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BeitragVerfasst: Montag 9. Juli 2012, 22:13 
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Ich brauche Gute Aufschlagsvarianten und die dazu gehörigen Positionierungsmöglichkeiten um den eigenen Angriff vor zubereiten, da es mir an taktisch guten Aufschlägen leider fehlt.

Danke schonmal :)

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Joola Chen Weixing
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BeitragVerfasst: Montag 9. Juli 2012, 22:22 
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Beiträge: 535
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Ich find die standard Pendulum und Reverse Pendulum für ziemlich alles gut geeignet. Kurz mit viel Schnitt gut um den Gegner so ein paar Fehlern / hohen Bällen zu zwingen.

Ansonsten finde ich kurze schnittlose Aufschläge mit der Noppe oder Schnelle Konterangaben mit der Noppe auch immer sehr nett!

Mehr mach ich eigentlich auch nicht :P

Gruß,
Phily

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Der Materialspezialist L.S.D.
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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 07:39 
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Beiträge: 262
die besten erfahrungen, um selbst schnell in den angriff zu kommen, hab ich mit extrem kurzen unterschnittangaben (diagonal) in die vh des gegners (bin linkshänder). oft direkter punkt. kürze geht da sogar noch vor schnitt, wobei bei meiner kombi ist beides sehr gut möglich. wenn man dann welche ohne us einstreut, kommt oft die einladung des gegners in form von zu hohen rückgaben. wichtig ist, sich die vh offen zu halten. oder schnelles ts-ss in die lange rückhand. manchmal fordere ich den gegner zu angriff auf (ts auf vh, lang), um dann selbst anzugreifen: gegner zieht, affenblock, punkt oder er legt ab, schuss, punkt. wichtig ist da viel ts beim service, und der schuss muss schnitt schlucken: voll drauf....

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yinhe lq 2, nittaku flyatt soft 1.8, Lion claw 0.5


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wer immer die wahrheit sagt, kann sich ein schlechtes gedächtnis leisten.


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 08:27 
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Der Wechsel von kurzen und langen Angaben ist mein Schlüssel zum Erfolg.

Wenn man gute Aufgaben haben willst dann musst man das auch mit dem Balleimer ab und zu trainieren.

Als Hilfsmittel ein grosses Handtuch auf den Tisch legen und hinten 10cm frei lassen.

Erst nur lange schnelle Angeben auf die Rückhand üben.
Zum Schluss "Die Uhr"

Angabe
1. Lang auf die Vorhand
2. Lang auf den Wechselpunkt (Mittellinie)
3. Lang auf die Rückhand
4. Kurz auf die Rückhand.
5. Kurz in die Mitte
6. Kurz auf die Vorhand.

Gute Angaben bekommt man auch in diversen Tischtennisschulen gezeigt.
Ich habe meine in Grenzau verbessert.

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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 08:55 
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Beiträge: 548
Spielklasse: Bezirksoberliga
Gute Aufschläge sind etwas was man lange mit Balleinmer trainieren muß. Es ist weiterhin sehr gegnerabhängig was in einer Situation ein guter Aufschlag ist. Kurz vor Tischende das 2. mal aufspringende Aufschläge in die Vorhand sind für agressive Spieler eklig, die sollte man aber so gut können, daß man sie auch bei 10:10 im fünften noch ans Tischende spielen kann, springt er zu weit ists meist ein gegnerischer Punkt weil er durchladen kann. Springt er zu kurz ists ne Einladung zum Flip.
Gegen lauffaule Spieler ist der Wechselpunkt meist eine gute Option. Gegen RH umlaufende Spieler wirken lange Treibangaben in die Vorhand Wunder, aber nur wenn er gerade umlaufen will. Generell darf der Gegner nicht schon beim Ausholen wissen wohin bzw was für ein Aufschlag kommt. Je später er das sieht desto weniger Möglichkeiten hat er zu reagieren. Ist er gezwunden erstmal den Ball nur zurückzuspielen kann man eigentlich auf fast alle Returns den eigenen Angriff einleiten. Technik und Beinarbeit jetz mal vorausgesetzt.

Weiterhin kann man natürlich versuchen mehr Schnitt in die Aufschläge zu bekommen. So als Test: Wenn Ihr bei "stop" den Ball 3 Tische weiter rüberschießt, die gleiche Beschleunigung kann man im Aufschlag anwenden. Natürlich sollte man da den Ball nur hauchzart streifen und die Bewegung beim Aufschlag ist kürzer. Trotzdem empfehle ich das immer Leuten, die sagen "ich bekomme einfach keinen Schnitt in die Aufschläge" :twisted:. Da diese meist viel zu frontal gegen den Ball gehen, enden die ersten Versuche mit einem Aufschlagschuß sonstwohin. Aber das frontale dagegengehen ist ja auch genau der Grund warum man so kaum Schnitt geben kann und wird bei diesem Test sehr schön deutlich. Aber das dann zu ändern erfordert viel, viel Geduld und Training, sowie ein gewisses Mindestmaß an Feinmotorik/Händchen.

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Hz: Spinlord Ultra Carbon DEF (davor Stiga Cl. All Carb, Andro Kin. Sup. Carb OFF, Spinlord Defender, Andro Kin. CF OFF + Carbon, BTY Boll ALC, Joola Chen Def)
VH: Spinlord Irbis 2,1 rot (davor Donic Acuda S1, S2, S3 und S1 turbo in 2,0, Tibhar Aurus 2,1, Donic Desto F2 2,0)
RH: Spinlord Blitzschlag ox (Testritis: Hellfire ox, Mo Wang II 0,6, Neptune 1,0, Dawei Saviga V 1,0, Bomb Talent ox, Giant Dragon Giant Long Soft 1,2, Tibhar Grass D´Tecs (1,2), davor lange Tibhar Grass OFF (1,0 + 1,5))
TTR: ~1800


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BeitragVerfasst: Dienstag 10. Juli 2012, 14:24 
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Also, danke schonmal an die guten Tipps werde dann mal mehr aufschläge trainieren, vor allem die Positionierung und die bessere Schnittentwicklung :)

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BeitragVerfasst: Donnerstag 2. August 2012, 00:25 
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Spielklasse: Kreisliga WTTV
TTR-Wert: 1564
Wenn man selber auf der RH ne LN spielt, dann sind Aufschläge in die RH des Gegners oft ein Problem, weil dieser einen dann mit einem langen mittelschnellen Ball in die RH gleich in die Defensive bringen kann (aus der man dann im Zweifel auch nicht mehr rauskommt).

Ansonsten trainiere ich eigentlich meist Aufschlag "Zwillinge". D.h zwei Aufschläge die sich sehr ähnlich sehen, die aber unterschiedliche Wirkung haben (z.B. halblang mit viel US und dieselbe Bewegung und Länge, aber ein leerer Aufschlag). Motto: Ein guter Aufschlag ist erst dann wirklich gut, wenn er einen Bruder hat, der Ihm zum Verwechseln ähnlich ist.

Beispiel: hab heute gegen einen jungen Regionalligaspieler trainiert, der eigentlich 6 Sätze lang grundsätzlich kurz/halblang mit Schnittvariationen aufgeschlagen hat und dazwischen 1 mal in jedem zweiten Satz aus derselben Bewegung schnell und lang in meine VH. Ich bin da dann zwar irgendwie hingehechtet, aber der Punkt war schon verloren, bevor ich meinen "Not-topspin" gespielt hatte.

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Material:
VH: Thibar Evolution MX-P Max. schwarz
RH: Agenda ox rot
Holz: Bty Grubba All+


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BeitragVerfasst: Montag 6. August 2012, 15:31 
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Also ich habe im Moment eher das Problem das ich an manchen Tagen, obwohl ich einen Chinesen auf der Vorhand spiele keinen Schnitt in die Aufschläge bekomme, egal wie sehr ich mich konzentriere, aber zum Glück ist das eher die Ausnahme, da meine AS oft guten Schnitt haben.

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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2012, 14:27 
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Nach diesem Thema lautet die Antwort: es kommt darauf an, wohin die Rückgabe des Gegners kommen soll. Als LN-Spieler RH willst du wahrscheinlich gleich mit VH angreifen,also zwinge den Gegner durch die Platzierung/Rotation in über 50% zu einer Rückgabe auf deine VH-Seite.
Oder platziere den Gegner so aus, das er dir eine Vorlage für den Angriff bietet.
Die meisten Gegner platzieren als Rechtshänder RH auf RH. Ich neige dazu die ganze Tischhälfte des Gegners zu bestreuen und zum Beispiel auch mal VH aus seitliche VH des Gegners anzuspielen.
Was meint ihr dazu?
gruss
skorbion

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BeitragVerfasst: Samstag 25. August 2012, 16:07 
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skorbion hat geschrieben:
Nach diesem Thema lautet die Antwort: es kommt darauf an, wohin die Rückgabe des Gegners kommen soll. Als LN-Spieler RH willst du wahrscheinlich gleich mit VH angreifen,also zwinge den Gegner durch die Platzierung/Rotation in über 50% zu einer Rückgabe auf deine VH-Seite.
Oder platziere den Gegner so aus, das er dir eine Vorlage für den Angriff bietet.
Die meisten Gegner platzieren als Rechtshänder RH auf RH. Ich neige dazu die ganze Tischhälfte des Gegners zu bestreuen und zum Beispiel auch mal VH aus seitliche VH des Gegners anzuspielen.
Was meint ihr dazu?
gruss
skorbion


Das ist genau der Ansatz, der gebraucht wird. Sich Statistik und Wahrscheinlichkeit zu nutze zu machen, um den Gegner genau dazu zu bringen, dahin zu retournieren, wohin ich den Ball haben will. Seitschnitt-Aufschlag aus RH in seine RH, um den Ball in die eigene RH zu bekommen. Gegenläufer um eher in VH die Bälle zu bekommen. Sind nur einfache Beispiele.
Genauso über Länge bestimmen. Auf kurze Aufschläge folgt je nach Gegner ein kurzer Schupf, ein langer Schupf oder ein Flip. Das muss man erkennen, was der Lieblingsschlag ist. Wenn er gerne in VH flipt, verbietet sich ein kurzes US-Service in VH, wenn man nicht auf Flip spielen kann.

Ach ja, meine Erfahrung ist: Je höher man spielt, desto unwirksamer werden Noppenaufschläge. Bei mir lachen sich die Gegner eher kaputt, wenn ich sowas mache. Weswegen ich keinen mehr spiele ^^

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Moderner Abwehrspieler.

http://www.wernerschlageracademy.com/tischtennis-schule.html
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Youtube Channel:
http://www.youtube.com/user/19fabelicious89/videos

Meine Bratpfanne:
- VH: BTY Tenergy 05, 2,1mm, sw
- RH: BTY Feint Long 3, 1,3mm, rot
- Holz: BTY Joo Se Hyuk, gerade


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