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 Betreff des Beitrags: TSP Milli Tall II
BeitragVerfasst: Montag 3. März 2008, 21:06 
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hat jemand schon näheres zu diesem belag oder vielleicht auch schonmal gespielt?


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 Betreff des Beitrags: TSP Milli Tall II
BeitragVerfasst: Freitag 4. April 2008, 12:47 
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Zur Zeit teste ich den MTII, jedoch noch nicht so ausgiebig, dass ich schon ein abgerundetes Statement abgeben kann.

Zum Belag selbst: Ich teste den MTII zur Zeit in ox auf einem T4. Der MTII wird (zumindest bei ox) bereits mit einer Klebeschicht (Folie) ausgeliefert. Die Belagmontage ist recht einfach, da der Belag sehr stabil ist und ein dünnes aber festes Untergummi hat. Die Noppen sind für eine mittellange Noppe äußerst dünn und stehen zudem sehr weit auseinander (nach Herstellerangaben Breite 1,3mm, Höhe 1,0mm und Abstand 1,3mm). Im Vergleich zu anderen mlN würde ich sagen, dass die Noppen sehr griffig sind, Unterschiede zwischen Noppenköpfen und -Hälsen konnte ich nicht feststellen. Die Noppen sind - wieder im Vergleich zu sonstigen mlN - sehr weich. Ich kenne keine andere mlN, die diese Parameter in sich vereinen. Wüde der Belag nicht unter Mittellang firmieren, könnte man auch meinen, eine "normale" grLN vor sich zu haben.

Erste Spieltests haben dann auch bestätigt, dass sich der MTII wie eine zu schnell geratene LN spielt - mit einigen Unterschieden:

Aufschlagannahme
Wirklich relativ einfach. Unterschnittaufschläge können (und müssen) früh gegengezogen werden. So retourniert werden die Bälle sehr unangenehm für den Gegner, weil sie sehr schnell sind und je noch Intensität Topspin oder gar kein Spin mit sich führen. Topsinaufschläge muss man etwas später annehmen und unterschneiden. Dann kommt ordentlich Suppe in den Ball. Bedingt durch den weiten Noppenabstand gibt es dann mitunter auch den berüchtigten Flatterball. Leere Aufschläge werden einfach geflippt. Der Ball ist dann zwar nicht gefährlich, jedoch nicht ohne weiteres abzuschießen, weil der Flip sehr kurz gesetzt oder gut verteilt werden kann. Insgesamt bieten sich alle Möglichkeiten der Aufschlagannahme bei relativ hoher Sicherheit. Was aber gar nicht geht ist einfaches gegenhalten. Der Belag nimmt den gegnerischen Spin gerne an, so dass ein Gegensteuern, also lesen des gegnerischen Spins, unvermeidlich ist.

Kurzes Spiel
Für das kurze Spiel an der Platte gelten eigentlich die gleichen Voraussetzungen wie bei der Aufschlagannahme. Bemerkenswert ist jedoch, dass der Belag wirklich nicht zu schnell ist, wenn passiv mit ihm gepielt wird. Erst wenn man auch Druck ausübt, werden Angriffsschläge äußerst temporeich und zugleich verwirrend, da bei meinen Gegnern weder der Schnitt noch die Richtung richtig erkannt wurden. Da der Tempowechsel oder die Schnittvariante nur sehr wenig Armbewegung bedarf und vieles leicht aus dem Handgelenk gespielt wird, bleiben für den Gegner wenig Anhaltspunkte für den Ballverlauf. Als Fazit kann ich bisher nur konstatieren, dass ich bisher mit keinen anderen mittellangen Noppen so gut zurechtgekommen bin, wie mit dem MTII. Alle anderen mlN haben bei mir bisher immer wieder das Vorurteil "Nicht Fisch und nicht Fleisch" bestätigt.

Langes Spiel
Dies liegt mir eigentlich nicht so, ich gehe nur in Notsituationen oder für das Training nach hinten. Soweit ich bisher feststellen konnte, kann im langen Spiel ein gehöriger Unterschnitt erzeugt werden. Nachziehen war fast unmöglich. Geschobene Rückgaben landeten ebenfalls reichlich ins Netz. Aufgrund der Temporeserven im Belag kann auch aus der Mitteldistanz ein schöner Noppentop gezogen werden, der dann offensichtlich unberechenbar wird, weil meine Gegner geradezu neben den Ball schlugen oder absolut falsch zum Ball standen. Einschränkend muss ich zu dieser Einschätzung aber sagen, dass ich bisher noch nicht viel Gelegenheit hatte, das lange Spiel zu zelebrieren und damit auch zu bewerten.

Zusammenfanssend kann man sagen, dass der MTII eine sehr ungewöhnliche mlN ist. Waren mir bisher alle mlN zu schnell oder zu harmlos oder zu schwer zu spielen, weil ich das Verhalten nicht richtig anwenden oder einschätzen konnte, handelt es sich beim MTII um eine sehr kontrollierte Noppe, die sowohl im offensiven Spiel als auch in der Abwehr punkten kann. Dies gilt zumindest für die ox-Variante, die ja ohnehin schon ein Novum darstellt, weil bisher mlN nur mit Schwamm oder verspätet als ox ausgeliefert wurden. Ich werde diese Noppe nach unseren beiden letzten Punktspielen der Saison weiterhin testen und nicht so schnell aus der Hand legen, wie die anderen mlN von Hallmark oder dem Doc.

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BeitragVerfasst: Freitag 4. April 2008, 14:36 
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Hallo Borstel,
hört sich ja gut an. Falls du nach der Saison noch weiter testest, halte uns doch bitte mit deinen Eindrücken auf dem Laufenden.
Danke.
Helmut

PS: wie ist ein T4 aufgebaut bzw. mit welchen handelsüblichem Holz zu
vergleichen?
Def? All? Off? hart oder eher weich?


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 Betreff des Beitrags: T4
BeitragVerfasst: Montag 7. April 2008, 08:30 
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Hallo Helmut, das Future T4 ist im Bestand von Re-Impact und wird dort wie folgt beschrieben:

"Klassisches Offensivwettkampfholz, für Spin- bis vario-offensive Spieler
Das ultraleichte T 4 erzeugt bei einer beeindruckenden Kontrolle eine hohe Symbiose aus hohem Tempo und enormen Effetaufkommen. Die weichen Limbafunieren erlauben ein gefühlvolles Kurz-Kurz-Spiel über den Tisch. Blockbälle gelingen von Anfang an sicher und druckvoll. Seine ganze Stärke entfaltet das Holz im Spinangriff. Beidseitig wirken Topspins ungeheuer lebendig und gefühlvoll. Je aggressiver der Ball gespielt wird, um so mehr entfaltet das Holz Power." (Ich hoffe, Achim hat nichts dagegen, dass ich hier zitiere)

Diese Einschätzung kann ich soweit bestätigen. Dennoch ist das T4 nicht mein Referenzholz, ich teste den MTII nur darauf, weil ich das Holz frei habe. Das liegt daran, dass ich mit dem Holz zwar auf der Rückhandseite gute Ergebnisse erzielen kann, vorhandseitig ist es mir jedoch noch nicht gelungen, einen passenden Belag zu finden. Da ich weniger Wert auf Spin als auf Tempo lege, kann ich zumindest meine Referenzbeläge für die Vorhand (Stiga innova, siehe Signatur) nicht verwenden.

Ich werde daher nach der Saison meine Wettkampfschläger zerrupfen (z.Zt. Doc high tech + oder das BSP) und damit weitertesten.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Montag 7. April 2008, 09:39 
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@Borstel
vielen Dank für deine Beschreibung.
Helmut


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 12:25 
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Hallo Borstel,

würdest du den Belag Millitall rot ox oder 1,00 empfehlen , der
davor Super Block rot ox gespielt hat?

Also gestern teste ich den Armstrong Attack der mir viel zu schnell
war und passte auch nicht zum meinem Spiel. :cry:

Gruß Pepnoppe


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 Betreff des Beitrags: Milli Tall II
BeitragVerfasst: Mittwoch 9. April 2008, 16:18 
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Pepnoppe schrieb:
"Hallo Borstel,

würdest du den Belag Millitall rot ox oder 1,00 empfehlen , der
davor Super Block rot ox gespielt hat? "

Hallo, irre schwer zu sagen, da ich den Belag mit Schwamm nicht kenne. Das hängt nämlich sehr von der Härte des Schwammes ab. Üblicherweise steigern die Schwämme bei den LN und mlN das Tempo (Ausnahmen vielleicht beim Neptune). Wenn man also vom langsamen SB kommt, wäre das eine rakentenhafte Veränderung des Materials von glatt auf sehr griffig und von sehr langsam auf richtig flott, dazu noch von Langnoppe auf Mittellang.

Naturgemäß verändern Schwämme nicht nur das Tempo, sondern auch das Schnittverhalten. Ich könnte mir vorstellen, dass ein MT II mit Schwamm sich durchaus besser für die lange Abwehr eignen könnte, da die Noppen dann noch mehr abknicken können und mehr Schnitt mitgeben könnten. Dies ist aber bei Unkenntnis des Schwammes nur Spekulation.

Ich tendiere grundsätzlich bei neuem Material erst einmal dazu, den Belag ohne Schwamm zu testen und das Tempo mit dem Holz einzustellen. Erst wenn ich hier keine Verbesserungen erreiche, taste ich mich über den dünnsten Schwamm an das Sandwich heran. Allerdings ist dies dann auch eine Preisfrage, weil der MT II nicht gerade zum Supermarktpreis angeboten wird.

Nach einigen weiteren Trainingseinheiten kann ich jedoch nur wiederholen, dass sich der MT II ohne Schwamm sehr kontrolliert spielen lässt und auch am Tisch nicht zu schnell wird. Auch gestern habe ich darüber Bauklötzer gestaunt, dass ich so gut wie jeden Aufschlag sicher annehmen konnte. Dies ist mir mit anderen griffigen Langnoppen der traditionellen Linie (Feints, Palio oder Milkyway usw.) nicht so auf Anhieb gelungen. Und wenn man sein Temperament zügeln kann (Angriffsspiel macht wirklich Spaß damit), kann man aus jeder Distanz sicher retournieren.

Einen direkten Vergleich mit dem SB erspare ich mir, da es sich hier um völlig andere Parameter der Belags- und Spielkonzeption handelt.

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BeitragVerfasst: Donnerstag 10. April 2008, 12:33 
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Hi,

hört sich gut an. Habe den alten Milli Tall in 1,0 mm etwa 8 Jahre, allerdings nur mit dem kleinen Ball auf der Rückhand eines mittelflotten, direkten TSP Balsa gespielt. Wenn man im Netz Testberichte sucht, dann werden die meist von mir sein.

Mit dem großen Ball gab es dann ein unlösbares Kontrollproblem. Seitdem spiele ich GLN, vermisse aber das KN-mäßige Konter-, Schussspiel und vor allem den damit verbundenen starken Rückschlag!

Allerdings spiele ich nun ein deutlich schnelleres Krenzer MA1 und es ist die Frage ob der MT II mit 1,0 mm Schwamm noch geht. Werde ihn also in ox und 1,0 probieren.

Den alten MT hatte ich wegen kaputter Schulter auch mal ox gespielt, da war der total sicher. Der neue scheint sich aber in der Noppengeometrie deutlich zu unterscheiden. Der alte sah aus wie eine LN, halt mittellang. Dass die Noppen beim neuen weiter auseinander stehen macht ihn aber sehr interessant für mich. In der Tendenz macht das Störeffekt und Schnittunempfindlichkeit.

Gruß, Nik

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Ich hätte gerne wieder eine RH.


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BeitragVerfasst: Donnerstag 10. April 2008, 22:24 
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Was würdet ihr mir empfehlen als Super Block spieler.

Hallmark ox oder Milli tall2 ox ?

Pepnoppe


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BeitragVerfasst: Donnerstag 10. April 2008, 22:30 
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Pepnoppe hat geschrieben:
Was würdet ihr mir empfehlen als Super Block spieler.

Hallmark ox oder Milli tall2 ox ?



Hallmark ist nur die Marke. Der Belag heißt anders (musst du nochmal nachgucken). Das ist wie wenn du fragst, ob du lieber den Andro Ox,
oder den Butterfly Ox testen solltest.
Vielleicht irre ich mich aber auch und es gibt tatsächlich einen Belag mit diesem Namen :wink:

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BeitragVerfasst: Freitag 11. April 2008, 08:34 
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Pepnoppe:

Der MT II ist definitiv kein Ersatz für den SB. Nach Deinen ersten Erfahrungen mit dem Armstrong Attack bezüglich des Tempos wird es mit dem MT II nicht besser, egal ob mit oder ohne Schwamm.

Der MT II ist m.E. ein für die offensive Spielweise ausgelegter Belag. Obwohl sich die Aufschlagannahme relativ einfach gestaltet, ist dieser Return meist schon der Einstieg in die offensive Spielweise. Der Ball kommt mit gutem Tempo beim Gegner an und wird daher aggresiv beantwortet.

Ich kenne nur sehr wenige SB-Spieler, die mit diesem Belag wirklich angegriffen haben (also nicht nur gelegentlich, sondern in offensiver Spielweise). Eine Empfehlung des MT II als Ersatzbelag für den SB kann es meiner Meinung nach nicht geben.

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BeitragVerfasst: Freitag 11. April 2008, 12:34 
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Sorry! das hab ich vergessen :oops:

ich meinte den Hallmark Panther ox

Pepnoppe


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BeitragVerfasst: Freitag 9. Mai 2008, 07:17 
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Hi,

ich kann hier mal einen Schönen Vergleich zwischen dem Panther in 1,0 und dem MTII ox abgeben.

habe den MTII und auch den Panther auf der RH-Seite des KKS05 gespielt.

Der MTII ist ne echt Überraschung für mich!

Aufschlagannahme, kurz-kurz, noch nie war es so einfach für mich (außer mit meinem SB natürlich), ich kann die Bälle aggressiver oder gefährlicher als mit dem SB setzen!

Block: Bisschen ungewohnt aber sehr NI ähnlich nur mit etwas offenerem Blatt, die Bälle fangen wirklich an zu eiern wie in der Belagsbeschreibung.
Wenn man richtig zum Ball steht gefährlicher als mit dem SB und leichter als mit dem Gorilla! Natürlich keine SU, aber man bringt irgendwas ekeliges zurück auf des Gegners Platte...

lange Abwehr:
Hammer! richtig viel Gefühl und wahnsinns Kontrolle! da ist immer Salz in der Suppe - egal was der Gegner mir für nen TopSpin rüberbringt.
Bin ich echt überrascht! Leichter für mich auf der RH zu beherrschen als der Gorilla, auf der vorhand komme ich aber mit dem Gorilla besser zu recht...

Konter/Schuss: nicht so gut wie mit dem Panther oder einer KN! Mir sind die Bälle meist in ner geraden Linie über die Platte gesaust; der Ball hat sich irgendwie gar nicht senken wollen.

der MTII spielt sich echt wie ne GrLn obwohl die Köpfe sehr kurz sind (gleich wie bei meinem Andro Logo :? )

Hab mich dann durchgerungen ein Spiel richtige Abwehr mit Störangriffen (MTII + Andro Logo) zu spielen und sah gar nicht mal so schlecht damit aus! Ich werd doch nicht noch zum Abwehrer? :? :roll:

Im Vergleich zum Panther sei soviel zu sagen:

Der MTII spielt sich eher wie ne GrLN und bringt deren Vorzüge mit, hat jedoch auch die Möglichkeit effektivere Störschläge wie Konter oder Block zu bringen. Auch Lulli-Noppentops sind schön möglich um seinen tödlichen Vorhandschuss vorzubereiten.

Der Panther spielt sich eher wie ne KN, Block, Konter Schuss ist da die Devise, nicht das langsame Zerstörerspiel.

Wer blocken, kontern, schiessen will für den ist der Panther oder ne KN besser.

Wer variabel aus Halbdistanz verteidigen will, sollte sich den MTII mal echt überlegen zuzuschaffen. Für mich persönlich leichter zu kontrollieren als ein Neptune!

_________________
Kombi :
Holz: NSD neu
VH: Apollo II 37° 2,1 sw
RH: Desperado ox rot

Kombi 2
Holz: NSD neu
VH: Apollo II 37° 2,1 sw
RH: D'Tecs ox neu rot


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BeitragVerfasst: Mittwoch 14. Mai 2008, 11:53 
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Hi,

in Anbetracht meines schnellen und katapultigen Holzes (Krenzer MA1) hatte ich mir den MT II in 0,6mm bestellt. In der Hoffnung wieder ein variables, sicheres Spiel mit Option auf Konter/Schuss aufziehen zu können. Außerdem noch einen in OX als sichere Variante. Da erwarte ich offensiv außer ein bisschen Schuss zum Töten nix arges. Aber einige Jahre GLN haben mich ja druckschupffähig gemacht. :D Der 0,6mm ist jedenfalls meine erste Wahl und den habe ich inzwischen auch montiert. Auf die Schnelle habe ich keinen alten MT gefunden, es sieht aber sehr danach aus, als hätte sich die Noppengeometrie nicht geändert! Bliebe ein neuer Schwamm und/oder eine neue Gummimischung. Grundsätzlich ist der MT II sowohl vom Schwamm als auch vom OG ein weicherer Belag.

Bei dem alten MT war der Unterschied zwischen OX und 1,0mm erheblich. In OX war das ein total sicherer Bringerbelag, aber mit Schwamm gewann der zusätzliche Konter/Schuss-Qualitäten wie ich es mit keiner KN (u.a. auch Spectol) hinbekommen hatte!
Morgen vielleicht, Freitag spiele ich den MT II 0,6 in jedem Fall. Mal sehen, was 'bei 'rum kommt.

Gruß, Nik

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BeitragVerfasst: Dienstag 27. Mai 2008, 07:55 
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Hi,

na, dann mal eine ganz andere Sicht vom Milli Tall II. Lässt sich wohl über das Holz erklären. Ich spiele ein 14mm starkes Krenzer MA 1. Das ist schnell und schon für ein direktes Angriffsspiel ausgelegt. Katapult hat das schon so, dass ich bisher mit einem 1,5mm Speedyspin premium, nass geklebt, gut bedient war. 1,8mm mid-off Beläge sind schon grenzwertig dick, dicker geht gar nicht mehr, das werden Granaten. Macht mir also oft Probleme mit den erst ab 1,8mm erhältlichen neuen Tensoren. Auf der VH spiele ich nun einen 1,8mm Platin soft und der passt so gut, dass ich auf der VH keinen weiteren Testbedarf sehe.

Meine aktuelle Spielstärke ist BK vorne ausgeglichen. Auf der RH habe ich dafür einen SBS ox gespielt, bin aber nicht der typische GLN-Abstecher. Die VH ist wichtiger. Wegen des Holzes habe ich mich erst einmal für einen MT II 0,6mm (rot) entschieden.
Da ich mit dem alten Milli Tall zu Zeiten des kleinen Balles an die 10 Jahre gespielt hatte, habe ich schon sehr konkrete Vorstellungen, was mit dem Belag geht, was nicht. Damals habe ich den in 1,0mm auf einem flotten und direkten TSP Balsa 3,5 gespielt. Das Holz war schneller als mein Balsa 4,5 ist aber weit weg von meinem aktuellen Holz.

Schon die ersten Bälle zeigten, dass das gerade, offene und schnelle Spiel mit dieser Kombi sehr gut geht. Es gibt sicher schnellere KN, aber schon damals konnte ich keine KN so schnell spielen wie den Milli Tall. Das beinhaltet auch einen TSP Spectol, den ich eine Runde gespielt hatte.
Mein Eindruck zum offenen Spiel ist der gleiche wie damals, sehr geeignet. Insgesamt ist es ein effetarmes Spiel, obwohl mir kurze US Auschläge gelangen, die der Gegener überraschend oft ins Netz geschubst hat.
Den passiven Block spiele ich eigentlich nur in der Not, aber da habe ich schon gesehen, dass ist nicht mehr die übliche Flugkurve. Als Variante kann der attraktiv werden.

Knackpunkt für mich sind die passiven Eigenschaften der Kombi, denn damals hatte ich mit dem alten MT und dem großen Ball ein nicht mehr lösbares Problem mit der Kontrolle.
Die ersten Schupfbälle waren schnell, lang und flach! Von Druckschupf meilenweit entfernt! Effet war so, dass ich den Stempel auf dem Ball manchmal mitverfolgen konnte! Weiter ging es mit einem massiven Schupfproblem, weil ich selbst mit "rohe-Eier-Schupf" den Ball häufig ins Netz setzte!
Lange Abwehr ging der erste Ball, schnell, flach und leer, der zweite Ball flog mit der gleichen Bewegung, als hätte ich eine leichte Ballonabwehr gespielt, in hohem Bogen über die Platte! Immer wieder, desaströs!

Ich habe den Belag jetzt ein paar mal gespielt und die Schubserei/Abwehr wird deutlich besser. 6 Jahre GLN und das erheblich schnellere Holz fordern ihren Tribut. Ich halte es noch für möglich, dass das sogar gut wird. Mir gelang schon wieder eine recht ordentliche Schnittvariation - wie ich sie früher auch gespielt habe. Allerdings bewegt sich das in dem Bereich von sehr wenig bis mittelprächtigem Schnitt. Ist aber das, was ich brauche.

Was mir auch noch bezüglich der GLN-Umstellung Sorge machte, ist der Verlust der als Variante effektiven GLN-Aufschläge. Da gibt es mit dem MT II in sehr tempovariablen Aufschlägen, die sehr schnell gespielt werden können und insgesamt für den Gegner eine "Runterfallertendenz" haben, recht guten Ausgleich. Aufschlagannahme ist unter Berücksichtigung der Schupfprobleme, fehlender Automation im offenen Spiel auf grund der langen GLN-Praxis noch defizitär, aber mit dem alten Milli Tall war ich eigentlich ein recht guter Rückschläger und das könnte wieder werden.

Fazit: mit Schwamm im offenen Spiel geignet und sicher, im Ball halten muss ich noch sehen. In der Tendenz neige ich dazu, den noch mal in 1,0mm zu versuchen. Insgesamt muss ich vieles wieder automatisieren, dann wird Block/Konter/Schuss wieder ziemlich sicher. Rotationstopspins lassen sich übrigens prima abschießen oder wegkontern.
BTW, ich kann nicht feststellen, dass sich der MT II in der Noppengeometrie verändert hätte! Es sieht so aus als wäre lediglich die Gummimischung und eventuell der Schwamm verändert. Insgesamt macht der Belag einen weicheren Eindruck, passt ganz gut zu dem direkten Holz.
Ich werde ihn nicht so schnell beiseite legen, allerdings muss der Belag, wie der alte auch, wieder erarbeitet werden - und dann hätte ich wieder eine Rückhand! :wink:

Gruß, Nik

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