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BeitragVerfasst: Montag 5. Dezember 2016, 13:38 
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@ttbleki: Danke für Deine Einschätzung. Hab mir den Aggressor in 1,5 auf mein Testholz geklebt und spiele den Attack 8 mit 41° Schwamm. Was m.E. bei beiden Belägen ähnlich ist, ist, dass man nur dann gefährliche Bälle spielen kann, wenn man mit "Bewusstsein" und Druck agiert. Sicherheitsbälle sind harmlos. Der Störeffekt beim Aggressor ist stärker, dafür verzeiht der Attack 8 schlechte Beine etwas mehr. Ich finde auch, dass der Attack 8 mehr geeignet ist, dem Gegner sein Spiel zu diktieren - mehr Variabilität im Vergleich zum Aggressor


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 09:29 
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Wie schon angedeutet: Ich kann die Finger nicht vom Aggressor lassen. Nachdem sich der Diamant auf dem Arbalest Bogen wie von alleine spielte und ich festgestellt habe, dass das geringere Gewicht und das höhere Tempo des Holzes daran einen nicht unwesentlichen Anteil hatten, habe ich mir das Spinlord Carbon Strike gegönnt, da ich das Holz schon eine ganze Weile ausprobieren wollte.

Siehe da: Auf einmal klappt es mit dem Aggressor auch besser als zuvor. Klar, der Diamant spielt sich nach wie vor deutlich einfacher, aber durch das geringere Gewicht des Schlägers habe ich weniger Probleme, bewusst mit dem Handgelenk zu arbeiten. Die Winkel passen sich intuitiv besser an und die aktiven Schläge kommen ebenfalls sicherer. Tatsächlich konnte ich gestern im Training fast alle Aufschläge, die mir in die Rückhand gespielt wurden, entweder mit einem Konter beantworten oder per Topspin durchreißen. Die Konter sind - wenn mit schnellem Handgelenkeinsatz versehen - wirklich super eklig und kommen eigentlich nie zurück, Topspins haben eine kuriose Flugkurve und sorgen ebenfalls für Verwirrung. Ab und an lässt sich dann auch passiver Heber einstreuen. Aber und da gebe ich bummelmann1 ohne Einschränkung recht: Die passiven Schläge dürfen wirklich nur die Ausnahme sein und das ist am Ende eine Kopfsache, so wie winski es sagt, man muss "bewusst" und mit Druck agieren.

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Holz: Dr. Neubauer Hercules
VH: Tibhar Evolution MX-S 2.0mm
RH: Dr. Neubauer Aggressor 1.5mm

Holz: Spinlord Carbon Strike
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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 13:27 
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Bumblebee, das freut mich ungemein!

Ich habe ja meinen Andro Super Core Carbon Light ALL+ für die Kombi mit dem Aggressor vorgesehen. Also auch Balsa und Carbon. Wenngleich der Aufbau nicht exakt gleich ist und mein Holz noch ein bisschen leichter ist. Dürfte also grundsätzlich passen...

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Jetzt: Armstrong Hikari SR7 55° / Andro Temper Tech ALL+ / Yasaka Mark V
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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Dezember 2016, 12:40 
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Hallo @winski,
genau das ist das Zauberwort nämlich 'VARIABILITÄT', was nützen Störeffekt, Abschlagsgeschwindigkeit etc., wenn diese a) nur in ganz bestimmten Situationen, b) mit max. Konzentration = 'Bewußtsein' (wie du richtig schreibst) u. last not least bei 100%-iger eigener Topverfassung (wie du ebenfalls sinngemäß richtig formulierst - 'schlaffe Beine unerwünscht') abrufbar sind !!

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Plastikball
VH CTT National Pogo
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BeitragVerfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 10:35 
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@crycorner Besten Dank. Nachdem ich mit der neuen Kombination das erste Spiel bei einer Begegnung der Senioren noch verloren habe (gegen einen Defensivkünstler, der mit dem Tibhar Speedy Spin auf der Rückhand schön viel Rotation in seine Unterschnittbälle bekommen hat, da war mein eigenes Unvermögen mit der Vorhand schuld), konnte ich das nächste Spiel nach langer Misere endlich wieder für mich entscheiden (der Gegner lag 50 Punkte über mir). Gleich am nächsten Tag stand ein Spiel der etatmäßigen Mannschaft an und dort konnte ich beim Doppel und in beiden Einzeln punkten. Die beiden Einzelgegner lagen 60 bzw. 120 Punkte über mir. Zum ersten Mal ist es mir gelungen, die Vielfalt des Aggressors bewusst zu nutzen. In beiden Spielen versuchte ich im ersten Satz mit Druck zu punkten, als das nicht funktioniert hat, habe ich mich für ein defensives Spiel auf der Rückhand entschieden. Das hat beides Mal geklappt und ich habe jeweils keinen Satz mehr abgegeben.

Im Laufe der Zeit hat sich für mich herauskristallisiert, dass es elementar wichtig ist, dass ich meine Schlägerhaltung ändere. Mir wurde in jungen Jahren eine neutrale Haltung eingeimpft, die schränkt mich auf der Rückhand allerdings stark ein. Seit einigen Wochen greife ich bewusst um, der Daumen wandert auf's Schlägerblatt und damit ist das Handgelenk auf der Rückhand noch ein wenig lockerer. Das in Verbindung mit dem geringeren Schlägergewicht macht für mich viel aus.

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Holz: Dr. Neubauer Hercules
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BeitragVerfasst: Sonntag 11. Dezember 2016, 17:05 
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So, kurze Rückmeldung von mir:

Habe nach einmaligem Training das letzte Vorrunden-Spiel mit dem Aggressor auf der RH eines Acoustics gespielt.

Nachdem das erste Training gut lief habe ich den Kaltstart gewagt (geht bei uns eh nicht mehr um Aufstieg oder Abstieg).
Kurz zum Training: Hier war der erste Eindruck gut, ich habe im Vergleich zum Killer Pro mit dem Aggressor variabler spielen können, auch mal kurz setzen, Druck machen bei Block und Konter und die Eröffnung mit Noppenspin war einfacher. Hab dann im Training mit 2:3 (14:16 nach 2 eigenen Matchbällen) gegen einen Gegner verloren mit knapp 1.700 TTR, was für mich, der nach 5 Jahren Pause im Februar wieder begonnen hat, schon sehr gut ist. Auch wenn da mein VH-Topspin mit Evolution EL-P auf dem Nittaku Acoustic die Punkte gebracht hat, so war es doch schön, daß ich mit dem Aggressor das "Geklatsche" besser verhindern konnte und auch eigene Punkte machen konnte.
Das Rundenspiel lief dann gut und schlecht. Im ersten Einzel habe ich klar 3:0 (7,5,4) gewonnen, allerdings gegen einen halben Abwehrer und gegen Abwehr sehe ich immer gut aus, weil ich nicht Probleme mit Schnitt habe, sondern eher mit schnellen Bällen "ohne Schnitt".
Im zweiten Einzel habe ich den Gegner etwas unterschätzt und dann nach 4 (!) Netzrollern und 2 Fehl-Auschlägen mit 1:8 zurück gelegen im Entscheidungssatz, da ging plötzlich nichts mehr.

Gut, das lag weniger am Material als am Spieler, die Kombination ist sehr interessant. Werde den Aggressor nun auch noch auf dem Nittaku Adelie (mein Zweitholz, 7-schichtig, wie ein altes Clipper) testen. Der Vergleich mit einem Killer Pro zusammengefasst nach den ersten Eindrücken wäre für mich so:

Killer Pro ist geradliniger, hat bei harten Bällen sogar noch einen Tick mehr Störeffekt als der Aggressor. Er ist schneller und direkter spielbar, muss aber auch immer aktiv gespielt werden.
Aggressor ist etwas langsamer, man kann variabler spielen, auch mal eine LN-Technik spielen, leichter eröffnen mit Topspin und fällt dennoch nicht auf LN-Tempo zurück. In wieweit ich den Aggressor bändigen kann, werden die nächsten Wochen zeigen.
Ansonsten gehe ich auf den Killer Pro zurück.
Bestätigen kann ich allerdings, daß der Aggressor aktiv gespielt werden will, auf Sicherheit ist er weniger gefährlich.

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Nittaku Barwell Fleet FL, VH: DHS Skyline 3-60 2,1 schwarz, RH: Neubauer K.O. 1,5 rot (Test, sonst Aggressor/Killer Pro 1,5 rot)


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BeitragVerfasst: Mittwoch 4. Januar 2017, 09:52 
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Ich hatte gestern Abend nun also mein allererstes Noppen-Erlebnis. Als kompletter Neuling muss ich mir ja erstmal grundsätzlich die Technik erarbeiten. Ein paar Dinge gingen am Ende der 45 Minuten Testzeit aber recht gut:

Noppentop auf US: Hier hatte ich recht schnell eine gute Grundsicherheit und konnte die Bälle recht präzise verteilen. Die Flugkurve ist sehr flach, der Ball springt kaum noch auf. Gut gesetzt, kann man den Gegner mit 2-3 Bällen komplett ausplatzieren. Durch die flache Flugkurve habe ich zwar nicht so viel Härte reinbekommen, der Gegner musste aber passiv bleiben. Und spätestens mit der VH hatte ich dann den Punkt.

Überschnitt-Angaben annehmen: Mit lockerem Handgelenk leicht abhacken und die Bälle gehen flach und sehr kurz hinters Netz. Wenn der Gegner den Fehler gemacht hat, da noch Sidespin mit reinzubringen, sind die Returns dann auch fast unflippbar. Aber alleine schon die sehr bremsende Wirkung und die flache Ballhöhe machen es dem Gegner sauschwer, den dritten Ball anzugreifen. Oder überhaupt noch ordentlich Rotation reinzubringen. D.h. der vierte Ball ist meiner!

Passiv-Block: Hier hatte ich recht schnell ein gutes Gefühl und konnte den Winkel so einstellen, dass der Ball flach und kurz zurück kam. Die Schnittweiterleitung ist nur mäßig. Liegt der Ball für den Gegner richtig, kann er problemlos nachziehen. Hier muss ich mal noch schauen, dass ich den Hack-Block lerne, um noch mehr Unterschnitt mitzugeben.

Womit ich so gar nicht klar kam, waren Konterbälle. Die sind mir alle komplett runter gefallen. Erst gegen Ende habe ich den richtigen Schlägerwinkel gefunden und den Ball mit steifen Handgelenk nach vorne gedrückt. Da ging es dann so halb, aber recht fehleranfällig.

Schupfbälle auch dem Halbfeld gingen recht sicher, waren aber auch einigermaßen ungefährlich. Sicher auch eine Frage der Technik. Aber dafür ist der Belag ohnehin nicht top-geeignet.

Für mich als kompletter Neuling wird der Einstieg recht schwierig. Ich hatte aber nach ca. 30 Minuten so einige Bälle, die eine so fiese Flugkurve hatten, das ich diebische Freude dran hatte.

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BeitragVerfasst: Dienstag 24. Januar 2017, 14:53 
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Hallo zusammen,

ich spiele den giant dragon 612 1,5 mm auf der Rückhand... Mein Spielsystem ist Vorhand- wie Rückhand topspin und Schuss.... Bei allen kurzen- mittellange noppen die ich getestet habe, war der giant dragon 612 die schwierigste aber auch diejenige mit dem höchsten Störeffekt. Kann jemand vergleiche zwischen dem giant dragon 612 und dem neubauer agressor in Punkto Störeffekt, Tempo, Kontrolle ziehen? Vielen Dank


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BeitragVerfasst: Mittwoch 25. Januar 2017, 18:25 
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Registriert: Sonntag 18. Dezember 2016, 14:53
Beiträge: 6
Kann jemand den Belag mit dem spinlord gipfelsturm vergleichen?
Der hat ja auch dicke, lange Noppen, welche allerdings noch konisch zulaufen.


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BeitragVerfasst: Freitag 27. Januar 2017, 10:36 
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Beiträge: 323
@offensivnoppe:

Aus dem Gedächtnis heraus (habe den 612 nur 2 mal getestet) würde ich folgende grobe Einschätzung geben:

Tempo
612 ist schneller als der Aggressor, hauptsächlich durch den Flummieffekt des 612. Im Vergleich vielleicht ungefähr so darstellbar: Aggressor Tempo 75, 612 Tempo 85-90 (je nach Flummieffekt).

Kontrolle
Der Aggressor ist deutlich kontrollierter als der 612, vor allem beim Block, da der Aggressor diesen Katapulteffekt nicht hat.

Störeffekt
Schwierig zu beurteilen, ich würde sagen, der 612 hat beim harten Pressblock und Konter noch etwas mehr Störeffekt, da konnten kaum welche den zweiten Block nachziehen. Der Aggressor hat neben dem Killer Pro sicher aber mit den größten Störeffekt mit/nach dem 612 unter den KN/MLN.
Beim Killer Pro ist der Störeffekt eher dem hohen Tempo und dem starken Absacken des Balls nach Tischkontakt geschuldet, beim Aggressor kommen teilweise flatternde Eierbälle auf der gegnerischen Seite an (vor allem wenn man den Block mit etwas Seitschnitt spielt).

Allgemein
Der 612 ist in Summe meiner Meinung nach der noch etwas ekligere Belag, der Aggressor ist aber deutlich variabler spielbar, egal ob Schupf (mit oder ohne Schnitt), RH-Eröffnung (Noppenspin oder Konter), Blockspiel (sicher oder als Pressblock), Konter (extrem störend, da stark abfallende Bälle).
Ist meines Erachtens die Frage, wo die Prioritäten liegen.

Hoffe, ich konnte weiterhelfen, eventuell kann Silverchris dir noch etwas näheres zum 612 sagen, der hat den auch mal getestet.

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Nittaku Barwell Fleet FL, VH: DHS Skyline 3-60 2,1 schwarz, RH: Neubauer K.O. 1,5 rot (Test, sonst Aggressor/Killer Pro 1,5 rot)


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