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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Montag 27. März 2017, 12:50 
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Super Master
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Registriert: Montag 3. November 2008, 23:34
Beiträge: 1538
MaikS hat geschrieben:
Der MB ist ein super Glanti, wenn es um Sicherheit geht. Ich persönlich finde es aber nicht so einfach, damit im passiven Spiel Druck aufzubauen und dazu finde ich die Blocks zwar kurz und nicht all zu hoch, aber die SU empfinde ich als schlecht. Kommt der Block dann doch so lang, dass der Gegner nachziehen kann, ist im Block weniger Schnitt drin als bei anderen Glantis und, dadurch das der MB ja trotzdem langsam ist, ist der Block relativ langsam, der Gegner hat mehr Zeit.
Den "giftigsten" Block aller für mich spielbaren Glantis (also alle außer dem Gorilla, sorry Claus ;-) hat der Grizzly ABS. Die Blocks sind sehr schnell, haben SEHR viel US, sind sehr flach. Aber verschätze ich mich mal beim Schnitt, spiele ich auch viele Fehler.


Stimmt! Ich kann damit kontrollierter spielen aber es ist wesentlich schwieriger damit aggressiv zu drücken ( vielleicht liegt es auch am dickeren Schwamm, hat 1,5 mm) und die Blocks bekommt der Gegner auch leichter zurückgeschupft ( was beim Beast nicht immer der Fall war)


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Freitag 21. April 2017, 13:17 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 17. März 2012, 08:56
Beiträge: 12
Ich habe den Bison in 1,2 getestet, folgender Hintergrund:
Spiele RH lange Noppe auf hartem OFF Holz, nur am Tisch, sehr frühe Ballannahme, kurze Ballkontaktzeit, Seitwischer oder aggressiver Schupf, ankommende Topspins werden mit Unterarm abgehackt.
Kürzlich gegen eine Spielerin, die auf RH Anti spielt, eine mir neue Erfahrung gemacht.
Ich habe schon mehrmals gegen sie gespielt und hatte bei RH -RH Schupfduellen nie ein Problem.
In der letzten Begegnung sind mir die Bälle von meiner RH Noppe auf ihren Anti extrem hinten raus gesegelt, obwohl ich hierbei vorher nie Probleme hatte. Habe das über das ganze Spiel hinweg nicht wirklich in den Griff bekommen.
Konnte dann nach dem Spiel erfahren, dass sie auf Bison umgestellt hat.
Mir war schon klar, dass für mein doch eher sehr aktives Langnoppenspiel ein Anti weniger geeignet sein dürfte aber aufgrund des von mir als extrem empfunden Effekts sah ich mich zum Test gezwungen.
Bin mit dem Belag erstaunlicherweise sofort gut zurecht gekommen.
Beim passiven Block (mach ich sonst nicht) rotationreicher Topspins kommt denke ich mehr U-Schnitt zurück, als beim aktiven Block mit der Noppe. Winkelanfälligkeit wesentlicher geringer als ich dachte, fühlt sich sehr weich und langsam an, traumwandlerisch sicher.
Seitwischer und aggressiver Schupf deutlich langsamer als mit meiner Noppe aber sehr einfach und sicher zu spielen und für Trainingspartner gefährlich. Bei Seitwischer zieht Ball nicht weniger nach unten als mit Noppe. Tatsächlich sind meinem Trainingspartner die aggressiven Schupfs anfangs relativ stark aufgestiegen, was ihm bei meiner Noppe so nicht passiert (deckt sich also mit meinem Erlebnis).
So weit wäre das eigentlich herrlich.
Gewisse Probleme hatte ich bei ankommenden rotationslosen Angriffsbällen, da meine Bälle dann langsam, halblang und hoch zurückkamen und problemlos weggeschossen werden konnten, was mit meiner Noppe definitiv so nicht passieren würde. Ich bin aber sicher, dass dieses Manko mit entsprechender Anpassung der Schlagtechnik (habe vorher noch nie mit einem Anti gespielt) weitgehend abgestellt werden könnte.
Meine Ausführungen entsprechen natürlich nur meinem sehr subjektivem Empfinden. Ich darf kurz erwähnen, dass ich gewisse Vorhandprobleme habe, insbesondere bei schnellen Wechseln von RH zu VH.
Habe mir während des Test gedacht, der Belag ist so einfach zu spielen, da brauche ich nur den Schläger hinzuhalten und kann mich dann total auf meine VH konzentrieren. Mein Trainer hat diese Auffassung nicht geteilt.
Unterm Strich: Ich kann Bison nicht mit anderen glatten Antis vergleichen, weil ich bisher nur mit Langnoppen gespielt habe. Nach meiner Meinung ist Bison für Spieler, die mit langen Noppen eher passiv spielen unbedingt einen Test wert und eine wirklich zu überlegende Alternative. Die bei Antis beschriebene Winkelanfälligkeit scheint mir hier deutlich reduziert. Passive Blocks sind einfach und mit starker Schnittweiterleitung zu spielen. Wie gesagt empfinde ich auch die aggressiven Schupfs als unangenehm für den Gegner.
Ich lebe aufgrund der besagten VH Probleme von einem sehr aktiven und aggressiven Spiel mit der Langnoppe auf der Rückhand. Mein Trainer hat mir den Anti untersagt. Aber ganz ehrlich: Ich finde den Belag total interessant.


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