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 Betreff des Beitrags: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Mittwoch 24. März 2021, 21:29 
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https://ttdd.eu/spinlord-nashorn.html

Kann mir nicht recht vorstellen, wie sich KN mit "Wackeleffekt" anfühlen und welche Wirkung sie haben. Könnte entweder die eierlegende Wollmilchsau sein oder nicht Fisch, nicht Fleisch. Hat schon jemand den Belag getestet?

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Holz: Der Materialspezialist Invictus
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Rückhand: Tibhar Aurus soft, 1,7


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Donnerstag 25. März 2021, 16:12 
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Der würde mich auch interessieren, suche schon die ganze Zeit nach Testvideos, finde aber nichts.

In der Beschreibung steht gleichzeitig was von Wackeleffekt, wenig schnittanfällig, aber trotzdem soll sich verhältnismäßig viel Effet erzeugen lassen und der Ball gut zu platzieren sein.

VHMLNOX hat schon Recht, die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht, aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

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„Extra Bavariam non est vita, et si est vita, non est ita.“


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Freitag 26. März 2021, 08:33 
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Bin grundsätzlich auch an dem Ding interessiert, aber die genannten Eigenschaften schließen sich eigentlich aus.

Viel Schnitt = Griffig = Schnittanfällig = wenig Störeffekt

Ich werde mich dafür nicht opfern :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Freitag 26. März 2021, 18:14 
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Beiträge: 173
Hallo,

1. Videos kommen noch, wohl im April.

2. Der Nashorn ist zur Zeit auch sehr günstig als 1b Ware auf unserer Internetseite eingestellt (Rubrik Sonderposten). Ideal zum ausprobieren.

3. Insofern haben schon deutlich mehr als 100 Mitglieder dieses Forums den Nashorn gekauft. Wenn keiner Lust hat zu dem Nashorn etwas zu schreiben, kann ich leider auch nichts machen. So schlecht kann der Belag aber nicht sein, weil einige Spieler schon 5 und mehr Beläge davon gekauft haben.

4. Keineswegs steht in der Artikelbeschreibung, das der Belag alles kann. Es steht ganz deutlich drin, das er im Schuss schwächer ist als der Waran. Für viele Spieler ist der Schuss aber beim Spiel mit kurzen Noppen der wichtigste Schlag überhaupt. Der Nashorn ist also für Spieler gedacht, bei denen andere Schläge im Vordergrund stehen.

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Mit freundlichen Gruessen

Mark Koehler
Inhaber ttdd.de Tischtennisversand

Siefenfeldchen 13
53332 Bornheim
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Tel. (0049)2222 / 9899943
(keine telefonische Produktberatung)
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http://www.ttdd.de

E-Mail: service@ttdd.de

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 27. März 2021, 07:29 
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Beiträge: 98
@Mark Koehler

Hat ja niemand behauptet daß der Belag schlecht wäre.
Wenn die Artikelbeschreibung zutrifft dann ist dir, wie bereits mit dem Waran, ein großer Wurf für alle offensiven Störspieler gelungen.

Was die Werbe-Prosa der TT-Industrie verspricht ist halt überwiegend nichts außer Schall und Rauch, das ist den meisten hier klar.
Und doch hofft man insgeheim auf den nächsten Tenery oder Curl-Spezial.
Da du von deinen Artikelbeschreibungen meistens relativ objektiv bist stehen die Chancen dafür recht gut.

Meiner Meinung nach ist für den KN-Spieler nicht der Schuss der wichtigste Schlag, der macht nur am meisten Spaß.
Gegen gute Gegner hat man dafür zu selten die nötige Zeit.
Eher ist es der früh genommene Pressblock, der kommt in fast jedem erfolgreichen Ballwechsel vor.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 27. März 2021, 15:02 
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Greenhorn

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Dann oute ich mich mal als einer der 100 Erstkäufer. Testen konnte ich das (den?) Nashorn bislang nur im Keller mit zwei Vereinskollegen und dem Roboter. Unsere Halle hat die Schule requiriert. Die beiden spielen beidseits Noppen-Innen und sind durch den mangelnden Platz in unserem kleinen Keller eingeschränkt. Mir macht das nichts aus da ich ohnehin am liebsten möglichst dicht am Tisch bleibe. Ich spiele erst seit 6 Jahren Tischtennis, bin schon 50 und habe nach einem Unfall eine leichte Gehbehinderung im rechten Bein. Deshalb bin ich nicht der schnellste. Ich spiele lange Noppe (Trouble Maker ox seit seinem Erscheinen) auf der Rückhand und auf der Vorhand kurze Noppe. Beides möglichst variabel in Technik und Tempo. Damit bin ich hier in der Gegend ein ziemlicher Exot und habe es bislang in die 2.KK geschafft. Die beiden Lockdowns habe ich zunächst für die Suche nach einem neuen Holz genutzt. Dabei kam es mir vor allem auf meine Rückhand mit der langen Noppe an. Die brauche ich möglichst sicher zur Schnittannahme und störend um höhere Bälle mit der kurzen Noppe abschießen zu können. Insgesamt ist mir die Sicherheit am wichtigsten damit ich nicht zu passiv agiere und mich traue, ein variables Störspiel aufzuziehen. Gelandet bin ich beim Re-Impact Chevalier, das recht schnell ist und damit gute Offensiv-Optionen bietet aber durch die hohe Kontrolle und den linearen Ballabsprung auch gut zu kontrollieren ist. Die bislang von mir gespielte kurze Noppe Spinlord Wyvern 1,8 war mir auf diesem Holz allerdings doch etwas zu schnell. Deshalb der Test einer neuen kurzen Noppe. Mit dem Nashorn gleich mitbestellt hatte ich den Keiler in 1,5 der in 1b gerade sogar noch etwas billiger ist. Vorher hatte ich den Tibhar Speedy soft xd in 1,8 ausprobiert. Mit diesen 3 Noppen kann ich das Nashorn direkt vergleichen. Soviel zur Einordnung meiner Testergebnisse, dies ist meine erste Materialbeschreibung hier.

TTDD ist die einzige Firma, von der ich noch Artikelbeschreibungen lese. Und die des Nashorns klang für mich erstmal nicht gut: eine kurze Noppe mit schlechterer Kontrolle als eine mittellange Noppe und nicht so gut beim Schuss? Allerdings gehöre ich genau zu einer der Zielgruppen: Amateure mit langer Noppe auf der Rückhand. Und Schießen tue ich eigentlich kaum sondern versuche möglichst immer auch leicht über den Ball zu gehen weil ich dann eine viel bessere Trefferrate habe. Die Geschwindigkeit des Nashorns empfinde ich ähnlich der des Speedy soft xp, deutlich geringer als beim Wyvern und höher als beim Keiler, was zu erwarten war. Überraschend war für mich aber, dass ich mit keiner anderen Noppe die Geschwindigkeit so gut variieren kann. Blocken auf harten Topspin kann ich mit dem Nashorn am besten und auch Unterschnitt zurückschupfen geht damit am besten. Der Störeffekt war mit dem Keiler zunächst höher, d.h. die Kollegen machten mehr Fehler. Allerdings gewöhnten sich beide relativ schnell an die andere, v.a. flachere, Flugbahn. Zudem habe ich mit dem Keiler auch selbst am meisten Fehler gemacht, teils ging der Ball 30-40 cm zu hoch über die Platte ohne dass ich mir erklären konnte warum. Allerdings habe ich den Keiler auch so gespielt wie eine kurze Noppe und habe auch sonst noch nicht viel Erfahrung mit mittellangen Noppen also sagt das nicht viel aus. Beim Speedy soft war die einhellige Meinung, dass der sich am noppeninnenähnlichsten spielt. Beide Kollegen machten gegen das Nashorn signifikant mehr Fehler als gegen den deutlich schnelleren Wyvern und empfanden das Nashorn auch am unangenehmsten. Vor allem aber war das anhaltend. Ich glaube, das liegt daran, dass ich mit dem Nashorn am variabelsten spielen kann, bezogen auf Schnitt und Geschwindigkeit. Und das mit erstaunlich hoher Sicherheit (subjektiv und bezogen auf die eigenen Fehler). Was ich auch bisher mit keiner anderen kurzen Noppe so gut kann ist das Angreifen von kurzen, langsamen und leeren Bällen auf meine Vorhand. Das ist wichtig für mich, da viele Gegner häufig leere Bälle gegen mich einsetzen. Zusammenfassend hat das Nashorn bei mir in allen Punkten gewonnen und ich trainiere jetzt erst einmal damit weiter.

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Re-Impact Chevalier VH Spinlord Nashorn RH Neubauer Trouble Maker


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 27. März 2021, 15:51 
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@ Idefix
Danke für den guten und informativen Testbericht!
Da ich fast mit dem selben SetUp unterwegs bin und mein Stil deinem sehr ähnlich zu sein scheint, hier noch einige Fragen:
-Du meinst also, dass dir der bzw. das Nashorn im variablen und aktiven Spiel die grösste Kontrolle bei immer noch vorhandenen Störeffekt bietet?
-Wie sieht es mit eigenem Schnitt im Aufschlag aus? Da du ja LN auf der RH spielst brauchst du ja auf der VH etwas, um Schnittvarianten spielen zu können. Ich selbst spiele den Degu auf der VH und bin in puncto Schnitt recht zufrieden, allerdings hat der de facto keinen Störeffekt. Wenn das Nashorn allerdings gerade das ankontern (egal ob dezent oder eher hart, quasi wie Schlagspin) unterstützt wäre das mal einen Test wert. Ich gehe eigentlich auch immer leicht über den Ball als frontal dagegen.
-Wie sieht es mit einem Seitwärts`batscher` aus? Also eine Mischung so aus Konter und Schuss mit Seitwärtsbewegung aus Unterarm und Handgelenk, v.a. wenn man mal etwas mehr in der RH Seite steht und ein kurzer und flacher Ball kommt, den `batsche`ich mehr seitwärts weg denn einem echten Flip und VH-Schupf.
- Hast du mal gedreht und wie spielt sich das Nashorn in der RH?

Gern können sich natürlich auch andere, die das Nashorn getestet haben, auf meine Fragen antworten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 27. März 2021, 19:07 
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Greenhorn

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Hallo Rapo, das ist ja klasse dass ich mal jemanden treffe der vielleicht so ähnlich spielt wie ich. Hier die Antworten auf deinen Fragen:
1. ja, zu mindestens mache ich von den 4 getesteten Noppen mit dem Nashorn am wenigsten Fehler und die zwei Kollegen hatten die meisten Probleme. Wir haben uns zwar Mühe gegeben und auch gezählt aber die Situation bei richtigen Punktspielen ist immer noch etwas anderes. Ein richtiger Härtetest steht dem Nashorn also noch bevor.
2. bislang drehe ich nur bei der Angabe. Im Gegensatz zum Keiler produziert das Nashorn hier signifikant mehr Schnitt als die lange Noppe, so dass sich das Drehen auch lohnt. Viel Unterschied zu Wyvern und Speedy soft gibt es in diesem Punkt meiner Meinung nach nicht. Der Degu II war meine erste Noppe überhaupt auf der Rückhand. Damals kam ich sofort ganz gut zurecht aber niemand hat gemerkt, dass ich überhaupt eine Noppe spiele. Ich bin dann ganz schnell über eine mittellange Noppe zur langen Noppe gewechselt.
3. ich spiele den Konter glaube ich immer so wie du den Batscher beschreibst, quasi so wie normale Leute einen Topspin spielen nur mit einer kürzeren Bewegung und mehr nach vorne. Das geht mit dem Nashorn sehr gut.
4. das Nashorn auf die Rückhand gedreht habe ich gerade eben gegen den Roboter. Das ging erstaunlich gut. Ich kann da aber keine Vergleich ziehen weil ich das tatsächlich noch nie gemacht habe und quasi von Beginn meiner Karriere an lange Noppen auf der Rückhand habe.
Mir ist noch etwas eingefallen: Mit dem Nashorn kann ich erstaunlich gut auf Unterschnitt anziehen, besser als mit dem Wyvern. Meine Erfahrungen hier beruhen aber auf KK-Niveau. Meine Technik ist sicher nicht die beste, sonst müsste ich ja auch nicht anders Tischtennis spielen als (fast) alle anderen.

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Re-Impact Chevalier VH Spinlord Nashorn RH Neubauer Trouble Maker


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Freitag 16. April 2021, 22:55 
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Nashörner lassen sich wohl am besten nachts beobachten - deswegen hier pünktlich kurz vor Mitternacht unser Review zum Nashorn: https://youtu.be/XqIaHneU74A

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 07:12 
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Nashörner lassen sich wohl am besten nachts beobachten - deswegen hier pünktlich kurz vor Mitternacht unser Review zum Nashorn

Ein Bonmot am morgen :-) ! Unbezahbar in solch chaotischen Tagen... :ok:

Top, daß die inhaltliche Qualität eurer Vids zu Coronazeiten nicht gelitten hat. Vom Feinsten in jeder hinsicht.

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Greets N.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 09:00 
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@rapo
"-Du meinst also, dass dir der bzw. das Nashorn im variablen und aktiven Spiel die grösste Kontrolle bei immer noch vorhandenen Störeffekt bietet?"
--> Durch unseren Test bei GeblockTT kann ich dies bestätigen. Die Kontrolle und Linearität des Belages ist gut. Anfänglich musste ich mich an die nach unten ziehenden Bälle gewöhnen, aber dies war schnell umgesetzt. Der Störeffekt ist m.M. nach auf einem gehobenen Niveau für eine KN. Konter - und Schussbälle produzieren eine unangenehme Flugkurve und "gelöffelte" Bälle auf US oder Seitenschnitt "eiern" recht gut. Die Kontrollwerte sind gut, Tempo - und Richtungswechsel lassen sich problemlos einstreuen, ohne die eigene Fehlerrate zu stark ansteigen zu lassen.

"-Wie sieht es mit eigenem Schnitt im Aufschlag aus?"
--> Man bekommt auf jeden Fall Schnitt in den Ball. Selbstverständlich bewegt sich die Rotation nicht auf dem Niveau eines klebrigen NI - Belages, aber m.M. kann man mit dem Nashorn variabel aufschlagen. Ggf. wären hier auch öfter Kick - und Konteraufschläge mit entsprechendem Tempo sinnvoll.

"Wenn das Nashorn allerdings gerade das ankontern (egal ob dezent oder eher hart, quasi wie Schlagspin) unterstützt wäre das mal einen Test wert. "
--> Ja, das Eröffnen mit Effet oder Ankontern hat mit dem Belag gut funktioniert. Die Anfälligkeit auf falsche Winkel empfand ich als recht gering. Gerade die weniger harten Bälle hatten "störende" Flugkurven, wenn man den Ball anriss.

"- Hast du mal gedreht und wie spielt sich das Nashorn in der RH?"
--> Unser GeblockTT - Test ist idR eher RH - lastig, da ich auf der VH im "normalen Leben" NI spiele und dementsprechend nicht die übliche KN - VH Technik besitze. Aufgrund der Charakteristiken des Belages kann ich mir diesen aber problemlos auf beiden Seiten des Schlägers vorstellen, wenn die entsprechende Technik eingesetzt wird.


Wie im Testbericht bereits erwähnt, empfand ich den Endschlag nach der Eröffnung nicht so leicht. Dort bedarf es sicherlich der ein oder anderen Trainingseinheit. Allerdings, wie im Video zu sehen ist, kommen diese Endschläge auch selten zurück, wenn man sie mal vernünftig trifft. ;-)

M.M. nach ist das Blockspiel eine große Stärke des Belages. Unabhängig vom Schnitt des ankommenden Balles lassen sich die Bälle sicher und platziert zurückspielen. Hält man den Schläger aber nur hin, ist ein Nachziehen auf diese Blocks mehrmals möglich. Wenn man Fehler beim Gegner provozieren möchte, muss man die Blocks etwas "schärfer" spielen oder mit Platzierung arbeiten. Was ich ebenfalls als angenehm empfand, waren die Tempowechsel. Das variable Spiel mit schnellen und langsamen Bällen funktionierte gut.

Das sog. kurz - kurz sollte man im Spiel möglichst vermeiden. Dort stiegen die Bälle sehr hoch raus, waren zudem noch schnittlos. Im Spiel sollte man diese Bälle möglichst direkt anflippen bzw. ankontern. Aber dies würde ich bei nahezu allen KN empfehlen.

Bitte bei meinen Bemerkungen darauf achten, dass wir den Belag in 1,5 mm und auf den Waldner Senso Carbon getestet haben. Dort gibt es durch Änderungen der Parameter Schwammstärke bzw. eingesetztes Holz sicherlich noch sinnvolle Alternativen für das eigene Spiel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 09:52 
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Verein: TSV Willsbach
Spielklasse: - Moderner Allrounder - Seit 5/2020 retired: Hobby- und Ergänzungsspieler
...ist das Blockspiel eine große Stärke des Belages.

Dann macht das Gummi erst ab mittleren Klassen Sinn. Unten wird eher geschupft und dann geht´s direkt drauf.

Hält man den Schläger aber nur hin, ist ein Nachziehen auf diese Blocks mehrmals möglich. Wenn man Fehler beim Gegner provozieren möchte, muss man die Blocks etwas "schärfer" spielen oder mit Platzierung arbeiten.

Ist das nicht zu P-Ball Zeiten generell so ! Ein Thema das hier schon oft diskutiert wurde.

Im Vid ist mir die flache Kurve aufgefallen. Croudy hat mit der VH öfters eingenetzt. Ist das nicht MLN typisch ? Die bessere Störwirkung wird durch mangelnden Effet und geringere Kontrolle erkauft. Man muß halt wissen was einem wichtiger ist.
Btw. Bin grad dabei meine VH von NI auf GrKN umzustellen. Das schont die Schulter und spart Kraft. Selbst hier war am Anfang das offenere Blatt eine große Umstellung. Das ist bei MLD noch mehr.

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Greets N.

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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 11:26 
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@mk211
Danke, dass du noch mal speziell auf meine Fragen von vor 2 Wochen eingegangen bist und den Eindruck, welchen Idefix hatte, quasi bestätigst.
Ich würde das Nashorn grösstenteils auf der VH einsetzen für eine sichere Service Annahme mit Flip, was mir bisher mit dem Degu noch nicht ganz so gut gelingt. Wenn das NH (für NasHorn) generell über ähnlich hohe Kontrollwerte wie der Degu verfügt und dann sogar noch bissel Störeffekt beim Konter dabei ist komm ich um einen Test wohl nicht umhin...
@Nepomuk
Du schreibst, dass das Gummi erst ab mittlerer Spielklasse Sinn macht, weil `unten` grösstenteils geschupft wird.
Aber, gerade WEIL das NH augenscheinlich sehr einfach einen Eröffnungsflip gegen US ermöglicht sollte der Belag ja auch in unteren Klassen Freunde finden? Ich jedenfall hab das permante Rumgeschupfe satt, gehe lieber höheres Risiko und nehm notfalls mal eine Niederlage hin als mich in endlosen Schupfduellen zu verbrauchen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 11:32 
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@Neppomuk:
"Dann macht das Gummi erst ab mittleren Klassen Sinn. Unten wird eher geschupft und dann geht´s direkt drauf."
--> Jein. Es ist richtig, dass der Belag seine Stärken beim Block logischerweise erst entfalten kann, wenn überhaupt jemand zieht. Dies geschieht wohl eher in den "gehobenen" Ligen. Was ihn aus meiner Sicht generell interessant macht, ist die recht hohe Toleranz beim Ankontern und generell bei der Eröffnung. Und diese Eigenschaften machen den Belag generell interessant, unabhängig von der Spielklasse.

"Ist das nicht zu P-Ball Zeiten generell so ! Ein Thema das hier schon oft diskutiert wurde."
--> Der P-Ball hat temporeiches Spiel mit KN auf jeden Fall "belohnt". Ein Hinhalten beim Block und darauf hoffen, dass der 3. oder 4. Topspin nicht mehr getroffen wird, ist sicherlich vorbei bzw. nur noch ganz selten anzutreffen. Obwohl ich hier betonen möchte, dass die Flugkurve des Nashorns nicht sonderlich angenehm ist für den Gegenspieler ( wie in dem Video zu sehen ist ) und der Belag hier auf jeden Fall eine gute Figur macht im Verhältnis zu anderen KN, wo teilweise keine andere Flugkurve im Verhältnis zu einem NI - Belag ersichtlich ist.

"Ist das nicht MLN typisch ?"
--> Das ins Netz ziehen von Croudy lag zum einen an der flachen Flugkurve, ja. Zudem hat er aufgrund des recht hohen Tempos des Balles wenig Zeit gehabt, sich vernünftig zu positionieren, um den Ball "hoch" zu bekommen. Das Fehlerbild ist bei einer MLN sicherlich ähnlich, ja. Allerdings sind MLN idR deutlich zickiger zu spielen ( geringere Kontrolle, Eröffnungen sind deutlich schwieriger, sehr anfällig auf leere Bälle, etc. ).

"Btw. Bin grad dabei meine VH von NI auf GrKN umzustellen."
--> Macht sicherlich Sinn, wenn man kraft - und gelenkschonend agieren möchte. :-) Die Frage ist, ob man eher der effetvolle oder der Tempo - Spieler ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Spinlord Nashorn
BeitragVerfasst: Samstag 17. April 2021, 11:48 
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@rapo
"Ich würde das Nashorn grösstenteils auf der VH einsetzen für eine sichere Service Annahme mit Flip,..."
--> Einen Versuch sollte es wert sein, ja. In unserem Test hat die Eröffnung sehr gut funktioniert. Die Eröffnung empfand ich als gefährlich, dort ließen sich bereits gute Winkel und Flugkurven spielen.


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