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BeitragVerfasst: Dienstag 26. April 2016, 16:49 
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Spielklasse: Kreisliga im HTTV
TTR-Wert: 1505
Hallo,

wenn man sich mal in der Weltspitze oder bei den oberen Ligen umschaut scheint es mir so das es einige Abwehrsysteme gibt die sich doch etwas unterscheiden.
Nehmen wir mal Filus, er dreht, greift beidseitig an, auch mal mit der Noppe, auf der Vorhand hebt oder treibt er den Ball eher als das er Schnittabwehr spielt.
Wang Xi hingegen dreht zwar ab und an auch mal, greift aber tendenziell eher nur mit der Vorhand an, spielt auf der Vorhand auch Regelmäßig Abwehr.
Muramatsu wiederum, klar spielt KN, spielt finde ich, eher klassische Abwehr, greift viel seltener an.


Filus spielt ja, wie hier schon im Forum öfters mal erwähnt, schon eher ein Allround als Abwehr Spiel, aber welches System seht ihr als am einfachsten an, welches am Zukunftsorientiertesten?


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. April 2016, 17:00 
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Spielklasse: verletzt
TTR-Wert: 1560
Was einem am leichtesten fällt, hängt doch von dem eigenen Charakter/Stärken/Schwächen ab.
Für zunkunftsfähig halte ich jede Form von Abwehr, solange sie zum Spieler passt. Auch die klassische Abwehr funktioniert noch (siehe Chtchtinine) und bei den Damen sowieso, taugt aber für mit Anstand die wenigsten Spieler.

_________________
Schläger 1: Holz: Viscaria Light gerade
Rückhand: Tenergy 05FX 1.9
Vorhand: Tenergy 80 1.9
Schläger 2: Holz: siehe Schläger 1


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. April 2016, 18:39 
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In die Weltspitze bis in den oberen Ligen gab es immer Abwehrspieler und werden es wohl auch immer geben. Ich meine aber das der klassische Abwehrspieler, vor allem bei den Herren, es sehr sehr schwer hat. Tempo und Spin vom Angreifer sind da doch zu überlegen. mMn hat der moderne Abwehrspieler, also drehen und angreifen mit VH und/oder RH, die meisten Chansen zu überleben. Variabel muss man sein, und vor allem unberechenbar. Ist aber nicht besonders einfach.

Die klassische Abwehr sieht sich vielleicht da leichter an. Immer nur jeden Ball wieder auf dem Tisch bringen. Ist aber nicht so. Mann muss unglaublich viel laufen und eigentlich nur hoffen das der Gegner einen Fehler macht.
Ich bin selber ein moderner Abwehrspieler. Ich drehe und greife sowohl mit der RH als mit der VH an. Würde ich das nicht machen muss ich so viel laufen das ein Muskelkrampf fast unvermeidbar ist. Ich bin dabei aber auch schon 50+.
Zur Zeit bin ich auch dabei eine erste Verteidigungslinie am Tisch auf zu siehen. Also zu erst maximal stören am Tisch und erst danach nach hinten. Ist aber verdammt schwierig.

Marcel

_________________
Schläger 1
Donic Waldner Senso Carbon - gerade: D-TecS Ox, DHS Hurricane 3 Neo 2.15 mm
Schläger 2
Donic Waldner Senso Carbon - gerade: D-TecS Ox Contra Spezial, DHS Hurricane 3 Neo 2.15 mm
Testschläger
Donic Waldner Senso Carbon - gerade: LSD Ox, DHS Hurricane 3 Neo 2.15 mm

Spielsystem:
Moderner drehender Stör-teidiger


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BeitragVerfasst: Dienstag 26. April 2016, 19:03 
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Spielklasse: verletzt
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@eggem deswegen meinte ich auch, dass klassische Abwehr vermutlich den wenigsten liegt. Eben nur so Leute wie Chtchtinine mit der Mentalität eines Marathonläufers, einer ordentlichen Vorhandhacke und einem kühlen Köpfchen.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. April 2016, 02:40 
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Beiträge: 739
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Spielklasse: Bezirksklasse hinteres Paarkreuz
TTR-Wert: 1565
Das Filus System ist wohl das zukunftsicherste aber bei der Vielzahl der zu erlernenden Schlägen mit Abstand das schwierigste. Fitness braucht das moderne Tischtennis sowieso - auch als Angreifer. Der Bringer wird wohl bei den ganz guten die große Ausnahme bleiben weil die Angreifer über sehr schnelles und sicheres Material verfügen. Weiter unten geht es als laufstarker Bringer durchaus erfolgreich, weil die Sicherheit der Angreifer meistens nicht ausreicht und die wirklich harten Bälle mit einer höheren Fehlerquote behaftet sind.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm


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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. April 2016, 08:17 
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Deserteur hat geschrieben:
Was einem am leichtesten fällt, hängt doch von dem eigenen Charakter/Stärken/Schwächen ab.
Für zunkunftsfähig halte ich jede Form von Abwehr, solange sie zum Spieler passt. Auch die klassische Abwehr funktioniert noch (siehe Chtchtinine) und bei den Damen sowieso, taugt aber für mit Anstand die wenigsten Spieler.


Na ja man muss aber auch bedenken,dass Chtchetennine Profi war ( oder noch ist) und seit mehr als 20-30 Jahren klassische Abwehr spielt. Klassische Abwehr zu spielen wird immer schwieriger insbesondere mit dem Plastikball und insbesonders bei den Männern, vielleicht funktionniert dies noch gut in den unteren Ligen aber je höher man spielt, je schwieriger es wird noch erfolgreich zu spielen und ich spreche nicht vom Profibereich! Wir haben auch einen jungen Abwehrer, der fast ausschliesslich klassische Abwehr spielt aber er wird förmlich von seinen Gegnern abgeschossen (wenn er angreift dann haut er meistens die TS über die Platte oder ins Netz).Aber bei uns wird immer mehr das Störspiel am Tisch beliebter insbesonders seit der Einführung kontrollierbarer Glantis :D


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BeitragVerfasst: Mittwoch 27. April 2016, 17:43 
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Spielklasse: - Moderner Allrounder - Reaktivierter Edelreservist :-)
Meiner bescheidenen Meinung nach hat in hohen Klassen nur ein "Abwehrsystem" Zukunft: Das in der Art von Chen Weixing. RH mit LN, Schnittwechseln und gelegentlichen Störattacken. Die VH wird eher offensiv gespielt, das ermöglicht schnelle Punkte und spart Kraft. Dazu braucht´s schnelle Beine und Top Aufschläge. So ein System ist auch rel. leicht zu erlernen, da man nicht beidseitig mehrere Beläge und Spielsysteme beherrschen muß. Wäre also auch was für mittlere Klassen.

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Greets N.

Holz: Donic Appelgren AR (3x)
1. Seite: Summer 3C, Diamant
2. Seite: Spinlord Adler II, Target AirTec


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. April 2016, 07:29 
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Verein: TTC GEWO Finow
Spielklasse: 2. Landesklasse/ Landesliga
TTR-Wert: 1576
Ich denke es geht hauptsächlich um die Mentalität des Spielers. Wenn er die Ruhe weg hat kann man auch mit klassischer Abwehr recht hoch spielen. Wie bereits erwähnt wurde ist die beidseitige Abwehr kombiniert mit beidseitigem Angriff sehr schwer zu lernen, weil man so viele Schläge verinnerlichen muss und diese mit einem glänzenden Stellungsspiel kombinieren muss. Am leichtesten zu erlernen ist wohl wirklich der Spielstil von Chen Weixing oder ebend die klassische Abwehr. Wobei als klassischer Abwehrspieler zumindest ein Offensivschlag sitzen muss, ab einem gewissen Level zumindest.

Ich persönlich habe zum Beispiel derzeit das Problem, das ich sowohl in der Rückhand als auch in der Vorhand ab und an aktiv spielen möchte, dass ist zwar unglaublich unangenehm für meine Gegner (weil halt überall alles kommen kann), jedoch steigt meine Fehlerquote damit rapide an. Man muss dazu sagen das ich technisch nicht sonderlich versiert bin und ich mich gerade zwinge den Unterarmzug in jedem Topspin bewusst zu spielen. Ich bin der Meinung das ich auf jedenfall den Vh Topspin in mein "Kampfkit" einbauen muss, weil er zum einen extrem unangenehm und zum anderen durch meine recht hohe Kraft auch ein gutes Tempo besitzt.

_________________
[b]
Wettkampfschläger: (seit 29.06.)
VH: Victas VS>401 1,5 mm
Spinlord Defender II, gerade
RH: Spinlord Agenda 1,0 mm

System: Moderne Abwehr

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Bilanz 2016/17:
2. Landesklasse: 11:1
Landesliga: 15:15


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. April 2016, 08:22 
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Panteron hat geschrieben:
Ich denke es geht hauptsächlich um die Mentalität des Spielers. Wenn er die Ruhe weg hat kann man auch mit klassischer Abwehr recht hoch spielen. Wie bereits erwähnt wurde ist die beidseitige Abwehr kombiniert mit beidseitigem Angriff sehr schwer zu lernen, weil man so viele Schläge verinnerlichen muss und diese mit einem glänzenden Stellungsspiel kombinieren muss. Am leichtesten zu erlernen ist wohl wirklich der Spielstil von Chen Weixing oder ebend die klassische Abwehr. Wobei als klassischer Abwehrspieler zumindest ein Offensivschlag sitzen muss, ab einem gewissen Level zumindest.

Ich persönlich habe zum Beispiel derzeit das Problem, das ich sowohl in der Rückhand als auch in der Vorhand ab und an aktiv spielen möchte, dass ist zwar unglaublich unangenehm für meine Gegner (weil halt überall alles kommen kann), jedoch steigt meine Fehlerquote damit rapide an. Man muss dazu sagen das ich technisch nicht sonderlich versiert bin und ich mich gerade zwinge den Unterarmzug in jedem Topspin bewusst zu spielen. Ich bin der Meinung das ich auf jedenfall den Vh Topspin in mein "Kampfkit" einbauen muss, weil er zum einen extrem unangenehm und zum anderen durch meine recht hohe Kraft auch ein gutes Tempo besitzt.


Ja tu das denn wir haben auch eine starke klassische Defensivspielerin hier bei uns spielen, sie greift, seit der Einführung des Plastikballs, desöfteren mit den LN ( mit Schwamm) an und versucht auch manchmal Topspins zu ziehen mit der VH ( was meistens gut funktionniert nur tut sie es selten). Sie spielt äusserst sicher und dreht ständig den Schläger so dass sie ständig den Spin variiert was viele Spieler auch starke männliche Spieler irritiert :D Ihre Bilanz :44-10


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BeitragVerfasst: Donnerstag 28. April 2016, 11:21 
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Hmm, als ich das letzte mal nachgeschaut habe, waren hou yingchao und joo se hyuk die erfolgreichsten Abwehrspieler. Zudem ist das System chen weixing auch sehr schwer, da er drehen kann und im Prinzip jeden Schlag beherrscht. Zudem nimmt er die Abwehr extrem früh und presst auf der Vorhand permanent gegen. Das einfachste Abwehrspiel ist das von Gionis, da er nur absolut hohe Ablagen auf der Rückhand mit NI reinballert und auch auf der Vorhand nicht so anspruchsvoll spielt wie Weixing. Dafür hat er aber auch ein Händchen für die Schnittvariation.

Letztlich muss jeder für sich wissen, was er da macht. Ich persönlich würde ein Spiel ala Joo se Hyuk oder Hou Yingchao (allerdings mit ner besseren Vorhand ala Joo) favorisieren.

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