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BeitragVerfasst: Dienstag 7. Juni 2016, 21:13 
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Registriert: Montag 9. Juli 2007, 17:40
Beiträge: 327
Spielklasse: Kreisliga WTTV
TTR-Wert: 1564
Richtig trainieren kann ich eigentlich nur mit meinem echten Schläger. Aber von Zeit zu Zeit lasse ich den bewußt zu Hause und nehme nur einen alten Schläger mit oder leihe mir einen Schläger für den Abend. Damit fordere ich dann einige meiner Freunde heraus, die sich gegen meine Noppen sonst echt abkämpfen. Dabei probiere ich dann auch alles aus (kurze Noppen, Anti) und es gibt manchmal echt kuriose Spiele, nach denen ich denke ..... warum spiele ich eigentlich Noppen ? Aber sobald ich Gegner bekomme, die ich nicht kenne, weis ich es dann wieder :twisted:

Was es bringt ? Ich bilde mir ein, so besser einschätzen zu können, wie sich die Beläge spielen und wie ich als Gegner dagegen vorzugehen habe.

_________________
Material:
VH: Thibar Evolution MX-P Max. schwarz
RH: Agenda ox rot
Holz: Bty Grubba All+


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BeitragVerfasst: Montag 27. Juni 2016, 09:53 
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Registriert: Sonntag 15. Mai 2016, 12:02
Beiträge: 108
Wer kennt es nicht, das Phänomen?
Du spielst mit einer neuen Kelle, oder deiner Testkelle, einer alten Kelle oder der Kelle eines anderen und eigentlich kommt man damit ganz gut zurecht. Man überlegt sich, ob nicht vielleicht die ein oder andere Komponente des gespielten Schläger für einen selber interessant wäre.

Meine Einschätzung:
Durch das "fremde" Material macht man sich seinem Spiel, seiner Technik, seiner Beinarbeit etc mehr bewusst, da man weiß, dass man etwas anders spielen muss.
Beim eigenen Schläger kommt es vor, dass sich Fehler einschleichen, man nicht so konzentriert, wie mit dem neuem Wunderwerkzeug, spielt, man sich sich einfach nicht die Technik und das Spielen so bewusst macht, wie mit einem anderen Schläger. Mit dem anderen Schläger ist es Spaß etwas zu testen. Mit dem eigenen Schläger, an den man sich gewöhnt hat und man denkt ihn zu beherrschen, ist es ein Stück weit Arbeit und Selbstdisziplin, sich den Bewegungsabläufen etc. bewusst zu machen.

Zum Thema:
Ich denke mit einem anderen Schläger zu spielen, kann einem Helfen sein Spiel etwas zu reflektieren. Aber da ein anderer Schläger auch eine Technikumstellung bedeutet, finde ich, dass es dauerhaft nicht hilft. Als Kontrast mal ein paar Abende - klar! wieso nicht? Jedoch sollte man sein eigenes Spiel dabei nicht aus den Augen verlieren!

_________________
Sword 309 Premium
Xiom Vega Japan 2.0
Pimplepark Wobbler 0.5


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BeitragVerfasst: Montag 27. Juni 2016, 13:12 
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Registriert: Samstag 19. Juni 2010, 19:14
Beiträge: 919
Verein: TTC GEWO Finow
Spielklasse: 2. Landesklasse/ Landesliga
TTR-Wert: 1576
Ich halte nichts davon. Ich spiele inzwischen selbst im Jugendtraining mit Noppe in der Rückhand. Zum einen ist man dann entweder gezwungen zu drehen oder sich entsprechend zu bewegen und zum anderen wird man mit konstantem Material zunehmend sicherer.

Ni auf der Rückhand zu üben macht sehr viel Sinn um einfach flexibler zu sein. Das gilt solange man nicht konstant Angreifen kann mit der Noppe, sollte das der Fall sein kann man das drehen weglassen.

Allgemein sollte man es als Abwehrspieler beherschen und das am besten komplett intuitiv, einfach um Schnittwechsel zu erzwingen oder ungefährlich Bälle in der Rückhand nicht einfach nur rüber zu heben. Als Abwehrspieler hat man aber auch meist den Vorteil das man mehr Zeit hat.

_________________
[b]
Wettkampfschläger: (seit 29.06.)
VH: Victas VS>401 1,5 mm
Spinlord Defender II, gerade
RH: Spinlord Agenda 1,0 mm

System: Moderne Abwehr

TT-Tagebuch

Bilanz 2016/17:
2. Landesklasse: 11:1
Landesliga: 15:15


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BeitragVerfasst: Montag 27. Juni 2016, 14:59 
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Registriert: Sonntag 22. Januar 2012, 14:28
Beiträge: 100
Spielklasse: Kreisklasse
Kann nach meinen Erfahrungen cshock zustimmen. Ein kurzer Wechsel des Schlägers kann neue Motivation und Erkenntnisse bringen, gerade im "Sommerloch". So muss ich z. B. immer gegen die Gleichen spielen, weil so mancher grundsätzlich nicht gegen meine Noppen und Störspiel antreten will. Da bringen wenigstens meine Ersatzschläger Abwechslung.

Habe zwecks der Gaudi einen alten Noppengummi (Bty Orthodox) auf meine VH geklebt um damit 2 Trainigsabende VH-Noppenschüsse zu üben. Am 3. Abend habe ich dann wieder meine gewohnte LN genommen - und siehe da, mein VH-Schuss ist jetzt auch mit LN sicherer und härter geworden. Außerdem habe ich begriffen, dass ich insgesamt gesehen mit LN am gefährlichsten bin. Werde also spätestens im September vor Rundenbeginn zu meinem Wettkampfschläger zurückkehren, aber jetzt noch nicht.

Drehen üben - was manche hier vorgeschlagen haben - ist natürlich auch nicht zu verachten, aber dazu bräuchte man wieder geduldige und fähige Trainingspartner, die ich leider nicht habe.

_________________
1. Schläger: Donic DEF senso, gerade, VH d.tecs 0,5 rot, RH VariSpin 1,2, schwarz
2. " Donic DEF senso, gerade, VH HF ox schwarz, RH Koku 119 1,0 rot
3. " altes GEWO AR, gerade, VH z. Z. -, rot, RH SL Marder 1,0, schwarz
4. " Donic AR+, anatomisch, BTY 0x, rot, RH SL Marder 1,0, schwarz
5. " altes GEWO AR, gerade, VH Best Anti 2.0, schwarz, RH andro backside 1,3, rot


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BeitragVerfasst: Dienstag 28. Juni 2016, 00:09 
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Registriert: Freitag 27. März 2009, 15:06
Beiträge: 208
Also ich für meinen Teil halte es (vor allem bei passendem Training) durchaus für sinnvoll.
Ich spiele selber gerne mal mit einem Zweitschläger mit 2xNI.
Hauptsächlich weil man dadurch gezwungen ist anders zu agieren.

Zwei dinge hab ich dabei besonders beobachtet (bzw verspreche ich mir davon):
1. Man ist genötigt Aufschläge mit NI anzunehmen, was unsereins für gewöhnlich stets vermeidet.

2. Man muss selber deutlich aktiver spielen als mit Material und mehr angreifen.

3. Man gewöhnt sich neue Automatismen an.


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