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BeitragVerfasst: Dienstag 12. Januar 2016, 18:28 
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So der Belag ist in 2,0 schwarz angekommen. Montiert auf einem Terror
mit Hardcore 1,8. Schläger wiegt 142 Gramm. Der Belag scheint also
selbst in 2,0 sehr leicht zu sein. Spürbare Restgriffigkeit ist vorhanden.
Oberfläche fühlt sich stumpf an.
Erster Dotztest. Nicht so langsam wie ich befürchtet habe.
Test an der Platte kann leider erst in einiger Zeit erfolgen. Leide
unter einer Alvoelitis Sicca. So was wünsche ich meinem größten
Feind nicht. Lebe von Ibuprofen. Wer will kann ja mal googlen. :(


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Januar 2016, 12:44 
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Gute Besserung!


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Januar 2016, 12:58 
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Elnoppo hat geschrieben:
Gute Besserung!


Dankeschön!


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Januar 2016, 14:44 
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Gute Besserung

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BeitragVerfasst: Samstag 16. Januar 2016, 17:38 
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Also scheinbar spielt den Belag kaum einer :!: Der Run auf Glantis ist scheinbar viel höher.Schade :(

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Holz Tibhar Premium Contact(alt) VH Adidas P7 2mm RH Hallmark Mirage 2mm


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BeitragVerfasst: Samstag 16. Januar 2016, 18:40 
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Als erstes danke für die Genesungswünsche.
Konnte ihn wie gesagt leider noch nicht an der Platte testen.
Mein subjektiver Eindruck ist aber nicht so schlecht.
Der Schwamm dämpft gut. Was mir etwas Probleme bereitet
ist die Restgriffigkeit. (Kontrolle bzw. Anti Effekt).
Ein Test ist er aber glaube ich wert.

Traut euch Jungs!


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Januar 2016, 09:46 
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Ich habe ja auch viel Geld für das Testen von Glantis ausgegeben, aber für einen "normalen" Anti Euro 42 ? Da fehlt mir einfach die Fantasie, daß der viel anders oder sogar besser als ein Nittaku BestAnti oder YAP sein kann....


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BeitragVerfasst: Sonntag 17. Januar 2016, 11:58 
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Der Preis ist für einen klassischen Anti schon recht hoch, wobei selbst der Joola Toni Hold bei manchen
Shops momentan um die 50 Euro kostet!
Verrückt...
Trotzdem bin ich auf die Berichte der Testwilligen
gespannt, mich würde besonders der Vergleich mit o.g. Toni Hold in 1,5 interessieren. Wenn der Master Anti bei ähnlicher oder besserer Dämpfung mehr Flexibilität bietet könnte ich nach der Saison vielleicht
doch noch mal schwach werden...

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Hexer 1,9 - Joola Rosskopf Allround - Joola Toni Hold Anti 1,5


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BeitragVerfasst: Montag 18. Januar 2016, 16:01 
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Hallo zusammen - ich habe ja auch nun die ganze Zeit gewartet, wie der Test von Hiltons Erbe ausfällt. Dem wünsche ich hiermit ebenfalls gute Besserung.

Ausgehalten habe ich es jetzt doch nicht mehr, sondern beim MSP am Wochenende geordert. Je nach Liefergeschwindigkeit, die ja normalerweise super ist, wird entweder morgen oder am Donnerstag getestet. Ich liebäugel schon eine ganze Weile damit von langen Noppen (RH) auf einen klassischen Anti zu wechseln. GLAnti habe ich den NB Buffalo probiert aber vorerst wieder verworfen. Durch akute Testeritis müsste ich in der Lage sein den Master Anti zu vergleichen mit:

Hallmark Mirage 2.0
Yasaka AntiPower 2.0
Butterly SuperAnti 1.9
sowie Nittaku BestAnti (obwohl der hinkt, weil ich den NBA nur sehr kurz probiert habe).

Ich bin selbst sehr gespannt.

Viele Grüße

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sapiens omnia sua secum portat


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BeitragVerfasst: Dienstag 19. Januar 2016, 20:31 
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So Leute, der erste Test ist in Sicht. Wie erhofft heute die (mal wieder) super schnelle Lieferung von Guido. Vielen Dank an dieser Stelle. Test leider erst am Donnerstag, da aber sicher und hoffentlich möglichst ausführlich.

Was ich vorab schonmal sagen kann:

Belag wirkt recht speziell. Obergummi matt und relativ dünn aber mit deutlicher Restgriffigkeit. Noppen unter dem Obergummi wie in der Beschreibung wirklich auffallen lang. Schwamm ist rosa und macht einen stark dämpfenden Eindruck (erinnert leicht an Moosgummi, aber mehr Dämpfung). Der ganze Belag ist in 2.0 mm super leicht. Das gefällt mir als OX Noppen Spieler natürlich sehr gut. Von den mir bekannten Antis erinnert der Master Anti am ehesten an den Toni Hold New Anti Topspin. Allerdings mit strafferem Obergummi welches auch etwas griffiger ist.

Einschätzung der Rohdaten:
Griffigkeit: Hallmark Mirage > MSP Master Anti > Nittaku Best Anti > Yasaka AntiPower > Butterfly SuperAnti (am wenigsten Griffig)
Gewicht (Subjektiv, nicht gewogen): Yasaka AntiPower > Hallmark Mirage > Butterfly SuperAnti > Nittaku Best Anti > MSP Master Anti (am leichtesten)
Look & Feel*: Nittaku Best Anti > MSP Master Anti > Yasaka Anti Power > Butterfly Super Anti > Hallmark Mirage (klar Material)

*mit Look & Feel meine ich folgendes. Im Leistungsbereich in dem sich Gegner gegen die ich relativ regelmäßig Spiele bewegen (so ca. bis 1700 Pkt.) habe ich festgestellt - dass es beim Spiel mit einem Anti (im Gegensatz zu Noppen) durchaus einen Unterschied macht ob der Gegner quasi ständig auf dem Schirm hat, dass er gegen Material spielt. Wie ich in einem anderen Thread mal berichtet hatte, war auf einem Turnier dieser Leistungsklasse ein Spieler mit Best Anti unterwegs den niemand als Anti bzw. Materialspieler wahrgenommen hat. Spiel vorne, relativ normale Bewegung. Allein dadurch hat er doch einige Punkte mitgenommen. Gerade auch wenn man noch zusätzlich dreht, halte ich diesen Faktor trotz zwei Farben Regel nicht für ganz unerheblich.

Beim Hallmark Mirage ist z.B. jedem, die ganze Zeit völlig klar, da drüber ist was nicht ganz normal. Der Belag ist matt, die Farbe fällt aus dem Rahmen. In Rot ist er eher Rosa, in Schwarz schon mehr ein Grauschleier mit drin. Dann klickt er wegen seiner Härte noch bei jedem Schlag deutlich - das entgeht niemandem. Anders hier der Nittaku Best Anti. Normale Farbe, leichtes glänzen (wie NI) und sogar der Klang fällt nur bei härterem Impact etwas dumpfer aus als normal.

Da ich es nicht lassen kann, mich immer mal wieder an einem Spiel ala Engelmeier (2 x Anti) zu versuchen, habe ich die Unterschiede sogar in der Praxis direkt vergleichen können. Yasaka Anti Power auf der Vorhand, machten die Gegner viel mehr leichte Fehler als auf den Mirage der Rückhand - welcher aber eigentlich wesentlich mehr Schnitt erzeugte (lange Abwehr) und für mich sicherer zu spielen wäre.

So - Spielbericht folgt wie gesagt.

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BeitragVerfasst: Mittwoch 20. Januar 2016, 09:38 
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das mit dem schnitt von hinten ist normal, wenn ich mit der kn abwehre (ich unterstelle mal einen nicht schiessbaren ball) dann tritt folgender effekt ein:

ohne spin = 25 % chance dass der gegner hinten drüber zieht
mit leichtem spin (was ja auch dem normalen anti/mirage entspricht bei guter technik) = 5 % chance dass er weghaut
wenn ich den ball optimal treffe also guter schnitt = 25 % chance dass er ins netz zieht oder wehhaut

Fazit, die meisten können auf normalen unterschnittspin am besten anziehen, erhalten sie einen leeren oder einen sehr spinnigen ball steigt die chance zu punkten, von daher wenig verwunderlich, dass der mirage weniger fehler produzierte

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BeitragVerfasst: Freitag 22. Januar 2016, 10:20 
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Guten Morgen zusammen, nachfolgend wie versprochen mein erster Test zum Master-Anti.

Den ich leider gleich unter leichtem Vorbehalt verfassen muss. Grund dafür sind maßgeblich zwei Dinge:
a) Der Master-Anti spielt sich doch deutlich anders als erwartet, was mir die Beurteilung etwas erschwert, zumal wir fast nur entweder Material- oder Materialerfahrene Spieler im Verein haben.
b) Habe ich nach dem Training bei einer leichten Reinigung festgestellt, dass der Anti scheinbar im Verlauf des Trainings doch deutlich an Griffigkeit verloren hat! Er rangiert jetzt auf Höhe des Yasaka Anti Power (siehe vorheriges Ranking) und könnte sich gar in Richtung BTY Super Anti entwickeln.

Ich versuche in meinem Test zunächst die generellen Eigenschaften zu beschreiben und dann auf Spielweisen einzugehen.

Gespielt wurde der Materialspezialist Master-Anti in 2.0 mm, Farbe Schwarz, auf einem Donic Defplay Senso V3 (Originalgröße usw.).

Tempo:
Das Tempo des Belages lag insgesamt über dem was der erste Dotztest vermuten lies. Im Durchschnitt etwa auf Yasaka Anti Power Niveau würde ich sagen. Das Wort Durchschnitt gehört hier aber fett und unterstrichen, denn der Master-Anti wies die für mich überraschende Eigenschaft auf sich selbst in einem recht breiten Dynamik Fenster zu bewegen. Im passiven Spiel bei Schupfen und Abhacken bremste der Belag deutlich ein, was dazu führte, dass echt viele Bälle noch auf den Tisch gebracht werden konnten. Gleichzeitig kam im aktiven Spiel ein überraschendes Tempo zustande, ich möchte sogar von einem zarten Katapult sprechen. Erklären kann ich mir dies am ehesten durch die vermutlich doch flexible Oberlage welche direkt darunter die sehr langen Noppen hat. Diese werden durch Bewegung wohl die genannten Effekte begünstigen und so entweder Dämpfen oder Katapultieren. Liege ich mit dieser Einschätzung richtig, würde das bedeuten dieser Effekt tritt mit weniger Schwamm in den Hintergrund, da dann das Holz eher durchschlägt - was evtl. dafür den Störeffekt begünstigen könnte.
Für mich ist insgesamt dieser Effekt sehr angenehm gewesen, wie ich nachher bei den Spielweisen näher ausführen werde. Daher kriegt das Gewählte Tempo von mir die Schulnote 1-

Kontrolle:
Die Kontrolle des Belages ist einer der im Moment am schwersten einzuschätzenden Faktoren. Speziell am Anfang des Trainings war diese für einen Anti bestenfalls im Mittelfeld. Es kamen zwar die meisten Schläge, aber oft war ich überraschend schnittempfindlich (z.B. Angaben und hohe Bälle auf Rotations-Topspins). Dieser Effekt nahm jedoch nahezu im Minutentakt ab! Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass dies auf eine Gewöhnung allein zurückzuschreiben wäre. Ich denke viel mehr es hängt damit zusammen, dass der Belag wie Anfangs beschrieben an Griffigkeit verloren hat. Gegen Ende des Trainings stiegen somit massiv die Möglichkeiten Bälle in allen Distanzen sicher zu bringen und auch vorne kurz und platziert zu halten stark an.
Die Note für die Kontrolle ist somit vorläufig, obgleich ich wegen der anstehenden Saison nicht sicher sagen kann wann ich den Test vertiefen werde. Die Note ist im Moment 2- für die Kontrolle.

(Stör-)Effekt:
Wie bei vielen Anti Belägen ist auch beim Master Anti der Störeffekt schwierig zu ermessen. Ich kann festhalten, dass auch meine materialerfahrenen Gegner auf den Belag Fehler gemacht haben. Oft vermeintlich leichte Fehler. Vor allem das für Anti Spiel typische war gut vertreten - also einen spinlosen Ball hinten raus ziehen, oder einen überraschend geladenen Ball im Netz versenken. Beides da - aber insgesamt und neutral betrachtet weniger als mit den sonst von mir gespielten langen Noppen. Was mich am meisten überrascht hat waren die Flugbahenen die der Belag generiert hat. Speziell in Tischnähe waren diese nicht unbedingt typisch für einen Anti. Im Schupf auf Schupf generierte der Master-Anti keinen Ball der wie ich es sonst von Anti kenne mittelhoch vom Schläger abgeht und nach Plattenkontakt beim Gegner eher kurz bleibt oder gar verspringt. Der Master-Anti springt auf Schupf sehr flach ab (aber ohne ins Netz zu ziehen) und bleibt auch so. Es ist schon fast ein Schupf Pfeil in Richtung Gegner. Hier hatten speziell meine Kollegen die selbst kein Material spielen durchaus Probleme. Beim Block wie auch in der Attacke, die super gut ging (siehe später), generierte der Anti einen mittelhohen Ball der nach Plattenkontakt plötzlich stehen blieb. Fast wie eine kurze Noppe mit hohem Störeffekt (siehe z.B. Diamant). In der Abwehr aus der Distanz war das Verhalten eher typisch. Die Sense mit Schmackes blieb flach und der Ball nach Plattenkontakt beim Gegner gerne mal in der Luft stehen. Eingereiht in die anderen Antis würde ich den Störeffekt vor allem in Relation zur Kontrolle als hoch ansehen. Erhält somit die glatte 2.

Nun zur allgemeinen Spieleignung des Master-Anti:
Kurz-Kurz:
Nach Überwindung der anfänglichen Schnittempfindlichkeit (siehe Kontrolle) recht gut. Insgesamt spielt sich der Master-Anti hier sehr ähnlich scharfen NI Belägen (z.B. Tackiness C) mit höherer Kontrolle und weniger Rotation. Nicht ganz Anti typsich.
Block:
Hierzu ist zu sagen, dass ich normalerweise mit Anti im Blockspiel sehr schlecht bin. Insofern ist es überraschend, dass es mit dem Master-Anti überhaupt und sogar passabel ging. Die Effekte des Anti glichen hier wie bereits erwähnt einer langsamen Kurznoppe.
Abhacken:
Ist sehr mit Vorsicht zu genießen, hier schlug es am meisten auf wie sich die Eigenschaften des Anti im Lauf des Trainings veränderten. Anfangs fast nur leere Bälle beim Abhacken. Später zumindest aus der Distanz durchaus Bälle die leicht nach unten gezogen haben. Dennoch vermutlich KEINE parade Disziplin dieses Antis.
Verteidigung:
Sehr sicher und gegen Ende des Trainings mit zunehmender Gefährlichkeit möglich. Hier macht sich die Dynamik des Antis positiv bemerkbar. Guter Unterschnitt auf Topspin und leicht falch zu halten getriebene Bälle - also Topspin mit wenig Spin. Platzierungsmöglichkeiten ebenfalls ausgesprochen gut. Ob kurz oder lang, alles ist möglich.
Angriff:
Hier hat mich der Belag am meisten überrascht. Der Angriff ist aller erste Sahne für einen Anti. Ob Unterschnitt, leere Bälle oder leichter Topspin - alles ab mittlerer Höhe kann angegriffen werden. Obgleich der Störeffekt nicht so ausgeprägt ist wie bei anderen Antis - der Ball fällt dem Gegner nicht so oft runter. Wenn überhaupt kommen dafür häufig hohe Bälle zurück die immer wieder geschlagen werden können. Spätestens nach zum dritten Ball ist dann meist dank sicherer Platzierungsmöglichkeiten Schluss. Es ist aber zu beachten, dass der Angriff am besten Tischnahe und maximal einen Schritt nach hinten gut geht. Ab Halbdistanz wird es schwierig - die leichte Dynamik des Belages - welche den Angriff in Tischnähe so erleichtert - treibt ab hier die Bälle gerne ins Netz oder aber über den Tisch.

Fazit:
Für mich einer der interessantesten Antis derzeit überhaupt. Da er sich für mich doch deutlich anders spielt als die mir bekannten Antis traue ich mich im Moment nicht umstellen - aber nach der Runde wird der intensiv getestet. Am besten eignet sich der Belag aus meiner Sicht für Spieler die sich aus der Halb- oder weiteren Distanz mit passiven, platzierten Bällen einen eigenen Angriff vorbereiten wollen und diesen dann in Tischnähe ausführen. Also Bälle mit Vor- und Rückhand verteilen, durch NI und Anti den Schnitt variieren und dann eine Ball der passt eröffnen. Da der Anti stets flach bleibt, unterstützt er dieses System durch Schnittvariantion (VH starker Schnitt, RH gleiche Flugbahn, aber weniger Schnitt) und sehr gute Möglichkeiten der Platzierung. Startet der Angriff wird der Anti nicht zur Bremse, sondern geht gut mit. Denn ein nicht optimaler Ball der mit vielen anderen Antis trotzdem passiv gespielt werden müsste, wird mit dem Master-Anti weiter attakiert.

WICHTIG finde ich: Wer sich ebenfalls zum Test des Master-Anti durchringt, sollte diesem in jedem Fall mehr Zeit einräumen. Wie gesagt liegt die Vermutung nahe, dass Gewöhnung und die Einregulierung der Griffigkeit des Belages die wirklichen Spieleigenschaften erst nach gewisser Zeit ans Licht treten lassen. Es ist quasi Einkloppen wie bei manchen China Belägen angesagt.

Ich hoffe dieser Test hilft euch weiter.

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Zuletzt geändert von rummi am Freitag 22. Januar 2016, 11:04, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Freitag 22. Januar 2016, 10:30 
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Super Bericht!

Danke


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BeitragVerfasst: Freitag 22. Januar 2016, 12:18 
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Prima Bericht der Neugierig macht – vielen Dank.
Bei mir wird aber die Vernunft siegen und ich werde keine 42,00 € plus Versand für einen Anti ausgeben.

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BeitragVerfasst: Sonntag 28. Februar 2016, 18:25 
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Spielklasse: 1. Bezirksliga Jugend || 3. KL Herren
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Gibt es denn Neue Infos zu dem Belag, die die Einsicht von Rummi bestätigen/ergänzen kann?

Morgen wird von mir ein ausführlicher Testbericht folgen

Gibt nämlich ein Freundschaftsspiel mit vorher 2 Stunden Training also sollte Zeit sein zu beurteilen...

Danke vorher für die Info über den Verlust der griffigkeit dachte nämlich nach erstem Test ich sei an den langsamsten NI Belag aller Zeiten gelangt :D

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☆Greetz, Tim☆

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