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 Betreff des Beitrags: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 09:09 
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Hallo Noppengemeinde,
wollte mich mal erkundigen, ob andere von euch auch so schlechte Erfahrungen mit der Haltbarkeit des 563 gemacht haben.
Ich habe vor etwa einem Jahr nach ewiger Testerei entdeckt, dass der 563 wohl genau der Belag ist, der in dünner Schwammstärke am besten zu meiner Rückhand passt.
Davon bin ich nach wie vor überzeugt, aber trotzdem überlege ich mir jetzt ernsthaft, wegen seiner fehlenden Haltbarkeit wieder vom 563 wegzugehen.
Anfang letzter Woche habe ich den mittlerweile fünften 563 der Saison aufgezogen und der hat im Sweetspot auch schon wieder Zahnausfall. Wohlgemerkt: Ich habe mit dem Belag jetzt genau zwei Trainingseinheiten und ein Punktspiel absolviert. So hab ich darauf keine Lust mehr, auch wenn das angesichts des Stückpreises des 563 ohne Schwamm von 3,50 Euro sicher keine Geldfrage ist. Es nervt nur unheimlich, nach sechs oder sieben Spielstunden immer nen neuen Belag draufmachen zu müssen. Ich klebe mir den Schwamm immer selber drunter (0,4mm Latexbahn, zuvor 0,5mm 61second High Elasticity Sponge - gleiches Problem).
Ich spiele die Noppe zu 90% per leicht überrissenem Treibschlag "nach vorne", schupfe oder säge damit so gut wie gar nicht. Vielleicht ist diese Spielweise in Kombination mit der durch den extrem dünnen Schwamm fehlenden Dämpfung der Grund für den Zahnausfall. Mir brechen die Noppen unten an der Basis ab. Sie fallen zwar nicht ganz aus, sind aber unten nicht mehr verankert, sondern knicken schon bei ganz sanftem Drüberstreichen mit den Fingern um. Die Spieleigenschaften ändern sich dadurch natürlich massiv.
Ein Mannschaftskollege, der den Friendship 755 spielt, hat mir berichtet, dass er auch Haltbarkeitsprobleme hatte und diese durch einen Umstieg von einem schwarzen zu einem roten Exemplar deutlich reduzieren konnte. Ist da was dran?
Ich habe mir jetzt mal nen roten 563 bestellt, den ich aber erst in der Weihnachtspause montieren werde, denn schließlich ist mein roter VH-Belag noch kaum abgespielt.
Hat jemand ähnliche Probleme oder hat jemand sogar nen Tipp, wie dieses Problem in den Griff zu bekommen ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 10:54 
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563 habe ich nie gespielt. 837 dafür, ein Kollege den 755,.
Probleme waren dieselben, eine unterirdische Haltbarkeit.
Farbwechsel brachte auch nichts.

Irgendwann war ich es leid und kaufte mir einen Butterfly Feint Long III. Mein Spiel musste ich etwas anpassen, Spielstärke ist gleich geblieben. Mein Tipp: Erspare Dir den Dauerärger, kauf Dir eine vernünftige mittellange Noppe, z.B. von Armstrong oder Neubauer.


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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 11:16 
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Überraschend. Da muss die Qualität stark nachgelassen haben oder es sich um eine Charge aus einer anderen Produktionsstätte handeln. Friendship arbeitet meines Wissens mit verschiedenen Fabriken. Die chinesische Ehefrau eines früheren Vereinskollegen, welche höherklassig aktiv war, spielte nur das 563 OG aus einer bestimmten Fabrik und brachte sich aus dem Heimaturlaub immer einen Stapel OGs mit, verklebte aber auch selbst. Eine RL-Spielerin spielte die 563 über viele Jahre und ich habe ihr immer die Beläge besorgt. 1 pro Jahr reichte aus, teils hielt er noch länger. Gewechselt wurde dann wegen "Noppenbruchs", nicht wegen fehlender Noppen.

Frage ist natürlich auch, wie aggressiv Du mit dem Teil spielst. Bei permanentem Block- und Konterspiel dürfte die Haltbarkeit leiden.

Eine interessante Frage, die generell für alle LN und MLN einmal gestellt werden sollte, spieltst Du Z- oder P-Ball? Gibt es eigentlich schon Erfahrungswerte, ob sich der regelmäßige Einsatz von P-Bällen negativ auf die Haltbarkeitsdauer von Noppen auswirkt?

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Ich teste, also bin ich!

Nittaku Septear, P1R 1,5mm, MX-S, 1,8mm
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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 18:30 
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Meine FS563-1 in 1,5 waren zwar von der Herstellungsquali mäßig, aber durchaus haltbar. Könnte es sein, daß deine speziellen, dünnen Unterlagen
der Casus-Knacksus sind ? Je dünner/härter die Unterlage, dasto mehr Belastung auf den Noppenfüßen.
Alternativen könnten die Diamant oder Koku 110 Oberlagen sein. Beider sind in der Quali besser als FS.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 18:40 
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@bamboole:
Das mit den unterschiedlichen Fabriken wusste ich nicht. Könnte tatsächlich ne Erklärung sein. Als ich vor knapp 20 Jahren von NI auf Noppen umgestiegen bin, habe ich auch ne ganze Saison lang ohne Probleme nen 799 gespielt. Da ist nix abgebrochen. Ich könnte mir auch vorstellen, dass das mittlerweile tatsächlich so ne Art geplante Obsoleszenz ist wie bei anderen Produkten auch. Schließlich würde Friendship nicht gerade viel verdienen, wenn ihr 3,50 Euro-Belag ein Jahr halten würde.
Um mir diesen Ärger zu ersparen, würde ich mir echt lieber für mehr Geld ne Butterfly-Noppe kaufen. Aber die gibt's halt alle weder in dünnen Schwammstärken noch ox (außer dem Orthodox, aber der gefällt mir spielerisch nicht so gut wie der 563).
@bamboole: Ich spiele noch ausschließlich Zelluloid.

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Zuletzt geändert von Pistol Pete am Donnerstag 24. November 2016, 18:44, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 18:43 
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Neppomuk hat geschrieben:
Meine FS563-1 in 1,5 waren zwar von der Herstellungsquali mäßig, aber durchaus haltbar. Könnte es sein, daß deine speziellen, dünnen Unterlagen
der Casus-Knacksus sind ? Je dünner/härter die Unterlage, dasto mehr Belastung auf den Noppenfüßen.
Alternativen könnten die Diamant oder Koku 110 Oberlagen sein. Beider sind in der Quali besser als FS.

Ja, die Vermutung, dass die dünne Unterlage den Noppenbruch begünstigt, habe ich auch. Danke für die Tipps, vielleicht probier ich das mal.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Donnerstag 24. November 2016, 22:33 
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@Pistol Pete und Neppomuk
Das mit der dünnen Unterlage könnte wirklich plausibel sein. Die von mir besorgten 563 für die Spielerin waren alle 1,8-2,0mm und schwarz. Hier wäre auch die Farbe der Noppen zu beachten und das Schwingungsverhalten des Holzes. Rot hielten bei mir mit 563, 837 länger. Das mit dem Schwingungsverhalten mag etwas seltsam anmuten, ist mir aber passiert. Einen roten 837 in 0,8mm hatte ich so um die 2006 1,5 Jahre auf einem Best of Five Carbon AR ohne Noppenverlust gespielt. Danach wechselte ich auf das sehr schwingungsreiche Nittaku Violin und setzte schwarze 837 in gleicher Stärke ein. Das Holz "summte" regelrecht. Folge war, dass nach 3-4 Trainingsabenden die ersten Noppen ausfielen. Das wiederholte sich mit 2 weiteren 837 aus unterschiedlichen Lieferquellen. Es können nicht alle morsch gewesen sein, daher meine Schlussfolgerung, dass die Noppen sich beim schwingungsreichen Holz gelockert haben. Ich wechselte dann das Holz und auf Primo, Yinhe K2 traten diese Probleme nicht mehr auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Freitag 25. November 2016, 09:25 
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Bin mir da bzgl. der Unterlage ziemlich sicher. Bedenke: Bei OX muß die Noppenbiegung durch die feste Verklebung des Belagsbodens einzig vom Fuß aufgefangen werden. Eine Schwammnoppe federt die Biegung im Schwamm ab. Zudem kann z.B. eine LN durch die Flexibilität und Länge der Noppe
Energie ableiten. Das kann die kürzere und oft dickere MLN nicht. Dazu noch die mäßige FS Quali und der Holzeinfluß.
@Bamboole: aus der Materialkunde ist bekannt, daß Vibrationen jeglicher Art die Struktur stark belasten. Frag mal einen Brückenbauingenieur !

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Freitag 25. November 2016, 14:35 
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bamboole hat geschrieben:
@Pistol Pete und Neppomuk
Das mit der dünnen Unterlage könnte wirklich plausibel sein. Die von mir besorgten 563 für die Spielerin waren alle 1,8-2,0mm und schwarz. Hier wäre auch die Farbe der Noppen zu beachten und das Schwingungsverhalten des Holzes. Rot hielten bei mir mit 563, 837 länger. Das mit dem Schwingungsverhalten mag etwas seltsam anmuten, ist mir aber passiert. Einen roten 837 in 0,8mm hatte ich so um die 2006 1,5 Jahre auf einem Best of Five Carbon AR ohne Noppenverlust gespielt. Danach wechselte ich auf das sehr schwingungsreiche Nittaku Violin und setzte schwarze 837 in gleicher Stärke ein. Das Holz "summte" regelrecht. Folge war, dass nach 3-4 Trainingsabenden die ersten Noppen ausfielen. Das wiederholte sich mit 2 weiteren 837 aus unterschiedlichen Lieferquellen. Es können nicht alle morsch gewesen sein, daher meine Schlussfolgerung, dass die Noppen sich beim schwingungsreichen Holz gelockert haben. Ich wechselte dann das Holz und auf Primo, Yinhe K2 traten diese Probleme nicht mehr auf.


Das mit dem Schwingungsverhalten des Holzes ist interessant. Mit dem KTL Instinct habe ich ein eher stark vibrierendes Vollholz. Damit vereinen mein Material und meine Spielweise wohl alle Faktoren, die das Risiko für Noppenbruch erhöhen:
- extrem dünne Unterlage
- eher schlechte OG-Qualität
- stark vibrierendess Holz
- wenig noppenschonende Spielweise

Vom Instinct möchte ich aber ebenso wenig weg wie von der dünnen Latexunterlage. Ich glaub, ich werd demnächst doch mal ein anderes OG unter den gleichen Rahmenbedingungen probieren müssen.

@Neppomuk: Deine Ausführungen sind plausibel. Auf einem dickeren Schwamm ist die Materialbeanspruchung für das OG mit Sicherheit ungleich geringer.

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 Betreff des Beitrags: Re: Haltbarkeit FS 563
BeitragVerfasst: Freitag 25. November 2016, 22:07 
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Schlage vor du versucht mal den Diamant in OX. Die Quali ist sehr hochwertig. Zumindest mit 1,5er Schwamm finde ich die Spieleigenschaften
Diamant - FS 563-1 recht ähnlich. Entgegen der TTDD Beschreibung konnte ich zwischen FS 563 und 563-1 Oberlage keinen Unterschied feststellen.
Hab beide schon mit "Fremdschwamm" getestet.

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