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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 15:06 
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Greenhorn

Registriert: Montag 1. Januar 2018, 12:41
Beiträge: 11
Hallo zusammen,
ich benötige eine Beratung.

Kurz zu meiner Geschichte/ aktuellen Situation
Ich bin seit meiner Jugend Abwehrspieler und bin entsprechend mit langen Noppen unterwegs. Speziell im Herrenbereich (spiele seit 5 Jahren Herren) ist das Spiel mit langen Noppen um einiges anspruchsvoller und man muss viel variabler/ flexibler spielen. Zwar habe ich schon vieles ausprobiert und auch viel trainiert, doch hat sich an meinem Spiel nicht vieles verbessert. Ich bin auf der Suche nach dem richtigen Spielsystem für mich noch nicht fündig geworden und denke es ist Zeit eine größere Veränderung vorzunehmen (nach der Runde natürlich ;)).
Die moderne Abwehr beschreibt das variantenreiche Abwehrspiel bei sehr aktiven Einsatz der eigenen Angriffsmöglichkeiten. Als Paradebeispiel sehe ich Ruwen Filus, der genau das verkörpert.
In meiner Klasse (Bezirksklasse Hessen mittleres/hinteres Paarkreuz) schaffe ich es jedoch zunehmend nicht, dem Gegner dieses Spiel aufzudrücken. Vielmehr endet alles in einem einzigen Rückhandgedrücke, was zu Zelluloid-Zeiten noch ok war, aber sich aktuell noch zusätzlich negativ auf mein Spiel auswirkt aufgrund des reduzierten Effets, welcher der P-Ball erzeugt.
Ich habe neben dem Noppenspiel mir über die Jahre jedoch auch eine passable Rückhand NI-Technik antrainiert, sodass ich vergangenen Sommer versucht habe auf NI-Tischtennis umzustellen. Im Training kann ich Rückhand spielen wie unsere normalen TT-Spieler im Verein (Niveau TTR bis 1650), jedoch zeigte sich in Spielsituationen schnell, dass ich sehr anfällig auf Schnitt in der Rückhand war und entsprechend viele Fehler im TS- und Blockspiel gemacht habe.

Lange Rede kurzer Sinn, was ist der Grund für diesen Text?
Ich möchte in den kommenden Monaten das Spiel mit kurzen Noppen ausprobieren. Im Netz habe ich schon etwas über die Eigenschaften und Vorteile der kurzen Noppen gelesen und denke, dass ich damit genau die Probleme beheben könnte, die bei meinem Versuch auf normales TT umzustellen aufgetreten sind. Auf der Rückhand könnte ich schnittunanfälliger werden und mit Kurznoppen-Blockbällen meine gute Vorhand vorbereiten. Vor allem aber auch mein Spiel voll und ganz nahe am Tisch spielen, was mit der langen Noppe aufgrund des weniger stark ausgeprägten Effektes am Tisch nicht mehr ganz so gut möglich ist. Auch ist die Kontrolle der langen Noppen am Tisch nicht so einfach.
Als Holz habe ich mir das Boll ALC ausgesucht, welches mit einer Kurznoppe denke ich gut harmonieren sollte.( Würde das passen?). Wir haben bei uns einen im Kreis der sehr erfolgreich mit Kurznoppe und Boll ALC spielt.
Nur welche kurz Noppe könnt ihr mir empfehlen? (Vorzugsweise Butterfly)
Ich komme wiegesagt vom Spiel mit langen Noppen, möchte mein Spiel aber in der Hinsicht umstellen, dass ich vorne am Tisch bleibe, keine Abwehr mehr spiele und vielmehr mit aggressiven Konter-und Blockbällen mit der kurzen Noppe die Ballwechsel gestalte, bzw. schnellstmöglich meine gute Vorhand einsetze.
Die Noppe sollte sich daher NI-ähnlich spielen bei guter Kontrolle und geringer Schnittfälligkeit (siehe meinen Versuch mit NI-Belag auf der Rückhand zu spielen) und eben diese Konter-und Blockbälle spielbar machen.

Sorry, dass es etwas länger geworden ist, jedoch denke ich, dass für eine fundierte Beratung ich auch etwas zu meinem Hintergrund erzählen sollte, damit ihr besser einschätzen können, was mir am besten weiterhelfen könnte.

Vielen Dank für eure Tipps schonmal im Vorhinein!


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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 16:12 
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Registriert: Sonntag 8. Oktober 2017, 13:04
Beiträge: 143
NI-ähnlich und geringe Schnittanfälligkeit schließt sich Größenteils aus.
Eine gute Einstiegsnoppe von Butterfly ist der Challenger Attack. Hohe Kontrollwerte und NI-ähnlich Spielbar.
Sollte für dein Einstieg/Umstieg ideal sein.


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BeitragVerfasst: Montag 17. Dezember 2018, 17:50 
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Beiträge: 1253
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Spielklasse: 3. Liga NWTTV
Um bei BTY zu bleiben: Raystorm wäre noch eine Möglichkeit, aber schon sehr nah an Ni. Allerdings eine gute Spur langsamer als die neuen Impartial. Auf der RH wäre mir das Tempo allerdings völlig ausreichend.
Vermutlich wäre der empfohlene CA besser, obwohl ich ihn nur als Gegenspieler kenne.

Ich würde mich aber nicht von der Marke leiten lassen.
Von LN kommend, würde ich mal einen dünnen Killer Pro testen. Allerdings spielt er sich gar nicht NI-ähnlich...
Solls dann doch weiter Richtung GrKN gehen, kommt eventuell dich der CA ins Spiel, wenns denn BTY sein soll. Ansonsten vll die üblichen Verdächtigen Spectol und seine Varianten, Spinlord-Noppen etc...

Ich habe auf der VH festgestellt, dass gepresste Bälle mit schnellen KN auch sehr effektiv sind, auch ohne richtigen "Falleffekt". Von daher spiele ich Ni-ähnliche KN, Blowfish, Raystorm und jetzt Impartial... Aber kA, ob du das umsetzen willst. Schnittunempfindlicher ist man auch damit, leider nicht gegenüber einer LN ;)

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Setup:
VH: Impartial XS 1.7/1.9 || BTY Grubba Carbon All+ || RH: Feint long 2 0.5


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 13:07 
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Greenhorn

Registriert: Montag 1. Januar 2018, 12:41
Beiträge: 11
Hey,
ich habe nochmal ein bisschen überlegt und versucht realistisch und ehrlich zu mir selbst zu sein. Als aktueller moderner Abwehrspieler mit langen Noppen sollte man sich vielleicht nicht wirklich zum Umstiegsversuch auf kurze Noppen ein Boll ALC und einen Impartial XS/XB auf den Schläger kleben. Ich denke, dass ist des Guten zu viel.
Gerade auch der finanzielle Gedanke spielt da eine Rolle. (ca. 200€ für einen evtl. nur Versuch)

Da ich die Butterfly Hölzer sehr gut finde, kam mir als bestmögliche Lösung, um dennoch mal einen Versuch mit Kurz-Noppen zu starten das Butterfly "Petr Korbel" (jap.) in den Sinn. Das Holz soll sehr gut geeignet sein für ein sicheres aber auch schnelles Angriffsspiel mit ausgeprägten Blockeigenschaften. (Was ja prinzipiell für ne Kurznoppe gut ist.)
Ein weiterer Vorteil, dass Holz soll auch mit langen Noppen noch eine gute Figur machen, sodass ich, sollte mein Experiment schief gehen, auch noch die Option hätte, es mit der langen Noppe zu versuchen. Mit einem Boll ALC vermutlich undenkbar.
Was haltet ihr von der Idee?

Nun zur Kurznoppe:
Ich suche wie gesagt keine Noppe zum abwehren. Ich möchte damit am Tisch bleiben und über Block- und Angriffsbälle die Punkte machen bzw. die Vorhand einbringen. Der Belag sollte sich daher nicht zu sehr wie eine typische Kurznoppe (mit KN-Technik) spielen, sondern eher NI-ähnlich. Der Impartial würde zwar in dieses Spektrum passen, ich habe nur die Befürchtung, dass der ein paar PS zu viel hat, als das ich ihn beherrschen könnte.
Meine Frage wäre daher, welche Kurznoppe für mich in Frage kommt:
Ich bin was die Noppe angeht grundsätzlich für jede Marke offen, nur möchte ich maximal 2-3 probieren. Der Preis spielt auch hier eine wichtige Rolle. Beim Impartial sind wir direkt bei 50€/Stück.

Bei meiner Recherche bin ich auf folgende Kandidaten gestoßen, die ins Anforderungsprofil (NI-ähnlich, für Block-Konterspiel,etc.) passen würden.

    Materialspeialist Firestrom 1.8
    Spinlord Waran
    Victas V0 102

Könnte das passen oder habt ihr noch andere Vorschläge?
Wäre super, wenn ihr mir weiterhelfen könntet.


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 13:43 
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Mir fällt da sofort der blowfish ein.

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Spiel-Kombi:

Holz: Stiga Allround Classic
VH: Nittaku MagicCarbon 1,6
RH:. FS 755 0,6

Ersatz:
Nittaku MagicCarbon 1,6-St. Brite-837 ox

Vereinsmeister Doppel 2016!!!


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 14:29 
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Spielklasse: 1. Bezirksklasse
Du musst ja zum testen nicht unbedingt nagelneue Beläge nehmen, gute gebrauchte geben dir schon eine Tendenz ob es passen könnte.
Da bist du dann nur bei einem Bruchteil der kosten. Wenn du einen für dich passenden Belag gefunden hast, kaufst du den halt neu und den Rest wieder unterm Hammer.
So mache ich das zumindest mit einem Großteil der Beläge. Bis auf Chinateile die gebraucht fast mehr kosten sollen als neu und vereinzelte Exoten die wenig verkauft oder stark gefragt sind. Wenn die gebrauchten nicht zu sehr runter oder zu alt sind, hat das noch den Vorteil dass du weißt wie er sich eingespielt spielt. Ist ja auch noch ein Unterschied bei einigen Belägen, ob sie neu sind oder schon etwas bespielt.
Ach so und manche TT-Läden bieten auch Probebeläge an. Der Butterflystore in HH zum Beispiel hat eine kleine Halle mit dran, da kann man direkt Probespielen. Bei meinem TT-laden um die Ecke ist das soweit ich weiß auch möglich. Einfach mal anfragen, kann man sich auch etwas Kohle sparen.

_________________
1. Schläger (Wettkampfkombi)
Holz: Stiga Allround Classic CR WRB
VH: Donic Coppa X1 Gold 1,8mm rot
RH: Tibhar Grass DTECs Ox schwarz (mit Folie)

2. Schläger (Wettkampfkombiersatz)
Holz: Stiga Clipper Wood
VH: Donic Acuda S3 1,8mm schwarz
RH: Der Materialspezialist Kamikaze Ox rot


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 14:32 
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Beiträge: 244
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So mache ich das auch meist, 3 meiner 4 Beläge hab ich hier günstig erstanden, nur den 999 hab neu gekauft

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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 15:19 
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Beiträge: 224
Spielklasse: Bezirksoberliga
TTR-Wert: 1656
Moin,

mal so grundsätzlich: Von Abwehr auf KN-Angriff am Tisch ist schon ein Schritt.
Alround Spiel überspringste mal eben.

Wenn Du KN aggressiv spielen willst, musst Du am Tisch spielen und am Tisch bleiben. Auch bei schnellen Bällen des Gegners den Mut haben, die von vorne zu spielen und nicht zurück zu weichen. Das ist neben Training auch eine Einstellungssache, d.h. dass muss auch zu Deiner Person passen.
Klingt etwas pathetisch, ich weiß.

Wenn Du gerne den VH-Topspin eher aus der Halbdistanz spielst, wird es auch nicht so einfach, weil Du dann ständig die Entfernung zum Tisch anpassen musst.

D.h. insgesamt kein einfaches Unterfangen, für das Du Dir ausreichend Zeit nehmen solltest.

Die drei von Dir genannten Beläge sind mit die schnellsten KN. Frage ist, ob Du eher mal mit was etwas langsameren anfängst. Da fallen mir die Chinesen ein, der Degu oder der Speedy Soft.

Eine Variante wäre auch eine aggressivere MLN wie den 563-1, kostet für den Test auch sehr wenig. Mit der habe ich auch länger gespielt.
Guck mal Youtube Videos von Miao Miao [sic!] die spielt das Ding auf der RH und KN auf der VH.
Mit so einer MLN kann man auch extrem viel reinballern. Gehört aber auch an den Tisch.

Grüße Claus

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Ein KI, die den Turing-Test besteht, könnte auch absichtlich durchfallen.

Spinlord Waran 2,0mm
TSP Reflex Award 50 off, gerade
Spinlord Waran 2,0mm


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 18:26 
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BTY Raystorm passt in dein Raster, damit kann man auch abwehren und Ni-ähnlich agieren. Ist auch neu nicht ganz so teuer, wie die Impartial.
Ich hätte einen roten 1.7mm in OVP zu liegen. Falls Du sowas suchst, ich könnte den günstig abgeben. PM mich dann einfach.

Blowfish ist auch sehr schnell und vor allem katapultig, würde ich bei einem Off-Holz sicher nicht wählen.

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VH: Impartial XS 1.7/1.9 || BTY Grubba Carbon All+ || RH: Feint long 2 0.5


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BeitragVerfasst: Freitag 21. Dezember 2018, 23:20 
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Greenhorn

Registriert: Montag 1. Januar 2018, 12:41
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Zunächst Danke für die zahlreichen Meinungen
@claustrophobie
Meine Idee, es mit der kurzen Noppe zu versuchen rührt daher, da ich im vergangenen Sommer versucht habe auf NI-Rückhand umzustellen ich aber zwecks anstehender wichtiger Runde, wo wir jeden Punkt brauchen keine Experimente machen sollte/wollte. Also kein Jahr zum lernen zur Verfügung stand.
Ich hab wiegesagt sehr viele Fehler im Spiel auf der Rückhand gemacht. Vor allem im passiven Spiel und in der Eröffnung.
Daher die Idee es mit der weniger schnittanfälligen kurz Noppe zu probieren.
Wenn ich hier die Meinungen lese Scheine ich mir mit der kurznoppe ja schlimmeres zuzumuten als mit der NI-RH.
Ich muss dazu sagen, dass ich bei der damaligen Umstellung den Fehler gemacht habe direkt auf Apolonia ZLC und Rozena zu gehen. Das war sicherlich für die Umstellung nicht förderlich.
Wenn das mit der kurz Noppe tatsächlich schwieriger sein sollte von der Umstellung macht es vielleicht doch Sinn das Korbel mit einem kontrollierten NI Belag (z.B. Epos) doch nochmal zu versuchen.


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