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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Dezember 2016, 12:30 
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und wieder geht ein bisschen Zeit ins Land .....

keine weiteren Tests , ich bleibe bei 1,5 mm Aggressor

das schwierigste ist , fester Kontakt erzeugt Schnitt , weich erzeugt kein Schnitt :-)

Gerade gegen lange Aufschläge mit prügelnden Gegner lohnt sich ein ganz sauberer Topspin, der hat genügend Rotation um nicht geschossen zu werde....
Ähnlich ist das bei schupfen, ein aggressiver fester Schupf erzeugt durchaus relevanten Schnitt , Sicherheitsbälle sind leer. (vorsichtiges spielen wird also oft bestraft)

Absolut genial ist die Aufschlagannahme über dem Tisch ...

dennoch ist viel Geduld und Training gefragt , noch kann ich die Möglichkeit nicht ausreizen / sicher beherrschen.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Dezember 2016, 15:05 
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Hi bummelmann1,

ich habe den Thread einmal durchgelesen, aber keine Info gefunden, auf welchem Holz du den Aggressor verwendest. Mein Problem scheint auch mit dem großen Blatt des NSD zusammen zu hängen. Die Kelle wiegt fast 200g und ich habe bei diesem Gewicht Schwierigkeiten, das Handgelenk locker zu lassen. Deshalb überlege ich, den Aggressor noch einmal auf ein Spinlord Carbon Strike oder ein Arbalest Bogen zu packen.

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Holz: Dr. Neubauer Hercules
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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Dezember 2016, 17:11 
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ich spiele den auf einem innerforce zlf , einfach weil das vorher den den buffalo perfekt war.

Alternativ habe ich den noch auf einem Andro Treiber K , auch sehr sehr gut, vlt sogar etwas besser mit dem Aggressor, aber auf der VH passt das ZLF für mich einfach besser.

@Bumblebee passive Bälle sind zur Abwechslung auch gut, aber auch wirklich nur zur Abwechslung.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 1. Dezember 2016, 20:06 
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@bummelmann1 Vielen Dank für die Rückmeldung. Die aktiven Schläge knapp hinter und über dem Tisch fallen mir mit der NSD Bratpfanne schwer. Ich klebe mal um.

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BeitragVerfasst: Freitag 2. Dezember 2016, 14:59 
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Hallo @winski,
winski hat geschrieben:
Die Beschreibungen zum Aggressor hören sich ähnlich zum Attack 8 an: wenig eigene Schnitterzeugung, hoher Störeffekt, in manchen Bereichen LN-artiges Spielgefühl ....
Hat jemand einen Vergleich zwischen den Beiden parat (mit welcher Schwammhärte?) ...

kann dir zwar nicht mit einem Vergleich zw. beiden dienen, trotzdem ist f. dich vlt. folgende Tatsache nicht uninteressant: trainiere u.a. mit einem ziemlich starkem Trainingspartner (TTR so um die 1700), der den Aggressor in 1,3 auf der RH spielt (mein RH-Belag seit geraumer Zeit -> Attack 8, 43° ebenfalls in 1,3 auf 'Terror'. Was mir auffällt: im harten Konter (aus mittlerer Distanz) ist der Agg. eine 'Höllenklatsche' nach dem Motto Bum-Bum-Aus, JEDOCH beim subtileren feinfühligem Spiel hat mein Partner gegen meine RH nur noch rudimentäre Chancen, im Klartext: wenn du sozusagen aus unterschiedlichsten Spielsituationen, gerade, ohne viel Schnitt, abschlagen kannst, ist der Belag wirklich ein Hammer, beim Block v. harten/weichem TS, im Kurz-Kurz Spiel, beim SW gegen US ist m.M. nach der Attack die bessere Wahl.

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BeitragVerfasst: Montag 5. Dezember 2016, 13:38 
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@ttbleki: Danke für Deine Einschätzung. Hab mir den Aggressor in 1,5 auf mein Testholz geklebt und spiele den Attack 8 mit 41° Schwamm. Was m.E. bei beiden Belägen ähnlich ist, ist, dass man nur dann gefährliche Bälle spielen kann, wenn man mit "Bewusstsein" und Druck agiert. Sicherheitsbälle sind harmlos. Der Störeffekt beim Aggressor ist stärker, dafür verzeiht der Attack 8 schlechte Beine etwas mehr. Ich finde auch, dass der Attack 8 mehr geeignet ist, dem Gegner sein Spiel zu diktieren - mehr Variabilität im Vergleich zum Aggressor


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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 09:29 
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Wie schon angedeutet: Ich kann die Finger nicht vom Aggressor lassen. Nachdem sich der Diamant auf dem Arbalest Bogen wie von alleine spielte und ich festgestellt habe, dass das geringere Gewicht und das höhere Tempo des Holzes daran einen nicht unwesentlichen Anteil hatten, habe ich mir das Spinlord Carbon Strike gegönnt, da ich das Holz schon eine ganze Weile ausprobieren wollte.

Siehe da: Auf einmal klappt es mit dem Aggressor auch besser als zuvor. Klar, der Diamant spielt sich nach wie vor deutlich einfacher, aber durch das geringere Gewicht des Schlägers habe ich weniger Probleme, bewusst mit dem Handgelenk zu arbeiten. Die Winkel passen sich intuitiv besser an und die aktiven Schläge kommen ebenfalls sicherer. Tatsächlich konnte ich gestern im Training fast alle Aufschläge, die mir in die Rückhand gespielt wurden, entweder mit einem Konter beantworten oder per Topspin durchreißen. Die Konter sind - wenn mit schnellem Handgelenkeinsatz versehen - wirklich super eklig und kommen eigentlich nie zurück, Topspins haben eine kuriose Flugkurve und sorgen ebenfalls für Verwirrung. Ab und an lässt sich dann auch passiver Heber einstreuen. Aber und da gebe ich bummelmann1 ohne Einschränkung recht: Die passiven Schläge dürfen wirklich nur die Ausnahme sein und das ist am Ende eine Kopfsache, so wie winski es sagt, man muss "bewusst" und mit Druck agieren.

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Holz: Dr. Neubauer Hercules
VH: Tibhar Evolution MX-S 2.0mm
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BeitragVerfasst: Dienstag 6. Dezember 2016, 13:27 
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Bumblebee, das freut mich ungemein!

Ich habe ja meinen Andro Super Core Carbon Light ALL+ für die Kombi mit dem Aggressor vorgesehen. Also auch Balsa und Carbon. Wenngleich der Aufbau nicht exakt gleich ist und mein Holz noch ein bisschen leichter ist. Dürfte also grundsätzlich passen...

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Jetzt: Armstrong Hikari SR7 55° / Andro Temper Tech ALL+ / Yasaka Mark V
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BeitragVerfasst: Mittwoch 7. Dezember 2016, 12:40 
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Hallo @winski,
genau das ist das Zauberwort nämlich 'VARIABILITÄT', was nützen Störeffekt, Abschlagsgeschwindigkeit etc., wenn diese a) nur in ganz bestimmten Situationen, b) mit max. Konzentration = 'Bewußtsein' (wie du richtig schreibst) u. last not least bei 100%-iger eigener Topverfassung (wie du ebenfalls sinngemäß richtig formulierst - 'schlaffe Beine unerwünscht') abrufbar sind !!

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BeitragVerfasst: Samstag 10. Dezember 2016, 10:35 
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@crycorner Besten Dank. Nachdem ich mit der neuen Kombination das erste Spiel bei einer Begegnung der Senioren noch verloren habe (gegen einen Defensivkünstler, der mit dem Tibhar Speedy Spin auf der Rückhand schön viel Rotation in seine Unterschnittbälle bekommen hat, da war mein eigenes Unvermögen mit der Vorhand schuld), konnte ich das nächste Spiel nach langer Misere endlich wieder für mich entscheiden (der Gegner lag 50 Punkte über mir). Gleich am nächsten Tag stand ein Spiel der etatmäßigen Mannschaft an und dort konnte ich beim Doppel und in beiden Einzeln punkten. Die beiden Einzelgegner lagen 60 bzw. 120 Punkte über mir. Zum ersten Mal ist es mir gelungen, die Vielfalt des Aggressors bewusst zu nutzen. In beiden Spielen versuchte ich im ersten Satz mit Druck zu punkten, als das nicht funktioniert hat, habe ich mich für ein defensives Spiel auf der Rückhand entschieden. Das hat beides Mal geklappt und ich habe jeweils keinen Satz mehr abgegeben.

Im Laufe der Zeit hat sich für mich herauskristallisiert, dass es elementar wichtig ist, dass ich meine Schlägerhaltung ändere. Mir wurde in jungen Jahren eine neutrale Haltung eingeimpft, die schränkt mich auf der Rückhand allerdings stark ein. Seit einigen Wochen greife ich bewusst um, der Daumen wandert auf's Schlägerblatt und damit ist das Handgelenk auf der Rückhand noch ein wenig lockerer. Das in Verbindung mit dem geringeren Schlägergewicht macht für mich viel aus.

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