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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Montag 27. März 2017, 12:50 
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Registriert: Montag 3. November 2008, 23:34
Beiträge: 1881
MaikS hat geschrieben:
Der MB ist ein super Glanti, wenn es um Sicherheit geht. Ich persönlich finde es aber nicht so einfach, damit im passiven Spiel Druck aufzubauen und dazu finde ich die Blocks zwar kurz und nicht all zu hoch, aber die SU empfinde ich als schlecht. Kommt der Block dann doch so lang, dass der Gegner nachziehen kann, ist im Block weniger Schnitt drin als bei anderen Glantis und, dadurch das der MB ja trotzdem langsam ist, ist der Block relativ langsam, der Gegner hat mehr Zeit.
Den "giftigsten" Block aller für mich spielbaren Glantis (also alle außer dem Gorilla, sorry Claus ;-) hat der Grizzly ABS. Die Blocks sind sehr schnell, haben SEHR viel US, sind sehr flach. Aber verschätze ich mich mal beim Schnitt, spiele ich auch viele Fehler.


Stimmt! Ich kann damit kontrollierter spielen aber es ist wesentlich schwieriger damit aggressiv zu drücken ( vielleicht liegt es auch am dickeren Schwamm, hat 1,5 mm) und die Blocks bekommt der Gegner auch leichter zurückgeschupft ( was beim Beast nicht immer der Fall war)


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Freitag 21. April 2017, 13:17 
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Greenhorn

Registriert: Samstag 17. März 2012, 08:56
Beiträge: 14
Ich habe den Bison in 1,2 getestet, folgender Hintergrund:
Spiele RH lange Noppe auf hartem OFF Holz, nur am Tisch, sehr frühe Ballannahme, kurze Ballkontaktzeit, Seitwischer oder aggressiver Schupf, ankommende Topspins werden mit Unterarm abgehackt.
Kürzlich gegen eine Spielerin, die auf RH Anti spielt, eine mir neue Erfahrung gemacht.
Ich habe schon mehrmals gegen sie gespielt und hatte bei RH -RH Schupfduellen nie ein Problem.
In der letzten Begegnung sind mir die Bälle von meiner RH Noppe auf ihren Anti extrem hinten raus gesegelt, obwohl ich hierbei vorher nie Probleme hatte. Habe das über das ganze Spiel hinweg nicht wirklich in den Griff bekommen.
Konnte dann nach dem Spiel erfahren, dass sie auf Bison umgestellt hat.
Mir war schon klar, dass für mein doch eher sehr aktives Langnoppenspiel ein Anti weniger geeignet sein dürfte aber aufgrund des von mir als extrem empfunden Effekts sah ich mich zum Test gezwungen.
Bin mit dem Belag erstaunlicherweise sofort gut zurecht gekommen.
Beim passiven Block (mach ich sonst nicht) rotationreicher Topspins kommt denke ich mehr U-Schnitt zurück, als beim aktiven Block mit der Noppe. Winkelanfälligkeit wesentlicher geringer als ich dachte, fühlt sich sehr weich und langsam an, traumwandlerisch sicher.
Seitwischer und aggressiver Schupf deutlich langsamer als mit meiner Noppe aber sehr einfach und sicher zu spielen und für Trainingspartner gefährlich. Bei Seitwischer zieht Ball nicht weniger nach unten als mit Noppe. Tatsächlich sind meinem Trainingspartner die aggressiven Schupfs anfangs relativ stark aufgestiegen, was ihm bei meiner Noppe so nicht passiert (deckt sich also mit meinem Erlebnis).
So weit wäre das eigentlich herrlich.
Gewisse Probleme hatte ich bei ankommenden rotationslosen Angriffsbällen, da meine Bälle dann langsam, halblang und hoch zurückkamen und problemlos weggeschossen werden konnten, was mit meiner Noppe definitiv so nicht passieren würde. Ich bin aber sicher, dass dieses Manko mit entsprechender Anpassung der Schlagtechnik (habe vorher noch nie mit einem Anti gespielt) weitgehend abgestellt werden könnte.
Meine Ausführungen entsprechen natürlich nur meinem sehr subjektivem Empfinden. Ich darf kurz erwähnen, dass ich gewisse Vorhandprobleme habe, insbesondere bei schnellen Wechseln von RH zu VH.
Habe mir während des Test gedacht, der Belag ist so einfach zu spielen, da brauche ich nur den Schläger hinzuhalten und kann mich dann total auf meine VH konzentrieren. Mein Trainer hat diese Auffassung nicht geteilt.
Unterm Strich: Ich kann Bison nicht mit anderen glatten Antis vergleichen, weil ich bisher nur mit Langnoppen gespielt habe. Nach meiner Meinung ist Bison für Spieler, die mit langen Noppen eher passiv spielen unbedingt einen Test wert und eine wirklich zu überlegende Alternative. Die bei Antis beschriebene Winkelanfälligkeit scheint mir hier deutlich reduziert. Passive Blocks sind einfach und mit starker Schnittweiterleitung zu spielen. Wie gesagt empfinde ich auch die aggressiven Schupfs als unangenehm für den Gegner.
Ich lebe aufgrund der besagten VH Probleme von einem sehr aktiven und aggressiven Spiel mit der Langnoppe auf der Rückhand. Mein Trainer hat mir den Anti untersagt. Aber ganz ehrlich: Ich finde den Belag total interessant.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 19:44 
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Moin Bisongmeinde,

habe heute meinen ersten Versuch mit dem Bison in folgender Kombi gestartet: Matador, Bison 1,8 rot und den Evo Pro. Meine vorherige Kombi war das NSD mit dem MB (1,5) und dem T05 max. Beim Einspielen habe ich den Konter und den Blockball mit der Vorhand als sehr sicher empfunden. Lediglich das kleinere Schlägerblatt (Vergleich NSD) war noch für einige Kantentreffer verantwortlich. Die Rückhand war für mich im Vergleich zum MB erheblich besser. Der Bison gibt mir ein direkteres Gefühl beim Rückschlag und ist im Vergleich zum MB wesentlich schneller, aber für mich nicht unsicherer. Die Flugkurve des Balles war gegen einen 1700 TTR-Trainingspartner sehr flach und nach dem 2. Block war mehr als genug Unterschnitt in den Bällen, so dass ein Nachziehen in der TTR-Region fast unmöglich war. Weiter konnte ich die Bälle mit dem Bison sehr schön in die Rückhand und auch in die Vorhand verteilen, um den ersehnten Topspin zu bekommen. Die Kombi wird für mich in der kommenden Saison auf jeden Fall bestehen bleiben und vielleicht überlege ich noch den Evolution max gegen den T 05 auszutauschen....mal sehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 20:05 
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Leider geht der "knackige" Anschlag geht beim Bison leider je nach Spieldauer recht schnell verloren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 20:54 
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...welcher Zeitraum ist mit..."recht schnell" gemeint?

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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 9. Mai 2017, 22:11 
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Beiträge: 1222
Verein: Phoenix TTC
Spielklasse: 16 Jahre Wettkampfpause...Vor Aeonen 'mal Bezirksliga (WTTV)
@supersören: ich spiele Bison seitdem er herausgekommen ist und bei mir haelt er mindestens ein halbes Jahr. Wenn man viel ballert vielleicht etwas weniger. Der Schwamm ist irgendwann durch, der Belag fuehlt sich dann nicht mehr so knackig an und es schleichen sich Fehler beim Blocken ein, zumindest bei mir. Daran merke ich dann, dass es Zeit wird zu wechseln.

_________________
Blauweiße Grüße
Glück Auf,
Matthes

Dr. N Matador ST, VH: Nittaku DHS H3 Neo 2,1mm, RH: Dr. N Rhino 1,8mm


Anti rules!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Mai 2017, 09:27 
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Beiträge: 752
Verein: TTC Fischbach
Spielklasse: Bezirksklasse hinteres Paarkreuz
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Da hat ja- Dr. NO das ideal aller Hersteller getroffen - gut spielbar aber der relativ schnelle Verschleiß und hoher Preis. Wie bei Noppen Innen schon immer vorgemacht. Was unser liebstes Kind nach sich zieht das da lautet - K a u f e n - K a u f e n :flame: Wer will schon einen Belag wie den Toni Hold produzieren - der ewig hält und immer besser wird. Deshalb werden solche Fehler nur einmal gemacht siehe Autoindustrie Mercedes 190 und Golf 2. Da mußte zur Reduzierung des Bestandes die Abwrackprämie her :ugly:
Wenn die Gewinne ja zu einer Weiterentwicklung der Glantis eingesetzt wird - allein der Produktionsort spricht dagegen und dann die verschwindend geringe Zahl der Glantispieler.

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Der frühe Vogel fängt den Wurm


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Mittwoch 10. Mai 2017, 10:00 
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Verein: Torpedo Göttingen
Spielklasse: Oberliga
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Dem Vernehmen nach ist das doch bei den aktuellen MSP Belägen nicht gänzlich anders, oder?
Und ist es bei Noppen oder NI Belägen anders?
Unser 2100er Anti Abwehrer wechselt seine Antis (YAP) ebenfalls alle 2-4 Monate ungefähr. Danach sind sie ihm zu glatt und der Schnittwechsel wird schwieriger.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Donnerstag 11. Mai 2017, 05:26 
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Beiträge: 752
Verein: TTC Fischbach
Spielklasse: Bezirksklasse hinteres Paarkreuz
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@MaikS - sag ich ja, die ganzen Jahre habe ich mit dem Nimbus gespielt min. 3 besser 4 in der Runde. Allerdings spiele ich jetzt den Palio AK 47 da brauche ich nur 2 mit denselben Eigenschaften und für um die 15 Euro und nicht für über 30. :oops:
Mit den Glantis vom MSP kann ich nichts sagen, da ich die beiden Transformer nur sporadisch spiele, beim BISON habe ich mich nur auf die Aussagen der anderen im Forum bezogen.
Es ist aber ja nicht anders wie beim Superblock früher - deutlich überhöhte Preise für eine wohl zufällig gutgelungene Chinanoppe - deshalb wurden ja auch die Palios geglättet und als blue Edition etwas billiger verkauft und die cleveren Spieler legte sie selbst unter den Gesichtsbräuner für 6 Euro und etwas Stromkosten - und dafür nicht erlaubt.
Es soll ja jeder sein Geschäft machen, nur bei Noppen oder Glantis bei letzteren zu Preisen deutlich über 40 Euro erwarte ich von dem Produkt eine gewisse Haltbarkeit in Richtung 1-2 pro Saison. Sonst kommt es deutlich in den NI Bereich der VH, die doch wohl zumindest im Training deutlich mehr gespielt wird. Im Spiel wird man ja als Nichtdreher gegen starke Gegner sehr oft auf der Materialseite festgenagelt. Die Noppen halten bei mir ohne Qualitätsverlust im Spielverhalten ca. 2 ganze Runden ohne Noppenbruch zumindest beim SAVIGA V.
Aber wenn die Entwicklung ja in Richtung gefährlich und sicher bei den Glantis weitergeht, mag der finanzielle Mehraufwand ja einigermaßen gerechtfertigt sein. Nicht aber wenn nur ein neuer Name draufsteht :wink:

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