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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 04:19 
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2012_D3F3ND3R hat geschrieben:
So habe jetzt 4 weitere tage Training gehabt. Folgende Erkenntnis:
hab ich nen guten tag, gewinne ich gegen welche aus unserer ersten (1. LK) oder der zweiten (2. LK), wie gestern und heute. Klappt es mal nicht, verliere ich auch gegen kreisklasseniveauhobbyspieler... es ist also noch recht unsicher mein Spiel! Einige aufschlagfehler (in 9 Sätzen 23x), aufschlaganahmen waren mal geil, dann mal wieder lächerlich. Mal kamen topspins, mal nicht... und die Abwehr ebenso... besonders in der abwehr ist das alles eigenartig. Mal schnitt, mal nicht. Mal aufn Tisch, dann ins Netz oder über dem Tisch . Es machte also mal richtig Spaß und dann aber auch hassphasen.
Ich bräuchte noch immer tips. Vor allem in der Abwehr, meinem eigentlichen Spiel :-)


Klingt ganz nach einem Problem mit der Körperspannung und dem Stellungsspiel. Warum ich das vermute? Ich habe das selbe Problem. Wenn ich voll dabei bin sprich mich konzentriere, gut bewege etc. Dann kommen teilweise geniale Dinger mit dennen ich selber nicht gerechnet habe.

Wenn ich dagegen unkonzentriert bin und mich immer nur "halb" zum Ball stelle, gibts ne Tracht Prügel. Es gibt sogar Tage an dennen ich ein Topspiel habe wo ich danach angesehen werde als könnte ich nun doch Verbandsliga spielen und im nächsten sieht es so aus als würde ich am besten garnicht spielen. Ich kann da kein Universalrezept geben um diesen Punkt zu überwinden. Wichtig ist nur das du dich nicht da durch in deiner Materialwahl beirren lässt. Das machen hier mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit schon viel zu viele.

Manchmal ist es auch einfach die Tagesform die einem ins Bein schießt.

Das mit dem Sidespin soll ja auch nur eine Varriationsart sein und kein Schlag den man immer anbringen sollte. Ich weiß nur das der mit dem Octopus am besten ging und auch deutlich in der Flugkurve zu sehen war. Ein weiterer Vorteil war soweit ich das noch in Erinnerung habe: das sowohl kurze Bewegungen als auch lange eine Gute Rotation erzeugen konnten mit dem Tintenfisch.

Das Problem mit der Länge des Balls (bei falscher Körperstellung) hatte ich auch damals und habe darauf hin auf den Dtecs in 1,2 gewechselt. Aber es waren viele Stunden an der Ballmaschiene (m.M.n. DAS Training um Sicherheit zu bekommen) notwendig um eine Grundsicherheit in der Abwehr zu schaffen. Diese ist mir durch meine Pause verloren gegangen und bin jetzt mit meinem sehr fehlerverzeihenden (in der Abwehr!) Meteor sehr zufrieden.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 08:58 
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Ich kenne auch Phasen, in denen sich Aufschlagfehler häufen. Wenn ich mal zwei, drei in einem Satz gemacht habe, wirkt das Wochen nach und ich bekomme Angst vor dem eigenen A und verkrampfe.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 10:41 
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Das Problem mit dem sich Verkrampfen vor'm eigenen Aufschlag kenne ich auch - ich weiche dann auf einfachere Aufschläge aus. Bestimmte Aufschläge kann ich zum Glück immer - sind zwar harmlos, aber gefährliche Rückschläge sind damit auch nicht möglich. Halt Sicherheitsaufschläge.

Dann lasse ich die fehlerträchtigen Aufschläge erstmal und probiere sie später nochmal. Oft ist es besser, zumal ich diese Aufschläge bewusst als Risikosituation für mich einstufe und es dann nicht so schlimm ist, wenn ich diesen wieder mal versemmle.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 10:46 
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Da mein A essentieller Bestandteil meines Spiels ist, fällt es mir unmöglich, in solchen "Psycho-"Phasen auf ihn zu verzichten. Insbesondere auf Turnieren gegen gleichwertige oder insgesamt überlegene Gegner gibt es meines Erachtens auch keine Sicherheitsaufschläge mehr; da kriegst du alles lahmarschige um die Ohren.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 13:49 
2012_D3F3ND3R hat geschrieben:
So habe jetzt 4 weitere tage Training gehabt. Folgende Erkenntnis:
hab ich nen guten tag, gewinne ich gegen welche aus unserer ersten (1. LK) oder der zweiten (2. LK), wie gestern und heute. Klappt es mal nicht, verliere ich auch gegen kreisklasseniveauhobbyspieler... es ist also noch recht unsicher mein Spiel! Einige aufschlagfehler (in 9 Sätzen 23x), aufschlaganahmen waren mal geil, dann mal wieder lächerlich. Mal kamen topspins, mal nicht... und die Abwehr ebenso... besonders in der abwehr ist das alles eigenartig. Mal schnitt, mal nicht. Mal aufn Tisch, dann ins Netz oder über dem Tisch . Es machte also mal richtig Spaß und dann aber auch hassphasen.
Ich bräuchte noch immer tips. Vor allem in der Abwehr, meinem eigentlichen Spiel :-)


As Fehler hin oder her, Moderne Abwehr zu spielen setzt auch einen vernünftigen Trainingspartner voraus.
Mit KK/KL Akteuren ist das manchmal etwas mühselig, viele von denen haben keine saubere TS Technik und ziehen TS z.t. mit sehr wenig Rotation z.t. auch gar keiner :mrgreen:
Liegt überwiegend an der Technik zt. aber auch an abgespielten NI Belägen, ist in den unteren Klassen nicht unüblich.


Schnapp dir einen Trainingspartner der mind. 4 Klassen höher spielt und sicher bzw. vor allem mit Spin ziehen kann bzw. dieses auch variieren kann, dann kannst Du die lange Abwehr vernünftig üben.
Rückschläge auf relativ leere AS sind mit Noppe nicht gerade einfach, auch hier versuch mal auf einen höherklassigen Trainingspartner zurückzugreifen, der dir eventuell mit Ansage am Anfang AS zuspielt und Du diese mit Noppe retournieren musst.

Für Abwehr bzw. für die lange Abwehr brauchst Du auch einen Gegner der entsprechend Angreift, aber diese Frage kannst Du dir selber beantworten ob es solche Gegner in der Liga gibt?
Gibt es diese überwiegend nicht, ist es das falsche Spielsystem für dich, was bringt es dir ein Spielsystem was überwiegend auf Spin/Angriff vom Gegner angewiesen ist, wenn Du solche Gegner einfach nicht hast?

Man kann zb. in der 3 KK TS Rallys üben ganz klar nur wird man sie nie brauchen bzw. anwenden können, mit wem auch?
In der 3 KK muss man eher die Sicherheit am Tisch Trainieren, wenn man aus dem Keller mal rauskommen will.

Training und Spielsystem sollten immer zur Liga passen in der man Spielt!


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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 14:18 
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Sehe ich nur sehr partiell so. Es gibt in jeder Liga Spieler, die TS spielen können. Die haben dann ihre Schwächen eben auf anderen Gebieten oder sind die Spitzenspieler einer Mannschaft, die [noch] nicht höher gekommen ist, oder es handelt sich um Jugendspieler, die noch gegen Krökler lernen sollen. Natürlich muss man variabel sein und bspw. gegen einen reinen Kurz-Kurz-Spieler auch mal erfolgreich an den Tisch kommen können - aber das gilt glaube ich in fast jeder Klasse. Andererseits kann man imo moderne Abwehr als Haupt-Spielanlage in jeder Liga erfolgreich spielen.

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 17:43 
Fuji hat geschrieben:
Sehe ich nur sehr partiell so. Es gibt in jeder Liga Spieler, die TS spielen können. Die haben dann ihre Schwächen eben auf anderen Gebieten oder sind die Spitzenspieler einer Mannschaft, die [noch] nicht höher gekommen ist, oder es handelt sich um Jugendspieler, die noch gegen Krökler lernen sollen. Natürlich muss man variabel sein und bspw. gegen einen reinen Kurz-Kurz-Spieler auch mal erfolgreich an den Tisch kommen können - aber das gilt glaube ich in fast jeder Klasse. Andererseits kann man imo moderne Abwehr als Haupt-Spielanlage in jeder Liga erfolgreich spielen.


Na klar gibt es auch in der 3 KK Spieler die einen TS spielen können, die Frage ist nur in was für einer Qualität und sind sie zb. in der Lage entsprechend nachzuziehen?

Zitat:
Die haben dann ihre Schwächen eben auf anderen Gebieten oder sind die Spitzenspieler einer Mannschaft, die [noch] nicht höher gekommen ist, oder es handelt sich um Jugendspieler, die noch gegen Krökler lernen sollen.


Das sind Ausnahmen und nicht die Regel, wenn ich überwiegend Krökler in meiner Liga habe bringt mir Moderne Abwehr, bis auf den tollen Namen nicht wirklich etwas.

Zitat:
Andererseits kann man imo moderne Abwehr als Haupt-Spielanlage in jeder Liga erfolgreich spielen.


Nein.
Für die unteren Klassen behindert es mehr als das es effektiv etwas bringt, da macht es mehr Sinn eine Zeitlang Systemtraining durchzuziehen, unter Anleitung mit 2 mal NI und dann in der entsprechenden Liga mit Moderner Abwehr Anfangen.
Dann hat man auch gleichzeitig eine Gute Anlage für den Angriff und der ist bei Moderner Abwehr nicht unwichtig.


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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 18:38 
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He He, mein thread hat ja schon nen paar Posts genießen dürfen :-)
Gute tips,vor allem der von MarkV.
Das gute ist halt, ich kann auf beiden Seiten angreifen und wenn ich nicht in die Abwehr komme, werde ich natürlich offensiver. Aber heute hatten wir ein kleines trainingsvereinsturnier und hab den 2. gemacht :-) im finalspiel kamen zu viele Fehler beim eigenen as und beim asreturn... einige sagen auch das ich kl nicht spielen sollte, aber jetzt is es zu spät um zu wechseln :-p naja is nicht schlimm. Mal sehen wie ich kl spiele. In meiner Region gibs auch nur eine kk, eine kl und 3 landesklassen und danach kommt LL und verbandsliga. Is halt Brandenburg ^^ aber in kl sind auch gute Spieler dabei, die LK könnten aber nicht we spielen wollen:-p also komme ich schon zu meiner Abwehr und wenn dann Konstanz da ist, werde ich auch dafür sorgen das ich höher spielen kann! Ich mach das schon. Und wenn ich sicherer werde, bin ich vllt bald die neue Nummer 1 bei uns :-D
Dienstag is dann wieder training

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 20:55 
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@MarkV: Ich habe in mehreren Bundesländern von Oberliga bis Kreisliga praktisch alle Klassen gespielt. Der Anteil an modernen Abwehrspielern unterscheidet sich zwischen den Ligen nicht signifikant. Zumindest im 1. Paarkreuz der KL sind auch die Bilanzen nicht schlechter, was man aber erwarten müsste, wenn das dort eine ineffiziente Spielanlage wäre. Im 1. Paarkreuz der KL spielen in einem durchschnittlichen Jahr eine ganze Menge Spieler, deren TS auch in höheren Ligen konkurrenzfähig wäre. Ich bin selbst ein Beispiel: Bis Verbandsliga meiden alle Gegner meine VH, wenn ich sie halbwegs vorbereiten kann, und versuchen mich stattdessen auf dem falschen Fuß zu erwischen (was natürlich aus Altersgründen auch zu oft klappt).

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BeitragVerfasst: Samstag 28. Juli 2012, 21:27 
Fuji hat geschrieben:
@MarkV: Ich habe in mehreren Bundesländern von Oberliga bis Kreisliga praktisch alle Klassen gespielt. Der Anteil an modernen Abwehrspielern unterscheidet sich zwischen den Ligen nicht signifikant. Zumindest im 1. Paarkreuz der KL sind auch die Bilanzen nicht schlechter, was man aber erwarten müsste, wenn das dort eine ineffiziente Spielanlage wäre. Im 1. Paarkreuz der KL spielen in einem durchschnittlichen Jahr eine ganze Menge Spieler, deren TS auch in höheren Ligen konkurrenzfähig wäre. Ich bin selbst ein Beispiel: Bis Verbandsliga meiden alle Gegner meine VH, wenn ich sie halbwegs vorbereiten kann, und versuchen mich stattdessen auf dem falschen Fuß zu erwischen (was natürlich aus Altersgründen auch zu oft klappt).


Zitat:
In meiner Region gibs auch nur eine kk, eine kl und 3 landesklassen und danach kommt LL und verbandsliga


1 KK 1 KL 3 Landesklassen, LL und VL weiß nicht wie man das auf zb. den TTVN adaptiert?
Für mich ist also KL die 2 niedrigste Klasse, nehme ich mal normale KL Spieler aus dem TTVN dann kann man sagen viele "krökeln" noch, spielen relativ Schnittarm.
Ab BOL wird das Spiel gerader/Spinniger wäre für Moderne Abwehr Optimal.
Ich übertreibe mal etwas, stell dir mal einen Modernen Abwehrer vor der gegen Brettchen spielen muss und vielleicht noch auf lange Abwehr spezialisiert ist, da wird die lange Abwehr ad absurdum geführt :mrgreen:

Bleibe dabei Moderne Abwehr ist erst dann als effektiv zu betrachten, wenn man adäquate Gegner hat.
Was das Training/Ausbildung angeht würde man ohne Anleitung und höherklassige Spieler als Traininigspartner ewig brauchen um auf ein vernünftiges Niveau zu kommen.

Zitat:
Zumindest im 1. Paarkreuz der KL sind auch die Bilanzen nicht schlechter, was man aber erwarten müsste, wenn das dort eine ineffiziente Spielanlage wäre.


Ich glaube wir beide haben unterschiedliche Maßstäbe bzw. ich zb. habe nicht den Überblick wer welches Spielsystem hat in den einzelnen Paarkreuzen, der einzelnen Ligen und Klassen
Wo finde ich diese Infos.?

Grundsätzlich wo viel gekrökelt wird und viel Schnittlos gespielt wird, mehr Schuss als TS gespielt wird, hat man mit einer Noppe schlechte Karten, speziell dann wenn man auf Punkte aus ist die aus der langen Abwehr resultieren.

Zitat:
Im 1. Paarkreuz der KL spielen in einem durchschnittlichen Jahr eine ganze Menge Spieler, deren TS auch in höheren Ligen konkurrenzfähig wäre.


Wo steht das?

Zitat:
Bis Verbandsliga meiden alle Gegner meine VH, wenn ich sie halbwegs vorbereiten kann, und versuchen mich stattdessen auf dem falschen Fuß zu erwischen (was natürlich aus Altersgründen auch zu oft klappt).
[/quote]

Halbwegs vorbereiten kannst?
Wenn jemand schnell spielt, wird nix vorbereitet?


Zitat:
Die haben dann ihre Schwächen eben auf anderen Gebieten oder sind die Spitzenspieler einer Mannschaft, die [noch] nicht höher gekommen ist, oder es handelt sich um Jugendspieler, die noch gegen Krökler lernen sollen.


Zitat:
Bis Verbandsliga meiden alle Gegner meine VH, wenn ich sie halbwegs vorbereiten kann, und versuchen mich stattdessen auf dem falschen Fuß zu erwischen (was natürlich aus Altersgründen auch zu oft klappt)


Das sind alles viel zu viele Ausnahmen, die Regel ist aber spiele ich LN brauche ich Spin/Schnitt/Rotation vom Gegner um Aktiv werden zu können.
Spiele ich in einer Klasse wo das nicht so ist, behindert eine LN eher als das sie nutzt.
Moderne Abwehr ist kein Spielsystem für alle Klassen, speziell für die unteren Klassen nicht.
Dann lieber 2 mal NI bis man in der entsprechenden Klassen zocken kann und dann mit einem vernünftigen Angriff Moderne Abwehr spielen.


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 07:20 
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Hallo zusammen

Mark, ich möchte Dir in einigen Punkten widersprechen:

Zitat:
Grundsätzlich wo viel gekrökelt wird und viel Schnittlos gespielt wird, mehr Schuss als TS gespielt wird, hat man mit einer Noppe schlechte Karten, speziell dann wenn man auf Punkte aus ist die aus der langen Abwehr resultieren.


Ich habe hier ein Grundsätzlich anderes Verständnis der modernen Abwehr als Du.
Für mich heisst moderne Abwehr, ich greife mit der VH jeden möglichen Ball an, und Gspiele am Tisch auf der RH einen starken US-Schupf mit der NI oder einen Druckschupf mit der LN.
Auf Druck des Gegners weiche ich in die Abwehr aus, wo cih mit der RH (meist LN) abwehre, mit der VH aber weiterhin versuche offensive zu bleiben (Gegenziehen, sofortiger Angriff auf passive Ablagen). Und dieses Spielsystem funktioniert universell durch alle liegen, allerdings verschieben sich die Schwerpunkte.
Ich werde sicher in der untersten Klasse so gut wie nie eine rally in der langen Abwehr kommen, da ich selten einen sauberen TS bekomme, sondern meist direkt einen Schuss oder oder Haurucktopspin. Das bedeutet aber nur, dass ich weiterhin auf der VH versuche offensiv zu spielen und versuchen werde die Blockbälle (oder gar selbst Abwehrbälle) auf der RH mit Unterschnitt (LN - Hacklock) zu retounieren um danach wieder offensiv mit der VH zu aggieren. Das bedeutet, ich brauche sicher andere "Qualitäten" als in höheren Liegen. Ich muss anfangs nicht absolut sicher in der RH - Abwehr sein. Ich muss auch keinen riesen Gegenzieher haben. Vielmehr muss ich auf der RH sicher schupfen und blocken können und der erste (und vielleicht einzige) Abwehrball muss sitzen. Auf der VH muss ich trainieren sicher über dem Tisch zu schupfen und der erste (und vielleicht einzige) Topspin muss sitzen.

Gegen höherklasse Gegner verlagert sich das ganz dann mehr in die Abwehr und die Qualität der Bälle muss steigen.

Grundsätzlich ist für mich daher ein modernes Abwehrspiel auch in unteren Ligen möglich, wird aber vermutlich weniger nach Abwehr aussehen. Ist es aber von der Spielanlage schon.

Zum Thema LN in unteren Liegen. Gerade in unteren liegen werden LN häufig eingesetzt. Zum einen um die eigene Schnittanfälligkeit zu maskieren, zum anderen aber auch, weil gerade in diesen Ligen die LN sehr effektiv sind. Und glaube nicht, dass dort nicht mit viel Schnitt (und Rotation ist das wichtige für LN, weniger die Rotationsart) gespielt wird. Gerde im Schupfbereich ist das oft nicht ohne.

Zitat:
Training und Spielsystem sollten immer zur Liga passen in der man Spielt!

Das sehe ich nun ganz anders.
Training sollte den spielerischen Fähigkeiten (Möglichkeiten/Talent) des Spielers angepasst sein, nicht seiner Spielklasse.
Training sollte an die taktische Auslegen des Spielers angepasst sein, nicht seiner Spielklasse.
Spielsystem sollte der Veranlagung des Spielers entsprechen, nicht der erwünschten oder realen Spielklasse.
Die Umsetzung des Spielsystems sollte den technischen, psychischen und physischen Möglichkeiten des Spielers entsprechen und nicht der gespielten Liga.
Der Rest ergibt sich dann von selbst.

Denn klar sollte doch auch sein: Wender Spieler über einen guten VH-Topspin verfügt und eine stabile RH "Abwehr" hat spielt er nicht unterste Liga.
Wenn ein "moderner Abwehrer" unterste Liga spielt hat er einfach selbst noch technische, taktische, psychische und motorische Schwächen und nicht das falsche Spielsystem.

Viele Grüsse
Benjamin

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Holz: ..BBC ...... 7-9-7
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..VH: ..DHS ...... Hurricane 3 national ..2.2 - 39°. schwarz
..RH: ..TIBHAR . Grass D. TecS ..........OX ..........rot


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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 08:57 
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Ich stimme Nimzo in jeder Hinsicht voll zu.
Meine Ansichten fußen auf den Erfahrungen von 50 Jahren TT in mehreren Bundesländern. Allerdings ist für mich 1.KL die 4. bis 7. Liga von unten; ich weiß nicht, ob das die Maßstäbe grundsätzlich verschiebt, glaube es aber eher nicht.
"Halbwegs vorbereiten" heißt, dass ich rechtzeitig richtig zum Ball stehe; das ist eine Fähigkeit, der die meisten Menschen mit dem Alter verlustig gehen. Die Schlagausführung des TS muss darunter aber nicht leiden, aber meine (und vieler anderer Leute) Erfahrung ist, dass man TS nicht mehr auf jeden Ball spielen kann, weil man nicht mehr so häufig rechtzeitig dort ist, wo man hin will. Man kann das durch Antizipation ausgleichen, ein W.Lieck schafft das auch in meinem Alter noch auf höchstem Niveau, bei mir ist aber i.d.R. ungefähr bei Bezirksoberliga Schluss. Oberhalb davon wird mir das Spiel einfach zu schnell, um noch erfolgreich mithalten zu können. Da habe ich nur noch gegen Leute einen Hauch von Chance, die gegen Anti gar nicht können.

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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 10:51 
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Naja, wie gesagt: ich habe eine Ausbildung genießen dürfen, die es mir ermöglicht hat auf beiden seiten mit ni angreifen zu können. Die Abwehr spielte ich nur, wenn ich nicht hinterher kam und so von hinten heraus agieren musste. Also kann ich nicht nur das Spiel am Tisch passiv und aktiv, sondern auch aus Distanz, jedoch ist die unterschnittabwehr das, was bis vor ca. 2 Monaten dabei so gut wie immer ausfiel. Aber ich schlage mich nicht schlecht und mein Talent viele Sportarten und Systeme schnell zu erlernen hilft mir dabei. Nur der Trainer fehlt halt, der mir Abwehrtechniken zeigen kann. Dafür nutze ich halt YouTube Videos, lasse mir tips über das forum hier schreiben oder lade pdf Dateien runter, die die Techniken erklären. Naja, ich bin hartnäckig und werde weiter an der modernen Abwehr fest halten und so oft trainieren wie es geht. In meiner Liga, kl, sind 50 % dabei, die Topspin können, 30 % schupfen und als angriff schießen und 20 % die einfach nur rumeiern und krökeln, was das zeug hält :-p ich werde also zu meiner Abwehr schon kommen, nur werden hier wahrscheinlich nicht mehr als 2 tops gezogen, bis der ball abgelegt wird. Gegen die, die kaum rotationsangriffe nutzen werde ich halt mehr am Tisch spielen und meinen Eröffnungstopspin mit viel Rotation nutzen. Nicht mehr lange und das erste Ligaspiel beginnt. Das einzige was mich stören wird, sind die schlechten Hallen der anderen mannschaften (klein oder zu warm). Aber das is ja hier kein Wunschkonzert ;-)

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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 11:52 
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Spielklasse: 2. Landesliga
@Benjamin/Nimzo:

Sehr schön beschrieben :ok:

Wollte was ähnliches schreiben, was sich nun erübrigt hat. Selbst spiele auch moderne Abwehr. Spieler in den unteren Klassen denken, dass ich Angriff spiele: Ich bereite mit der Noppe vor und suche jede Möglichkeit für den Angriff. Und ich weiche tatsächlich erst auf die Abwehr aus, wenn es nicht anders geht. Also tatsächlich gegen höherklassige Gegner :).

@D3F3ND3R:

Klingt für mich nach einer optimalen Mischung an Trainingspartner für dich. Das Schwierigste in meinen Augen ist das Spiel am Tisch, der Umgang mit den unterschiedlichsten Spiel- und insbesondere Vorbereitungssituationen als Materialspieler. Oder das Erwischen des 1. Topspins aus dem Spiel heraus.
Ich habe es oft erlebt, dass viele Spieler wunderschön mit ihren NA-Belägen abwehren können. Wird aber geschupft, ein leerer Ball gespielt oder abgelegt, so hatten gerade diese Spieler ihre größten Schwierigkeiten.

Ich drücke die Daumen - wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!

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BeitragVerfasst: Sonntag 29. Juli 2012, 12:36 
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TT-Schlumpf hat geschrieben:
Klingt für mich nach einer optimalen Mischung an Trainingspartner für dich. Das Schwierigste in meinen Augen ist das Spiel am Tisch, der Umgang mit den unterschiedlichsten Spiel- und insbesondere Vorbereitungssituationen als Materialspieler. Oder das Erwischen des 1. Topspins aus dem Spiel heraus.
Ich habe es oft erlebt, dass viele Spieler wunderschön mit ihren NA-Belägen abwehren können. Wird aber geschupft, ein leerer Ball gespielt oder abgelegt, so hatten gerade diese Spieler ihre größten Schwierigkeiten.

Ich drücke die Daumen - wo ein Wille ist, ist auch ein Weg!


Also Trainingspartner sind da :-) nur nicht die Trainer... naja kann man nix machen.
Das kurz-kurz Spiel mit noppe is nicht einfach aber durch häufiges drehen klappt das schon ;-)
Was ich aber gemerkt habe, das joola rhyzm nicht der beste zum schupfen ist. Mit der noppe bekomme ich schon treibschläge und druckschupf besser hin. Angaben Annahme is jedoch manchmal erbärmlich. Da muss ich noch mehr trainieren, sonst geht das kurz kurz schon :-)
In der Abwehr spiele ich kaum rotierende Bälle meist mit dem rhyzm, das mein gegenüber den nächsten angriff mit Rotation spielen muss. Dann setze ich die noppe ein. Rückhand in der Abwehr so gut wie nur mit noppe. Da fehlt es nur an der Sicherheit. Man merkt halt das vh meine bessere Seite ist, aber das nicht wirklich große Unterschiede sind von der Stärke her, sondern RH eben "nur" die Sicherheit geringer ist.
D.h. training training training :-)))

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