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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 20:26 
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Am Ende ist es ein abwägen womit gewinnt man am meisten. Das perfekte Material gibt es leider nicht


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 22:29 
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Spielklasse: 3. Liga NWTTV
Für mich sind es die LN, mit denen man noch viel offensiv machen kann, damit gewinnt man dann leichter gegen die "Schwachen", muss sich aber ggn die starken eben die Punkte hart erkämpfen. Geht auch ;)

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Setup:
VH: Impartial XS 1,7 || XIOM V1 || RH: FL 3 1,3


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 22:48 
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Beiträge: 404
Verein: VFL Oker
Spielklasse: Landesliga
TTR-Wert: 1800
Meiner Erfahrung nach ist das eine ganz einfache Formel:

Umso "extremer" dein Material und umso exotischer dein Spielsystem, desto größer werden die von Dir angesprochenen Schwankungen.

Es gibt nur einen Weg das zu kompensieren. Training! Durch mehr Training kommt mehr Sicherheit und die Schwankungen werden gegen schwächere Gegner deutlich abgeschwächt.

Das schwierigste ist dabei nun das Material zu finden das den eigenen "Break-Even-Point" zwischen Sicherheit und Gefährlichkeit markiert....

Es gibt allerdings als Materialspieler immer das Problem das es diesen einen Spieler gibt, gegen den man einfach nicht gewinnen kann! :ugly:

Das ist Murphys Gesetz. :lol:

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1: NSD mod. (2017) / BTY T64 1.7 / PiMPLEPARK Cluster ox
2: NSD mod. (2014) / BTY T64 1.7 / der-Materialspezialist L.S.D. ox
3: NSD mod. (2012) / BTY T64 1.7 / Metal TT Death


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Dienstag 22. Januar 2019, 22:56 
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Beiträge: 95
rookie hat geschrieben:
Was mich stört ist vielmehr, dass ich zwar jetzt gegen viel bessere Spieler gewinne, gleichzeitig aber auch gegen viel schlechtere Spieler verliere. Das fand ich sehr auffällig. Und da habe ich gehofft, ihr alten Hasen habt die Lösung für mich :

Seit geraumer Zeit gibt es ein neutrales und objektives Kriterium, an Hand dessen man die Leistungsfähigkeit ablesen kann: TTR!

Schwankungen gab es schon immer. Mal liegt einem ein Spieler, mal nicht. Mal ist die Tagesform gut, manchmal nicht. Solange deine Kurve nach oben zeigt, bist du besser geworden. Warum kommt man gegen "krumme" Spieler nicht zurecht? Die zwingen einen bestimmt dazu, etwas zu tun, was man nicht gut kann (z.B. Platzierungen zu antizipieren, mit leeren Bällen oder mit viel Spin zurecht zu kommen, mit Tempowechseln umzugehen,...). Dagegen hilft nur die Analyse, welche Schwäche das ist und dann gezieltes Training, um diese Schwäche abzustellen.

Beispiel: Schupf mit LN gegen leere Bälle. Es gibt mehrere Möglichkeiten: Drehen und schupfen, drehen und angreifen, umlaufen und angreifen, Druckschupf, Ball sehr spät mit LN nehmen... Die "guten" Abwehrer/Materialspieler sind in der Lage, mehrere dieser Optionen so sicher einzusetzen, dass der Gegner dies nach mehreren Versuchen gerne aufgibt. Aber das geht nur, wenn man das auch regelmäßig trainiert. Mit Materialwechseln und Spielchen statt Übungen bleibt man auf seinem Niveau. Kenne ich nur zu gut :lol:

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- Spielsystem: Abwehr mit Zwischenangriffen -


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 00:39 
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Beiträge: 232
Spielklasse: 1. Bezirksklasse
Du bist nicht alleine, ich habe ähnliches Problem. Je stärker ein Gegner ist, desto besser werde ich. Je mehr Rotation in den Ball gelegt wird, desto einfacher ist es mit LN zu spielen. Bei den unter Klassigen Spielern ist es meist so, dass wenig bis gar keine Rotation im Spiel ist. Damit steigt dann der Schwierigkeitsgrad bei LN an, weil die Bälle einfach nicht dahin gehen, wo man sie hin haben will. Da heißt es dann Ruhe bewahren und nicht noch mehr reindrücken. Hier einfach solange noppentop oder zurück Schupfen bis der Ball gut zum verwerten liegt. Anstrengende Sache, dauert manchmal ewig.
Gerade bei recht passiv agierenden Noppenspielern, die alles wieder zurück bringen, ist das ein Geduldsspiel.
Ich habe bisher 2mal Anti und Granti gespielt und beides war eine absolute Katastrophe. Jeder Ball total harmlos, aber wiederum sicher zurück zu spielen. Ziemlich egal was da kam, man konnte jeden Ball einfach zurück drücken. Ich hab’s dann aufgegeben, weil es bestimmt eine Saison, unter ständigem Training, dauern würde, die Jahre lange LN aus der Gewohnheit zu verbannen.
Ich habe übrigens auch einen dieser uminösen Gegenspieler, gegen den habe ich bisher das beste Spiel 2:3 verloren, weil der mir alle Noppenbälle einfach so durchrohrt. Zum Glück spielt der jetzt eine Liga unter uns :). Der hat sich immer direkt gefreut, wenn er mich gesehen hat. Auf der anderen Seite habe ich auch solche Gegner, wo ich hinkomme und eigentlich weiß das ich das sicher Gewinne.
Also beiß dich durch. Hat doch bisher schon Früchte getragen und viele Früchte ist viel Arbeit. :)

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1. Schläger (Wettkampfkombi)
Holz: Nittaku Shake Defence Original (ältere Serie)
VH: Donic Acuda S3 1,8mm schwarz
RH: Tibhar Grass DTECs Ox rot (mit Folie)

2. Schläger (Wettkampfkombiersatz)
Holz: Butterfly Innerforce Layer ZLF
VH: Palio Extreme Spin 8000 1,8mm schwarz
RH: Tibhar Grass DTECs Ox rot (mit Folie)


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 08:06 
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Ein unterklassiger Spieler mit LN / Anti wird ca. gegen 2/3 aller Gegner die nicht gegen Material können einen Vorteil haben. Dem restl. 1/3 macht´s nix aus oder die nutzen die Nachteile des Materials gegen den Nopper. (Wie ich ;-)). Das liegt in der Natur der Sache. Keine schlechte Quote oder ?
Hart wird´s gegen LN, wenn der Nutzer damit angeifen kann oder mit ner guten VH super schnell auf den Beinen ist. Aber die spielen dann deutlich höher.
Das wären dann die Lösungen für dich: Noppenangriff, Drehen, oder Umlaufen. Alles trainierbar. Falls du gute Services hast kannst du damit gegen schlechte Spieler direkte Punkte machen oder die Attacke des 3. Balles mit der VH vorbereiten. Die von dir gesuchte 08/15 Lösung gibt´s nicht ;-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 08:24 
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Neppomuk hat geschrieben:
Ein unterklassiger Spieler mit LN / Anti wird ca. gegen 2/3 aller Gegner die nicht gegen Material können einen Vorteil haben. Dem restl. 1/3 macht´s nix aus oder die nutzen die Nachteile des Materials gegen den Nopper. (Wie ich ;-)). Das liegt in der Natur der Sache. Keine schlechte Quote oder ?
Hart wird´s gegen LN, wenn der Nutzer damit angeifen kann oder mit ner guten VH super schnell auf den Beinen ist. Aber die spielen dann deutlich höher.
Das wären dann die Lösungen für dich: Noppenangriff, Drehen, oder Umlaufen. Alles trainierbar. Falls du gute Services hast kannst du damit gegen schlechte Spieler direkte Punkte machen oder die Attacke des 3. Balles mit der VH vorbereiten. Die von dir gesuchte 08/15 Lösung gibt´s nicht ;-)


Das sind ja interessante Zahlen. :shock: :shock: :shock:
Aus welcher empirischen Studie stammen die?


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 09:01 
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@byebyeman
Leg bitte nicht alles auf die Goldwaage. Deshalb "ca." Vielleicht ein unglücklicher Versuch der Quantifizierung meinerseits :-) Fakt ist, daß m.E.n. in den letzten (Z-Ball) Jahrzehnten Spieler bis Bezirksbene, die ihre LN beherrschten ! gegen etwa gleichwertige Gegner Vorteile hatten und auch mal deutlich besseren Paroli bieten konnten. NI Spieler gewannen nach gelungener Umstellungen auf LN meist an Spielstärke. Allerdings gab es für diese auch immer eine kleine Gruppe Gegner, die sich vom Material nicht beeindrucken ließen bzw. die Noppen ausnutzen.

Dieses Forum lebt von Erfahrungsaustausch und Meinungen. Gerne auch mal konträr ! Alles subjektiv. Falls jemand Lust hat kann er ja "empirische, wissenschaftlich, randomisierte, doppelblind, etc "Studien (mit Quellenangaben !) beisteuern. Mir ist eine lebendige Diskussion lieber ;-)

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Zuletzt geändert von Neppomuk am Mittwoch 23. Januar 2019, 09:26, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 09:23 
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Schade, ich dachte wirklich, es gibt eine Studie dazu.
Deine Erfahrungen und Beobachtungen kann ich weder bestätigen noch widerlegen (will ich auch gar nicht).

Fakt ist, das sind meine Beobachtungen, durch mehr Training egal mit welchem Material die Spieler besser werden.
Sollte durch eine Umstellung auf Noppe und das Spielen mit dieser Noppe,
dem Spieler Freude bereiten und er dadurch mehr Trainieren, dann stellen sich Mittel- bis Langfristig Erfolge und TTR-Steigerungen ein.


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 Betreff des Beitrags: Re: Erfolgschwankung mit LN
BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Januar 2019, 09:37 
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byebyeman hat geschrieben:
...das sind meine Beobachtungen, durch mehr Training egal mit welchem Material die Spieler besser werden...

100% de acuerdo !
Leider könnte man meinen, daß manche Kollegen diesen Weg ungern gehen. Und versuchen die Veränderungen z.B. durch den P-Ball erst mal Materialmäßig zu kompensieren. Quasi als leichten Weg. Sehe das wie du. Auf Veränderungen jedweder Art reagiert man am besten mit Training ! Egal ob mit oder ohne Mat. Wechsel.

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