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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Sonntag 26. Februar 2017, 12:04 
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Mikethebike hat geschrieben:
Probiere jetzt auch zum erstenmal einen Glattanti (vorher Lange Noppen OX, Stör- und Abwehr, nie glatte Noppen!). Kombination ist Matador, Bison 1,8 und Tibhar Evolution FX-S in 2,0. Zunächst: Das Holz liegt gut in der Hand, ist recht flott und schön steif. Auf der Vorhand geht mit dem FX-S recht viel: Schnittreiche Aufschläge, Schneller Schuss und Block und Spin genug beim Topspin. Für mich schon ziemlich schnell (vorher JSH mit DHS Hurricane 3-50), aber der Bogen und der gemäßigte Katapult machen es relativ leiht aus der Distanz gegenzuziehen.
Nun aber zum Anti (nach einer Trainingseinheit!): Aufschlagannahme klappt sehr gut, die Bälle lassen sich unabhängig vom Spin gut verteilen, zum Teil sind sehr kurze Ablagen möglich (muss ich noch üben, aber ist schon geil, wenn der Ball zweimal auf der anderen Seite auftickt ...), Druckschupf auf US klappt sehr leicht, zum Teil richtig flott und vor allem sehr flach, so dass das übliche Gegenkontern von Material erfahrenen Gegenspielern schwieriger ist. Sehr überrascht war ich darüber, wie wenig mir leere Bälle bereiteten, die ich besser und vor allem so rüberbringen konnte, dass es nicht wie üblich bei der Noppe sofort einschlug (da muss ich aber dennoch noch aktiver werden).
Was aber noch richtig schwierig ist, ist das, wozu der Belag eigentlich da ist: Die Abwehr von Angriffsbällen. Manchmal ging der Block schon ganz gut (mit richtig viel US), allzuoft machte ich aber noch die gewohnte Hackbewegung und der Ball ging sonstwo hin. Was mich aber sehr irritierte, war, dass manche Bälle beim Block direkt nach unten absprangen, teilweise noch nicht mal auf die eigene Hälfte des Tisches, sondern auf den Boden. Oft gingen die Bälle aber richtig schnell ins Netz. Ich habe da noch keine Ahnung, was ich da konkret falsch mache. Wahrscheinlich ist es der Schlägerwinkel, aber ich hatte nicht das Gefühl, den Schläger zu geschlossen gehalten zu haben. Wer kann mir da Tipps geben? In jedem Falle scheint mir viel Potential in dieser Schlägerkombi zu stecken.


Hallo Mike, ich bin zwar kein Glanti-Profi, da ich aber auch erst seit 9 Monaten Glanti spiele, kann ich sehr gut nachvollziehen, wie es dir ergeht.

Gerade beim Block muss man sich zu Beginn wirklich mehrfach darauf konzentrieren das Schlägerblatt geöffnet zu lassen wider allen Techniken, die man in seiner vorigen Karriere erlernt hat. Das dauert seine Zeit, ist aber in den Griff zu bekommen. Tricky wird's, wenn man dann anfängt zu drehen. :-)
Zudem darf man wirklich nicht aktiv in den Ball gehen, sondern nur halten und ggf. noch den Schläger etwas zurückziehen vor dem Ballkontakt, um die länge zu variieren.
Routine kam bei mir erst nach einigen Monaten rein und auch heute noch möchte ich langsame Topspins ab und an aktiv blocken ... mit dem Ergebnis, dass die Blocks über den Tisch segeln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Sonntag 26. Februar 2017, 13:29 
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Danke für die Antwort! War ja auch erst ein Traning. Was bedeutet aber offene Schlägerblatt in dem Zusammenhang? Ich war der Ansicht, dass 90 Grad offen ist, aber anscheinend muss das noch offener sein? So dass die Schlägeroberseite nach hinten abkippt? Das kannte ich bislang nur vom Hackblock mit der Noppe. Hatte ich bei der Noppe beim Hinhalten das Blatt nochmehr geöffnet, gingen mir die Bälle immer drüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Sonntag 26. Februar 2017, 15:09 
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Je mehr Spin, desto mehr das Schlägerblatt öffnen. Je nachdem wie viel drin ist, musst du es auch mal so stark öffnen, wie du es oben beschrieben hast. Wenn man von LN oder Ni kommt mag das paradox sein.

Ich gebe manchmal Vereinskollegen meinen Schläger in die Hand und ziehe weiche und Spinnige Topspins.
Die Blocken die Bälle dann unter die Platte und verstehen die Welt nicht mehr :ugly:

_________________
Holz: Yinhe T6
Vorhand: Joola X-Plode Sensitive 2,0
Rückhand: MSP Diabolic 1,3


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Sonntag 26. Februar 2017, 16:23 
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Beiträge: 446
Auf alle Fälle weiter geöffnet als 90 Grad. Ruhig trauen und probieren, auch wenn man denkt, dass das gar nicht gehen kann. :-)
Je nachdem in welchen Klassen du unterwegs bist bzw, welche Stärke deine Gegner haben, ist es auch gar nicht tragisch, wenn so ein Block auch mal recht hoch übers Netz kommt, da die SU des Bisons wirklich hoch ist und die Bälle gemein und oft unerwartet für den Gegner fallen.

Zu Beginn erfordern die Glanti-Techniken enorme Konzentration bis sich Automatismen einstellen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 08:30 
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Gestern habe ich mich mal (wieder) richtig über die Qualität des Bisons aufgeregt. Anfang Dezember habe ich mir einen neuen auf meinen Schläger geklebt und bin danach krank geworden, so daß ich weder im Dezember, noch im Januar damit spielen konnte. Mitte Februar habe ich es wieder versucht und direkt festgestellt, dass er sich merkwürdig anfühlt. Zu lang, zu hoch, zu unkontrolliert, also alles das was man nicht gebrauchen kann. Gut, dachte ich, alles eine Sache des Trainings. Nach einem Pokalspiel am Wochenende, habe ich mich wirklich gefragt was da los war. Also gestern vorm Training neuen Bison drauf und schon beim ersten Block war es wie ich es von früher kannte und ein richtig gutes Gefühl es nicht verlernt zu haben. Trotzdem, das ein Belag mit dem ich max. 5-10h gespielt habe, so dermaßen seine Eigenschaften ändert wenn er nur alleine der Luft ausgesetzt ist, ist eine absolute Frechheit und gehört dem Hersteller um die Ohren gehauen. Für mich ist der Bison alternativlos, aber das ich wahrscheinlich 8-10 Stück/Jahr verballern muss/darf, weil die Haltbarkeit des Schwamms sowas von beschi... ist, ärgert mich extrem.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 08:42 
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MaikS hat geschrieben:
Das Matador ist ein herausragendes Glanti Holz. .


das mag schon sein, ist wohl auch so: mein Anti ist hier ungemein schnell und gefährlicher als auf meinem Senka-Holz: dafür ist die VH auf letzterem um einiges schneller. Ich bin zur Zeit hin- und hergerissen zwischen meinem Erst- und Zweitschläger. Überlege, ob ich gegen Gegner, bei denen ich nur Block spiele und gar nicht zum Angreifen komme, das Matador nehme ansonsten beim Senka bleibe ...

_________________
ultimativ die nä 10 Jahre:
Holz: Butterfly super ZLC
VH: TSP Super Spinpips o.5
RH:Dr.Neubauer Rhino 1.5

Reserve:
Holz: Senkakujo Airbag II
VH: Tuple Kokataku II 1.5
RH: Dr.Neubauer Rhino 1.5

die größte Leistung besteht darin, nicht andere, sondern sich selbst zu übertreffen


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 08:44 
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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 11:30 
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ted_123 hat geschrieben:
Gestern habe ich mich mal (wieder) richtig über die Qualität des Bisons aufgeregt. Anfang Dezember habe ich mir einen neuen auf meinen Schläger geklebt und bin danach krank geworden, so daß ich weder im Dezember, noch im Januar damit spielen konnte. Mitte Februar habe ich es wieder versucht und direkt festgestellt, dass er sich merkwürdig anfühlt. Zu lang, zu hoch, zu unkontrolliert, also alles das was man nicht gebrauchen kann. Gut, dachte ich, alles eine Sache des Trainings. Nach einem Pokalspiel am Wochenende, habe ich mich wirklich gefragt was da los war. Also gestern vorm Training neuen Bison drauf und schon beim ersten Block war es wie ich es von früher kannte und ein richtig gutes Gefühl es nicht verlernt zu haben. Trotzdem, das ein Belag mit dem ich max. 5-10h gespielt habe, so dermaßen seine Eigenschaften ändert wenn er nur alleine der Luft ausgesetzt ist, ist eine absolute Frechheit und gehört dem Hersteller um die Ohren gehauen. Für mich ist der Bison alternativlos, aber das ich wahrscheinlich 8-10 Stück/Jahr verballern muss/darf, weil die Haltbarkeit des Schwamms sowas von beschi... ist, ärgert mich extrem.



Also wie diese Veränderung eingetreten sein soll ist doch nur schwer nachzuvollziehen. Sicher das der Belag noch gut verklebt war?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 11:55 
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ted_123 hat geschrieben:
Gestern habe ich mich mal (wieder) richtig über die Qualität des Bisons aufgeregt. Anfang Dezember habe ich mir einen neuen auf meinen Schläger geklebt und bin danach krank geworden, so daß ich weder im Dezember, noch im Januar damit spielen konnte. Mitte Februar habe ich es wieder versucht und direkt festgestellt, dass er sich merkwürdig anfühlt. Zu lang, zu hoch, zu unkontrolliert, also alles das was man nicht gebrauchen kann. Gut, dachte ich, alles eine Sache des Trainings. Nach einem Pokalspiel am Wochenende, habe ich mich wirklich gefragt was da los war. Also gestern vorm Training neuen Bison drauf und schon beim ersten Block war es wie ich es von früher kannte und ein richtig gutes Gefühl es nicht verlernt zu haben. Trotzdem, das ein Belag mit dem ich max. 5-10h gespielt habe, so dermaßen seine Eigenschaften ändert wenn er nur alleine der Luft ausgesetzt ist, ist eine absolute Frechheit und gehört dem Hersteller um die Ohren gehauen. Für mich ist der Bison alternativlos, aber das ich wahrscheinlich 8-10 Stück/Jahr verballern muss/darf, weil die Haltbarkeit des Schwamms sowas von beschi... ist, ärgert mich extrem.


Mhm. Hast du mal mit Neubauer gesprochen über den Belag aus Dezember? Das der Belag seine Eigenschaften auch ohne spielen verändert, habe ich bisher noch nicht bemerkt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Dr. Neubauer BISON
BeitragVerfasst: Dienstag 28. Februar 2017, 12:50 
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Ich konnte es mir auch nicht vorstellen und daher war meine Überraschung umso größer. Belag war ordentlich verklebt und gereinigt habe ich ihn auch nicht. Evtl. setzt ein Alterungsprozeß und die damit verbundenen Veränderungen auch unabhängig von der Benutzung ein. Für mich bleibt der Bison die absolute Referenz unter den Glantis, aber bei der Haltbarkeit ist noch Luft nach oben. Ich will mir auch nicht gleich 10 Beläge auf Halde legen und im Sommer kommt etwas besseres auf den Markt.


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