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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 09:47 
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hätte an euch eine Art Technikfrage: wie ist die Abschlagtechnik für einen einen rel. hohen schnittlosen Ball mit der KN ? Im Detail: muß man vom höchsten Punkt abschlagen, od. soll man warten bis der Ball fällt ? Weiters zur Abschlagstechnik: soll man eher aus der Hocke heraus abschlagen od. zum Ball nach vorne gehen ? Die Frage bezieht sich übrigens auf jene Gegner, die mit Neubauer Noppen herumfummeln, bei denen überwiegend hohe (meistens) schnittlose Bälle produziert werden. Vielen Dank f. eure Antworten !

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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 11:05 
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Mein trainer sagt immer: nase zum netz!
Also mit körpereinsatz oberkörper nach vorn und den ball grade durchknallen.
Möglichst am höchsten punkt von oben nach unten (es sei denn, du spielst gegen ballonabwehr, da muss man den ball möglichst auf schulterhöhe erwischen aber def. nicht höher, sonst wird es badminton).Nicht aus der hocke sondern von oben nach unten.
So kann man mit kn vh sowohl leere höhere bälle als auch welche mit leichtem us bzw. os schiessen (je nachdem wieviel schnitt drin, ist wie sauber man durchschiesst, wie gut man zum ball steht und wie spinanfällig die eigene kn ist).


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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 11:37 
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Meine Technik, von unserem Trainer erlernt:
1. Den Ball steigen lassen bis zum höchsten Punkt
2. Wenn der Ball gerade beginnt zu fallen, den Ball schiessen
3. Dabei eine leichte Gewichtsverlagerung vom rechten Bein auf beide Beine mit Hüftdrehung (bei Rechtshändern)
4. Den Schuss nur mit ca. 80% ausführen.
5. Der Schuss sollte etwa auf Schulterhöhe erfolgen. Wenn der Ball nicht hoch genug steigt, solltest Du dafür etwas in die Hocke gehen.

Funktioniert gut bei mir. Die Quote ist sehr gut.


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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 12:20 
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@rapo, recht herzlichen Dank f. deine Antwort ! Allerdings ist mir etwas unklar, wenn du schreibst '... gerade durchknallen'. Das würde dann ja heißen, daß man zwar seitlich den Ball mit Vorwärtsbewegung erwischen muß jedoch OHNE Drehbewegung d. Oberkörpers, dh. beim geraden Schlag mit vollem Ausgleich durchs Handgelenk, liege ich da richtig ?
@rookie, auch dir vielen Dank f. deine strukturierte Antwort ! Das mit der Gewichtsverlagerung vom re Fuß auf beide Füsse, finde ich äußerst interessant. Das bedeutet also, daß zum Trefferzeitpunkt sozusagen d. Schwerpunkt mittig liegt u. so die Ballkontrolle nicht verlorengeht. Liege ich da richtig ? Schuß in Schulterhöhe praktiziere ich dzt. selbst, allerdings ist mir gerade bei Nullschnitt ziemlich unklar ob das Schlägerblatt offen bzw. eher geschlossen sein soll bzw. ob man eher auf die Tischmitte od. das Tischende zielen sollte ? Die 80% praktiziere ich ebenfalls, hab gestern allerdings beim Robotertraining bemerkt, daß die Trefferzone am Schläger unbedingt in die untere Hälfte fallen muß, sonst geht alles übern Tisch, warum das so ist, versteh ich allerdings nicht.

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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 12:37 
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Ich versuche immer vor(!) dem höchsten Punkt zu treffen. Wenn der Ball allerdings wirklich (sehr) hoch und lang kommt, lasse ich mich auch auf einen späteren Treffpunkt ein.

Ansonsten stimme ich mit den beiden Vorrednern zu. Schlagrichtung nach vorn/unten. Mit der Blattstellung würde ich mal experimentieren, aber tendeziell würde ich es eher offen lassen, da du Null Schnitt spürst. Ob wirklich offen oder leicht (!) geschlossen kann nur an deiner Bewegungsrichtung festzumachen sein.

Das mit der Hocke klingt erstmal logisch, aber ich als kleiner Spieler, der meist eh tief steht, brauche keine Hocke einzunehmen, zumindest mache ich es nicht mit Absicht.

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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 13:29 
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Ja, das ist richtig.
Die Gewichtsverlagerung ist ähnlich (gering) wie beim VH-Konter. Das reicht völlig. Die Schlagausführung erfolgt dann durch die Hüftdrehung, der Arm selbst wird relariv wenig bewegt. Der Arm dient nur zur Feinjustiering, damit man den Ball überhaubt trifft und natürlich zum leichten Nachschwingen, damit man das Gleichgewicht nicht verliert. Probiere das mal. Funktioniert sehr sicher bei mir. Ich schieße mit dieser Technik auch nur mit Schwung und nie mit Kraft!


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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 15:07 
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Ich schiesse eher mit Kraft, aus dem Arm... Zumindest es es eine deutliche Bewegung des Arms nach vorn und nicht nur eine Drehung des Rumpfes.
Ob das anders besser geht? kann sein. Aber solange die Dinger auf den Tisch kommen, ist es mir egal ;)

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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 17:11 
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Da gibt es eine gewisse Bandbreite. Das mit dem höchsten Punkt ist schon gut. Etwas davor, dahinter... egal. Die Technik sollte m.E. eine Ganzkörperbewegung sein. Beim Schuß das Gewicht nach vorne verlagern, Rumpfdrehung, Oberkörper leicht vorgeneigt. Ich ! brauche eine lange Armbewegung, um den Ball gut zu führen. Wegen einer kaputen Schulter sind Schläger über Schulterhöhe nicht mehr drin. Dann kann kann man den Ball fallen lassen um flacher zu hauen. Natürlich liegt der Balltreffpunkt vor dem Körper, den richtigen Schlägerblattwinkel mußt du selbst rausfinden.

@all: danke für den Tip mit den 80%. Wird getestet, hab sonst immer "all in" geprügelt. (Geronimoooooo ;-))

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BeitragVerfasst: Montag 21. Oktober 2019, 18:41 
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Ich bleib bei all in, was ist denn ein Endschlag ohne einen gewissen Reiz ;)

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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 06:46 
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@Andy:
Stimmt, da fühlt man sich wie D.Trump, der beim Schuß zum Gegenüber ruft: "Your fired, fiirreeeed !!!" :lol:

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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 07:47 
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Am Ende zählt natürlich nur das Ergebnis. Der Ball muss auf dem Tisch landen : )
Ich habe auch beide Techniken getestet und für mich ist die Variante mit der Körperdrehung in der Hüfte sicherer. Wie Neppomuk schon sagte, kann ich den Ball dabei besser führen und habe eine geringere Streuung.
Einfach mal im Training testen und dann entscheiden.


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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 10:32 
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Vorerst ein herzliches 'Danke' an euch alle f. eure wertvollen Vorschläge, die ich morgen gleich in der Meisterschaft einbauen werde. Einen f. mich wichtigen Punkt konnte ich aus euren Anregungen leider nicht herauslesen, nämlich die Schlägerwinkelanpassung beim Wechsel v. TS Abschlag zu Nullspin Abschlag. Gerade das durchschaue ich nicht ganz ! @Andi, wenn ich VOR dem höchsten Punkt mit der KN bei gleichem Schlägerwinkel wie TS auf den Ball gehe, plumpst der 100%-ig ins Netz. Versuche ich den Ball nicht zentral , sondern mit dem unteren Schlägerteil zu treffen (halboffen), geht's halbwegs, allerdings mit Verlust der Dynamik. @Neppomuk -> was du schreibst mit dem '..Ball fallen lassen u. flacher draufhauen' erscheint logisch, allerdings anscheinend ziemlich offen - od. liege ich falsch ? (gerader Schlag - gerade bei Damen sehr beliebt !) @rookie -> deine Technik ist mir völlig neu aber ist f. mich logisch (80% + Schlag aus der Hüfte mit Feinjustierung durch Arm), dh. ich werde das gleich morgen testen.

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BeitragVerfasst: Dienstag 22. Oktober 2019, 18:01 
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Das mit dem Fallen lassen ist sicher meine "Spezialität", das Ding von oben kloppen ist besser, aber wenn´s halt nicht geht. In der Art geht dann auch ein Schlagspin. Kann ich sicherer.
Das mit dem Schlägerblattwinkel kann dir aus der Theorie keiner genau sagen. Sicher ist der mit ner KN offener als mit NI. Kommt auf die Belagseigenschaften an.
Je weiter du mit dem Arm durchschwingst, je "egaler" ist der Schnitt im Ball. Um ein Gefühl für den Winkel zu bekommen kannst du folgendes machen:
Laß dir Brusthohe, langsame Bälle zuspielen. Schlag die dann mit 50% Kraft. Beginnend mit leicht offenem Schlägerblatt. Das Ziel ist nicht Härte sondern so viel wie möglich zu treffen. 50 Bälle / Training reichen. Mit den Wochen kannst du dann langsam härter schlagen. Wirst überrascht sein, wie wenig du am Anfang triffst ;-)

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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Oktober 2019, 06:30 
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@Andi, wo du Recht hast, hast du Recht -> war ziemlich überrascht (beim Robotertraining) zumindest anfangs, wie dürftig die Trefferquote war. Das hat sich zwar bereits 'schlagartig' verbessert (2 Durchgänge in jeder Session à 90 Bälle = volle TT-Härte) , trotzdem ist dein Tipp mit den 50% Druck goldrichtig. Bin allerdings auch deshalb überrascht, da ich auf OS/US eigentlich ziemlich problemlos mit der KN antworten kann, nur eben das 'schnittlose Gefummel' Probleme bereitet. Doch wie es so schön heißt -> 'steter Tropfen höhlt den Stein' !

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BeitragVerfasst: Mittwoch 23. Oktober 2019, 06:52 
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@ttbleki
Nehme an du meinst mich !? (Mr. 50%) und nicht den armen Andy ;-). Aus der Sportpädagogik: Wenn man eine Bewegung (die man nicht zu 100% ;-) kann) mit Vollgas macht hat das Gehirn kaum Zeit was zu lernen. Feintuning (Blattwinkel) schon gar nicht. Das braucht viele (50+) dosierte, kontrollierte und gelungene Bewegungen. Ich erinnere da an eine entsprechende Aussage von Günther Bosch aus den 80ern. Das war der Trainer von "Boris aus Leimen". Die Älteren unter uns werden sich erinnern :mrgreen:

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