben:
also mich würde mal interessieren welche Glatten Noppen seit 10 Jahren existieren?? also 5-6 Jahre gibt es die doch erst?!?!

welche waren denn schon vor dem Doc und Hallmark da?


Wenn man einen Noppenbelag den Sommer über im Dachfenster liegen lässt, kann man ihn im Winter "glatt und hart" spielen.... :wink:
Bei mir war es damals der PF4C8.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 01:33 
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Ex-Talent hat geschrieben:
Hat jemand den Neptune schon mal auf einem "Syphony" oder "Medusa(2)" gespielt?


tja, hättest du das gestern gefragt, hätte ich es noch testen können.
leider habe ich mein symphonie heute bereits verkauft! :wink:

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Kogser hat geschrieben:
also mich würde mal interessieren welche Glatten Noppen seit 10 Jahren existieren?? also 5-6 Jahre gibt es die doch erst?!?!

welche waren denn schon vor dem Doc und Hallmark da?


Nun, es begann so etwa alles mit dem berühmt berüchtigten TSP Curl Spezial Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jh. und ging dann weiter mit dem Donic Piranha und dem Curl Bamboo vor etwa 10 Jahren. Hallmark und Neubauer waren sehr viel später erst auf dem Markt, ich schätze so ab etwa 2001.

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Gruß, Ralf
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Holz1 Gewo Velox Def VH: Spinlord Marder 1,0 schwarz RH: MSP Superwall 0X rot
Holz2 Gewo Velox Def VH: Spinlord Marder 1,0 schwarz RH: MSP LSD 0X rot
Im Testportfolio darüber hinaus Imperial Superstrike 1,0, Beast, TSP Defence Classic


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 08:34 
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RalfTTMan hat geschrieben:
Nun, es begann so etwa alles mit dem berühmt berüchtigten TSP Curl Spezial Mitte der 90er Jahre des vergangenen Jh. und ging dann weiter mit dem Donic Piranha und dem Curl Bamboo vor etwa 10 Jahren. Hallmark und Neubauer waren sehr viel später erst auf dem Markt, ich schätze so ab etwa 2001.


Einspruch: der erste DONIC Piranha war eine griffige LN !
Erst nach Änderung des aspect ratio war DONIC gezwungen einen Nachfolger herauszubringen und der war glatt - der DONIC Piranha Original.

Die Reihenfolge der GLN war:
- Curl Spezial
- Bamboo
- Hallmark DR. Neubauer Spezial, Piranha Original

Wobei ich mir bei den beiden Letzteren nicht klar bin, wer da zuerst kam oder ob beide gleichzeitig auf dem Markt waren.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 10:12 
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:gaehn: Falsche Thema! Das ist doch völlig unwichtig hier wann welche glatte Nope rauskam!


Je mehr ich hier lese und je mehr ich teste, deste mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass es "relativ" egal ist wie der neue Noppenbelag heisst.
Ob nun Neptune, Detecs, Insider oder sonst wie: Die Unterschiede der guten Beläge werden nur minimal und wirklich nur spielerspezifisch sein.
Und sehr wahrscheinlich kommen die "richtig guten" erst noch raus.

Vielmehr denke ich jetzt , dass die Holzwahl nun der (!) entscheidende Faktor sein könnte.

Mich würde deshalb viel brennender interessieren wer mit dem Neptune auf welchem Holz zurechtkommt. :flame:

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 22:19 
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Heute habe ich den Neptune auf einem RE-IMPACT Spezial getestet.

Im Vergleich zum Hightechnology viel bessere Kontrolle!
Lange Abwehr bzw. Spiel hinter dem Tisch: teilweise sehr viel Unterschnitt schon im ersten Ball= klasse
Bei leeren Bällen kam der Ball viel zu hoch= schwierig
Der Noppen-Flip ist mit dem Holz viel besser zu spielen= sehr gut

Auch die Konterschläge mit Noppen kamen schon sehr gut mit unangenehmen Unterschitt= sehr ausbaufähig

Nach wie vor eine absolute Katastrophe ist die der Return: Fehler ohne Ende ebenso beim Schupfen.

Bei den Angriffoptionen mit dem glatten Belag liegen zwischen dem Neubauer Holz und dem Re-Impact Welten. Das Hightechnology ist um Klassen besser und viel einfacher im Angriff zu spielen.

:cry: Ich könnte echt heulen! Wieder eine Niete :cry:

PS: Habe sowohl OX als auch 0,6mm probiert.
Für mich komischerweise kein erwähnenswerter Unterschied.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 16. Juli 2008, 23:58 
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so,
habe nach dem kurztest gestern gegen meinen sohn heute gegen einen aus der 2. landesliga spielen können. ergebnis: 3:2.
ich spiele ox schwarz auf jubi alser. holz ist sehr gefühlvoll und hat einen eher weichen anschlag. vh-belag war pistol 2,2.

ich hatte ja mal in einem thread gefragt, welche noppe am besten für noppen-top ist. für mich kann ich sagen: ist es der neptune. sehr griffig und auch weich genug, um anständig anzuziehen, auch ohne schwamm.
druckschupf ging mit dem palio sicherer. dafür hat der neptune eine etwas ungewöhnlichere flugkurve.
blocks müssen mit etwas geschlossenerem blatt gespielt werden. wenn man richtig trifft, sackt der ball stärker runter als palio. hier hat der neptune ähnlichkeit mit dem leggy - bei mehr kontrolle.
nachteil: er ist deutlich schnittanfälliger als palio, gerade bei der aufschlagannahme.
ich habe bei returns ungewöhnlich viele fehler gemacht, aber dafür auch viele wirklich schöne ekel-blocks gespielt- letztlich hat es für einen sieg gereicht.
nach aktuellem stand wird das meine neue kombi.

viele grüße

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juli 2008, 01:16 
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Hoi zäme


Mein Material
Ich spiele zurzeit ein altes STIGMA Winner, was einen weichen Anschlag hat, nicht elastisch ist, zugeschnitten Grösse ca. 161x155 hat und vom Tempo her OFF- ist. Der Schläger ist grifflastig, hat ein gutes Feedback und wiegt satte 192 Gramm. Für ein Holz dieses Tempos benötige ich den Neptune mit 1.0 mm Schwamm. Das ist für mich schon fast die absolute Traumkombi mit dem Neptune und ich möchte das kurz erklären. Weiter erwähne ich zusätzliche Aspekte, die dem einen oder andern weiterhelfen könnten.

Meine Spielweise
Für mein auf Konterangriffe ausgerichtetes Spiel, brauch ich schon Tempo um OFF- bis OFF herum. Da im offenen Spiel sehr viel über die RH-Diagonale läuft, bin ich glücklich, mit dem Neptun herrlich angreifen und eklig platzieren zu können. Flip klappt super und ich bin sehr zufrieden, weil schupfen mit dem Neptune imho keinen Sinn macht. Kurze und halblange Aufschläge oder Schupfbälle greife ich sofort an. Lange AS oder Schupfbälle beantworte ich mit einem Noppentop. Ich spiele selten einen normalen Block, da mir dieser Schlag zu unkontrolliert erscheint. Viel besser klappt so eine Art Stoppblock, der halblange Bälle erzeugt und schwierig anzugreifen ist. Sobald der Gegner unsicher wird auf diese Bälle greife ich an mit dem Noppenkonter oder dem VH-Topspin.

Anschlag
Hölzer mit einem weichen Anschlag (z.B. STIGA) untersützen eine gebogene Flugkurve. Da der Neptune bekanntlich eher einen flachen Absprungwinkel erzeugt, gleicht sich das sehr schön aus. Angriffsbälle kratzen sehr schön die Kurve und die Längen lassen sich wunderbar variieren, um damit u.a. ecklige Winkel spielen zu können.

Sicherheit
Da mir der Sicherheitsaspekt meines Spiel wichtig ist, passt das grosse Schlägergewicht sehr gut. Das grosse Gewicht verleiht den Schlägen eine starke Stabilität, was bei einer leichten Schlägerkombi problematisch sein könnte.

Lastigkeit
Ein grifflastiger Schläger ist auf jeden Fall für das Defensivspiel geeignet. Da die alten Stigas meist massive Griffschalen hatten und ich das Schlägerblatt meist verkleinere, ergibt das immer einen grifflastigen Schläger, mit dem ich zur Not auch mal Verteidigen kann. Der flache Absprungwinkel und die etwas härteren Noppenköpfe sind für die guten Abwehrqualitäten des Belags mit verantwortlich.

Feedback (Sound, Schwingung)
Der Sound des Neptuns auf dem Holz hilf mit besonders gut, die Qualität meiner Schläger (zentral oder tangential) akustisch zu überprüfen. Für das Spiel mit der Noppe bringen imho Rückmeldungen in Form von Schwingungen an meine Hand nicht sehr viel. Ich verwende ein Griffband und so sind die lästigen Vibrationen fast ausgeschaltet.

Hoffe, den einen oder andern Gedankenanstoss liefern zu können.
Martin

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juli 2008, 07:46 
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Hoi Ex-Talent

Ex-Talent hat geschrieben:

Bisheriges Material (High-Technl.; Plasma 1,8; Inferno)



Im andern Thread hab ich folgendes geschrieben...

Zitat:
Ich empfehle dir dringend den roten Neptune mit 1.0 mm (rosafarbenem) Schwamm auf das Balsaholz zu kleben. Die Schwarzen sind härter ausgelegt und auf einem schnellen Balsa zu katapultig bzw. unkontrolliert. Auch haben die schwarzen Noppen die Tendenz, zu brechen.


Bitte keine Angst vor einer grossen Umstellung auf den 1.0 mm Schwamm, da der Schläger sich vom Tempo her ähnlicher zur GLN in OX spielen wird.

Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Donnerstag 17. Juli 2008, 13:58 
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Hallo Martin!

Auf deine PN-Empfehlung hin habe ich mir einen roten neptune mit einem 0,6mm rosa Schwamm geholt. Ich denke nicht, dass dies einen grossen Unterschied zum 1,0mm ausmacht.

Ich habe den Neptune nun auf 4 Hözern getestet:

High-Technology: Beste OFF-Optionen mit dem Backsidebelag (weil gewohnt); Neptune in Abwehr gut spielbar; Schupfen sehr schwer; Aufschlagannahme KATASTROPHAL

Bulldozer: Akzeptable OFF-Optionen mit dem Backsidebelag; Neptune in Abwehr ordentlich spielbar; Schupfen sehr schwer; Aufschlagannahme KATASTROPHAL

Baricade: KATASTROPHALE OFF-Optionen mit dem Backsidebelag; Neptune in Abwehr gut spielbar; Schupfen sehr schwer; Aufschlagannahme nicht ganz KATASTROPHAL aber schlecht

Re-Impact Spezial: Mittelmäßige OFF-Optionen mit dem Backsidebelag ; Neptune in Abwehr gut spielbar (besser als mit High-tech); Schupfen sehr schwer; Aufschlagannahme KATASTROPHAL

Ich bin nicht so Noppenabhängig wie andere Spieler. Für mich dient die Noppe eher als Vorbereitungsball. Ich wehre gerne ab. Aber ich will von der Abwehr nicht abhängig sein. Ich möchte die Angreifer mit der Noppe zwingen einen passiven Ball zu spielen um diesen dann mit dem Backsidebelag anzugreifen.
Aber wie soll dies bitte gehen wenn schon der Return und der Schupf zur absoluten Lotterie wird?:no:

Was nützt mir der teilweise Monsterschnitt des Neptune wenn ich dafür unverhältnis viele Aufschlagfehler mache :?:
Ich liege mit dem Neptune statistisch gesehen jeden Satz 0:6 durch solche Fehler hinten.:rtfm:
Mit VIEL Training bekommt man das sicher ein wenig besser in den Griff ABER das wird NIEMALS so gut sein, dass ich in meiner Spielklasse auch nur annähernd damit bestehen kann :!:

Und eines ist auch klar und das wird mir jeder TT-Spieler bestätigen können:
Wenn du dich mit deiner Noppe nicht wohlfühlst spielst du auch automatisch mit dem Backsidebelag schlechter :!:

Mittlerweile denke ich darüber nach, mal den INSIDER :ja: zu probieren!

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