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BeitragVerfasst: Mittwoch 3. Dezember 2008, 23:10 
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Liebe Neptune-Fans

Heute hab ich am Punktespiel mit meiner neuen Kombi gespielt. T-11, schwarzer Neptune mit 1.0 mm Schwamm und Yinhe Jupiter 2.1 mm. Die schwarzen Neptune auf dem Balsaholz sind einfach nur genial. Blocken, Kontern und Schiessen klappt unglaublich gut. Ich hab mich im Vergleich dazu mit meinen alten Stigas und dem Neptune nur rumgequält und letztlich nie wirklich sicher gespielt. Einzig die VH mit dem Chinesen ist noch nicht optimal. Der Jupiter macht zwar sehr viel Schnitt beim Schupfen, ist aber auch schwierig zu beherrschen beim Gegenziehen. Mal landen die Bälle flach im Netz oder die Bälle gehen deutlich hinten ins Aus. Rotationstopspin gehen sehr gut und haben sehr viel Suppe drin.

Ein schnelles, steifes und v.a. ein Holz mit einem sehr harten Anschlag sind das richtige für den Neptune als Angriffswerkzeug. Da das Balsa genügend eigenen Katapult mitbringt, reicht der 1.0 mm Schwamm völlig aus. Kontrolle ist sehr gut und das Tempo ist sehr hoch.

Was viele Punkte mit dieser Kombi bringt sind lange Aufschläge mit der Noppe auf die schwache Zone des Gegners. Meist kommt ein unsicherer Ball in die RH zurück, der sofort abgeschossen werden kann. Die langen Aufschläge mit dem Neptune sind extrem gefährlich, weil niemand so recht weiss, was er mit einem solchen Ball anfangen kann. Lange in die VH gespielt führt dazu, dass der Ball oft ins Netz gezogen wird. Ich spiele zeitweise nur noch lange Aufschläge mit der Noppe und komme damit extrem gut ins Spiel.

RH-Topspin mit dem Neptune muss ich erst noch etwas trainieren, ist aber nicht meine Absicht. Die Stärke dieser Kombi ist das Blocken, Kontern und Schiessen, was unangenehme Bälle für die Gegner produziert.

Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2009, 12:50 
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Also der Mikly Way OX ist mein erster Noppenbelag überhaupt und er hat mich als Wiedereinsteiger nach zehn Jahren Pause zu einem glücklichen Spieler gemacht. VH spiele ich nen Drunken Dragon (1,8) und mein Holz ist ein Re-Impact T4. Das war ein Glücksgriff, den mir ein Kollege empfohlen hat. Ich spiele den Belag seit rund acht Monaten, und in Kombi mit diesem Holz gelingt mir immer mehr. Man muss aber sagen, dass ich mind. zwei Mal pro Woche intensiv trainiere. Aber ich ziehe mit der Noppe halbwegs sicher gefährliche RH-Topspins und Schuss. Richtig gefährlich sind aber die Druckschupf-Bälle in die Tischecken, bei denen selbst höherklassige Spieler oft froh sind, das Ding zurückzubekommen. Spiele keine Abwehr, sondern stehe maximal 1,5 Meter hinterm Tisch. Da kann man gegnerische Top-Spins richtig böse "abstechen". Den zieht kaum jemand nach. Also: Für mich ein Traumbelag. Das einzige, was nervt, ist die Unfährigkeit, damit zu blocken. Ob das jedoch am Belag oder an mir liegt...das find ich noch heraus.


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2009, 12:56 
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Hallo Martin,

Zitat:
Ich spiele zeitweise nur noch lange Aufschläge mit der Noppe und komme damit extrem gut ins Spiel.


was genau machst Du für Aufschläge und in welcher Klasse spielst Du? Sind das eher schneller Rollaufschläge? Lange Aufschläge mit der Noppe kann ich leider höchstens 1x im Satz machen als Überraschung, mache ich mehr, bekomme ich die mit Schlagspin um die Ohren :shock:


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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2009, 17:14 
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Lange_Abwehr hat geschrieben:
Hallo Martin,

Zitat:
Ich spiele zeitweise nur noch lange Aufschläge mit der Noppe und komme damit extrem gut ins Spiel.


was genau machst Du für Aufschläge und in welcher Klasse spielst Du? Sind das eher schneller Rollaufschläge? Lange Aufschläge mit der Noppe kann ich leider höchstens 1x im Satz machen als Überraschung, mache ich mehr, bekomme ich die mit Schlagspin um die Ohren :shock:


Ich spiele so ca. Kreisliga / Bezirksklasse bzw. die 6. höchste Liga in der Schweiz. Die schnellen Aufschläge sind natürlich Rollaufschläge und zwar extrem an die Grundlinie platziert und bevorzugt auf den Wechselpunkt und die lange RH. Bei VH-orientierten Leuten spiele ich auch mal überaschen in die lange VH. Dieser (flache) Ball kann kaum hart angegriffen werden, da das ziemlich riskant ist.

Die restlichen Aufschläge mit dem Neptune sind allesamt halblang und mit etwas Schnitt. Die US-Aufschläge werden oft überschätzt und landen hinter der Platte. Die Kickaufschläge werden vor allem in der Länge falsch eingeschätzt.

Sehr gut funzt auch ein RH-AS mit etwas Seitenschnitt zur VH hin. Der Ball dreht ein wenig nach aussen und wenn er halblang ist, kann er ebenfalls nicht hart angegriffen werden.

Wenn ich merke, dass der Noppenaufschlag für den Gegner nicht mehr gefählrich ist, wechsle ich natürlich.

Die Stärke des Noppenaufschlags liegt darin, dass ihn die Gegner nicht kennen und ihn schlecht einschätzen können.


Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Mittwoch 5. August 2009, 17:21 
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Hallo Martinspin,

danke für die Erklärungen. Ich glaube ich muss mich auch einfach mal mehr trauen schnelle Noppenaufschläge einzustreuen. Generell schlag ich wohl einfach zu viel mit der Vorhand und zu unvariabel auf :roll:.
Nächstes Training gleich mal austesten ein paar Noppenaufschläge einzustreuen :peace:

Grüße,

Lange_Abwehr


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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 00:06 
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Habe ihn auch getestet gg. 3 Liga Spieler (griffig - was man ja hier meistens dazu sagen muss) - für ehrliche Verteidiger sicher einen Alternative - am Tisch nicht zu spielen, daher für ehemalige bzw. tendenziöse Glattnoppler absolut vernachlässigbar :wink:


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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 14:54 
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mit dem passenden holz schafft man auch einen ganz guten angriff mit der noppe....und man sollte net immer gleich einen belag nach 10 minuten spielen schon in eine bestimmte schublade stecken...das meine ich jetzt für alle beläge..

gruß ballbeisser

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Gruß Tore 8-)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 15:26 
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Wie bei vielen chinesischen GrLN kommt es beim tischnahen Spiel mit dem Neptune auf Timing und Technik an. Es ist alles eine Frage der ankommenden Flugkurve und wann der entsprechende Schlag gespielt wird.

Druckschupf und Abstecher sollten so früh wie möglich (aufsteigende Phase) gespielt werden.

Block, Konter und Schuss werden auch in der aufsteigenden Phase gespielt und zudem sollte der Ball auf ca. Netzhöhe getroffen werden. Das ist bei gebogenen Rotationstops gar nicht mal so einfach.

Kommen die Bälle sehr flach und mit wenig Tempo an, ist es am Gescheitesten, wenn der Noppentopspin eingesetzt wird. Damit wird die notwendige Beschleunigung und gebogenen Flugkurve erreicht. Dieser Ball kann auf dem höchsten Punkt getroffen werden und auch aus der Halbdistanz.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 17:13 
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@martinspin: Hast Du da auch mal ein Video auf Lager ?

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 18:18 
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ich finde die spielbarkeit am tisch alles andere als schlecht. kommt aber auch sicher drauf an, aus welchem lager man kommt.

ich habe angefangen noppen zu spielen, weil meine deutlich bessere vorhand tischfern stärker war, meine rückhand da aber leider nicht mal ausreichend war, um im spiel zu bleiben, geschweige denn punkte zu machen. jetzt muss ich "leider" feststellen, daß meine rückhand am tisch bei konter, block und schuss soviel stärker geworden ist, daß ich eigentlich gar nicht vom tisch weg will.
tja, das war so nicht geplant, aber life is what happens while you make other plans, nech :clown:

für einen ex-gln-spieler stellt sich die sache wohl ganz anders da, aber wenn man als ni-spieler die schnittempfindlichkeit gewohnt ist, kann man mit dem neptune am tisch so einiges anstellen.
und die langen aufschläge sind in der tat ein ziemliches schmankerl. meine kommen noch nichtmal besonders präzise, trotzdem kenne ich einige leute, die mit ihnen erhebliche probleme haben.

ps: auja, videos, bitte videos! :meister:

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BeitragVerfasst: Donnerstag 6. August 2009, 23:13 
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Komm auch aus dem NI-Lager. Ich hatte auch das Problem, dass ich eine ausgeprägte VH hatte und mit der RH nicht viel anzufangen wusste. Dann hab ich eine Zeit lang RH-TS trainiert. Leider hab ich es nie geschafft, beidseitig sicher Topspin zu spielen. Entweder ging RH gut oder VH gut, jedoch nie beides. Über den Tibhar Superdefense bin ich dann auf der RH mehr zum passiven Spiel gekommen. Nur abwehren und eröffnene konnte ich nie sicher. Dann kam der Wechsel zum den LN. Erste 837, Curl P1-R, usw. Nach meinem Videotest hab ich für mich den Neptune entdeckt und bin dabei geblieben. Wenn ich mal in Not bin und nach hinten muss, macht der sehr viel SU, was gut ist. Heute spiele ich tischnahe mit dem Neptune und leg grossen Wert auf Konter und Schuss, was schon recht gut geht.

Ich spiele gerne mit Rotation und bin froh, auf der RH eine LN zu haben. Mir hilft das, schnittreiche Aufschläge sicherer zu retournieren. Mit dem Neptune und langen Aufschlägen mache ich doch einige direkte und indirekte Punkte. Störeffekte in Form von SU gefallen mir auch sehr gut. Ich hab nicht im Sinn, Bälle mit "krummer" Flugkurve zu generieren. Mich interessiert lediglich das Schnittverhalten der LN. Ein Flip auf einen US-Ball erhält OS, was sehr irritierend für die Gegner ist. TS am Tisch abzustechen und so den Spielfluss des Gegners zu stören ist eine coole Sache. Wenn man noch das Schlägerdrehen in Betracht zieht, um mit der NI-Seite auf der RH zu spielen, macht's noch mehr Sinn.

Hauptsächlich gefällt mir die Störwirkung der LN und so kann ich in einem begrenzten Rahmen, einem Bedürfnis (Stören) von mir nachgehen, was ich während meiner Schulzeit ausgiebig gelebt habe :ugly:

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Cheers, Martin

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BeitragVerfasst: Freitag 7. August 2009, 13:16 
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immer diese noppen-punks....wollen nur stören... :ugly:

scherz beiseite....der neptune ist nach ner gewisschen einspielzeit schon sehr sicher zu spielen...ob am tisch oder weiter hinten... :)

gruß ballbeisser

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BeitragVerfasst: Freitag 7. August 2009, 13:22 
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das holz ist beim neptune sehr wichtig.
ich hatte den neptune am anfang auf dem joo holz.die abwehr war richtig gut,nur hatte ich bei noppentopspins eine katastrophale quote.nachdem ich auf ein hinoki speed c gewechselt bin ein ganz anderes bild.die abwehr unverändert gut,nur geht offensiv eine menge...wen die leute versuchen den noppspin zu kontern oder zu blocken ist es sehr häufig ein direkter punkt oder zumindest eine gute vorbereitung um nachzulegen.

ich denke das der neptune für den modernen ambitionierten abwehrspieler einer der top 3 beläge ist...


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BeitragVerfasst: Dienstag 11. August 2009, 15:07 
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Hi Anhänger des Meeresgottes,

habe am WE einen neuen roten Neptune mit 0,7 Tension (rosa Schwamm) gespielt. Der kam direkt aus China und, man soll es nicht glauben, ist eindeutig weniger schnittanfällig als die auf dem deutschen Markt erhältlichen. Auch weißt er nicht die schlechte Verarbeitung an an den Noppenköpfen auf und hat eine etwas andere Färbung. Jetzt das merkwürdigste, eine weitere Bestellung roter Beläge mit normalem (orangem) 0,5 er Schwamm ist ebenfalls angekommen. Die sind wie die hier erhältlichen?
Spiele jedenfalls jetzt die Tensionversion, die vunzt ungeheuer auf einem Sauer Allround. Das Beste ist der Noppentop auf US. Aber auch die Standardschläge kommen ungemein fies und sicher. Selbst sehr kurze Stopblocks auf leichte TS kommen ohne Fehler. Das Plus an Geschwindigkeit läßt sich durch lockere Schlägerhaltung und 'feeling' problemlos kompensieren.

Mein Ausflug in das Dragon Giant Lager ist jedenfalls vorbei.

Gruß

M.

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Bereits seit 2011 und bis heute unverändert

Im Test: Dream, Smart, Titan, seit 20 Jahren NSD


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BeitragVerfasst: Dienstag 11. August 2009, 16:12 
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Die Neptunes mit den gelben Schwämmen finde ich in den Schwammstärken 1.2 und 1.5 gut auf schnellen Carbon-Hölzern für tischnahes Kontern, Blocken und Schiessen.

Witzig finde ich die Tatsache, dass beide Schwammversionen (Pink und Gelb) von Eacheng her kommen. Die denken wahrscheinlich, dass manche Europäer lieber mit weichem (gelbem) Schwamm spielen 8-) - Auf der offiziellen Website ist nur die pinkfarbene Version angegeben.

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Cheers, Martin

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