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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Montag 13. Februar 2017, 11:48 
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Es ist im prinzip kein Hackblock, sondern ein Hinhalteblock, wo du aprupt das Handgelenk nach unten ziehst.
Hatte auch erst gedacht, dass mein gegenüber mit weniger Spin gespielt hat, aber ich hab es gegen mehrere Spieler getestet und fast jeder hat diesen Block über die Platte gezogen.

Frag mich bitte nicht woran es liegt, ich kann es mir nur so erklären, das der Ball bei dieser Bewegung nicht mehr so stark durchrutscht und dadurch an Spin verliert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Montag 13. Februar 2017, 13:13 
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Brandy@ - es ist so wie Du sagst sobald Du eine Bewegung machst ist weniger SU drin, das ist auch so bei den Glattnoppen nur etwas weniger ausgeprägt. Beim absolut statischen hinhalten ist die SU am höchsten. Was man unter anderem bei Amir immer beobachten kann, sein Hinhalteblock ist deshalb so gut weil er immer bereits mit dem Schläger am Balltreffpunkt ist und nicht wie wir weniger begabten - noch in der Vorwärtsbewegung - dann fliegt der Block weit hinter den Tisch. Wer das drehen nicht einigermaßen sicher beherrscht ist extrem verwundbar mit dem Glanti, denn diesen Duck-konterball auf leere Bälle habe ich noch bei keinem anderen Glantispieler gesehen. Es ist anscheinend extrem schwer und obendrein noch schwerer bei den Versuchen einen Trainingspartner zu finden. Es ähnelt einem Anfängertraining in frühster Jugend!
Es bleibt dabei - ein leerer schneller Kickaufschlag ist die Achillesferse beim Glantispliel. Der Return ein wenig zu hoch und ein Gegner der das weiß. knallt Dir die Bälle mit 80% Sicherheit um die Ohren. Ich habe es auch nie erlebt seit ich glattes Material spiele, dass jemand mit krummen Schnittaufschlägen oder kurzen mehr wie drei Versuche gemacht hat (ab Bezirksliga aufwärts zumindest.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 9. März 2017, 17:16 
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hatte es mal mit einem Glanti versucht (Bison) wurde da nicht so ganz glücklich und gerade bei der Annahme von langen Aufschlägen habe ich einfach mit Noppen mehr Gefährlichkeit und der Gegner macht mehr Fehler war leider gerade in dieser Situation mit Glanti eher hilflos gegen Angreifer


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Freitag 10. März 2017, 07:53 
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noppen-fran hat geschrieben:
hatte es mal mit einem Glanti versucht (Bison) wurde da nicht so ganz glücklich und gerade bei der Annahme von langen Aufschlägen habe ich einfach mit Noppen mehr Gefährlichkeit und der Gegner macht mehr Fehler war leider gerade in dieser Situation mit Glanti eher hilflos gegen Angreifer


Ein Glanti spielt sich auch nicht von alleine, erfordert halt viel Training!


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 07:49 
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Also ich mache das so: Aufschlag wird zunächst immer mit Bison auf der Rückhand angenommen. Manche realisieren das ganze Spiel lang nicht, dass ihre tricky Spin-Aufschläge ihnen selbst mehr Probleme machen als mir. Aber die meisten wechseln dann doch auf die angesprochenen schnellen langen Aufschläge.

Ich stehe nahe am Tisch, so dass diese Aufschläge mit Bison-Block auch relativ schnell und tief zurückkommen. Ich versuche immer sehr flach zu blocken und nehme gelegentliches ins-Netz-blocken in Kauf. Kommt dabei natürlich auch oft zu Netzrollern :-) Werden diese Blocks auf des Gegners schwächere Seite (meist die Rückhand) plaziert, haben die oft eine schlechte Verwertungsquote. Es macht mir gar nichts aus, wenn ein Super-Rückschlag zum direkten Punkt des Gegners führt und er aber den nächsten dann versemmelt.

Hat er eine bessere Quote, fange ich (spätestens) an, bei der Aufschlagannahme zu drehen. Es reicht dann i.d.R. aus, den Gegner durch den jeweils wechselnden Spin im Rückschlag so zu irritieren, dass seine Verwertungsquote wieder sinkt. Mein eigener Aufschlag ist (in aller Bescheidenheit gesagt) recht gut. Im Endeffekt habe ich so normalerweise eine positive Bilanz, was unmittelbare Aufschlagpunkte angeht. Im restlichen Spiel macht der Gegner dann meistens die spektakulären Punkte - aber auch mehr Fehler als ich. Kommt am Ende ein Sieg für mich raus, wenn meine Taktik wie beschrieben funktioniert :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 09:22 
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@AntiHeld: clevere Taktik nur siehst du denn immer,dass der Gegner schnelle Aufschläge auf den Glanti machen will ( ausser wenn er ständig schnelle AS macht)?


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 09:33 
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Wir sind dann typischerweise in der Phase wo der Gegner von tricky Spin-Aufschläge zu lange schnelle Aufschläge gewechselt hat. Natürlich kann er dann als Reaktion auf mein Drehen solche Aufschläge wieder einstreuen. Die kann ich aber zur Not auch mit dem Super Defense zurückbringen - jedenfalls meistens. Auf jeden Fall wird das mental etwas anspruchsvoller für beide Seiten als nur Aufschlag-Block-Bumms. Das Drehen mache ich manchmal vor dem Aufschlag, so dass es der Gegner mitkriegt (wenn er überhaupt darauf achtet) und manchmal während des Ballwurfs. Also möglichst unberechenbar.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 10:12 
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AntiHeld hat geschrieben:
Wir sind dann typischerweise in der Phase wo der Gegner von tricky Spin-Aufschläge zu lange schnelle Aufschläge gewechselt hat. Natürlich kann er dann als Reaktion auf mein Drehen solche Aufschläge wieder einstreuen. Die kann ich aber zur Not auch mit dem Super Defense zurückbringen - jedenfalls meistens. Auf jeden Fall wird das mental etwas anspruchsvoller für beide Seiten als nur Aufschlag-Block-Bumms. Das Drehen mache ich manchmal vor dem Aufschlag, so dass es der Gegner mitkriegt (wenn er überhaupt darauf achtet) und manchmal während des Ballwurfs. Also möglichst unberechenbar.


Der Vorteil ist ja auch, dass er nicht mehr ständig die schnellen AS machen wird um voll durchzurohren :D


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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 11:00 
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Ich habe am WE gegen einen Gegner gespielt, der fast 300 Punkte weniger hatte, also so etwas über 1700. Und es war wirklich schwer, solange ich versucht habe mit Anti anzunehmen. Er hat eigentlich immer nur leer, ganz kurz und extrem flach in meine VH aufgeschlagen oder leer sehr gut halb lang in meine VH. Und danach versucht den ersten Ball durchzuprügeln. Unglaublich schwer, dagegen zu spielen wenn ich mit dem Anti annehme, da der Gegner immer einen leeren Ball zurück bekommt. Ddadurch das der Ball gleichzeitig flach ist, kann man auch nix aktives drauf machen, nach einem kurz gelegten Ball kam immer ein fester Flip. Das war eine Situation, in der ich dann konsequent mit der VH angenommen habe. Schade, dass ich nie einen guten VH Flip gelernt habe. Auf den VH Schupf musste er dann zumindest ein bisschen langsamer eröffnen, und das war es dann auch.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 11:32 
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Kurze Aufschläge auf die Glantiseite habe ich anfangs immer nur kurz und flach übers Netz gehoben - da kann der andere auch nicht so besonders viel damit machen. Aber mittlerweile spiele ich die oft extrem seitlich kurz hinters Netz. Egal ob die leer oder mit Schnitt kommen, das macht dem Glanti ja nix. Kommen sie auf meine NI Seite, schupfe ich kurz. Flip kann ich nicht und der Super Defense 0.5 ist dafür auch nicht gerade gut geeignet, aber ideal zum Schupfen :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 11:37 
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Welche klasse spielst du, AntiHeld, wenn ich fragen darf

Glaube höhere spieler flippen dir kurze leere ablagen relativ gut und konstant durch, hab da lieber lang gedrückt um en TS zu provozieren, bietet mir auch mehr zeit zum stellen

Lg

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 11:45 
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In der 2. Kreisklasse kommt das glücklicherweise nicht so häufig vor. Mir ist schon klar, dass ich mit meiner Herangehensweise (Material und Spielsystem) in höheren Ebenen keinen Blumentopf gewinnen kann. Aber für mein Umfeld reicht es, und meine Ambitionen sind begrenzt :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 14:10 
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Das sage ich nicht, wenn du das drehen gut kannst und mit beiden Seiten blocken kannst, auch VH glAnti, geht das doch gut, eventuell die VH etwas dicker wählen dann funzt auch ein topspin gut, oder du spielst reinen schuss auf der VH :)

Finde es super dass du ein für dich funltionierendes und Spaß beinhendes system gefunden hast, das noch dazu selten ist:)

Dir viel glück in deiner Saison

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☆Greetz, Tim☆

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 Betreff des Beitrags: Re: Aufschlagannahme mit Glanti
BeitragVerfasst: Donnerstag 30. März 2017, 15:59 
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Ich habe ziemlich viel Zeit und Geld investiert, um zu dieser Kombi zu finden, die mein Spiel optimal unterstützt. Beide Seiten haben das gleiche Tempo und den gleichen Klang; viele Bälle kann ich mit beiden Seiten mit der gleichen Bewegung (aber ganz unterschiedlichem Spin) spielen. Maximiert die Fehlerquote beim Gegner :twisted: Der 0.5 SD ist optimal für giftigen Schupf und störenden Block bei sehr hoher Kontrolle. Schuß geht auch damit ganz gut, wenn der Ball aufgrund des falsch eingeschätzten Spins zu hoch zu mir zurückgespielt wird.

Im Spiel drehe ich jetzt ständig (Ziel: Nie zweimal hintereinander der gleiche Ball als Rückschlag) und kann mein begrenztes Repertoire an Schlägen beidseitig mit beiden Belägen einsetzen. Topspin gehört nicht dazu :)

Das "Stör-Bringer-System" nah am Tisch kann ich damit vermutlich bis ins hohe Alter so spielen, wenn die Reflexe nicht zu arg nachlassen. Bewegungstalent war ich sowieso nie.

Danke für die netten Worte, JuniorAnti99 - und dir auch eine gute nächste Saison!

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